Schlagwort: Zielgruppen

Umweltbildung für Nachhaltigkeit

Umweltbildung ist ein wichtiger Teil der BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Umweltbildung konzentriert sich in erster Linie auf die Naturerfahrung. Die Umweltbildung richtet ihre Angebote vorrangig an Kinder und Jugendliche, doch auch an andere Zielgruppen.

Nachhaltigkeit ist eine Haltung, sie ist eine Lebenspraxis. Geübt, verinnerlicht und als Teil des Selbst empfunden entfaltet sie eine Kraft, die ein gutes Leben begünstigt.

Zum Thema Umweltbildung arbeiten wir mit Hochschulen, Ministerien, Verbünden, Vereinen, europäischen Forschungsprojekten, Biosphärenreservaten, Bildungsträgern, Bildungsanbietern und kirchlichen Einrichtungen.

Klare Ziele

Jede Kommunikation, jede Öffentlichkeitsarbeit, jede Kampagne dient dem Ziel, eine nach Zielgruppen differenzierte breite Öffentlichkeit über die Arbeit Ihres Unternehmens zu informieren und für Ihre Anliegen zu werben.

Ihre Ziele

  • Bekanntheit – Wer und wie viele sollen Ihre Anliegen kennen?
  • Image – Was wollen Sie, dass andere über Ihr Unternehmen denken?

Ihre zentrale Botschaft

(zumindest als Arbeitshypothese – Sie können diese ja je nach Erkenntnisfortschritt verändern)

  • Beschreiben Sie Ihre Ziele und Ihr Anliegen in DREI Worten.
  • Finden Sie einen KURZEN Slogan.

Kommunikation wirksam gestalten | Zielgruppen, Milieus und Lebensphasen

Für jedes Unternehmen ist es entscheidend, die richtigen Menschen für ihre Leistungen zu begeistern. Jede Kommunikation, ob über die Website, Anzeigen, die Broschüre etc. richtet sich an Menschen, besser: sie richtet sich an die Bedürfnisse der Menschen. Menschen haben teilweise gleiche und teilweise unterschiedliche Bedürfnisse. Was alle Menschen eint: jedes Bedürfnis wird als individuell, als höchstpersönlich empfunden. Das ist der entscheidende Punkt für wirksame Kommunikation: betrifft sie mich und bewegt sie mich, mein Bedürfnis zu stillen. Aus dem Bedürfnis wird ein konkreter Bedarf, er manifestiert sich im Kauf und der Verwendung. Und nur darum geht es.

Es wäre vermessen, in Verbrauchermärkten jeden Menschen mit der Kommunikation individuell anzusprechen. Unternehmen müssen für effiziente und effektive Kommunikation Klammern bilden, sie segmentieren ihre Interessenten und Kunden in Zielgruppen, in Milieus oder in Lebensphasen. Betrachten wir diesen Gedanken genauer.

Zielgruppen | 1950er bis 1980er Jahre

Früher war es einfach. Es gab Männer und Frauen, der Bildungsgrad wurde durch Schule, Lehre und Hochschule determiniert, es gab ungelernte Arbeiter, Angestellte, Facharbeiter, Meister, Ingenieure und Wissenschaftler, die Berufe waren technisch, handwerklich, verwaltend oder gestaltend, das Einkommen richtete sich im Wesentlichen nach dem Bildungsgrad, der Art der Tätigkeit und der Betriebszugehörigkeit. Die Sehnsüchte der meisten Menschen waren ähnlich: hart arbeiten, einen bescheidenen und sicheren Wohlstand erreichen, sich ab und an etwas gönnen.
Sie merken schon, das Zielgruppenkonzept funzt nicht mehr. Das Zielgruppen-Konzept erscheint heute willkürlich. Es gibt keinen konsistenten inneren Zusammenhang mehr zwischen den soziodemographischen Merkmalen und daraus abzuleitender Korrelationen und Wahrscheinlichkeiten für Kauf und Konsum. Allein das Merkmal „Alter“ macht es deutlich: Menschen ab 60 Jahren sind konsumfreudig, reiselustig und technikaffin und sie freuen sich auf den 3ten Aufbruch – privat und/oder beruflich.

Milieus | 1980er bis 2010er Jahre

Mitte der 1970er Jahre entwickelten kluge Köpfe das Milieukonzept. Der Auslöser dieser Entwicklung war die RAF und neue Möglichkeiten, den Mitgliedern der Terrorbande habhaft zu werden. Man entwickelte die Rasterfahndung. Diese konzentrierte sich in erster Linie auf qualitative Eigenschaften von Menschen, deren Lebensstil und deren Werthaltungen (z.B. politische Ansichten, Einstellungen zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen – die Chiquita Banane, Orangen aus Israel oder ein Mercedes wurden zu Glaubensbekenntnissen – oder die Wertigkeit von Fleiß und Disziplin u.v.m.) Genau genommen ist die Milieuforschung die friedliche Nutzung der Rasterfahndung, um Menschen innerhalb ihres Wertekosmos gezielt anzusprechen.

Exkurs: die bürgerliche Mitte morpht

In den 1960er-Jahren rechnete man die Hälfte der Bevölkerung der bürgerlichen Mitte zu. Vereinfacht gesagt, viele Menschen lebten in gleichen Lebensumständen (Familie war Mama, Papa, Kind, Kind, Papa arbeitete Vollzeit, Mama kümmerte sich um Heim und Herd, einmal im Jahr fuhr man mit dem Auto in den Urlaub, am Samstag Nachmittag war Bundesliga und Weihnachten verbrachte man mit der Familie untern Tannenbaum).
Das ist heute, in der zweiten Dekade des 21ten Jahrhunderts nicht mehr so. Wir leben in einer Welt vieler Milieus mit unterschiedlichen Werthaltungen. Diese Milieus differenzieren sich immer weiter aus – es entstehen immer mehr Submilieus und Subkulturen. Der größte gemeinsame Nenner ist das Individuum mit seinem ganz persönlichen Lebensentwurf. Im Jahr 2017 rechnet man gerade noch 13% der Bevölkerung der bürgerlichen Mitte zu. die bürgerliche Mitte ist ein Milieu von vielen.
Die Situation in der Gegenwart: die Zugehörigkeit zu einem Milieu determiniert nicht mehr das Kauf- und Konsumverhalten. Der hybride Verbraucher setzt seine Präferenzen entlang der Produktkategorien. Z.B. kauft er Lebensmittel ausschließlich Bio und Fair Trade, er bevorzugt technische Produkte von Bang & Olufsen und Apple, richtet seine Wohnung mit IKEA ein und nennt kein Auto sein eigen, er nutzt Carsharing.

Lebensphasen | seit 2010

Mit der Definition und Ansprache von Zielgruppen und Milieus ist heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Nach und nach setzt sich das Konzept der Lebensphasen durch. Mit dem Eintritt in eine bestimmte Lebensphase treten Menschen in eine bestimmte Lebenswelt ein. Auch wenn die Subkulturen und Szenen höchst unterschiedlich wirken – die Lebenswelten sind, was ihre Themen betrifft, relativ homogen.
Entscheidend ist, die jeweilige Lebensphase präzise zu umreißen und zu beschreiben. Daraus ergeben sich gute Antworten für die Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen und die Kommunikation incl. der Tonality – die Art und Weise – der Kundenansprache.
Typische Lebensphasen: Kindheit, Schulzeit, Auszeit, Studienzeit, Berufsleben, Elternschaft, zweiter Aufbruch, Sinnfindung, dritter Aufbruch, bewusstes Alter, Abschied. Diese Liste ist selbstverständlich weder umfassend noch vollständig, sie dient der Illustration des Lebensphasenkonzeptes. Im Rahmen der Lebensphasen geht es um Themen und FRAGEN, die die Menschen bewegen und für die sie Antworten und LÖSUNGEN suchen.

Beispiel: Lebensphase Elternschaft mit Kindern bis 12 Jahre

Themen

  • Alltagsplanung
  • Balance Kinder und Beruf
  • Balance in der Partnerschaft
  • Gesundheit
  • Ernährung
  • Frühkindliche Förderung

Kultureller Hintergrund der Eltern

  • Die Eltern wuchsen in einer Welt auf, die sie als krisenhaft erlebten.
  • Man muss angesichts der Unsicherheiten flexibel bleiben.“
  • Es ist nicht ausgemacht, dass die Kinder ihren Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben finden werden.

Lösungen

  • Überlebensstrategie Nr. 1: möglichst viele Kompetenzen aneignen
  • Entwicklung der Intelligenz befördern
  • vor Gefahren schützen
  • für das Leben rüsten

Welche Lebensphasen sollen wir für Ihr Unternehmen analysieren und daraus wirksame Kommunikation gestalten?
Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,
Ihr Stefan Theßenvitz

Erfolg 2017

Jeder Erfolg beginnt mit einem guten Plan. Wir bieten Ihnen den Plan für Ihren Erfolg 2017. Wir beraten und begleiten Sie. Und wir setzen Entscheidungen in Taten um. So kommen Sie in drei Schritten zu dauerhaftem und messbarem Erfolg:

Analyse >> Strategie >> Maßnahmen

1. Analyse

  1. Betriebsanalyse aus Kundensicht
  2. Interview mit der Geschäftsleitung
  3. Kundenbefragung mit der Methode SEM

2. Strategie

  1. Zielgruppen und Geschäftsfelder
  2. Schwerpunkte der Kommunikation
  3. Vertriebsplanung

3. Maßnahmen

  1. Professionelle Darstellung der Leistungen in Wort und Bild
  2. Durchdachte und sinnvoll getaktete Vertriebsmaßnahmen
  3. Werbung, die Ihre Kunden erreicht.

Die drei Schritte im Detail

1. Analyse

Die Betriebs-Analyse aus Kundensicht zeigt lückenlos Schwachstellen in Ihren Kundenprozessen auf – konkret vor Ort bei Ihnen im Betrieb. Viele unserer Kunden nutzen die Möglichkeit dieser objektiven, wissenschaftlich fundierten Analyse. Eliminieren Sie Ihre Schwächen und stärken Sie Ihre Stärken.

Im Interview mit der Geschäftsleitung vor Ort im Betrieb arbeiten wir die Gegenwart, die Perspektiven und die Ziele heraus. Zuverlässig, strukturiert und fundiert.
Wir wollen von Ihnen wissen (Auswahl):

    • Wo steht Ihr Betrieb jetzt? Wie tief und stark sind die Wurzeln Ihres Betriebes? Für welche Werte steht Ihr Betrieb?
    • Was sind die wesentliche Ansprüche Ihrer Kunden? Ihre wichtigsten Zielgruppen – heute und in Zukunft? Die entscheidenden Trends in Ihrer Branche? Die Entwicklungen in Ihrem Vertriebsgebiet?
    • Die Situation Ihres Wettbewerbs? Die größten Chancen und größten Risiken in den kommenden Jahren?
    • Ihre betriebswirtschaftliche Situation? Ihre Kommunikation – online und offline? Ihre Vertriebsaktivitäten?

Die Kundenbefragung mit der Methode SEM beleuchtet die Qualität Ihrer Kundenbeziehungen. Denn messen ist besser als fühlen. Wissen Sie, dass Ihre Kunden zufrieden sind – oder glauben Sie es nur?

Die SEM – Sequentielle Ereignismethode ist unsere wissenschaftlich fundierte Methode der Wahl. Die Zufriedenheit Ihrer Kunden ist messbar und damit beweisbar. Die SEM deckt die Schwachstellen in Ihren Kundenprozessen auf – und die Stärken.

Der Kern der SEM: was erleben Ihre Kunden in der Beziehung mit Ihrem Betrieb? Sie erhalten qualitative Aussagen von Ihren Kunden über die Augenblicke der Wahrheit und unsere klare Analyse, damit Sie gezielt und effizient an Verbesserungen arbeiten können.

Der große Vorteil der SEM: die positiven Erfahrungen Ihrer Kunden eignen sich hervorragend zur Verwendung für Ihre Kommunikation, online und offline. Nichts ist glaubwürdiger als O-Töne.
Unser Leistungen: Fragebogendesign und Feinabstimmung, Kundenanschreiben, Interviews, Protokoll der Antworten im O-Ton, Zusammenfassung, Analyse, Datenbereitstellung und Präsentation bei Ihnen im Betrieb.

2. Strategie

Ihre Strategie ergibt sich aus den Ergebnissen der Analyse. Jede erfolgreiche Strategie ist auf Maß geschneidert.

3. Maßnahmen

Ihre Maßnahmen ergeben sich aus der Strategie. Jedes Maßnahmenpaket ist auf Maß geschneidert. Stichworte: ein sympathischer, glaubwürdiger und professioneller Marktauftritt mit erstklassigem Material: Design, Fotos, Videos, Texte, Website, Facebook, Broschüre, Flyer, Anzeigen, Außenwerbung, Messeauftritt, Postkarten, Kundenanschreiben, E-Mail-Marketing …

Kunden-O-Töne (Auswahl)

Die Herausforderung war groß: es standen die Unternehmensnachfolge, der Komplettumbau des Geschäftes, die Sortimentsstraffung, die Ergebnisoptimierung, die Mitarbeiterentwicklung, Marketingstrategie etc. an. Meine Handlungsgrundlage war die hervorragende konzeptionelle Arbeit von Herrn Theßenvitz: analytisch, greifbar und mit klarer Handlungsempfehlung, die sich auch in der Betrachtung nach Jahren als richtig erwies.

Xaver Martin, Geschäftsleitung Modehaus Xaver Martin e.K.

Der wertvollste Beitrag war die konsequente geradlinige Umsetzung der Anforderungen. Das Gefühl zu bekommen, ich kann die Aufgaben beruhigt an Frau und Herrn Thessenvitz abgeben, die machen das schon. Sie spüren, wann sie jemand in einer Entscheidung unter die Arme greifen sollen. Die übersichtliche und ansprechende Gestaltung der Homepage bewirkte eine substanzielle Verbesserung. Damit verbunden das neue Logo, das sich, nach erster Skepsis, doch als sehr prägend und sehr identisch für unser Unternehmen herausstellte. Selber hätte man wahrscheinlich nicht so viel Mut für Veränderung. Sie haben die neue Gestaltung jedoch sehr überzeugend verständlich gemacht. Für die Einrichtung bzw. Erneuerung der Internetseite und für eine Kundenbefragung würde ich die THESSENVITZ Unternehmensberatung weiterempfehlen. Ihr konsequentes abarbeiten ihres Vorhabens, ihrer Aufgaben ist sehr effektiv. Das spürt man. Ihre Vorgehensweise ist immer kurz und zackig, da wird nicht lange um den heißen Brei herumgeredet. Sehr Zielorientiert.

Franz-Josef Weiß, Inhaber und Geschäftsführer Holzbau Weiss

Man schaut seinen Betrieb wieder von allen Seiten an. Mit den Fotos, das war super. Das finde ich echt interessant, zu sehen, wie der Betrieb eigentlich so dasteht. Man achtet viel mehr darauf, wie man mit den Kunden spricht, schreibt und umgeht. Man ist viel sensibilisierter.

Andreas Maicher GmbH, Tattenhausen

 

Das Ergebnis hat uns überrascht! Wir haben z.B. den besten Maler vor Ort für die Beschriftung des Hauses beauftragt, da ist gleich jemand gekommen und hat es fotografiert. Und wir machen jetzt aufgrund der Betriebs-Analyse aus Kundensicht in einem Gebiet Werbung, wo wir vorher nicht geworben haben. Wir haben festgestellt, dass dort das Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich viel höher ist. Wir nehmen uns die Ergebnisse der Betriebs-Analyse aus Kundensicht zu Herzen. Sie haben uns so motiviert. Vielen, vielen Dank. Das hat uns einen richtigen Schub gegeben. Bei uns rührt sich was.

Florian Hölzl GmbH, Ramsau

Die Kompetenzen des Unternehmens sind sehr vielschichtig. Ganz grob: immer wenn eine engagierte und kompetente Beratung gebraucht wird, die auf eigenen Erfahrungen basiert, den frischen Geist eines Herrn Theßenvitz zu schätzen weiß und belastbare Strukturen und Zukunftsperspektiven benötigt, dann wenden Sie sich an Thessenvitz Unternehmensberatung.

Wolfgang Fänderl, Vernetzungsberatung Fänderl

Grundsätzlich macht die Arbeit mit euch große Freude, weil ihr fachliche Kompetenz und persönliches Einfühlungsvermögen zugleich spüren lasst. Das motiviert, nicht nur mit euch, sondern auch an sich selbst zu arbeiten. Den wertvollsten Beitrag, den ihr in meinem bisherigen beruflichen Werdegang leisten konntet, war zu meiner Zeit als Geschäftsführer des Ökologischen Schullandheims Gersheim das erbarmungslose Aufdecken des Dilemmas zwischen öffentlichem Bildungsauftrag und wirtschaftlicher Tragfähigkeit. Ihr konntet aber nicht nur die Missstände benennen, sondern habt Wege aufgezeigt, diese systematisch zu beseitigen. Wesentlich an eurer Arbeit war für mich stets eure Fähigkeit, trotz klarer Ansagen nie persönlich angreifend zu wirken. Auf diese Weise bringt ihr Bewegung in eine Unternehmung. Auch im Rahmen der geleisteten Moderationen wart ihr zu jeder Zeit präsent und in der Lage, Diskussionen und einzelne Aussagen so zu hinterfragen, dass am Ende eine Lösung stand.

Torsten Czech, heute Saarpfalz-Kreis – Sachgebiet Landwirtschaft und Entwicklung ländlicher Raum

Ein strukturierter, durchdachter Ansatz mit Problemaufriss und – diagnose geht einher mit bester, umfassendster Vorbereitung durch hervorragendes Quellenstudium und direkten Kundenbezug.

Friedrun Vollmer, Direktorin der Musik- und Kunstschule Jena

Es hat mich immer wieder überrascht, wie ich mit völlig neuen inneren Erkenntnissen aus den Gesprächen gegangen bin; erfüllt und mit neuen Ideen gewappnet, wie wir nun im Kundenprojekt weiterarbeiten.

Philipp Riediger, Gesellschafter der Combera Werbeagentur GmbH

Die substanzielle Verbesserung war, prinzipiell keine übertriebene Angst mehr vor Veränderungen zu haben, sondern diese aufgeschlossen als beherrschbare und zudem auf lange Sicht beglückende Prozesse betrachten zu können! Für einen Praxis- und branchenbezogenen Wissenstransfer und für die sachgerechte Bewältigung von Veränderungsprozessen würde ich die THESSENVITZ Unternehmensberatung weiterempfehlen!

Hans-Joachim Rieß, Landesgeschäftsführer des Verbandes deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V.

Entscheidend für unseren gemeinsamen Erfolg ist es, dass Ihr auf höchstem Niveau fachliche Kompetenz und Professionalität, gleichzeitig auch spürbares persönliches Interesse an der Sache und zwischenmenschliche Nähe in die Zusammenarbeit einbringt. Aus diesen Gründen kann ich die Thessenvitz Unternehmensberatung uneingeschränkt weiterempfehlen.

Klaus Bredl, Geschäftsführer des Landesverbandes Niedersächsischer Musikschulen


Über Thessenvitz: wir sind ein inhabergeführter Familienbetrieb. Seit 1997. In der Mitte Deutschlands für Betriebe in ganz Deutschland.

Mehr Beweise? Unsere Referenzen!

Ihre Anja & Stefan Theßenvitz


THESSENVITZ Unternehmensberatung
Lauchstädter Straße 51
04229 Leipzig

Stefan Theßenvitz
Diplom-Betriebswirt (FH)

Fon: +49 341 47 84 10 61
Fax: +49 341 47 84 10 62

Mobil: +49 178 219 19 91
E-Mail: stefan[@]thessenvitz.de

Anja Theßenvitz
Kommunikationswissenschaft, M.A.

Fon: +49 341 47 84 10 60
Fax: +49 341 47 84 10 62

Mobil: +49 177 723 09 43
E-Mail: anja[@]thessenvitz.de



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Gutes und vollständiges Marketing

Marketing ist ein Prinzip zur Führung von Unternehmen. Marketing (going to market) denkt und handelt konsequent von Außen nach Innen – vom Markt hinein in das Unternehmen.

Das Marketing bedient sich der Erkenntnisse der Mathematik, um mittels statistischer Verfahren Grundlagen für Entscheidungen zu erhalten. Es bedient sich der Psychologie, um Antworten über Motivationsstrukturen zu erhalten und es bedient sich der Soziologie, um Antworten über gesellschaftliche Strömungen zu erhalten.

Gutes und vollständiges Marketing umfasst

  1. die Situationsanalyse – Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken: die eigene Position, das Umfeld, die Zielgruppen, der Wettbewerb
  2. die Trendforschung – Megatrends aus den Bereichen Technologie, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Konsum, die uns beeinflussen (werden)
  3. die Szenarien – die Beschreibung wahrscheinlicher Zukünfte als Ausgangspunkt für selbstbestimmte Wege
  4. das Leitbild und die Mission als Handlungsrahmen des gemeinsamen Schaffens
  5. Ziele als Fundament der Mess- und Überprüfbarkeit aller Marktaktivitäten
  6. Strategien als zielführende Korridore des Marketing-Managements
  7. Handlungsfelder und Maßnahmen für das operative Geschäft

Unsere Marketingfelder

Volkshochschule Landkreis Neumarkt e.V. | Neue Geschäftsfelder entdecken und entwickeln-Dozenten finden und binden

Jenseits des bewährten Tagesgeschäfts schlummern häufig ungenutzte Möglichkeiten, neue Märkte zu erschließen.

  • Wie erreichen wir neue Zielgruppen, wie gestalten wir attraktive Angebote und wie organisieren wir vielversprechende Kooperationen?
  • Gute Dozenten zu finden und an die Volkshochschule zu binden ist der Schlüssel für Kontinuität und Qualität. Wie gestalten wir den Mix aus der Volkshochschule als attraktiver Arbeitgeber, attraktive (nicht zwingend monetäre) Anreize und kluger Öffentlichkeitsarbeit?

Zu diesen Themen arbeiteten wir am 3. und 4. Mai 2016 mit den MitarbeiterInnen der Volkshochschule Neumarkt e.V..

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt | Organisationsberatung für die Akademie und die Umweltmobile

Am 23. März 2016 arbeiteten wir mit den Mitarbeitern der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt zu den Aspekten Inhalte und Nutzen der Angebote, Organisation, Produktivität, Teilnehmer und Zielgruppen.
Die zentralen Fragen der Organisationsberatung führten uns durch den Tag: Was lassen wir, wie es ist? Was lassen wir weg? Was ändern wir? Was entwickeln wir neu?

Zielgruppenforschung | Analyse der modernen bürgerlichen Mitte

Die moderne bürgerliche Mitte erscheint auf den ersten Blick als wenig greifbar. Hinter den groben soziodemographischen Kriterien (ca. 30 bis 50 Jahre, verheiratet, Kinder, lebenspraktische Berufe) öffnet sich ein unendlicher Kosmos an Erwartungen an das Leben, Einstellungen, Vorlieben, Wünschen und Träumen. Die wichtigsten Strömungen im Überblick:

Die Verweiblichung der Welt: Rollenmodelle in Partnerschaft und Beruf fordern von den Männern mehr Weiblichkeit (Empathie, Intuition, Gefühl) und mehr Engagement in der Familie (Kindererziehung, Kochen, toben und spielen). Gleichzeitig bleiben die Männer vorwiegend in der Rolle des Ernährers und die Frauen weitgehend in der Rolle der Hüterin des Feuers.

Weibliche Aspekte in der Wahrnehmung der Welt gewinnen an Relevanz und Akzeptanz. Gefühle sind Argumente. Harmonie und Gleichklang in der Partnerschaft sowie der Zugang zu sich selber stellen sehr hohe Anforderungen an den Mann, der diese Form der Daseinsbewältigung nicht auf den Genen hat.

An der Idealvorstellung des Mannes als Kunsthandwerker aus Südtirol, der mit seiner natürlich unperfekten aber sehr liebenswerten Frau voller Macken und Marotten (und ein paar Falten) ein wahnsinnig erotisches Leben im sensationell geschmackvoll selbst ausgebauten Fischerhaus in Ostfriesland mit Humor, Gelassenheit und Rücksichtnahme führt, scheitern viele Frauen. Das Einzige was sie tröstet ist, dass ihr im Vergleich zu diesem Idealbild außerordentlich unattraktiver Mann von keiner anderen Frau umworben wird – er gehört ihr.

Der Rückzug des klassischen Mannes: Der klassische Mann (viel Fleisch, viel Bier, wenige Worte, Fußball, Computer und Auto) schottet sich mit seinen zunehmend als skurril empfunden Vorlieben und Eigenschaften ab – zumindest temporär – und lebt dort noch unbehelligt seine archaischen Triebe aus (Dominanz, Härte, Sieg, Kameradschaft). Außerhalb der Trutzburgen Fußball und Auto gibt der Mann alles, um entlang der Verweiblichung der Welt seine Attraktivität und gesellschaftliche Stellung zu sichern, notfalls durch Anpassung.

Der Aufbruch des Neuen Menschen: Am Horizont erscheint der neue Mensch: die ethisch Schönen. Sie handeln nachhaltig (verantwortungsbewusster Konsum), haben ein starkes Selbstbewusstsein und Sendungsbewusstsein, verstehen sich als weltweite Elite und als natürliche Anführer, um die Erde zu retten (und zumindest die Menschen, die ihnen folgen).

Die Klammer dieser Haltung ist der vegane Lebensstil: er umfasst alle Aspekte, die im Rahmen der gesellschaftlichen Vereinbarungen neu ausgehandelt werden: nachhaltig leben, Geschlecht als soziale Konstruktion, Menschen und Tiere haben gleiche Rechte (Unverletzlichkeit als universales Prinzip), Share-Economy (Subsistenz, Weniger und Teilen).

Die Wurzeln dieser Entwicklung finden wir im Aufbruch der 68er, der Friedensbewegung, dem Feminismus, dem Umweltschutz, der Eine-Welt-Aktionen, dem fairen Handel, dem Ökobewusstsein, der Spiritualität (New Age) und dem Bambi-Syndrom (Natur schützen vs. schuldhaftes Eindringen in diese).

Vegan ist die Klammer, die alles umfasst. Vegan ist eine gute Lösung: ich kann mich wieder als gerechtfertigter Teil der Schöpfung empfinden und das Leben genießen. Dazu gehört auch das Nudging als Prinzip der Steuerung von Gesellschaften: da wo Demokratie, Gewaltenteilung und Aufklärung nicht zu „richtigen“ Handlungen werden (z.B. Nachhaltigkeit), da ist die Manipulation der „dummen“ Masse“ in Ordnung. Denn die Elite weiß es besser.

Survival of the fittest: Die Leistungsgesellschaft ist selbstverständlich. Männer und Frauen performen im Beruf (Job), als Eltern, als Liebhaber, als Freund/-in. Männer und Frauen sind attraktiv, sensibel, achtsam (vor allem sich selbst gegenüber), durchsetzungsstark und selbstbewusst. Sie bringen sich ein und können sich gut abgrenzen. Und scheitern selbstverständlich an diesen monumentalen Ansprüchen. Denn der unermüdliche Anspruch an die Optimierung im unendlichen Kosmos der Wahlmöglichkeiten lastet auf dem rat- und rastlosen Individuum auf der ständigen Suche nach Perfektion.

Was braucht die moderne bürgerliche Mitte?

Die Menschen brauchen Halt und Sicherheit ebenso wie die Zuversicht, den eigenen Lebensentwurf gelingend zu gestalten. Hinter all dem medialen Trommelfeuer von der Auflösung der Welt, der Werte und der gelernten Ordnung (sexuelle Vielfalt als Schulfach) leben in überwältigender Mehrheit ganz normale Menschen: Frauen sind Frauen, Männer sind Männer und drei von vier Kindern wachsen in einer „ganz normalen“ Familie (Ehepaare mit Kindern) auf.

Die moderne bürgerliche Mitte sehnt sich nach Selbstvergewisserung: Selbstverwirklichung in Kombination mit Anpassung und der Gewissheit, nichts falsch zu machen. Unverrückbar ist geblieben: das Streben nach Harmonie, nach Ausgleich und einem friedlichen Leben, nach einem schönen Zuhause, einem sicheren Arbeitsplatz und glücklichen Kindern. Unverrückbar geblieben sind ebenfalls die Sehnsucht der Frau nach Weiblichkeit und die Sehnsucht der Männer nach Männlichkeit.

Diese – medial zunehmend belächelte – Lebensform findet in der Provinz statt, in Kleinstädten und auf dem Land. Also dort, wo die meisten Deutschen leben trotz des Trends der Reurbanisierung.

Zielgruppen und Milieus analysieren

Zielgruppen können Menschen sein; oder Unternehmen, Verbände, Institutionen, Organisationen. Entscheidend ist immer – gleich ob B2C oder B2B – die wesentlichen verbindenden Merkmale herauszufiltern, die eine ökonomische Bearbeitung von Zielgruppen ermöglicht.

Die quantitative Definition von Zielgruppen erfolgt an Hand einer soziodemographischen Analyse:

  • Menschen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihres Alters – Geschlecht, Alter, Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen, Beruf, Ausbildung, Wohnort.
  • Unternehmen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Produkte, Nutzen, Zielgruppen, Vertriebsgebiete, Größe.

Die qualitative Definition von Zielgruppen erfolgt an Hand einer psychographischen Analyse:

  • Menschen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, Wünsche, Ziele, Erwartungen, Wertvorstellungen, Lebensstile
  • Unternehmen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Marktbearbeitung, Nutzen, Substitute, Strategien, Werte.