Kategorie: Projekt-Archiv

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2020

Auch im SS 2020 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung – Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Michael Gerndt, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Rechnerarchitektur & Parallele Systeme.

Wir beraten, betreuen und begleiten Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung.

Unsere Aufgaben im SS 2020

Redaktionelles Portrait eines Kunstglasbläsers

Wir erstellten für einen Kunstglasbläser in Leipzig ein redaktionelles Portrait – als Vorlage für Zeitungen und Zeitschriften, für seine Website und für Facebook. Viel Vergnügen mit dem Portrait!

Gleb Gukajlo, geboren am 24. Juli 1986 in Schymkent, Kasachstan. Ausbildung zum staatlich geprüften Kunstglasbläser von 2009 bis 2012 an der Berufsfachschule Glas in Lauscha (Thüringen). Seit 2019 Leiter der Glasbläserei im WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V..

Gleb Gukajlo entdeckte bereits als Kind seine Leidenschaft für das Kunsthandwerk. Besonders faszinierte ihn alles, was sich räumlich erfassen und gestalten lässt, zum Beispiel die Bildhauerei. Seine Mutter förderte seine Neugier und sein künstlerisches Talent und nach der Übersiedelung nach Deutschland 1998 fand Gleb Gukajlo zur Glasbläserei. Oder fand die Glasbläserei ihn? So einfach ist die Geschichte natürlich nicht, denn das Leben hielt viele Überraschungen und Umwege für Gleb Gukajlo bereit bis zur Übernahme der Glasbläserei im WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. in 2019.

Um der bunten Lebensgeschichte des jungen Mannes nachzuspüren, führte Anja Theßenvitz Anfang Juli 2020 ein Interview mit Gleb Gukajlo. Dieses Interview dient zweierlei. Es entwirft ein Bild von einem Mann auf der Suche nach Inhalt und Sinn in seinem Leben und es soll allen jungen Menschen Mut machen, Vertrauen in sich zu fassen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Bereits bei der Begrüßung war klar, Gleb Gukajlo ist außerordentlich sympathisch und zugewandt, so ergab sich sehr schnell das „Du“. Der Kaffee war schon vorbereitet, das Wetter angenehm, so ließ man sich vor der Werkstatt zum Gespräch nieder.

Anja: Wie bist Du darauf gekommen, Glasbläser zu werden?

Gleb: Ich habe schon immer gerne gezeichnet und gemalt und Kilos an Papier umgewälzt. Es hat mir einfach großen Spaß gemacht. Dann wollte ich unbedingt Bildhauer werden. Irgendwie fand ich aber keine offene Tür und Anschluss. Als Aussiedler war es die ersten Jahre schwierig für mich in Deutschland. Eines Tages lief ich in Leipzig Otto Lattermann in die Arme, er gründete 1992 die Glasbläserei-Werkstatt im Werk 2. Die Glasbläserei sprach mich spontan an. Und Feuer fand ich schon immer toll. Ich arbeite gerne mit dreidimensionalen Modellen. Ein wichtiger Teil der Glasbläserei ist es, mit Ton zu arbeiten und damit Modelle zu entwerfen. In der Glasbläserei fand ich alle Elemente, mit denen ich arbeiten wollte.

Anja: Du bist Aussiedler, woher stammst Du denn ursprünglich?

Gleb: Naja, ich bin in Kasachstan geboren. 1998 siedelten wir – Mutti, Schwester, Opa und ich nach Deutschland über. Wir gingen quasi zurück in unsere historische Heimat. Meine Familie Degel stammt aus dem Bayerischen, es gibt sogar ein Dorf Degelberg.

Anja: Bei wem hast Du Dein Handwerk gelernt?

Gleb: In der Glasbläserschule, in der Berufsschule in Lauscha in Thüringen. Während ich dort lernte, wurde die Schule von Grund auf modernisiert. Thüringen hatte viel Geld freigegeben um das Handwerk in Deutschland zu unterstützen. In Deutschland hat es das Handwerk ein bisschen schwer mit der modernen Industrie. Das Handwerk bedarf viel Zeit und Energie. Und es ist natürlich einfacher, etwas schnell am Fließband herzustellen und günstig zu verkaufen. Aber Gott sei Dank lebt das immer weiter und ich bin ganz froh, dass ich meinen Beruf hier ausüben darf.

Anja: Wie ist das bisherige Konzept, was hast Du vor in der Glasbläserei im Werk 2?

Gleb: Mein Auftrag ist Bildung. Leipzig ist Kultur wichtig, denn nicht vom Brot allein lebt der Mensch. Das nimmt man hier ganz ernst. Leipzig war und ist eine Kulturstadt. Mein Auftrag ist es, Menschen das Handwerk der Glasbläserei nahe zu bringen. In meinen Kursen kann jeder Mensch für wenig Geld mit der Glasbläserei ganz praktisch in Berührung kommen.

Anja: Welche Menschen kommen zu Dir?

Gleb: Das sind meistens junge Menschen, auch Kindergartenkinder. Am interessiertesten sind meist junge Erwachsene von 16 bis 20 Jahren. Sie orientieren sich beruflich, sie kommen vorbei und schauen sich das mit großen Augen an. Sie dürfen bei mir auch wirklich alles anfassen, außer es ist heiß oder es sticht. Und sie freuen sich auch. Viele kommen und sagen: „Ich will Künstler werden, ich möchte Glasbläser werden.“ Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen die Glasbläserei spannend finden.

Anja: Es war ja für Dich auch ein langer Weg hierher. Wie war Dein Lebensweg, bis Du hier gelandet bist in der Glasbläserwerkstatt im Werk 2?

Gleb: O.K., (holt Luft) ich hole mal aus. 2009 habe ich die Ausbildung begonnen und 2012 habe ich sie in Lauscha beendet. Da war es sehr einsam und sehr nebelig. Ich wollte nach Leipzig zurück und hoffte, hier etwas zu finden. Ich recherchierte und fand heraus – aha – hier gibt es eine Glasbläserei im Werk 2. Ich stelle mich bei Otto Lattermann vor, das war 2011 in meinem zweiten Lehrjahr. Und der sagte: „Ja, das passt gut. Ich will bald in Rente gehen, ich melde mich bei Dir.“ In 2012 mit meinem Zeugnis in der Tasche und einer Mappe kam ich wieder. „Hallo?“ – „Was willst Du?“ – „Glasbläser werden.“ – „Raus!“ (lacht) Nein, so war das nicht, sie waren mit anderen Dingen beschäftigt und ich habe mich auch nicht ordentlich beworben. Aber – ich habe Otto Lattermann immer wieder besucht in der Zeit.

Auf jeden Fall gab es keinen Zugang für mich hierher und irgendwann habe ich aufgegeben zu warten. Als ich ein paar Jahre später wieder vorbeischaute, sagte Otto Lattermann: „Tut mir leid, ich habe schon einen Auszubildenden eingestellt.“ In den folgenden Jahren arbeitete ich als Kellner und als Bühnenarbeiter auf Festivals, ich war Burgerbrater am Südkreuz in Leipzig und Call-Center-Agent bei PayPal und eBay.

Und dann habe ich gedacht, also nein, ich finde hier keinen Anschluss, ich drehe mich im Hamsterrad und alles kommt nicht richtig in die Gänge. Ich packte meine Sachen und fuhr mit dem Fahrrad nach Griechenland. Meine Wohnung kündigte ich und verschenkte alle meine Sachen.

Unterwegs fing ich an nachzudenken, was ich eigentlich will in meinem Leben.

Und dann plötzlich unter einem Pistazienbaum kam mir die Idee: Gleb, mach‘s einfach, geh zurück und reiß es nochmal richtig. Du willst nicht irgendwo obdachlos enden. Ich fuhr zurück und fing an, anständig zu arbeiten. Mein Schwerpunkt war der Kundendienst. Ich wollte unbedingt auch lernen, richtig mit Geld umzugehen und absolvierte eine Ausbildung bei REWE. Dann arbeitete ich eine Zeitlang als Fotograf, denn ich fotografierte auch leidenschaftlich gerne. Ach ja, und Büroleiter in einem Allianz-Büro war ich auch, aber nur kurz.

Anja: Wie bist Du dann doch noch in das Werk 2 gekommen?

Gleb: Eines Tages rief mich Otto Lattermann an: „So, mein Lieber, jetzt aber!“ Das war im Herbst 2019. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Otto Lattermann lernte mich ein, er zeigte mir alles und drei Monate später stand ich hier alleine als Werkstattleiter und hatte überhaupt keine Ahnung, wo vorne und hinten ist. Keiner konnte mir helfen, sie sagten: „Wir haben hier alle keine Idee. Du bist der Spezialist. Du musst entscheiden: wieviel Material, wieviel Arbeitszeit, welche Angebote …“ Ich übernahm einen Betrieb ohne Anleitung dafür.

Anja: Was bedeutet es Dir, eine eigene Werkstatt zu haben?

Gleb: Das macht mich sehr glücklich. Mein Leben ist sehr sinnvoll erfüllt und ich spüre wirklich die Freiheit der Gestaltung. Ich freue mich, früh aufzustehen, so richtig. Meine Augen machen „Bling“ und ich rase hierher, auch außerhalb der Arbeitszeiten, auch nachts wenn ich etwas erledigen muss.

Die Werkstatt ist mein 24/7-Baby.

Glücklicherweise unterstützen mich meine Kollegen in der Bürokratie. Sonst würde ich unter dem Papierkram komplett untergehen. Ich lerne alles Stück für Stück.

Anja: Gibt es Vorbilder für Dich in der Glasbläserei?

Gleb: In der traditionellen Glasbläserei reproduziert man eher. Man orientiert sich an erfolgreichen Modellen, zum Beispiel die klassischen Christbaumkugeln. Ich orientiere mich an amerikanischen und japanischen Glasbläsern, in beiden Ländern ist das Handwerk stark, es floriert. Mich fasziniert Auguste Rodin, der war zwar kein Glasbläser sondern Bildhauer in Paris. Viele der Figuren von Auguste Rodin sind zerklüftet und in Bewegung, das macht ihn aus. Das ist mein Ideal, ihn habe ich immer im Hinterkopf, wenn ich an einer neuen Figur arbeite.

Anja: Was würdest Du in der Glasbläserei gerne einmal selbst herstellen, was wäre Dein Traumobjekt?

Gleb: Das erste, das mir einfällt ist ein funktionierendes mechanisches Objekt. Wenn ich zum Beispiel an einer Kurbel drehe, dann kommt die Mechanik in dem Glaskörper in Bewegung und erzeugt Töne oder Farbwechsel. Wir haben hier sogar ein Xylofon mit Glasstäben. Glas klingt ja auch sehr schön.

Ich habe auch schon Musikinstrumente geblasen, mit einem Kolben und unten mit einem schönen großen Bauch, um oben rein pfeifen zu können. Je größer der Bauch, desto tiefer der Ton. Dann habe ich verschiedene Fassungen geformt, damit die Luft perfekt drüber streichen kann und sich ganz leicht ein Ton erzeugen lässt. Davon könnte man verschiedene Größen bauen. Der erste Ansatz ist, das richtige Mundstück zu entwickeln.

Mir geht es hier um das Experimentieren, das Kreieren, meine Gedanken in feste Formen zu bringen.

Das ist es, woran ich mich orientiere. Und ich orientiere mich an meinen Besuchern. Der Besucher kommt rein und bringt eine frische Idee mit, das freut mich immer. Ich möchte mich hier nicht so als DER Glasbläser darstellen. Das bin ich nicht, ich empfinde mich immer noch als Student. Die Glasbläserei umfasst so viele Techniken, die muss man sich erarbeiten, sich jeden Tag dransetzen und jeden Tag weitermachen. Glasbläserei ist Training.

Anja: Glasbläser wird man ja nicht einfach so. Du musst doch irgendwann in Deinem Leben jemandem begegnet sein, der Dir diese Idee gegeben hat?

Gleb: Wahrscheinlich war das meine Mutter. Sie hat mir immer geholfen, auch bei den Recherchen, wo ich mich um eine Ausbildung bewerben kann. Irgendwann sind wir dann nach Thüringen gefahren und haben uns das alles angesehen.

Anja: Und dann dachtest Du, die Glasbläserei ist eine gute Idee?

Gleb: Naja, die Ausbilder in Lauscha sind sehr herzliche, sympathische Menschen. Die haben mich sehr, sehr gut aufgenommen und sie sagten: „Mensch, Gleb, wir stellen Dich ein. Wir möchten, dass Du hier anfängst und das war für mich so Wow.

Anja: Und wie geht es weiter, was kommt für Dich als nächstes?

Gleb: Ich möchte hier irgendwann einen Ofen stehen haben, einen kleinen Hafenofen, an dem man mit einer Glaspfeife arbeiten kann.

Die Menschen denken: „Ah, Glasbläser, da steht doch dieser muskulöse Typ, der mit der Metallglaspfeife hantiert, da muss man doch eine Lunge haben wie ein Bär.“

Und da möchte ich die Menschen nicht enttäuschen. Das möchte ich ihnen hier zur Verfügung stellen, dass man das auch hier erleben kann. Mit einem Hafenofen kann ich dann auch selber Glasgemenge anmischen oder einfach Glasflaschen zusammenschmelzen und daraus etwas formen. Momentan habe ich keine Möglichkeit, selber große Stäbe oder Röhren herzustellen.

Anja: Wenn ich zu Dir in die Werkstatt komme, dann …

Gleb: … kannst Du Dich in der Werkstatt informieren, Du kannst ausprobieren, Du kannst mitmachen, Du kannst selber was machen, Du kannst hier auch ein Praktikum machen, Du kannst Deine bearbeiteten Glasobjekte mit nach Hause nehmen. Und die Teilnahmegebühren werden von der Stadt bezuschusst, so dass jeder kommen kann, der Lust hat.

Besonders in den Ferien kommen viele Menschen. Meine Werkstatt ist im Ferienpass der Stadt Leipzig gelistet. Mit dem Ferienpass kannst Du überall hingehen kann und natürlich Rabatte bekommen – satte Rabatte (lacht).

Anja: Gibt es dann feste Termine, ist es ein Workshop?

Gleb: Man kann die Werkstatt einfach besuchen von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Ich empfehle, einen Termin zu vereinbaren. Besonders für die Ferienzeiten wird ein sehr straffer Zeitplan aufgestellt, wo ein Kind oder ein Interessierter ca. 20 Minuten Zeit hat, um am Brenner zu sitzen. Danach ist man als Anfänger sowieso erschöpft. Nach 20 Minuten hat man auch schon was Schönes, das man mit nach Hause nehmen kann.

Anja: Wie kann ich mir den Arbeitsablauf vorstellen?

Gleb: Bei den meisten Menschen ist es so: Sie kommen hier herein und haben erstmal Respekt vor der Flamme. Dann frage ich: “Du möchtest etwas realisieren? Hier hast Du erstmal ein Blatt Papier und Schreib- und Malmittel und dann zeichne Deine Idee auf. Oder Du probierst Deine Idee in Ton aus. Diese Form ist erstmal kalt, die kannst Du also ungefährlich umsetzen.”

Dann gehen wir an den Arbeitstisch mit dem Brenner und wir erstellen den Arbeitsablauf. Wir nehmen eine Metallplatte, und wenn wir zum Beispiel einen Elefanten machen wollen, dann zeichne ich ihn hier auf der Metallplatte auf: Wir fangen mit dem Körper an, dann machen wir die Beine, dann den Schwanz und dann den Kopf mit Ohren und Rüssel. Und dann weiß der Kursteilnehmer, aha, ich fange erstmal mit dem Körper an und an diesen schmelze ich die übrigen Teile an. Wir besprechen also erstmal den Schlachtplan. Das ist ganz wichtig, denn ganz ohne Vorbereitung ist ein Anfänger aufgeschmissen.

Dann zeige ich dem Teilnehmer die Arbeit mit dem Gerät und drehe die Gashähne auf. „Vorsicht, Flamme!“ Das ist eine echte Flamme, an der man sich auch verletzen kann. Der Brenner wird mit Gas und Sauerstoff betrieben. Man hat verschiedene Düsenaufsätze zur Wahl, um damit verschiedene Flammenbilder zu erzeugen. Massivglas und Hohlglas bearbeitet man mit verschiedenen Flammen.

Für ein Rohr zum Beispiel braucht man eine große breite Besenflamme, um einfach viel Material mitzunehmen. Wenn man sehr filigran arbeiten möchte, dann braucht man eine Düse, die die Flamme hoch konzentriert, mit einer Temperatur von 1.200 bis 1.500 Grad.

Dann schmelzen wir das Glas. Wichtig zu wissen ist: Glas ist sehr spröde, es springt schnell, da kann man sich schnell verletzen, deswegen trägt man bei der Arbeit eine Schutzbrille. Wenn etwas auf die Haut fällt, kann es wieder heilen, aber Augen haben wir nur zwei und die schützen wir mit der Brille.

Anja: Woher erhältst Du Dein Rohmaterial?

Gleb: Zum Beispiel aus Lauscha. Ich kann das Material auch wiederverwenden. Mir ist ganz wichtig, das Material wieder zu verwenden. Manche Stücke zerplatzen beim Bearbeiten, zum Beispiel Schildkröten, die platzen gerne. Die kann man aber trotzdem weiter verarbeiten. Und wichtig ist auch, dass hier eine Ablüftung über dem Arbeitsplatz installiert ist. Die Flamme verbrennt natürlich die Atemluft. Deshalb muss immer für frische Luft gesorgt werden. Das ist ganz wichtig.

Anja: Verrätst Du uns noch Dein persönliches Geheimnis in Deiner Arbeit mit Glas?

Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Arbeit ist, man braucht Ruhe, hohe Konzentration, eine ruhige Hand und genaues Wissen, was man als nächstes macht.

Wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt, dann ist das Projekt gescheitert.

Deswegen ist die Planung ein wichtiges Element in der Arbeit. Viele Menschen halten Abstand und haben Respekt vor der Arbeit. Es ist nicht wie mit Ton, da kann ich matschen, da passiert nichts, mit Ton kann ein Dreijähriger herummatschen. Bei Glas geht es um eine gefährliche Arbeitsumgebung. Doch wenn man alles richtig macht, dann passiert nichts, dann verbrennt man sich nicht. Man muss nur aufpassen und immer die Augen offen halten. Gut mit Glas arbeiten ist der Dreiklang aus Planung, Arbeitssicherheit und Konzentration.

Ein Geheimnis ist, das Glas Glas sein zu lassen.

Man darf es nicht in irgendwelche Formen zwingen, man muss den Charakter des Glases erhalten. Dann jongliert man mit den eigenen Vorstellungen und den Möglichkeiten des Materials. Es ist sehr wichtig, ausgewogen zu arbeiten.

Glas

Das deutsche Wort Glas leitet sich ab vom germanischen Glasa – das Glänzende, das Schimmernde. Hier scheint schon die Magie durch, die dem Glas seit Anbeginn innewohnt. Natürliches Glas entsteht immer dann, wenn eine Menge Energie im Spiel ist. Glas erblickt in Vulkanen als Obsidian und Bimsstein das Licht der Welt, Impaktglas und Tektite findet man nach dem Einschlag von Meteoriten, Fulgurite entstehen bei Blitzeinschlag, Trinitit durch die Explosion einer Atombombe, nach Bergstürzen entdeckt man Köfelsit.

Glasbläser

Das Handwerk der Glasbläserei reicht über 7.000 Jahre in die Menschheitsgeschichte zurück. Im ersten Jahrhundert vor Christus erfand man die Glasmacherpfeife, sie brachte die Glasmacherkunst enorm nach vorne. Heute würde man Killer Applikation dazu sagen. Seit 2016 ist die manuelle Glasfertigung ein von der UNESCO ausgezeichnetes immaterielles Kulturerbe. Der Glasbläser arbeitet „vor der Lampe“, also am offenen Brenner, das unterscheidet ihn vom meist industriell arbeitenden Glasmacher.

Künstlerisch tätige Glasbläser fertigen Vasen, Lampenschirme, Schmuckstücke, Schalen, Gläser, Tiere, Fantasieformen und vieles mehr und jedes Mal erstellen sie ein Einzelstück. Kein Stück gleicht dem anderen. Sie gestalten, sie bearbeiten und formen und alles muss vor der Flamme im Gleichgewicht und im Fluss gehalten werden – Hingabe, Präzision, Intuition, Erfahrung und ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt und die dem Glas innewohnenden Möglichkeiten zeichnen einen guten Glasbläser aus. Wer dem Glas etwas aufzwingen will, der zerbricht das Werk. Ein guter Glasbläser arbeitet mit dem Glas.

Ausbildung zum Glasbläser

Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Glasbläser dauert drei Jahre. Die ehemalige Fachakademie Glas, heute Berufsfachschule Glas in Lauscha (Thüringen), zum Beispiel ist eine altehrwürde und renommierte Institution. Sie wirkte federführend bei der in 1991 festgeschriebenen bundesweiten Anerkennung des Ausbildungsberufes Glasbläser mit.

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Interview: Anja Theßenvitz
Redaktion: Stefan Theßenvitz
Fotos: Marius Theßenvitz, Stefan Theßenvitz

SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT

Für das 200jährige Jubiläum des Oberlandesgerichts Hamm – das größte Oberlandesgericht in Deutschland – erstellten wir im Auftrag von SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT eine halbseitige Anzeige für das WESTFALEN-BLATT.

In Abstimmung mit der außerordentlich sympathischen Pressestelle des OLG HAMM erhielten wir die Erlaubnis, das Gebäude des OLG Hamm aus der Vogelperspektive portraitieren zu dürfen. Und jetzt viel Vergnügen mit den Fotos, die im Rahmen des Shooting entstanden sind!

Die Fotos sind von Stefan Theßenvitz, die Fotobearbeitung lag in den Händen von Marius Theßenvitz.

Am 1. Juli 2020 erschien die Anzeige im WESTFALEN-BLATT.

Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Online-Abstimmung

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die am 27. April 2020 vorgeschriebene Mitgliederversammlung muss ausgelöst durch die CORONA-Situation online stattfinden. Insbesondere die Abstimmung der Mitglieder ist wichtig für den ordnungsgemäßen Fortgang des Geschäftsbetriebs.

Das Abstimmungsportal wird von THESSENVITZ Unternehmenberatung eingerichet und digital administriert, alle Abstimmungsergebnisse liegen auf der Website musikschulenhessen.de in Logfiles vor. Diese Logfiles werden 30 Tage nach der Abstimmung aufbewahrt.

Stefan Theßenvitz fungiert als digitaler Wahlhelfer, Anja Theßenvitz fungiert als digitale Wahlbeobachterin. Die Situation erlaubt es nicht, weitere Dritte als Wahlbeobachter hinzuzuziehen. Dem VdM Hessen liegt das von Anja und Stefan Theßenvitz unterschriebene Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten der Auftragsverarbeiter vor, diese Abstimmung als unabhängige Dritte zu administrieren, die Abstimmung zu überwachen, die Daten vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen und nach Recht und Gesetz zu handeln.

Unsere Sicherheitsmaßnahmen: Die Website musikschulenhessen.de ist mit einem Zertifikat von DigiCert gesichert, Ihre Daten bleiben privat. Die Abstimmung ist mit Captcha gesichert. Die Website erfüllt die DSGVO-Richtlinien und läuft mit der aktuellen Version von Borlabs. Der Zugriff auf diesen Beitrag erfolgt mit einem Passwort, das den stimmberechtigten Mitgliedern kurz vor Beginn der Abstimmung an ihre persönliche E-Mail versandt wurde.

Während der Abstimmung am 27. April 2020 stehen Anja und Stefan Theßenvitz den Mitgliedern telefonisch für Ihre technischen Fragen rund um die Abstimmung zur Verfügung.

Zimmerei Johnsen | Qualitative Kundenbefragung

Qualitative Kundenbefragung ausgewählter Kunden der Zimmerei Johnsen mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode im 1ten Quartal 2020 incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse. Die Befragung wird selbstverständlich DSGVO-konform durchgeführt.

Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Kampagne 2019

Der VdM Hessen will in 2019 die Öffentlichkeit noch wirksamer über die wichtige und notwendige Arbeit der VdM-Musikschulen in Hessen informieren. Stärker in den Focus rückt hierbei die konzertierte Zusammenarbeit von Vorstand, Geschäftsstelle und Musikschulleitungen vor Ort.

Unser Beitrag zur Kampagne 2019

  • Beratung und Begleitung des Kampagnenteams
  • Entwicklung professioneller Botschaften in Abstimmung mit dem Kampagnenteam
  • Neuaufbau der Internetseite www.musikschulenhessen.de
  • Bestückung der Internetseite mit kampagnenbegleitenden Botschaften
Website des VdM Hessen, Stand: 3. Mai 2019

Website des VdM Hessen, Stand: 3. Mai 2019

HOLZBAU WEISS | Vertriebsarbeiten 2019

Im Jahr 2019 führen wir für HOLZBAU WEISS unsere umfassende Vertriebsunterstützung fort, z.B. die Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten und eine neue Imagebroschüre. Das Ziel: der weitere Ausbau der Bekanntheit als Anbieter für Einfamilienhäuser. Wir arbeiten seit 2014 für HOLZBAU WEISS.

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2019

Auch im SS 2019 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung. Am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation im Institut für Informatik beraten, betreuen und begleiten wir Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung. Unsere Aufgabe im SS 2019: die Beurteilung der präsentierten Businesspläne.

Deutscher Forstverein | Vortrag im Rahmen der 69. Forstvereinstagung am 9. Mai 2019 in Dresden

Ich freue mich sehr, im Rahmen der 69. Forstvereinstagung des Deutschen Forstvereins am 9. Mai 2019 in Dresden einen Vortrag halten zu dürfen.

Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Donnerstag, 9. Mai 2019
14:30 Uhr
Seminar Waldland: Impulse und Podiumsdiskussion | Privates Waldeigentum – Wie  tickt der Eigentümer?

Abstract zum Vortrag

Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer* erfolgreich ansprechen

Die Eingangshypothese: Wir erreichen Waldbesitzer nicht durch klassische Beratung. Stimmt das? Und wenn ja, warum ist das so? Was müssen wir unternehmen, um Waldbesitzer erfolgreich zu erreichen? Darum geht es in den 30 Minuten Vortrag.

Beginnen wir mit ein paar Fragen: Wer ist das eigentlich, der Waldbesitzer? Gibt es den überhaupt oder sprechen wir vielmehr von Menschen, die Eigentümer eines Stück Waldes sind? Sind diese Menschen alle gleich oder haben sie unterschiedliche Bedürfnisse? Was wollen und erwarten die Waldbesitzer von ihrem Wald?

Nur wer versteht, was die Menschen bewegt, kann sie auch bewegen.“, so Bodo Flaig vom Sinus Institut und Miterfinder der Sinus-Milieus. Was also bewegt die Waldbesitzer? Welche milieuspezifischen Impulse können wir identifizieren? Und wie können wir diese gezielt setzen? Um Waldbesitzer zu bewegen.

Das Selbstbild und das Weltbild bilden das Werteset von Menschen, auch von Waldbesitzern. Das Werteset ist der Ausgangspunkt für konkretes Handeln. In ihrem Handeln dokumentieren Menschen ihre Gesinnung und Zugehörigkeit. „Das individuelle Konsumverhalten entspricht den eigenen Werten.“ (Prof. Dr. Oliver Gansser). Für unser Thema abgeleitet: Das individuelle Kommunikationsverhalten und Entscheidungsverhalten entspricht den eigenen Werten.

Unsere Fragen hierzu: Können wir das Werteset von Waldbesitzern abbilden? Am Rande: Folgt das Werteset rationalen Überlegungen oder enthält es möglicherweise auch irrationale, zum Beispiel emotionale Bezugspunkte. Welche Ansatzpunkte finden sich aus den Abbildern der Wertesets für eine zielführende Kommunikation, die zum konkreten Handeln führt?

Viele Fragen, 30 Minuten Zeit. Natürlich nicht genug Zeit für eine umfassende Vertiefung, aber genug Zeit für eine fundierte Einführung in das spannende Thema Kommunikation.

Ich freue mich auf Sie, Ihr

Stefan Theßenvitz

*Selbstverständlich spreche ich alle Menschen gleichermaßen an: Frauen, Männer, Intersexuelle und Transgender. Wortverdoppelungen, Binnen-Is, Schrägstriche oder Satz- und Sonderzeichen wie -, _ und * erschweren und beeinträchtigen die Lesbarkeit. Für eine durchgängig gute Lesbarkeit beschränke ich mich ausschließlich auf die grammatikalisch korrekten Geschlechter. Ich bitte um Ihr Verständnis.

EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH | Vertriebsarbeiten 2019

Im Jahr 2019 führen wir für die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH unsere umfassende Vertriebsunterstützung fort. Auswahl unserer Arbeiten: Vertriebsplanung, Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten, Neugestaltung der Imagebroschüre, Beratung und Unterstützung in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Das Ziel: Steigerung der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Bauten aus Holz – Einfamilienhäuser und Aufstockungen sowie gewerbliche Bauten.

Musikschule Heinze | Qualitative Befragungen der Kunden, Lehrkräfte und Mitarbeiter

Qualitative Kundenbefragung ausgewählter Kunden der Musikschule Heinze mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode im 1ten Quartal 2019 incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse.

Qualitative Befragung ausgewählter Lehrkräfte der Musikschule Heinze zur Arbeitszufriedenheit nach der Methode von Neuberger und Allerbeck im 1ten Quartal 2019 incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse.

Qualitative Befragung aller Mitarbeiter der Musikschule Heinze zur Arbeitszufriedenheit nach der Methode von Neuberger und Allerbeck im 1ten Quartal 2019 incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse.

Alle drei Befragungen erfolgten selbstverständlich DSGVO-konform.

Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein | Musikschulen – Fit für die Zukunft

Im Rahmen der Tagesveranstaltung in 2019 „Musikschulen | Fit für die Zukunft“ entwickeln wir Strategien für die Musikschulen in Schleswig-Holstein. Musikschulen müssen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der Digitalisierung und des Fachkräftemangels (um nur drei Megatrends zu nennen) gute strategische Entscheidungen treffen. Die Tagesveranstaltung gliedert sich in zwei Teile:

1. Wir erfassen Trends und analysieren und bewerten diese

Trends i.S.v. Megatrends sind breite soziale, wirtschaftliche, politische und technische Veränderungen, die sich langsam bilden und die, wenn in Kraft, lange von Einfluss sind. Niemand kann sich dauerhaft gegen diese Entwicklungen stellen. Entscheidend ist, konstruktiv mit Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen.

Mit unserem THESSENVITZ – TrendRadar erfassen, analysieren und bewerten wir mögliche Zukünfte in sieben Dimensionen.

  • Wissenschaftliche Trends (z.B. Medizin, Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Gentechnik)
  • Technische Trends (z.B. Informationstechnologie, Mobilität, Ergonomie, Umwelttechnologie, Sicherheit)
  • Politische Trends (z.B. Europäisierung, Regionalisierung, Demokratie, Bürgerschaftliches Engagement)
  • Wirtschaftliche Trends (z.B. Fabrik 4.0, Vernetzung, Re- und Upcycling, Globalisierung, Regionalisierung, Nachhaltigkeit)
  • Verbrauchertrends (z.B. Individualisierung, veganer Lebensstil, Konsumverhalten)
  • Kulturelle Trends (z.B. Ökonomisierung, Wiederverwertung, Subsistenzwirtschaft, Ökologisierung, Verantwortung)
  • Gesellschaftliche Trends (z.B. Demographie, Communities, Ghettoisierung, Integration, Parallelgesellschaften, Migration)

Entscheidend bei diesem Arbeitsschritt ist die gemeinsame Bewertung, welche Trends wie zusammen wirken und welchen Einfluss sie auf die Arbeit der Musikschulen haben werden.

2. Wir beschreiben Zukünfte

Die Szenario-Technik kann als eine Art Drehbucharbeit aufgefasst werden, bei der zukünftige Wirklichkeiten beschrieben werden. Gute Szenario-Drehbücher umfassen mehrere denkbare Zukunftsentwicklungen und beziehen auch mögliche Störereignisse mit ein.

Das Drehbuch eines Szenarios besteht aus zwei Teilen.

A. Die Analysephase / Betrachtung von AUSSEN

Kurze Beschreibung jedes Megatrends mit Begründung der Relevanz für die Musikschulen (siehe 1.)

  • Die stärkst mögliche Entwicklung des Megatrends
  • Die schwächst mögliche Entwicklung des Megatrends
  • Die wahrscheinlichste Entwicklung des Megatrends

B. Die konzeptionelle Phase / Betrachtung von INNEN

  • Die größten Chancen für Musikschulen
  • Die größten Risiken für Musikschulen
  • Unsere Konsequenz(en) daraus
  • Unser konstruktiver Umgang damit

In der systematischen Zusammenschau aller Szenarien durch eine Konsistenzanalyse erkennen die Musikschulen, welche Trends sich wechselseitig verstärken, welche Trends sich unabhängig voneinander entwickeln und welche Trends sich gegenseitig neutralisieren oder abschwächen.

Jetzt sind die Musikschulen in der Lage, auf Grundlage der zukünftigen Wirklichkeiten Strategien für die Musikschulen zu entwickeln. Jetzt können gute strategische Entscheidungen getroffen werden. Dieses skizzierte Vorgehen ist ideal, um die VdM-Musikschulen in Schleswig-Holstein gemeinsam weiterzuentwickeln und ein hohes gemeinsames Verständnis für die strategische Arbeit vor Ort zu entwickeln.

Der Tagesveranstaltung vorgeschaltet sind „Hausaufgaben“ für die Teilnehmer – u.A. persönliche Einschätzungen der Zukunft unter verschiedenen Aspekten – damit große Teile der Tagesveranstaltung der gemeinsamen Arbeit zur Verfügung stehen.

Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein | Lehrkräfte gewinnen

Im Zentrum der Leistungserbringung der Musikschulen stehen die Lehrkräfte. Sie sind in den Augen der Schüler – im Augenblick des Unterrichts – die Musikschule. Die Lehrkräfte haben entscheidenden Anteil am Gedeihen ihrer Musikschule, sie bestimmen die Attraktivität des Angebots und die strategischen Weiterentwicklung der Musikschule. Musikunterricht ist eine prozessorientierte Dienstleistung. Das Zentrum bildet die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Die Lehrkräfte prägen das Image der Musikschule. Lehrkräfte sind nicht durch Maschinen, Algorithmen, Bücher oder Online-Unterricht ersetzbar.
Gemeinsam mit Schulleitern des Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein arbeiten wir am 27. November 2018 an Strategien und Handlungsfeldern, Lehrkräfte für die Musikschulen zu gewinnen und zu binden.

Projektbericht | CD-Produktion

Die Ausgangslage: Eine junge Sängerin schreibt eigene Songs. Sehr gute Songs. Und sehr gute Texte. Texte im Stil von Shakespeare, eingepackt in Songs, die an die große Musical- und Hollywood-Jazz-Ära der 40er Jahre erinnern.

Musiker

Wer spielt das ein? Natürlich erstklassige Musiker. Profis in Sachen Jazz, Intonation und Improvisation. Am besten eine Mischung aus erfahrenen und jungen Musikern, denn die Songs brauchen beides. Ein solides Fundament und jugendliche Frische – sagen wir ruhig: etwas Übermut.

Studio

Die Band braucht ein Studio. Nicht irgendeines, sondern ein Studio, das beides ermöglicht. Das Live-Zusammenspiel der Musiker und getrennte Aufnahmekanäle. Die Songs müssen wie Jazz-Songs gespielt werden, also miteinander und die Tonspuren müssen separat zur Verfügung stehen. Das ist knifflig, besonders mit Gesang.

Toningenieur

Dafür braucht die Band einen erfahrenen Toningenieur, einen Meister seines Fachs, der Ahnung hat von Technik und Ahnung hat von Jazz. Der die Befindlichkeiten der Jazzer versteht und Lösungen findet, bevor aus einer Situation ein Problem wird. Damit alles smooth läuft. Das ist sehr wichtig. Denn das Feeling der Musiker überträgt sich auf die Aufnahmen.

Management

Wenn alles steht – die Songs, die Arrangements, die Noten, die Band, das Studio, der Tonmeister – dann braucht die Band ein Management. Für die Ziele, die Tagesetappen und Aufnahmesequenzen im Studio, die Übernachtungen vor Ort, das Essen für die Band, den Transport und tausend Kleinigkeiten. Denn eine Studioproduktion muss perfekt laufen. Die Zeit im Studio ist fixiert – bei dieser CD-Produktion waren es drei Tage. Alles was nicht in diesen drei Tagen passiert, passiert nie wieder. Eine Studio-Produktion ist eine Einmal-Fahrkarte für eine bestimmte Uhrzeit auf einer bestimmten Strecke.

Musik-Produktion und Artwork

Nach den Studio-Sessions werden die Songs gemischt und an die Band versandt und nochmal gemischt und feingetunt. Am Ende steht der Mastermix. Der muss auf CD. Die CD braucht ein Cover mit Layout und ein Booklet für die Texte. Die Band braucht das Artwork für das CD Album.

Fotos und Texte

Ohne Fotos und Texte geht nichts – auch kein ArtWork. Die Welt liebt Gesichter und Geschichten. Dafür braucht es einen sensiblen Fotografen, der mit Menschen – mit  Musikern! – umgehen kann (und mit Photoshop), es braucht einen Texter, der die Idee der Band auf den Punkt bringt. Und es braucht einen Fotografen, der die CD in Szene setzt.

CDs sind wunderbar. Sie sind der Beweis für das Projekt. Diese CD muss gepresst werden, das Cover muss gedruckt werden, alles muss konfektioniert werden. Doch davor kommt die GEMA-Anmeldung, der Label-Code und viele rechtliche Dinge mehr, um die CD überhaupt produzieren lassen zu dürfen.

Website mit Shop

Ach ja, und die Band braucht eine Website. Mit Künstlerprofil und Probehörmöglichkeiten der Musik und Zugängen zu den online-Musikdiensten und natürlich einem rechtssicheren Shop für die CD. Und die Band braucht Social-Media-Kanäle, Facebook und Youtube.

Spotify & Co

Kein Mensch kauft mehr CDs (außer bei Live-Konzerten). Alle gehen online und hören ihre Musik via Spotify, iTunes, Amazon, Google Play, DEEZER, TIDAL usw. Dafür braucht man ein online-Label, das diese komplexe Herausforderung reibungslos und perfekt löst. Via Shazam wird die Musik automatisch bei YouTube eingestellt.

Release-Konzert

Jetzt braucht die Band ein Release-Konzert, um ihre CD vorzustellen. Dafür braucht es einen Jazz-Club mit geneigtem Stammpublikum. Der Jazz-Club braucht Plakate und vieles mehr, damit die Hütte voll wird und der Konzertabend ein guter.

Öffentlichkeitsarbeit

Das war´s? Nein. Jetzt geht es erst los. Pressedatenbank anlegen, Presse informieren, CDs an Multiplikatoren versenden, Konzertmitschnitt, Videodreh und Interviews für das Release-Konzert organisieren, sehr viele E-Mails schreiben und noch viel mehr telefonieren.

Tourplanung

Jetzt aber, alles gemacht? Nein. Jetzt folgt die Ansprache ausgewählter Club- und Festivalbetreiber, die Buchung von Konzerten und die Tourneeplanung in Abstimmung mit den Terminplänen der Musiker und alles andere natürlich auch … Plakate versenden, Technik organisieren, Website, Facebook und Youtube pflegen, Unterkünfte organisieren …

Wann hört das auf? … hoffentlich nie … die Perspektive von JAZZ OPEN? Eine Europatournee 2019 unter dem Motto #machtjazz.

Der Beitrag von THESSENVITZ für die Band JAZZ OPEN

  • Musiker finden
  • Vereinbarungen und Verträge ausarbeiten
  • Kostenplan erstellen
  • Tonstudio und Tonmeister finden
  • Studio-Produktion managen
  • Foto-Shooting mit der Band organisieren und durchführen – Studio- und Streetstyle
  • Texte erstellen
  • Art-Work und Druckvorlagen für das CD-Album incl. Booklet erstellen
  • CD-Produktion incl. Label-Code, GEMA etc. managen
  • Produktfotografie der CD
  • Website erstellen – mit Probehörmöglichkeiten und rechtssicherem Shop
  • Social-Media-Kanäle einrichten und pflegen
  • Online-Label finden
  • Online-Release managen
  • Jazz-Club für das Release-Konzert finden
  • Artwork und Druckvorlagen für das Plakat erstellen
  • Datenbank mit relevanten, persönlichen Pressekontakten aufbauen
  • Pressekontakte aufbauen und pflegen
  • Folge-Konzerte organisieren
  • Tournee 2019 planen: #machtjazz

Zum Schluss: oben haben wir ausschließlich die Arbeiten rund um die Erstellung einer CD beschrieben und die dazugehörigen Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Nicht beschrieben haben wir den kreativen Prozess der Musik, das Herzstück der Arbeit.

Hinter JAZZ OPEN stehen 2,5 Jahre musikalische Arbeit (gerechnet ab Sommer 2016) mit zwei Proben pro Woche und die Arbeit für die CD: 10 Songs komponieren, arrangieren, texten und einspielen im Laufe von 12 Monaten.

Für uns war und ist JAZZ OPEN ein wunderbares Projekt.

Herbsttagung 2018 der Volkshochschulen in der Oberpfalz

Im Rahmend der Herbsttagung der Volkshochschulen in der Oberpfalz am 22. und 23. Oktober 2018 arbeiten wir gemeinsam an den Zukunftsfeldern Bildung für nachhaltige Entwicklung, Politische Bildung, Digitale Kompetenz, Inklusion und Milieus und Zielgruppen. Im Zentrum der Überlegungen stehen die zukünftigen gemeinsamen Aufgaben der Volkshochschulen in der Oberpfalz verbunden mit einer mileuadäquaten Kundenansprache.

Wiesbadener Musik- und Kunstschule | Qualitative Kundenbefragung

Qualitative Kundenbefragung ausgewählter Kunden der Wiesbadener Musik- und Kunstschule mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode im 3ten und 4ten Quartal 2018 incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse. Die Befragung erfolgt selbstverständlich DSGVO-konform.

Handwerkerforum Heuberg | Relaunch der Website und Social-Media

Für den Handwerkerverbund mit 10 selbständigen Handwerksbetrieben, die sich vor vielen Jahren im Handwerkerforum Heuberg projektbezogen zusammengeschlossen haben, realisieren wir den Relaunch der Verbund-Website und fügen Social-Media Kanäle hinzu. Ästhetisch und funktional auf der Höhe der Zeit. Unsere Leistungen:

  • Technische Einrichtung der Website
  • Interviews mit den Handwerkern
  • Fotos erstellen und bestehende Fotos einbinden
  • Video-Teaser mit Interviews und Referenzbeispielen
  • Kommunikationsstrategie: Zielgruppen, Positionierung, zentrale Kundennutzen, Botschaften
  • Postproduktion aller Fotos mit Photoshop (Marius Theßenvitz)
  • Struktur der neue Website
  • Programmierung der Website
  • SEO-Texte erstellen
  • Anlegen des Google+ Kanals

www.handwerkerforumheuberg.de (im Aufbau)

Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Vernetzte Öffentlichkeitsarbeit

Im Rahmen der Herbsttagung des Verbandes deutscher Musikschulen Landesverband Hessen am 8. November 2018 arbeiten wir an der vernetzten Öffentlichkeitsarbeit. Die vernetzte Öffentlichkeitsarbeit umfasst die klassischen Werkzeuge ebenso wie das Agieren im digitalen Raum. Die vernetzte Öffentlichkeitsarbeit bezieht alle Akteure der VdM-Musikschulen mit ein und richtet sich mit differenzierten Botschaften an die jeweiligen Zielgruppen.

Kunst- und Musikschule Donaueschingen | Zukunft gestalten

Am 17. März 2018 erstellen wir im Rahmen einer Auftaktklausur mit der Kunst- und Musikschule Donaueschingen einen Fahrplan für die selbstbestimmte Gestaltung der Zukunft.

In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für die Arbeit einer Musikschule spürbar gewandelt. Stichworte: Digitalisierung, demographischer Wandel, schulische Rahmenbedingungen für die Kinder und Jugendlichen, Erwartungshaltungen der Eltern. Diese Veränderungen berühren die Themenfelder Pädagogik, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Dienstleistungsqualität.

Diese Veränderungen berühren die harten Faktoren einer Musikschule – das System ebenso wie die weichen Faktoren einer Musikschule – das Selbstverständnis und das Miteinander. Gerade die weichen Faktoren sind entscheidend für den gelingenden und guten Wandel einer Organisation.

Biosphärenreservat Bliesgau | Botschaften und Botschafter – Kommunikation

Viele Menschen und Institutionen sehen das Biosphärenreservat Bliesgau als große Chance und als ein wichtiges Thema an. In Zusammenarbeit mit den Akteuren des Biosphärenreservates Bliesgau erarbeiten wir in 2018 ein Kommunikationskonzept.

  • Gemeinsames Leitbild
  • Ziele und Strategien
  • Markenpersönlichkeit des Biosphärenreservats Bliesgau
  • Kernbotschaften
  • Abgestimmte Kommunikation der Akteure

Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern | Die Bildungswelt im Wandel

Im Rahmen des 12. Musikpädagogischen Tages des Landesverbandes der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern am 14. April 2018 in Neustrelitz befassen wir uns mit Veränderungen, Strömungen und Trends in der Gesellschaft, in der Politik, in der Wirtschaft und in der Technik.
Themenkreise und Fragen
Veränderung hat viele Dimensionen. Massive gesellschaftliche Veränderungen, die unser Selbstverständnis, unser Miteinander und unsere Lebensweise deutlich beeinflussen, sind unsere großen Herausforderungen. Welche Veränderungen haben aktuell Einfluss auf unsere Arbeit an den Musikschulen? Worauf sollten wir reagieren? Welche Fragen müssen wir stellen, um Lösungen zu finden?

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2018

Auch im SS 2018 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung. Am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation im Institut für Informatik beraten, betreuen und begleiten wir Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung. Unsere Aufgabe im SS 2018: die Beurteilung der präsentierten Businesspläne.

HOLZBAU WEISS | Vertriebsarbeiten 2018

Im Jahr 2018 führen wir für HOLZBAU WEISS unsere umfassende Vertriebsunterstützung fort, z.B. die Kundenbefragung 2018, die Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten und die Erweiterung der Broschüre. Das Ziel: der weitere Ausbau der Bekanntheit als Anbieter für Einfamilienhäuser.

Musik- und Kunstschule Bielefeld | Die Bildungswelt im Wandel

Zum Jahresauftakt 2018 am 12. Januar arbeiten die Mitarbeiter der Musik- und Kunstschule Bielefeld entlang der Veränderungen, Strömungen und Trends in Gesellschaft, Wirtschaft und Technik. Diese Veränderungen sind für die Musikschulen von großer Bedeutung.

Im Rahmen des Vortrages “Die Bildungswelt im Wandel” und einer sich daran anschließenden Diskussion beleuchten wir die Veränderungen und mögliche Konsequenzen daraus für die Musik- und Kunstschule Bielefeld aus unterschiedlichen Perspektiven.

WEIN Gartner Leipzig | Website und Social Media

Für einen exklusiven Weinhandel in Leipzig realisieren wir den Relaunch der Website. Ästhetisch und funktional auf der Höhe der Zeit. Unsere Leistungen:

  • Interview mit der Geschäftsleitung
  • Definition der Ziele
  • Kommunikationsstrategie: Zielgruppen, Positionierung, zentrale Kundennutzen, Botschaften
  • Fotoshooting eines Kunden-Events (Marius Theßenvitz)
  • Postproduktion aller Fotos mit Photoshop (Marius Theßenvitz)
  • Struktur der neue Website
  • Programmierung der Website
  • Headervideo mit Branding
  • Technische Einrichtung der Website
  • Logoüberarbeitung
  • Vorarbeiten für den Marken-Relaunch

www.wein-gartner.de

Wiesbadener Musik- und Kunstschule | Gestalten oder gestaltet werden?

Im Rahmen des pädagogischen Tages der Wiesbadener Musik- und Kunstschule konfrontieren wir uns mit der Wirklichkeit und beleuchten Strömungen und Trends in der Gesellschaft.
In Arbeitsgruppen finden die Mitarbeiter ihre eigene Rolle und Perspektive im Zusammenspiel von gesellschaftlicher Wirklichkeit und der Arbeit in der Musik- und Kunstschule Wiesbaden – Bewahrer, Skeptiker, Erneuerer, Enthusiasten
Wir besprechen und wägen die Perspektiven miteinander ab. Und wir finden gute Lösungen, die Zukunft der Musik- und Kunstschule Wiesbaden zu gestalten.

EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH | Vertriebsarbeiten 2018

Im Jahr 2018 führen wir für die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH unsere umfassende Vertriebsunterstützung fort. Auswahl: Vertriebsplanung, Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten, Ausbau der Broschüre, Gestaltung von Anzeigen. Das Ziel: Steigerung der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Bauten aus Holz – Einfamilienhäuser und Aufstockungen sowie gewerbliche Bauten.

HOLZBAU WEISS | Vertriebsarbeiten 2017

Im Jahr 2017 übernehmen wir für HOLZBAU WEISS umfassende Vertriebsarbeiten, z.B. die Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten und die neue werbliche Gestaltung des Betriebsgebäudes. Das Ziel: der weitere Ausbau der Bekanntheit als Anbieter für Einfamilienhäuser.

EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH | Vertriebsarbeiten 2017

Im Jahr 2017 übernehmen wir für die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH umfassende Vertriebsarbeiten: Kundenbefragung, Weiterentwicklung der Website und des Facebook-Accounts, Foto- und Videodokumentationen von Bauprojekten, Ausbau der Broschüre u.v.m.. Das Ziel: weiterer Ausbau der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Bauten aus Holz – Einfamilienhäuser und Aufstockungen sowie gewerbliche Bauten.

Konzepterstellung für BNE im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in Sachsen-Anhalt

Von August 2017 bis Ende November 2017 erarbeiten wir gemeinsam mit den Umweltbildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt ein Konzept zur zukünftigen Ausrichtung der Bildung für nachhaltige Entwicklung / Umweltbildung im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in Sachsen-Anhalt.

Grundlage des Konzeptes ist eine Bestandsaufnahme der Umweltbildungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt in Form von Befragungen und Besuchen vor Ort.

LAG Biosphärenreservat Bliesgau | Zwischenbilanz der Förderperiode

Die Hälfte der LEADER Förderperiode von 2014 bis 2020 ist erreicht – Zeit für eine Zwischenbilanz am 28. November 2017 und eine strukturierte Vorschau. Dabei stehen zwei große Themenfelder für die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Biosphärenreservat Bliesgau im Mittelpunkt: strukturelle Fragen (Förderrahmen, Beteiligung, Kommunikation) und inhaltliche Fragen (Projektlandschaft und Entwicklungsziele).

Landeselternvertretung Musikschulen Bayern | Musikschulen im Wandel der Zeit

Vom 17. bis 19. November 2017 geht die Landeselternvertretung Bayerischer Musikschulen in Klausur. Die Themen: Kultur im Wandel der Zeit – Musikschulen im Wandel der Zeit. Denn nichts ist so Beständig wie der Wandel. Im Rahmen von Impulsvorträgen und Arbeitsrunden arbeiten wir an Fragen, die Musikschulen in Bayern zukunfstfest zu gestalten.

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2017

Auch im SS 2017 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung. Am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation im Institut für Informatik beraten, betreuen und begleiten wir Studierende im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung. Unsere Aufgabe: die Vorbereitung eines strukturierten Businessplanes als Grundlage einer gelingenden Unternehmensgründung an Hand konkreter Geschäftsideen.

Umweltamt Stadt Augsburg | Profil & Kommunikation

Die Abteilung Klimaschutz des Umweltamtes der Stadt Augsburg sieht sich neuen Aufgaben, neuen Akteuren und neuen Spielregeln gegenüber.

In zwei Workshops erarbeiten wir das neue Profil der Abteilung Klimaschutz, ausgehend von der Situationsanalyse – Aufgaben, Akteure, Spielregeln, externe Wahrnehmung, interne Wahrnehmung – hin zu geeigneten Zielen, Strategien und Handlungsfeldern.

Landesverband Niedersächsischer Musikschulen | Zukunft gestalten

Die öffentlichen Musikschulen in Niedersachsen stehen vor der großen Frage: wie gestalten wir unsere Zukunft im Spannungsfeld von gesellschaftlichem Wandel und fachlichem Anspruch? Auf der Landestagung am 12. und 13. Mai 2017 finden wir auf diese Frage im Rahmen eines Impulsvortrages, eines offenen Gedankenaustausches und in Arbeitsgruppen gute Antworten.

Verband Deutscher Musikschulen | Die Bildungswelt im Wandel

Im Rahmen des Musikschulkongress 2017 des VdM – Verband deutscher Musikschulen vom 19. bis 21. Mai 2017 in Stuttgart beleuchten wir im Rahmen eines Plenums Veränderungen, Strömungen und Trends und deren Bedeutung für Musikschulen.

Unsere großen Herausforderungen

Wir erkennen massive gesellschaftliche Veränderungen, die unser Selbstverständnis, unser Miteinander und unsere Lebensweise deutlich beeinflussen.

  • Demographische Entwicklung
  • Werthaltungen der Menschen
  • Auseinanderdriften der Gesellschaft
  • Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt
  • Lebensmodelle der neuen Elterngeneration
  • Vertrauensverlust in den Staat und in die Medien

Die Welt im Wandel

Trauen Sie sich zu, eine verlässliche Prognose abzugeben für das Jahr 2018? Oder 2020? Oder gar 2025?

  • Der Brexit und die Folgen
  • Das neue Amerika
  • Russlands Interessenspolitik
  • Der Abschied der Türkei von der Moderne
  • Die Wahlen in Deutschland und Frankreich
  • Manipulierte Nachrichten und FakeNews
  • Der Euro und Italien (und Frankreich und Griechenland und …)
  • Der Terror als Alltagsphänomen
  • Die Nullzinspolitik der EZB

Stefan Theßenvitz, Diplom-Betriebswirt (FH), seit 1997 Unternehmensberater, akkreditiert auf Landes- und Bundesebene, für Musikschulen in ganz Deutschland unterwegs und in Experten-Netzwerken zu den Themen Nachhaltigkeit, Kultur und Bildung.

Biosphärenreservat Bliesgau | Grundlagenerhebung für das Projekt Botschaften und Botschafter

Von Januar 2017 bis März 2017 führen wir die Grundlagenerhebung für das Projekt „Botschaften und Botschafter” des Biosphärenreservats Bliesgau durch. Das Projekt umfasst die Auswertung des bestehenden Materials und die Experteninterviews als Grundlage für die Analyse der internen und externen Kommunikation der institutionellen Akteuere im Biosphärenreservats Bliesgau.

Musikschulen Deutschland, Österreich, Schweiz | Strategegieklausur

Am 13. Januar 2017 erarbeiten Vorstände der Musikschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Rahmen einer Klausur Zukunftsentwürfe von Musikschulen. Im Rahmen eines Impulsvortrages zeigen wir Entwicklungen in der Gesellschaft, der Bildung und der Musik auf. Wir beleuchten Strömungen und Trends in den Trendclustern Politik, Wirtschaft, Technik, Verbraucher, Gesellschaft und Kultur.

Verband Deutscher Musikschulen | online oder nicht sein

Im Rahmen des Musikschulkongress 2017 des VdM – Verband deutscher Musikschulen vom 19. bis 21. Mai 2017 in Stuttgart beleuchten wir am 20. Mai im Rahmen einer Arbeitsgruppe die Werkzeuge und Möglichkeiten des online-Marketings für Musikschulen.

Online oder nicht sein

Die Onlinewelt ist Teil der Alltagskultur vieler Menschen. Sie nutzen diese Welt für ihr soziales Miteinander, sie suchen Informationen, sie tauschen sich aus, sie interessieren sich für Ereignisse und Produkte, sie kaufen ein, sie bilden sich weiter. Kurz: die Menschen machen online genau das, was sie auch offline machen. Grund genug für jede Musikschule, den Menschen auch online zu begegnen. Online sein ist für jede Musikschule von existentieller Bedeutung, denn Bildung geht online.
Deutschland 2017: Die digitale Welt durchdringt die analoge Welt – beruflich und privat. Über 90% der Deutschen nutzen das Internet regelmäßig. 28 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Facebook, davon 21 Millionen täglich. Das Altersverhältnis der Facebook-Nutzer normalisiert sich entlang der alternden Gesellschaft.
Nutzen Sie die Chancen der online-Welt: eine gute Webpräsenz für Bekanntheit, Kompetenz, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb, E-Mail-Marketing für Kundenbindung, definierte Regionen mit Werbung bespielen, Soziale Medien in die Kommunikationsstrategie einbinden, SEO-optimierte Texte einsetzen, professionelle Fotos und Videos verwenden, Online-Shops betreiben.
Stefan Theßenvitz, Diplom-Betriebswirt (FH), seit 1997 Unternehmensberater, akkreditiert auf Landes- und Bundesebene, für Musikschulen in ganz Deutschland unterwegs und in Experten-Netzwerken zu den Themen Nachhaltigkeit, Kultur und Bildung.

BAUEN MIT HOLZ   WEGE IN DIE ZUKUNFT

Vom 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 war die Ausstellung BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Anhand von internationalen und nationalen herausragenden Projekten zeigte die Ausstellung ökologisch-nachhaltige und aktuelle Positionen der Holz-Baukunst und modernen Holzarchitektur.

Unser Auftrag umfasste die Öffentlichkeitsarbeit und Bewerbung der Ausstellung: die Eröffnungsveranstaltung, die Pressekonferenz, die Koordination der beteiligten Akteure – u.a. das Deutsche Architekturzentrum, der Martin-Gropius-Bau Berlin und die Werbeagentur, die Betreuung und Bestückung der sozialen Kanäle Facebook und Twitter mit Videos, Fotos und Texten, die Bespielung der Hotels und Gaststätten in Berlin mit Werbemitteln und die Versorgung von Multiplikatoren in ganz Deutschland mit dem Ausstellungsmaterial (Hochschulen, IHK und HWK, Institute, Architektenkammern, Umweltbildungseinrichtungen, Weiterbildnder etc.)

Die Ausstellung diente der Information, Aufklärung und Inspiration der Architektur-, Bildungs- und Kulturschaffenden in Deutschland. Holz ist der Baustoff des 21. Jahrhunderts. Holz bildet wunderbare Bezugspunkte zu den großen Themen unserer Zeit: Nachhaltigkeit, Verantwortung, Klimaschutz, urbanes Leben, Energie- und Ressourcenwende.

Die Ergebnisse unserer Arbeit

  • Das Ziel waren 8.000 Besucher – die Ausstellung besucht haben über 16.500 Menschen
  • Berichterstattung der nationalen und internationalen Medien, darunter der Tagesspiegel, rbb, Deutschlandradio Kultur, Forbes

Facebook | BAUEN MIT HOLZ   WEGE IN DIE ZUKUNFT
Twitter | BAUEN MIT HOLZ   WEGE IN DIE ZUKUNFT
Martin-Gropius-Bau

Die Fotodokumentation der Ausstellung finden Sie hier >>> Bei Klick öffnet sich in Ihrem Browser ein neues Fenster.

Verband Deutscher Schullandheime | Erweiterte Delegiertenversammlung

Im Rahmen der erweiterten Delegiertenversammlung in Nonnweiler, Saarland erarbeiten wir vom 27. bis 29. Oktober 2016 in Zusammenarbeit mit der Basis Strategien für die kommenden Jahre in den Bereichen Verbandsstruktur und- organisation, Qualität, pädagogische Inhalte, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

JenaKultur | Klausur der Leitungen

Im Rahmen der jährlichen Klausur der Leitungen der Teilbetriebe von JenaKultur entwickeln wir am 6. Oktober und 2. November 2016 die Eckpfeiler der Strategie und Kommunikation weiter für das kommende Jahr auf der Grundlage der bisherigen Entwicklungen und des Sachstandes. Wir dürfen seit 2014 für JenaKultur und seine Teilbetriebe arbeiten.

Musikschule Horb am Neckar | Internetstrategie

Gemeinsam mit der Musikschule Horb am Neckar erarbeiten wir im Juli 2016 eine Internetstrategie. Das Internet in seinen vielfältigen Ausprägungen – Websites, Blogs, Social Media-Kanäle, Suchmaschinen und Portalen – ist das Leitmedium; für Menschen jeden Lebensalters. Hier muss man auf der Höhe der Zeit präsent sein, um als relevanter Anbieter und Partner wahrgenommen und akzeptiert zu werden.

Volkshochschule Landkreis Neumarkt e.V. | Neue Geschäftsfelder entdecken und entwickeln-Dozenten finden und binden

Jenseits des bewährten Tagesgeschäfts schlummern häufig ungenutzte Möglichkeiten, neue Märkte zu erschließen.

  • Wie erreichen wir neue Zielgruppen, wie gestalten wir attraktive Angebote und wie organisieren wir vielversprechende Kooperationen?
  • Gute Dozenten zu finden und an die Volkshochschule zu binden ist der Schlüssel für Kontinuität und Qualität. Wie gestalten wir den Mix aus der Volkshochschule als attraktiver Arbeitgeber, attraktive (nicht zwingend monetäre) Anreize und kluger Öffentlichkeitsarbeit?

Zu diesen Themen arbeiteten wir am 3. und 4. Mai 2016 mit den MitarbeiterInnen der Volkshochschule Neumarkt e.V..

21. Bundesfachtagung des Verbandes Deutscher Schullandheime

Die Mitglieder des Verbandes Deutscher Schullandheime arbeiteten am 22. und 23. April in Fuldatal / Kassel an ihren Strukturen und Prozessen. Ausgehend von dem in 2012 begonnenen gemeinsamen Marketingweg definierten wir gemeinsam die wichtigsten Handlungsfelder in den kommenden Jahren für mehr Wirksamkeit.

Infobrief zur 21. Bundesfachtagung
Verband Deutscher Schullandheime

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar WS 2016/17

Auch im WS 2016/17 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung. Am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation im Institut für Informatik beraten, betreuen und begleiten wir Studierende im Rahmen des hochschul-eigenen Seminars Firmengründung. Unsere Aufgabe: die Vorbereitung eines strukturierten Businessplanes als Grundlage einer gelingenden Unternehmensgründung an Hand konkreter Geschäftsideen.