Falsche Rückschlüsse führen zu falschen Erkenntnissen

Menschen wollen die Welt (und sich) als in sich schlüssig, als konsistent begreifen. Aus diesem Reflektionsmuster resultiert unser vierfaches Missverstehen in Bezug auf die Vergangenheit und ihre Auswirkungen auf unsere Gegenwart.

  1. Wir leben in der Illusion, gegenwärtige Ereignisse zu verstehen.
  2. Wir verzerren retrospektiv historische Ereignisse.
  3. Wir überbewerten Sachinformationen.
  4. Wir überbewerten die intellektuelle Elite.

Soweit die Gedanken von Nassim Nicholas Taleb. Und weiter: wir schaffen nachträgliche Erzählungen, um Ereignissen einen plausiblen Grund zu verleihen. Taleb nennt das die narrative Verzerrung. Diese Verzerrung ist gefährlich, denn dadurch entstehen falsche Entscheidungs- und Handlungsmuster.

Unternehmerische Entscheidungen auf Grundlage von narrativen Verzerrungen erinnern an Beschwörungsformeln von Hohepriestern, die ein umfassendes Wissen über Zusammenhänge suggerieren, deren Tiefe und Bedeutung dem Fußvolk in klaren Worten zu vermitteln nicht möglich und deshalb Zeitverschwendung ist. Denn dem Fußvolk mangelt es an Erkenntnisfähigkeit.

Das Fußvolk – die Mitarbeiter – werden mit Parolen abgespeist, an denen sich ihre Schaffensfreude aufrichten soll, im festen Vertrauen auf die Weisheit der Führungskräfte. Diese umgeben sich mit den Insignien der Wissenden, um allzeit ihre herausgehobene Stellung sichtbar zu dokumentieren und Unnahbarkeit zu demonstrieren: Limousinen mit Fahrer, riesige Büros, eine Vielzahl an Assistenten, ein knallvoller Terminkalender, abgeschottete Meetings mit anderen Wissenden, Verkündigungen mit aus rätselhaften Wörtern vollgestopften Sätzen aus einer fremden Sprache (z.B. Denglish) – oder banalste Dreiwortsätze so flach wie Gehsteigpfützen, deren unermessliche Tiefe sich hinter der augenscheinlichen Flachheit nur dem sich darin spiegelnden Sprechenden erschließt.

Ohne eine saubere, sachbezogene und umfassende Analyse muss das Ergebnis jeder Entscheidung und Handlung zufällig sein.

Eine kleine Geschichte: im Gespräch mit dem Geschäftsführer einer großen Umweltschutzeinrichtung mit Tagungs- und Übernachtungsbetrieb berichtete dieser begeistert von den stark steigenden Buchungszahlen seit einigen Monaten, die seit der Gründung des Betriebs ohne Beispiel sei. Seine Erklärung: man hat im zurückliegenden Jahr ein die ganze Region umspannendes Projekt zur Anpflanzung von Heckenrosen durchgeführt, als Landschafts-Schutzmaßnahme und als Aufwertung der touristischen Kulisse. Seine Schlussfolgerung: man müsse also in diesem Jahr wieder ein Projekt dieser Art durchführen, dann würden die Buchungszahlen weiter steigen.

Auf Nachfrage und genauerer Betrachtung ergab sich folgendes Bild: die Umweltschutzeinrichtung bereitete das Heckenrosenprojekt über ein Jahr lang vor, warb in der Region um Verständnis und Mitwirkung, versorgte die Presse mit Informationen, informierte die Bewohner mit Flugblättern, hielt Veranstaltungen in Wirtshäusern und Gemeindezentren ab, gewann viele Ehrenamtliche für die Arbeit und erklärte im Pflanzzeitraum jedem interessierten Anwohner und Touristen sozusagen am Feldrand den Sinn und Zweck der Übung.

Unsere Schlussfolgerung: durch diese Maßnahme wurde die Umweltschutzeinrichtung nach vielen Jahren endlich in der Region bekannt. Vorher kannte kaum jemand die hinter vielen Hügeln versteckte und nur schwer erreichbare Umweltschutzeinrichtung, die bis dato ihr karges Fördermittel-Brot im Kreis der beherzten Vereinsmitglieder in der ansonsten leeren Hütte mümmelte. Die Umweltschutzeinrichtung hat schlicht die Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit und des Vertriebs bedient, sie hat sich gerührt. Und wir wissen: wenn man sich rührt, dann rührt sich was.

Gefährlich ist auch das abstrakte Denken, mit dem man Wirklichkeit simuliert. Folgende Frage ist sehr beliebt in Arbeitskreisen jeder Art: „Welche Konsequenzen hätte es gehabt, wenn wir dies und jenes getan hätten?“. Wer die Konsequenzen von Ereignissen abwägt, die nicht eingetreten sind, landet in paradoxen Bewertungen und damit im Realitätsverlust. Dieses Denken ergibt keinen Sinn.

Die vier Facetten der Wirklichkeit und ihre Folgen (nach Ibn Yamin,* 1286 in Faryumad bei Sebzevar, † 1368), persischtadschikischer Poet):

  1. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Sein Pferd der Weisheit wird den Himmel erreichen.
  2. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie nicht wissen. Er schläft schnell ein, so dass man ihn aufwecken muss.
  3. Es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen. Sein lahmendes Maultier wird ihn schließlich nach Hause bringen.
  4. Es gibt Dinge, die wir nicht wissen wollen. Er wird auf ewig in seiner Vergessenheit verloren sein.

Gerade der vierte Punkt – es gibt Dinge, die wir nicht wissen wollen – ist außerordentlich gefährlich für Unternehmen. Auf dem Weg zum Wissen durch Analyse und Erkenntnis gibt es keine seriöse Abkürzung. Jede Abkürzung ist Scharlatanerie und Betrug an den Kunden, die dem Unternehmen vertrauen und an den Mitarbeitern, die von ihm abhängig sind.

Mein Appell an Sie: arbeiten Sie an Ihrer Wahrnehmung, behalten Sie die Kontrolle über die Realität und bleiben Sie tatkräftig! Denn diese beiden Punkte stehen fest:

  • Auf lange Sicht bereut man vor allem Dinge, die man in der Vergangenheit nicht getan hat und deren Ausgang man folglich nicht kennt.
  • Im Nachhinein und auf kurze Dauer bereut man besonders solche Dinge, die man in der Vergangenheit getan hat, die aber ungünstig ausgegangen sind.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Deutschland im Wandel | Vortrag im Rahmen der Jahrestagung | Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs

Deutschland im Jahr 2016: wir erkennen massive gesellschaftliche Veränderungen, die unser Selbstverständnis, unser Miteinander und unsere Lebensweise deutlich beeinflussen.

  • Demographische Entwicklung
  • Werthaltungen der Menschen
  • Auseinanderdriften der Gesellschaft
  • Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt
  • Lebensmodelle der neuen Elterngeneration

Die wichtigste Frage: welche gesellschaftlichen Veränderungen haben großen Einfluss auf unsere Arbeit an den Musikschulen.
Wirkungsvolle und bewährte Methoden der strategischen Planung wie die Szenariotechnik verlieren ihre verlässliche Aussagekraft, einfach weil die Störgrößen – die Wild Cards – von der ehemals nahezu undenkbaren Ausnahme zur Normalität geworden sind.

  • Flüchtlings-Situation
  • Kriege in Europa
  • Staatskrisen in der EU
  • Die Krisen der EU | Maastricht, Schengen, Dublin, EZB
  • Negativzinsen

Die wichtigste Frage: wie können wir strukturiert und verlässlich planen in einer Welt, die uns pausenlos überrascht?
Link zur Veranstaltung

Nachhaltigkeit

Das umfassende Thema Nachhaltigkeit war von Anbeginn unserer Arbeit ein großes Thema. Wir verstehen Nachhaltigkeit als das, was es ist: ein Wirtschaftsprinzip.

Unsere Expertise reicht von der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung über die Forst- und Holzwirtschaft und das Zimmererhandwerk bis zur Energetischen Modernisierung von Gebäuden im Bestand.

Wir können Nachhaltigkeit wirksam gestalten und berechnen – ökologisch, ökonomisch und sozial. Wir haben gute Konzepte und Lösungen, Nachhaltigkeit wertschöpfend ins Werk zu setzen. Für unsere Auftraggeber und deren Kunden.

Es heißt ÖffentlichkeitsARBEIT – nicht ÖffentlichkeitsJOB oder ÖffentlichkeitsHOBBY

Öffentlichkeitsarbeit ist kein Zauberpulver, das die Welt in Ihr Unternehmen verliebt macht. Öffentlichkeitsarbeit ist eine Sammlung von Werkzeugen für die gezielte Information und Beeinflussung der Öffentlichkeit. Erfolg haben die Unternehmen, die professionell arbeiten und dauerhaft dranbleiben. Öffentlichkeitsarbeit will Ihr Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit und seinen Anspruchsgruppen als Garanten für gute Produkte und Dienstleistungen profilieren.

Öffentlichkeitsarbeit dient drei Zwecken

  • die Steigerung des Bekanntheitsgrads
  • der Aufbau von Glaubwürdigkeit
  • die Vermittlung von Vertrauen

Öffentlichkeitsarbeit ist

  • der Wille zur Sichtbarkeit
  • der Wille zur Wiederholung
  • der Mut zum Standpunkt
  • die Lust am Dialog
  • das Management von Beziehungen

Die wichtigste Frage: Was unternehmen Sie, dass JEDER innerhalb Ihres Vertriebsgebietes TÄGLICH 10x auf Ihr Unternehmen aufmerksam wird?

Öffentlichkeitsarbeit will Erfolge sichtbar machen. Öffentlichkeitsarbeit ist immer dann erfolgreich, wenn

  • Ihr Angebot relevant ist. Das Herz jedes Unternehmens ist die QUALITÄT und die RELEVANZ der Produkte und Dienstleistungen.
  • Ihr Unternehmen mit seinen Kunden, Kooperationspartnern, Lieferanten, den Medien und der interessierten Öffentlichkeit vernetzt ist.
  • mich Ihr Unternehmen zur Interaktion einlädt.

Die Ziele Ihrer Öffentlichkeitsarbeit

Ohne Anliegen brauchen Sie keine Öffentlichkeitsarbeit. Niemand interessiert sich für schlaffe Meldungen. Jeder interessiert sich, wenn Sie etwas Spannendes zu sagen haben, wenn sie lebendige Geschichten erzählen. Dafür braucht es ZIELE. Das Ziel von Öffentlichkeitsarbeit ist immer, die Herzen und Köpfe der Menschen zu erreichen; deren Einstellungen, Haltungen und Meinungen über unsere Institution und unsere Arbeit in unserem Sinne zu formen. Gute Öffentlichkeitsarbeit erreicht in erster Linie die Herzen der Menschen.

Was wollen Sie mit Öffentlichkeitsarbeit erreichen, was sind Ihre Herzensanliegen?

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihre Anja Theßenvitz

Musik- und Kunstschule Jena | Zukunftsworkshop 2020

Am 4. und 5. März 2016 arbeiteten wir gemeinsam mit allen Mitarbeitern an den großen Herausforderungen der Musik- und Kunstschule Jena in den kommenden Jahren. Ausgehend von der Analyse der Situation und dem Entwurf möglicher Zukunftsbilder definierten wir die Handlungsfelder mit dem Ziel, auf lange Sicht selbstbestimmt agieren zu können.

 

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2016

Auch im SS 2016 standen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung. Am Lehrstuhl für Rechnertechnik und Rechnerorganisation im Institut für Informatik beraten, betreuen und begleiten wir Studierende im Rahmen des hochschul-eigenen Seminars Firmengründung. Unsere Aufgabe: die Vorbereitung eines strukturierten Businessplanes als Grundlage einer gelingenden Unternehmensgründung an Hand konkreter Geschäftsideen.

Nudging und weise Interventionen – Methoden wirksamer Kommunikation

In Politik, Gesellschaft und Wirtschaft setzen sich neue Methoden der Beeinflussung von Menschen konsequent durch. Auf der Grundlage der Erkenntnis, dass Menschen nur bedingt rational handeln, arbeitete Robert Cialdini wirksame Methoden für die Marktkommunikation und den Vertrieb heraus, die heute Standard guter Unternehmenskommunikation sind.

Richard Thaler übertrug das Konzept der Anreize für gewünschtes Verhalten auf die politische Ebene. In Großbritannien und USA sind Nudges (kleine Stupser) feste Bestandteile des politischen Handelns. In Deutschland wurde das Nudging von den Grünen im Bundestagswahlkampf 2013 erfolglos eingesetzt (Veggie-Day).

Die Bundesregierung unter Angela Merkel arbeitet seit 2015 mit dem Konzept des liberalen Paternalismus. Kritiker nennen es den Nanny-Staat, der seine Bürger zunehmend gängelt. Dennoch: Nudging als gesellschaftliche Vereinbarung gewinnt zunehmend unter den Mainstream-Milieus Akzeptanz.

Nudging entlastet das Denken und begünstigt gute Entscheidungen und so lange es guten Zielen folgt, ist es auch o.k.: Körpergewicht, Bewegung, Ernährungsverhalten, Steuerehrlichkeit, Fahrverhalten (Tempolimits), Wahl der Transportmittel (CO2-Emissionen), Energie- und Wasserverbrauch, Altersvorsorge und Finanzen sind Felder, auf denen Nudges erfolgreich funktionieren und lieb gewonnen werden.

Das Nudging – das Anstupsen basiert auf dem erfolgreichen Therapiemodell der weisen Intervention. Und die Grundpfeiler der weisen Intervention ruhen auf den Überlegungen und Erkenntnissen u.a. von Paul Watzlawick. Einer seiner berühmtesten Sätze ist: „Wir können nicht nicht kommunizieren.“ Übertragen auf das Nudging können wir sagen: „Wir können nicht nicht manipulieren.“

Wenn wir diese Erkenntnis annehmen, dann folgen daraus ganz praktische Überlegungen. Wie können wir wirksamer kommunizieren? Wie können wir unsere Botschaften formulieren, sortieren, verpacken und versenden? Nudging und weise Interventionen sind Methoden wirksamer Kommunikation für die Wirtschaft, die Politik, die Arbeitswelt und die Werbung.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Vom Aufstieg und Zerfall von Unternehmen

Kennen Sie die sarkastische Antwort auf die Frage, wie man ein kleines Unternehmen führt: „Übernehmen Sie ein großes Unternehmen.“ Wir durften viele Unternehmen kennenlernen – Kleine, Mittlere und Große – StartUps und Etablierte, Mutige und Ängstliche – Blühende, Stagnierende und Kollabierende. Und immer wieder stellten wir uns die Fragen:

  1. Wie gelingt die Gründung eines erfolgreichen Unternehmens?
  2. Welche Faktoren sind wichtig für gesundes Wachstum?
  3. Was lähmt die Entwicklung von Unternehmen?
  4. Wie zerfällt ein Unternehmen?
  5. Was zerstört ein Unternehmen?

Folgende Zeilen sind mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir wollen nur das berichten, was uns selbst in vielgestaltiger Form wiederholt begegnet ist. Wir wollen nur das weitergeben, was uns selber sehr hilft, Muster zu erkennen, um schnell die richtigen und wirksamen Maßnahmen zu ergreifen.

Die Gründung

Am Anfang jedes Unternehmens steht die große und starke Idee, der unbedingte Wille etwas Gutes zu tun. Die Gründer sind überzeugt von ihren Leistungen: wir können einen bestimmte Sache signifikant besser als andere lösen und gestalten. Am Anfang steht das Sendungsbewusstsein: wir wollen einen Beitrag leisten, die Welt ein wenig besser zu machen. Daraus schöpfen Gründer ihre Energie.

Die Gründer vermitteln der eigenen Mannschaft ihre starke Idee: die Mannschaft ist begeistert, dass sie mitmachen und mitgestalten darf. Es scheint keine Grenzen zu geben. Jede Idee darf ausprobiert werden. Man begeistert sich am Engagement der anderen. Es herrscht eine ausgesprochene Kultur des Lobes, des Vertrauens und des Respekts.

Die Energie wird sichtbar gemacht: in Form der Markierung der Leistung. Denn die Verpackung ist Teil des Produkts. Im Logo und Design, in der Art, wie man mit dem Markt kommuniziert schwingt die Begeisterung mit und elektrisiert die ersten Kunden: auch wir dürfen Teil einer neuen, kraftvollen Bewegung sein.

In diesem sich positiv verstärkenden Regelkreis gedeiht eine sehr fruchtbare Qualitätsparanoia: jedes Detail zählt, Qualität ist unteilbar und unverhandelbar, jeder Mitarbeiter engagiert sich und arbeitet hart daran, sich zu verbessern. Die Qualitätsentwicklung wird Teil der Unternehmenskultur.

Das Wachstum

Die Führung vermittelt jedem neuen Mitarbeiter: Du bist Teil einer exklusiven Gruppe, wir glauben an Dich, wir sind Freibeuter und erobern gemeinsam die Welt.

Die Führung verstetigt und systematisiert das Wachstum und die Qualitätsentwicklung: sie wirkt nach innen durch regelmäßige Treffen zu den Themen Produktoptimierung, Produktentwicklung, Vertrieb, Organisation und Mitarbeiter.

Die Führung investiert viel Zeit in den Vertrieb: Kontakte knüpfen und pflegen, neue Kunden von der eigenen Idee begeistern und überzeugen und aufbauen.

Die Führung hat keine Angst vor großen Tieren, denn sie weiß: die Welt ist neugierig auf neue Leistungen. Die ersten großen Projekte dienen auch dazu, die innere Haltung und Verfasstheit des Unternehmens zu überprüfen und die Strukturen anzupassen.

Die Führung ist Vorbild in Allem: Sie ist qualitätsbesessen, fleißig, diszipliniert und entwickelt sich weiter. Die wichtigsten Eigenschaften im Miteinander sind Verlässlichkeit und Klarheit. Durch das Vorbild der Führung findet jeder Mitarbeiter stets den Bezugspunkt für richtiges und falsches Verhalten.

Die Lähmung

Das Unternehmen hört auf, sich weiter zu entwickeln. Es beginnt die Endlosschleife der Wiederholung alter Rezepte, denn das Unternehmen ist davon überzeugt: die Erfolge der Vergangenheit sind ein Garant für eine strahlende Zukunft.

Kurz: man macht es sich gemütlich. Man sitzt Störungen aus, gibt sich zufrieden mit mäßigem Niveau, ruht sich auf den Lorbeeren aus und schiebt anderen die Schuld für Misserfolge in die Schuhe. Das lähmende Gift der Welt- und Mitarbeiterbeschimpfung dringt in die Poren des Unternehmens ein. Die innere Verfasstheit des Unternehmens wird als Naturgesetz hingenommen: der Schwanz wackelt mit dem Hund.

Die guten Mitarbeiter verlassen nach und nach das Unternehmen. Die notwendigen neuen Mitarbeiter werden nicht oder unzureichend in das Unternehmen eingeführt, sie erfahren nichts über die große und starke Idee. Sie müssen ihren Job machen und Lücken füllen, um den Laden am Laufen zu halten. Talent, Qualität und Fleiß zählen weniger, vielmehr zählt die Dienstbarkeit.

Die Führung spürt den beginnenden Zerfall und versucht, die Lähmung kräfteschonend zu beseitigen: mit Schnellschussaktionen, ruckartigen Strategiewechseln und hoch auflodernden Strohfeuern. Die große und starke Idee flackert noch einmal auf, sie verschafft dem Unternehmen kurzzeitig die Illusion, dass sich alles zum Besseren wendet.

Um die Illusion der Festigkeit zu bekräftigen, beginnt man mit anderen Unternehmen zu kooperieren. Man erzählt den Partnern die eigene großartige Geschichte und lauscht begeistert den Geschichten der Kooperationspartner über deren große Vergangenheit. Schnell ist man sich einig: wenn wir uns zusammentun, dann wird alles wieder gut.

Entweder gleichen die Kooperationen hilflosen Menschen, die sich händchenhaltend beim Ertrinken zusehen und sich wechselseitig wärmenden Trost spenden. Oder – und nicht minder gefährlich: kluge und tatkräftige Kooperationspartner erkennen die Schwächen des Unternehmens und nutzen diese für ihre eigenen Ziele. Sie entkernen das Unternehmen, indem sie sich die vitalen Teile nutzbar machen. Das Unternehmen wird so nach und nach zum Hausmeister im eigenen Haus, es wird zum Erfüllungsgehilfen der Interessen der Kooperationspartner.

Der Zerfall

Es bilden sich Gruppen – erste Verschwörungszellen – die übereinander und nicht miteinander reden. Die anderen sind schuld an der Misere, selber weiß man es besser. Doch es hat keinen Sinn, offen darüber zu sprechen.

Stattdessen versucht jede Gruppe, einen Abgesandten in die Nähe der Führung zu bringen, um die eigenen Interessen besser durchsetzen zu können. Das freut die Führung, denn die Abgesandten versorgen die Führung mit Informationen aus allen Teilen des Unternehmens. Damit werden die Gruppen besser beherrschbar.

Die sich rasch voneinander abschottenden Gruppen sind ideal für die Durchsetzung verdeckter Motive der Führung. Denn jetzt geht es nicht mehr um die große Idee. Es geht der Führung darum, möglichst viel persönlichen Nutzen aus dem Unternehmen zu ziehen und ihre eigenen Absichten zu verfolgen.

Die Führung instrumentalisiert die Abgesandten der Gruppen. Die Führung errichtet eine Günstlings-Herrschaft. Es entsteht eine Klima der willkürlichen Heraushebung von Einzelnen, die nicht auf Leistung und Miteinander beruhen sondern auf Speichelleckerei. Damit sichert sich die Führung die Kontrolle der Gruppen und begünstigt gleichzeitig die Durchsetzung eigener Absichten.

Wirklich störend sind nur noch die Mitarbeiter, die trotzig auf der großen und starken Idee beharren. Sie sind die „unverbesserlichen Ewiggestrigen“. Sie stören die Speichellecker in der Durchsetzung der Gruppeninteressen und sie stören die Führung in der Durchsetzung ihrer verdeckten Motive.

Diese Mitarbeiter muss man loswerden. Sie werden isoliert, nicht oder falsch informiert, geschnitten, kritisiert und so lange zermürbt, bis sie das Handtuch werfen. Haben diese Ewiggestrigen Schlüsselpositionen inne, macht man ihnen das Leben zur Hölle mit beigestellten Beratern aus dem Kreis der Speichellecker. Die letzten guten Mitarbeiter verlassen das Unternehmen.

Das Ende

Das Unternehmen schafft sich einen selbstreferenziellen – von der Wirklichkeit abgeschotteten – Kosmos, in dem sich alles trefflich fügt: Die Welt ist schlecht, wir sind gut und leider kapiert das keiner. Die letzten willigen Mitarbeiter verlassen das Unternehmen, übrig bleibt ein Häufchen isolierter Verschwörungstheoretiker.

Lösungsansätze für dauerhaftes Wachstum

Vorstehende Entwicklungen haben wir selbst erlebt. Alle. Vielfach. Und vieles noch viel drastischer, als es hier niedergeschrieben werden kann. Anbei ein paar Stichpunkte, worauf es sich lohnt zu achten – für ein dauerhaft gesundes Unternehmen.

  • Stellen Sie die große und starke Idee ins Zentrum jedes Zieles, jeder Strategie und jeder Maßnahme.
  • Leben Sie die große und starke Idee vor. Im konkreten Handeln, in Ritualen, in Symbolen. Machen Sie die große und starke Idee sinnlich erfahrbar – täglich!
  • Haben Sie Mut zur Führung. Mut zur Klarheit, Mut zur Wertschätzung und Mut zum Respekt vor Talent und Spitzenleistung Ihrer Mitarbeiter.
  • Sorgen sie dafür, dass Ihr Unternehmen wächst. Was nicht wächst, stirbt. Wachsen Sie beständig – quantitativ und qualitativ gleichermaßen.
  • Bleiben Sie wachsam für Entwicklungen: unternehmensintern, für Strömungen am Markt und für Trends Ihrer Branche.
  • Beobachten Sie die Besten und lernen Sie von den Besten.
  • Machen Sie es sich als Führungskraft dauerhaft unbequem. Führen Sie sich straff und pflegen Sie Ihre produktive Paranoia.
  • Machen Sie es allen Mitarbeitern dauerhaft unbequem. Halten Sie das Feuer der Begeisterung am Brennen und fordern und fördern Sie persönliches und fachliches Wachstum.
  • Lassen Sie alle Mitarbeiter am Erfolg teilhaben. Jeder Mitarbeiter ist unersetzbar.
  • Hüten Sie sich vor neurotischem Verhalten: das Wiederholen von ehemals erfolgreichen Maßnahmen ohne deren Sinn für die Gegenwart zu überprüfen.
  • Fordern Sie die Umsetzung jeder getroffenen Vereinbarung ein. Kompromisslos – sich selbst gegenüber und Ihren Mitarbeitern gegenüber. Das einzige was zählt sind Fortschritte.
  • Unterscheiden Sie die Mitarbeiter, die engagiert für die große und starke Idee kämpfen von denen, die ihre eigenen Absichten verfolgen.
  • Haben Sie den Mut, Mitarbeiter einzustellen, die zumindest in Teilbereichen besser sind als Sie. So schaffen Sie auf Dauer ein Unternehmen von Riesen. Wer Menschen in ihrer Entwicklung behindert, sie kleinhält um selbst besser dazustehen und blind ist gegenüber den Fähigkeiten anderer, schafft eine Organisation von Zwergen.
  • Hüten Sie Ihre für die Sache engagierten Mitarbeiter in Schlüsselpositionen wir Ihre Augäpfel – sie leisten 80% der Arbeit. Binden Sie diese Mitarbeiter inhaltlich ein und freuen Sie sich über unbequeme Analysen.
  • Ermuntern und befähigen Sie der Sache treue Mitarbeiter, die in der Lage sind, andere zu fördern, zu führen und zu verbessern. So machen Sie sich das Leben leichter.
  • Jeder Mitarbeiter ist verdächtig, der Ihnen nach dem Mund redet. Jeder Mitarbeiter ist verdächtig, der im Namen einer Gruppe oder „Vieler“ spricht.
  • Hüten Sie sich vor Ihren eigenen Befindlichkeiten und den Befindlichkeiten Ihrer Mitarbeiter. Befindlichkeiten sind das Sprachrohr des inneren Schweinehundes.
  • Jeder Mitarbeiter der mitredet, muss konkret mitgestalten. Übertragen Sie Verantwortung, delegieren Sie, vertrauen Sie und kontrollieren Sie die Ergebnisse.
  • Hüten Sie sich vor Beratern, die Ihnen nach dem Mund reden und Ihnen vermitteln, alles sei ganz leicht. Entlarven Sie selbsternannte Besser-Wisser. Ermutigen Sie Besser-Könner.
  • Bleiben Sie der großen und starken Idee treu: überprüfen Sie sich aufrichtig und lassen Sie sich überprüfen, ob Sie eigene (verdeckte) Motive entwickeln und beginnen, ihre Mitarbeiter als Statisten zu missbrauchen.
  • Hüten Sie sich vor Überheblichkeit: Macht ist eine starke Droge und verführt manchen zur Hybris. Bleiben Sie menschlich zugewandt, demütig in der Sache und stark in der Überzeugung.
  • Hüten Sie sich vor Instantlösungen und dem big trick. Es gibt keine Tricks und es gibt keine Instantlösungen. Jeder Mensch ist einzigartig. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Jede Lösung muss passgenau zubereitet werden.
  • Hüten Sie sich vor dem Rettungsanker Kooperationen. Das ist das Ende der eigenen Profilierung und zieht das Unternehmen in die Tiefe. Nur mit (Feder-)Führung kann man Kooperationen gestalten.
  • Hüten Sie sich vor Weltbildern, die von der Realität abgekoppelt sind. Das wichtigste Indiz für entkoppelte Weltbilder: sie definieren sich durch Abschottung und Ausgrenzung.
  • Halten Sie die Finanzen sauber. Finanzielles Missmanagement beginnt immer mit nachlässiger Kontrolle. Finanzielles Missmanagement ist die Abkürzung auf dem Weg zur Hölle.
  • Pflegen Sie Ihren hyperaktiven Vertrieb: Beziehungen sind alles. Die Einbindung vor Ort ist Gold wert. Nur Menschen öffnen Türen.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Wie entsteht Macht?

Lobby, Macht und Einfluss sind schillernde Begriffe, die schnell große Begehrlichkeiten wecken. Der versteckte Wunsch ist häufig, mächtige, auf geheimnisvolle Weise nahezu selbsttätige Werkzeuge an die Hand zu bekommen. Und Schwupps – sofern man mit leichter Hand das richtige Knöpflein drückt – sind alle in mein Unternehmen verliebt und man kann sich vor lauter Zuneigung, Kunden und Aufträgen kaum retten.

In vielen unseren Mandaten taucht immer wieder die Frage auf, wie man eine Lobby für sein Unternehmen schafft, wie man Macht und Einfluss erlangt. Die Fragen zielen auf die Öffentlichkeit, auf die Kunden und Partner des Hauses, auf die Medien und auf die Politik. Häufig geht es darum, die Deutungsmacht eigener Ansichten und Überzeugungen zu stärken und es geht darum, den Einfluss des Unternehmens auszubauen.

Wir verstehen uns richtig: das sind legitime Wünsche. Jedes Unternehmen, jede Partei, auch die Kirchen, Vereine und Verbände wollen eine starke Lobby. Sie wollen Macht und Einfluss, um ihre Interessen wirksam in Szene zu setzen und ihre Ansichten, Haltungen und Positionen am Markt präsentieren – damit die Menschen eine gute Wahl treffen können.

Wir haben in den vielen Jahren gelernt, dass es den „Big Trick“ nicht gibt. Der Weg zur Lobby, die sich für das Unternehmen stark macht, der Weg zur Deutungsmacht (geglaubte Kompetenz) und zum Einfluss (erstklassiger, untadeliger Ruf des Unternehmens) ist harte Arbeit.

Wie also entsteht Macht?

  • Wir verstehen uns als Dienstleister und machen anderen das Leben leichter.
  • Wir machen uns unentbehrlich und erfüllen Wünsche.
  • Wir begünstigen Abhängigkeiten durch Aufgaben, die wir übernehmen.
  • Wir nutzen die Kraft des Arguments (Ihre wahrscheinlich schärfste Waffe).
  • Macht entsteht durch Machen: „the man who acts first is the leader“.
  • Wir knüpfen und pflegen Beziehungen.

Macht entsteht von unten. Immer. Macht wird nie verschenkt oder verliehen. Macht muss man wollen und einfordern. Um die Macht muss man kämpfen. Macht muss verantwortungsvoll genutzt werden, um dauerhaft glaubwürdig zu sein und viele Menschen für seine Anliegen zu gewinnen.

So funktioniert Wirklichkeit: ob konservative oder linke Politik, ob Wurstwaren oder vegane Ernährung, ob Handwerksbetriebe oder Online-Händler – alle wollen Menschen für ihre Ideen begeistern. Dafür arbeiten kluge Menschen, sie entwickeln Werbestrategien, sie betreiben Öffentlichkeitsarbeit und sie nehmen dafür Geld in die Hand.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Gutes Veränderungsmanagement bedeutet Veränderung gestalten

Es ist keine Weisheit und es bedarf keiner großen Intelligenz, die Zeitläufte unter dem Begriff Veränderung zu subsumieren. Lebe einen Tag, dreh Dich um und blicke zurück und schon hat sich etwas verändert. Veränderung ist kein Wert an sich.

Es liegt in der Natur der Menschen, der Flora und Fauna und auch in der Natur von Organisationen, dass sie sich verändern. Verändern im Sinne von Wachsen, Blühen, Gedeihen, Reifen; aber auch im Sinne von Altern, Mürbe und Morsch werden und in sich zusammenfallen.

Wir können Veränderung initiieren und wir können Veränderung geschehen lassen. Denn auch das Nichtstun, das Nicht-Handeln führt zu einer Veränderung – und zwar so lange die Welt sich dreht und morgens die Sonne aufgeht.

Kluges Management beginnt immer mit der Analyse. Warum ist die Situation so und nicht anders? Denn nur was wir begreifen, können wir verändern. Wenn wir Veränderung als Begreifen und Gestalten verstehen, dann halten wir den Schlüssel guten Veränderungsmanagements in Händen.

Was wollen wir gestalten? Die Zukunft? Neue Geschäftsfelder? Unsere Kundenbeziehungen? Unser betriebliches Miteinander? Unsere Vertriebswege? Unsere Kosten? Und das ist der Punkt: die Frage nach der Veränderung beginnt immer mit den Fragen: Was wollen wir konkret begreifen? Was wollen wir praktisch gestalten?

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher.

Ihr Stefan Theßenvitz

Der POWERSHOP

Für gute Arbeit brauchen wir gute Mitarbeiter*. Wir brauchen Mitarbeiter, die ihre Fähigkeiten entwickeln, nutzen und einbringen. Wir brauchen ein Klima der produktiven Unruhe, wir brauchen Freude am Miteinander und wir brauchen Menschen, die ihre Kraft aus der Motivation schöpfen, ein wirksamer Teil eines größeren Ganzen zu sein.

Die Ausgangssituation

Die moderne Arbeitswelt ist vielfach schnell, schlank und effizient organisiert. Viele Mitarbeiter sind hochqualifiziert und stark spezialisiert. Gleichzeitig wird Arbeit immer mehr in Projekten organisiert. Das klassische Büro als abgeschottete Wirkungsstätte verliert stark an Bedeutung. Arbeit wird immer mehr kollaborativ organisiert. Die gemeinsame Entwicklung von konkreten Lösungen rückt ins Zentrum der Anforderungen. Diese Arbeit findet gleichermaßen in der analogen und digitalen Welt statt.

Diese kollaborativen Projekt-Teams bestehen häufig aus temporär miteinander Arbeitenden, die sich für das jeweilige Projekt zusammenfinden. Dafür braucht es Menschen, die in Teams arbeiten können. Es braucht Menschen, die sowohl ein professionelles Verständnis für andere Disziplinen haben, als auch ihre eigene Profession wirksam und verständlich einbringen können. Neben den hohen fachlichen und überfachlichen Anforderungen gewinnt die innere Führung immer mehr an Bedeutung.

Die Anforderungen

Ein gutes Team hat eine gute Leitung. Der gute Teamleiter steuert das Team durch Ermutigung zur Interaktion. Jeder gute Teamleiter steuert das Team sowohl fachlich als auch menschlich – er überblickt die fachlichen Perspektiven und handelt menschlich integer. Dadurch wird der Teamleiter von jedem Team-Mitglied akzeptiert. Akzeptanz – der Leitung und der Mitglieder – ist die Grundvoraussetzung für gemeinsames wirksames Arbeiten.

Jeder Mitarbeiter muss eine produktive Balance finden von Lernen, Zuhören, Unterstützen, Mitarbeiten und Führen. Jeder Mitarbeiter muss eine gesunde Balance finden von Empathie, Einfühlungsvermögen, Abgrenzung, Konfliktstabilität und Autorität. In beidem – der fachlichen und der menschlichen Ebene – unterstützt der Teamleiter jeden Mitarbeiter.

Die Lösung

Der POWERSHOP eignet sich für Institutionen, Verbünde, Verbände, Vereine und Unternehmen – also für alle Organisationsformen, wo Menschen gemeinsam wirken. Die Methode POWERSHOP befähigt die Mitarbeiter jedes Teams auf effiziente und sympathische Weise, in sehr kurzer Zeit gemeinsam substanzielle Ergebnisse auf der Sachebene zu erzielen.

Das wollen viele Unternehmen und Organisationen wirklich: unter Einbezug des Wissens, der Persönlichkeit und der Motivation der Mitarbeiter effizient auf den Punkt und vor allem vorwärts kommen; im Sinne der gemeinsamen Unternehmensziele!

Die Methode POWERSHOP lernen

Die Methode POWERSHOP kann jeder lernen, der Lust hat, gemeinsam wirksam zu arbeiten. Die Methode POWERSHOP kann jeder lernen, der Lust hat, ein Team zu leiten und die Kräfte der Mitarbeiter für die gemeinsame Sache freizusetzen, zu bündeln und zu nutzen.

Die Methode POWERSHOP ist einfach – sie konzentriert sich ausschließlich auf die konkrete Wirksamkeit. Die größte Stärke der Methode POWERSHOP ist ihr umfassender Verzicht auf Schnickschnack jeder Art.

Die Methode POWERSHOP verzettelt sich nicht in psychologischen Tricksereien und didaktischen Spielereien, setzt niemandem Hüte auf, pinnt keine Kartenberge auf Metaplans, malt keine Wolken, Pfeile und Herzchen auf Flipcharts, lässt weder Bälle noch Steine im Kreis wandern, zerdrieselt keine Befindlichkeiten und reflektiert keine emotionalen Blähungen. Die Methode POWERSHOP verzichtet konsequent auf nutzlose Zeitfresser.

Die Methode POWERSHOP konzentriert sich einzig darauf, gemeinsam wirksam zu arbeiten. Gerade das produktive Miteinander für eine gemeinsame Sache führt zu einer erheblichen Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit, ganz ohne psychologische Kniffe und didaktische Tricks. Die Mitarbeiter entdecken die Kraft der Motivation für sich und setzen diese mit Lust für die gemeinsame Arbeit im Team ein. Gute Teamleiter wissen: man kann nicht motivieren, man kann nur Demotivation verhindern.

Wie der POWERSHOP entstand

Stefan Theßenvitz – der Entwickler der Methode POWERSHOP – arbeitet seit 20 Jahren selbständig als Unternehmensberater. Ein Großteil seiner Arbeit besteht darin, komplexe Aufgaben, Projekte und Prozesse unter Einbezug aller Beteiligten zu steuern, zu moderieren und zu einem guten Ergebnis zu führen. Entscheidend für den Erfolg ist zweierlei: zum einen muss man fachlich relevant arbeiten, zum anderen braucht man die Akzeptanz aller Beteiligten, denn die Mitarbeiter der Unternehmen sind es, die die Ergebnisse im Alltag umsetzen.

Stefan Theßenvitz hat über 1.000 Seminare, Workshops und Klausuren vorbereitet, durchgeführt und dokumentiert – und viele Methoden ausprobiert. Auf der Grundlage eigener reflektierter Erfahrungen und Rückmeldungen und Wünsche der Auftraggeber hat Stefan Theßenvitz nach und nach ein eigenes Format für konzertiertes Denken und Arbeiten entwickelt: den POWERSHOP.

Dazu Stefan Theßenvitz: „Entscheidend ist ausschließlich die Wirksamkeit: die gute Lösung. Im beruflichen Alltag bleibt weder die Zeit für ausführliche Beziehungserklärungen noch für endlose Grundsatzdebatten. Das einzige was zählt, ist der Erfolg des Projekts, an dem man gerne und gut mitwirkt. Je besser man sein Verhalten reflektiert und sich selber führt, je besser man mit anderen Menschen interagiert, desto angenehmer und von Freude getragen ist die gemeinsame Arbeit.

Seit ich den POWERSHOP als Methode einsetze, ist die Zufriedenheit mit den Ergebnissen auf Kundenseite signifikant gestiegen, das belegen meine strukturierten Feedbacks. Und auch ich bin wesentlich zufriedener und entspannter – und effizienter – unterwegs.“

Kunden O-Töne

  • Ich habe gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht.“
  • Ich hatte die Befürchtung, dass ich mich langweile (wie so oft) und mir Arbeit zum Workshop mitgenommen – doch der Tag war spannend und intensiv von Anfang bis Ende.“
  • Endlich haben wir greifbare Ergebnisse, mit denen wir wirklich arbeiten können.“
  • Ich bin so froh, dass mir peinliche Seminarspielchen erspart geblieben sind.“
    „Das war ein schönes Arbeiten, so ohne lähmendes Kärtchen schreiben und endloses Gelaber.“
  • Einfach Klasse, in der Runde gemeinsam zu denken und zu arbeiten – nur noch so!“
  • Es gab keine Gruppenarbeiten, super! Da hockt man doch nur rum und erzählt sich was und kurz vor Schluss kritzelt einer was auf die Flipchart.“
  • Ein Tag voller erstklassiger Ergebnisse, ich war am Abend so richtig zufrieden.“

Die Merkmale des POWERSHOPS

  • Ein POWERSHOP braucht ein Thema, eine Gruppe, einen Tisch
  • Ein POWERSHOP dauert zwischen vier und acht Stunden (max. ein Arbeitstag)
  • Die Arbeitszeit wird effizient genutzt
  • Die Ergebnisse sind konkret und verbindlich
  • Die Ergebnissicherung erfolgt in Echtzeit
  • Die Umsetzung der Ergebnisse kann unmittelbar nach dem POWERSHOP beginnen
  • Jeder POWERSHOP folgt der gleichen Struktur und den gleichen Regeln
  • Jeder POWERSHOP findet seine eigene Form – jeder POWERSHOP ist einzigartig

Die Aufgaben des Teamleiters

  • Der POWERSHOP wird strukturiert und präzise vorbereitet
  • Der Teamleiter ermutigt zur Interaktion
  • Der Teamleiter fokussiert die Teilnehmer auf die Aufgabe
  • Der Teamleiter fordert konkrete und verbindliche Ergebnisse
  • Der Teamleiter wird unterstützt von einer Assistenz

Der Ablauf eines POWERSHOPS …

… wird hier nicht verraten (das macht auch keinen Sinn). Das üben wir gemeinsam – natürlich in Form eines POWERSHOPS. Die Methode POWERSHOP zu lernen, bedeutet, sie zu erleben.

Interesse? Melden Sie sich einfach und dann arbeiten wir miteinander.

Mit herzlichem Gruß, Ihr

Stefan Theßenvitz

* Selbstverständlich sind Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen. Die ausschließliche Verwendung der männlichen Form dient der besseren Lesbarkeit.

Broschüren

Wir erstellen Broschüren, Flyer und Handouts. Alles, was man in die Hand nimmt und darin schmökert, liest und blättert. Also muss der Inhalt passen: gute Texte und Fotos. Die Form muss passen – aufgeräumtes Design und Übersicht. Und die Haptik muss passen – gutes Papier und angenehm für die Finger.

Die 8-seitige Broschüre erarbeiteten wir für einen Handwerksbetrieb im Rahmen seiner neuen Positionierung als Planer und Realisierer von Einfamilienhäusern auf Maß. Unsere Arbeit: Design, Fotos, Texte, Layout, Satz, Druckvorstufe … kurz: alles bis zur Anlieferung bei unserem Kunden. Das nennen wir Full-Service.

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Den doppelseiten Beileger entwickelten wir für die Briefkastenverteilung gemeinsam mit den Gemeindeblättern. Das garantiert dreierlei: volle Abdeckung des Vertriebsgebietes, passgenaue Ansprache der Zielgruppe „Häuslebauer“ und minimale Streuverluste. Unsere Arbeit: Design, Fotos, Texte, Layout, Satz, Druckvorstufe … kurz: alles bis zur Anlieferung bei unserem Kunden. Das nennen wir Full-Service.

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Die 8-seitige Broschüre erarbeiteten wir für einen Handwerksbetrieb. Zielgruppe: private Bauherren, die sich ein Haus bauen lassen wollen. Unsere Arbeit: Design, Fotos, Texte, Layout, Satz, Druckvorstufe … kurz: alles bis zur Anlieferung bei unserem Kunden. Das nennen wir Full-Service.

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Anzeigen

Wir entwickeln Anzeigen: entlang des Corporate Designs des Unternehmens – wiedererkennbar, aufmerksamkeitsstark und sympathisch. Anzeigen in Tageszeitungen, Magazinen und Beilagen richten sich in der Regel an ein breites Publikum, das keine intensive Beziehung zum Unternehmen hat.

Anzeigen müssen aufmerksamkeitsstark und sympathisch sein, denn Bekanntheit und Sympathie sind die Grundlagen, Kompetenz glauben zu wollen!

Unser Arbeit reicht von der Ideenskizze über das Design der Anzeigenvorlage bis hin zur Anlieferung der Druckdaten an den Verlag. Full-Service eben.


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SCHLUETER-Probleme

SCHLUETER-Vertrauen

SCHLUETER-Menschen

RollUps

Rollups – ausziehbare bedruckte Folien mit Ständer – sind heute Standard für Messen, Roadshows und Präsentationen. Ruck-Zuck aufgebaut, mimimaler Platzverbrauch und robust – das lieben viele Menschen. Entscheidend ist wie immer die Botschaft: was wollen Sie, dass der Betrachter denkt, fühlt und unternimmt? Er soll neugierig werden, die Mitarbeiter ansprechen und mehr wollen – Informationen, Dienstleistungen, Produkte. Gründe genug, in gute Rollups zu investieren.

ReBuild-RolUp-Allgemein

ReBuild-RolUp-Schule

Postkarten

Postkarten sind eine sehr sympathische Möglichkeit, freundliche Grüße zu senden, Informationen zu übermitteln, in Kontakt zu bleiben. Kurz: in Verbindung zu bleiben.

Postkarten sind auch eine gute Möglichkeit, die Offline-Welt mit der Online-Welt zu verknüpfen.

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Von Servicekatastrophen und Wegen in die Eskalation, von Fröschen, die geküsst werden wollen und einem 10-Punkte-Plan für Friedensverhandlungen

Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welch gleichgültiger Ignoranz Unternehmer die katastrophale Servicequalität ihres Betriebes hinnehmen. Vermutlich in dem festen Glauben, dass Kunden auf Bäumen wachsen und schlecht bzw. nicht geschulte (und wahrscheinlich schlecht bezahlte) Mitarbeiter günstiger sind als ein verlorener Kunde. Doch das ist ein fataler Irrtum! Schlechte Servicequalität vernichtet Kundenvertrauen, verscheucht Stammkunden, spricht sich rasend schnell rum und verunsichert die Mitarbeiter.

Vier Abkürzungen zur Eskalation

Wenn Sie mit Ihren Kunden schnell so richtig viel Ärger haben wollen, dann machen Sie Folgendes: Sie schneiden sich ins eigene Fleisch, dann sägen Sie den Ast ab, auf dem Sie sitzen und dann schießen Sie sich ins Knie.

Schieben Sie die Verantwortung von sich „Das hat mein Kollege verbockt“ – „Das macht das System automatisch“ – „Dafür kann ich nichts“ – „Da müssen Sie sich woanders beschweren“ – „Das ist nicht mein Problem“ – „Normalerweise darf das nicht passieren“.

Es ist dem Kunden egal, wer verantwortlich ist. Er will seinen Unmut jetzt äußern. Und zwar bei dem Mitarbeiter, der ihm hier und jetzt gegenübersteht. Dieser Mitarbeiter IST DAS UNTERNEHMEN.

Die Regel: jeder Mitarbeiter ist verantwortlich. IMMER. Für ALLES.

Betonen Sie die Innensicht „Bei uns läuft das immer so“ – „Das ist bei uns nicht üblich“ – „Da sind Sie aber der Erste, der das verlangt“ – „Das haben wir noch nie so gemacht“ – „Dafür haben wir feste Regeln“

Die Regel: sprechen Sie NIEMALS aus der INNENSICHT. Warum? Sie ist dem Kunden egal, das belästigt ihn … und er hat Recht damit!

Jammern Sie „Was diese Änderung wieder Zeit kostet“ – „Wenn Sie das am Anfang gesagt hätten“ – „Wir sind immer die Gelackmeierten“ – „Muss das jetzt sein?“ – „Dafür ist es heute zu heiß/kalt, früh/spät, feucht/trocken, voll/leer“.

Die Regel: NIEMALS JAMMERN. Jammern ist furchtbar, damit erniedrigen Sie sich zum Opfer. Niemand wird sich dafür interessieren.

Drohen Sie „Das haben schon andere bereut“ – „Haben Sie sich das gut überlegt?!“ – „Wenn Sie dem nicht zustimmen, müssen wir …“ – „Dann machen wir eben gar nichts mehr“

Die Regel: NIEMALS DROHEN: Wer droht ist raus. Selbst wenn der Kunde einknickt – er ist ja in gewisser Weise von Ihnen abhängig – er wird sich rächen, garantiert. Spätestens, wenn es an die Rechnung geht. Oder er findet plötzlich lauter Kleinigkeiten, die Ihnen das Leben zur Hölle machen.

Lösung 1: Mit dem Gast schmusen – Küss den Frosch

Küss den Frosch! Gerät ein Kunde außer sich und deckt Sie mit Vorwürfen ein, dann ist es zu spät für einen ruhigen, abgeklärten Dialog. Das müssen Sie einfach aushalten. Wichtig ist hier, mit Gesten, der Mimik und Ihrer zugewandten Art zu vermitteln, dass Sie sich das jetzt einfach anhören.

Bitte kommentieren Sie nichts, lassen Sie den Kunden leer reden. Wenn die Zeit gekommen ist, dann sprechen Sie ruhig: „Vielen Dank für Ihre Offenheit und Ihre klaren Worte. Ich nehme Ihre Verärgerung wahr“. Das Folgende lässt sich schlecht planen, das müssen Sie spontan entscheiden.

Lösung 2: Der 10-Punkte-Plan für Friedensverhandlungen

Folgende zehn einfache Regeln helfen Ihnen, den Frieden wieder herzustellen:

  1. Geben Sie Ihrem Kunden Zeit, wirklich alles zu sagen. Werten Sie diese Aussagen nicht, stimmen Sie nicht zu, lehnen Sie nichts ab. Alles was Ihr Kunde jetzt nicht sagt, ereilt Sie zu unpassender Zeit.
  2. Notieren Sie still für sich, was Ihr Kunde sagt und versuchen Sie so, Ordnung in das Gesagte zu bekommen. Manches kommt ja in der Aufregung wirr rüber. In dem Sie notieren, nehmen Sie innerlich auch leichter die Rolle des Beobachters ein. Es geht ja um eine Sache, nicht um Sie persönlich.
  3. Hören Sie aktiv zu und verwenden Sie ab und an kurze Worte, an denen Ihr Kunde merkt, dass Sie noch geistig anwesend sind: „ja“, „ich verstehe“ „hmm“, „gut“,„ach“ „oh“, ….
  4. Kühlen Sie sich runter. Dampf ablassen beginnt damit, dass Sie tief ausatmen – das hilft. Behalten Sie einen klaren Kopf. Notieren Sie sachlich das Gesagte mit.
  5. Denken Sie nach und reflektieren Sie das Gesagte. Jenseits der Verärgerung, die Sie empfinden kann es sein, dass Ihr Gegenüber zumindest in Teilen Recht hat.
  6. Rechtfertigen Sie sich nicht. Wer sich rechtfertigt, verliert den Kampf. Vermitteln Sie immer, dass Sie sich eine Lösung wünschen. Bleiben Sie an der Sache orientiert und aufrichtig. Wenn Ihr Unternehmen einen Fehler gemacht hat, dann nennen Sie das auch so. „Ja, da haben wir einen Fehler gemacht“.
  7. Wenn Ihr Kunde leer geredet ist, dann fassen Sie das Gesagte zusammen: „Bitte erlauben Sie, dass ich kurz zusammenfasse – damit ich verstehe, worum es geht“. Wenn Sie darin unterbrochen werden, dann lassen Sie es zu und beginnen von vorne. Das ist lästig, aber ein sehr wichtiger Schritt. Am Ende des Gesprächs müssen sich beide Seiten sicher sein, dass beide vom Gleichen sprechen.
  8. Versuchen sie, den entscheidenden Punkt zu finden. Häufig rankt sich rund um eine Beschwerde ein Wust an Kleinigkeiten, die für sich genommen nicht so wichtig sind. Sprechen Sie das an: „Ich glaube, der entscheidende Punkt ist …“
  9. Versuchen Sie, SOFORT zumindest eine Teillösung zu finden. „Als erstes biete ich Ihnen an“ … „Was meinen Sie dazu“ … „Für die anderen Punkte bitte ich um ein wenig Geduld. Ich finde eine gute Lösung und dann sprechen wir weiter. Ist das in Ordnung für Sie?“ Menschen sagen viel lieber Ja als Nein. Stellen Sie Fragen, die leicht mit Ja beantwortet werden können.
  10. Nach dem Gespräch fassen Sie das Gesagte zusammen und senden Sie Ihrem Kunden einen Brief oder eine E-Mail mit den wesentlichen Punkten. Und: Bleiben Sie sachlich, vermitteln Sie Ihr Interesse an einer Lösung.

Nehmen Sie sich folgende Aspekte bitte zu Herzen:

  • JEDER Kunde ist wichtig, insbesondere Stammkunden.
  • Bei einer Beschwerde müssen Sie erstmal den Sachverhalt klären.
  • Sie brauchen regelmäßig und professionell geschulte Mitarbeiter, die die Regeln der Deeskalation beherrschen und eigenverantwortlich entscheiden und handeln können (und dürfen).

Wer das beherzigt, öffnet das Tor zum unternehmerischen Paradies. Wer das ignoriert, dem bleibt eine aggressive Billigpreis-Strategie, schnäppchensüchtige Kunden und lustlose, desinteressierte Mitarbeiter – er öffnet das Tor zur unternehmerischen Hölle.

Websites für Familienbetriebe

Die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH ist seit ihrer Gründung vor knapp 100 Jahren in Familienhand und zählt heute zu den führenden Holzbau-Betrieben in Unterfranken.

Die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH arbeitet mit Fachverstand, Leidenschaft und Handwerkskunst für ihre Kunden. Die Geschäftsführer Albrecht und Michael Eyrich-Halbig – beide Zimmerermeister – denken langfristig und handeln umsichtig. Ihr Motto. Ein Team – ein Ziel: Qualität.

Unsere Leistungen im Rahmen des Kommunikations-Konzeptes für die Website www.holzbau-eyrich.de.

  • Interview mit dem Inhaber Michael Eyrich-Halbig
  • Betriebsanalyse aus Kundensicht
  • Kundenbefragung aller Kunden der letzten Jahre und Analyse der Aussagen
  • Kommunikationsstrategie: Zielgruppen, Positionierung, zentrale Kundennutzen, Botschaften
  • Fotoshootings ausgewählter Bauprojekte von Holzbau Eyrich und Interviews mit den Bauherren
  • Fotoshooting aller Mitarbeiter – Einzeln und in Gruppen – mit unserem mobilen Fotostudio
  • Postproduktion aller Fotos mit Photoshop
  • Struktur und Texte für die neue Website
  • Programmierung der Website
  • Technische Einrichtung der Website

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssystemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

Facebook für Familienbetriebe

Als zusätzlichen Kommunikations- und Vertriebskanal nutzt die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH auch Facebook. Facebook ist ein mächtiges Instrument, Menschen zu erreichen, die Kreise zu erweitern, sympathische Botschaften zu senden, Inhalte zu teilen und Themen zu setzen – kurz: Facebook ist ein hervorragendes Werkzeug des viralen Marketings.

Unsere Leistungen im Rahmen des Kommunikations-Konzeptes für den Facebook-Account www.facebook.com/holzbaueyrich.

  • Technische Einrichtung und Funktionalität
  • Grunddaten und -Einstellungen
  • Design festlegen
  • Zentrale Inhalte der Website einbinden
  • Fotos der Website einbinden
  • Regelmäßig neue Beiträge posten
  • Freundschaftsanfragen bearbeiten
  • Likes vergeben
  • Inhalte teilen

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssystemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

Websites für Berater

Helmut Schoele ist ein lebenskluger Mensch, der in seiner Beratung aus fundierten Quellen schöpft, über viel Erfahrung verfügt und den Menschen zugewandt ist.

Helmut Schoele fügt seinem reichen Berufsleben ein neues Kapitel hinzu, er arbeitet als Berater, Coach und Supervisor. Wie setzt man so einen Mann angemessen in Szene? Wie transportiert man das Besondere an dieser Persönlichkeit und seinen einzigartigen Beratungsansatz? Wir haben uns gemeinsam entschieden, Helmut Schoele so authentisch wie möglich selbst zu Wort kommen zu lassen. In Text, Bild und vor allem in seinen kurzen Videostatements.

Unsere Leistungen im Rahmen des Kommunikations-Konzeptes für die Website www.helmut-schoele.de.

  • Intensive Gespräche und Interviews mit Helmut Schoele
  • Strukturierung des Leistungsportfolios
  • Entwicklung der Marke incl. Erarbeitung des Corporate Design (Logo, Farben, Schriften)
  • Fotoshooting in unterschiedlichen Situationen
  • Videoaufnahmen zentraler Statements
  • Postproduktion der Fotos und Videos
  • Konzept, Struktur und Texte für die neue Website
  • Erstellung eines YouTube-Kanals
  • Technische Einrichtung der Website
  • … darüber hinaus kommt auch die Geschäftsausstattung für Helmut Schoele aus unserem Haus

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssytemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

YouTube für Berater

Wie kommuniziert man die Leistungen eines Berater? Wie macht man die Persönlichkeit eines Beraters deutlich? Am Besten, in dem man ihn in Szene setzt. Mit kurzen Videostatements. Und diese veröffentlicht man auf YouTube, der mächtigsten Videoplattform der Welt. Mit YouTube eröffnet man sich die Möglichkeit, in Windeseile viele interessierte Menschen zu erreichen. YouTube ist viral, d.h., Menschen können das Video, das ihnen gefällt, weiterleiten und teilen – an Menschen, die vielleicht genau diese Leistung und diesen Menschen suchen.

Unsere Leistungen im Rahmen des YouTube-Kanals für Helmut Schoele – YouTube.

  • Technische Einrichtung und Funktionalität
  • Grunddaten und -Einstellungen
  • Design festlegen
  • Videos hochladen und einbinden
  • Video-Informationen  ergänzen
  • Zentrale Inhalte der Website einbinden

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssytemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

Websites für das Handwerk

HOLZBAU WEISS ist ein renommierter, alteingesessener, tief in der Region verwurzelter, erfolgreicher Zimmererbetrieb.

Franz-Josef Weiß führt den Betrieb mit Verstand und Herz in der 4ten Generation. Wie transportiert man diese große Geschichte, das spezifische Lebensgefühl und den stillen Stolz auf die eigene Leistungsfähigkeit? In dem man Geschichten erzählt. Wir haben zugehört, haben nachgefragt, haben die Kunden von HOLZBAU WEISS befragt, haben fotografiert und haben verstanden: HOLZBAU WEISS, das sind die „Meisters.“

Unsere Leistungen im Rahmen des Kommunikations-Konzeptes für die Website www.holzbau-weiss.de.

  • Interview mit dem Inhaber Franz-Josef Weiß
  • Kundenbefragung aller Kunden der letzten fünf Jahre und Analyse der Aussagen
  • Fotoshootings ausgewählter Bauprojekte von HOLZBAU WEISS und Interviews mit den Bauherren
  • Fotoshooting aller Mitarbeiter – Einzeln und in Gruppen – mit unserem mobilen Fotostudio
  • Postproduktion aller Fotos mit Photoshop
  • Kommunikationsstrategie: Positionierung, zentrale Kundennutzen, Botschaften
  • Struktur und Texte für die neue Website
  • Überarbeitung des Logos für das Internet
  • Programmierung der Website
  • Technische Einrichtung der Website

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssytemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

Vertriebshandbuch für Zimmererbetriebe

Für die deutschlandweite Marke DachKomplett – eine Verbundmarke für Zimmererbetriebe, die sich zu Qualität bekennen – erarbeiteten wir ein Vertriebshandbuch als Nachschlagewerk und Arbeitshilfe in der Praxis; in der saftigen Sprache des Handwerks. Die erste Auflage war umgehend vergriffen, das Lob einhellig: „Endlich Inhalte auf den Punkt gebracht, endlich Arbeitshilfen, die wirklich funktionieren.“

Und zu welchem Thema möchten Sie, dass wir schreiben?

Marketinghandbuch für Schullandheime

Im Rahmen der deutschlandweit konzertierten Aktion für eine Aktivierung der Marketingarbeit vor Ort im Schullandheim entstand als Begleitmarerial für die Regionalkonferenzen die Veröffentlichung „Marketing für Schullandheime – das Handbuch für kluge Köpfe!“ Unser Handbuch löste starke Reaktionen aus, die Begeisterung „Da ist ja alles drin, was man braucht“ überwog bei weitem.

Und zu welchem Thema möchten Sie, dass wir schreiben?

Handbuch Öffentlichkeitsarbeit für Schullandheime

Im Rahmen der deutschlandweit konzertierten Aktion für eine Aktivierung der Marketingarbeit vor Ort im Schullandheim entstand als Begleitmarerial für die Regionalkonferenzen die Veröffentlichung „Öffentlichkeitsarbeit für Schullandheime“.

Das Handbuch enthält die Kapitel

  1. Der Sinn von Öffentlichkeitsarbeit
  2. Die Spielregeln der Öffentlichkeitsarbeit
  3. Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit
  4. Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit

Und zu welchem Thema möchten Sie, dass wir schreiben?

Ihr handliches Vertriebspaket | Erfolg mit System

Was begünstigt Erfolg? Natürlich die konsequente, disziplinierte Arbeit, doch auch das Gewusst Wie. Wo investiere ich meine Kraft, was kann ich besonders gut, wo sind meine attraktiven Zielgruppen? Wie verpacke ich meine Leistungen? Wie bringe ich meine Produkte und Dienstleistungen an die Frau und an den Mann?

Diese Fragen sind uns in den letzten Jahren sehr oft begegnet. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – vorzugsweise aus dem Handwerk – wünschen sich nichts sehnlicher als eine schlanke, effiziente und wirksame Vertriebsarbeit. Die ganze Kraft des Betriebs ist im Alltagsgeschäft gebunden. Da bleibt wenig Zeit, um sich diese Fragen vernünftig zu beantworten und vor allem: die Konsequenzen aus den Antworten zu ziehen.

Unsere Lösungen für ein handliches Vertriebspaket resultieren aus 20 Jahren Fronterfahrung. Wir wissen, was funktioniert. Wir wissen, dass jeder investierte Euro hart verdient werden muss und dass sich jede Investition – auch in den Vertrieb – rechnen muss.

Unser Vertriebspaket ist handlich, bezahlbar und wirksam. Versprochen!

  1. Interview mit der Geschäftsleitung
  2. Analyse des Betriebs aus Kundensicht
  3. Kundenbefragung mit ca. 30 bis 50 Kunden der letzten Jahre
  4. Konzept für die Vertriebswerkzeuge (u.a. Website, Anschreiben für Angebote, Telefonleitfaden)
  5. Realisierung der Vertriebswerkzeuge
  6. Vertriebsplanung
  7. Betreuung

Darauf können Sie sich verlassen:

  • Wir liefern ausschließlich auf Maß. Sie erhalten individuell auf Ihren Betrieb zugeschnittene Lösungen.
  • Wir arbeiten auf der Grundlage in der Praxis bewährter Methoden und Werkzeuge. Sie erhalten Lösungen, die funktionieren.
  • Wir sind jeden Euro wert. Sie erhalten Lösungen, die Ihrem Betrieb einen Mehrwert stiften.

Ein Wanderer erblickte im Wald einen Waldarbeiter, der wie wild an einem Baum herumsägte. Er fragte ihn „Was tun Sie hier?“. „Ich will den Baum fallen, das sehen Sie doch.“ „Naja, wissen Sie, Ihre Säge ist stumpf.“ „Das weiß selber, doch ich muss Bäume fällen. Ich habe keine Zeit zum Säge schärfen.“

Es wird Zeit, die Säge zu schärfen!

Fallbeispiel: Projektplanung mit System | Goethe Institut e.V.

Die THESSENVITZ Unternehmensberatung evaluierte die Dienstleistungs- bzw. Servicequalität des Goethe-Instituts e.V.. Anja Theßenvitz führte die weltweite Evaluation der Servicequalität des ProjektPlanungsSystems (PPS) persönlich und telefonisch durch und dokumentierte die Ergebnisse hinsichtlich des Erfüllungsgrades der Dienstleistung und der Verbesserungspotentiale.

Das Goethe-Institut e.V. ist eine Mittlerorganisation des Bundes, deren Ziele die Förderung der Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland, die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbildes durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben sind.
Mit dem PPS plant das Goethe-Institut e. V. seine gesamte operative Arbeit – inhaltlich und finanziell. Ebenso erfolgt im PPS die Berichterstattung über die durchgeführten Projekte und Maßnahmen. Alle Mitarbeiter, die an der operativen Planung und der finanziellen Abwicklung von Projekten und Maßnahmen beteiligt sind, arbeiten weltweit mit dem PPS.
Der Gegenstand der Evaluation war das Projektplanungssystem PPS des Goethe-Instituts e. V. und – soweit in PPS technisch-unterstützt – der Support und die Beratung der PPS-Nutzer durch das PPS-Team, sowie auch durch die in PPS arbeitenden Mitarbeiter des Bereichs Finanz-Controlling.
Die Slideshow zeigt am KONKRETEN Fall die Vorgehensweise unseres Hauses in Auszügen.

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Das Ziel der Evaluation war es, die Servicequalität von PPS in den fünf Dienstleistungsdimensionen zu analysieren. Basierend auf den Analyse-Ergebnissen wurden konkrete Verbesserungsvorschläge in sechs Handlungsfeldern wie Usability, Schulungen und Controlling formuliert. Die Verbesserungen sollten arbeitserleichternd wirken und für alle PPS-Nutzer des Goethe-Instituts e.V. an allen Arbeitsplätzen weltweit anwendbar und nützlich sein.
Die Evaluation wurde auf Basis der wissenschaftlichen Methode ServQual zur Messung der Qualität von Dienstleistung konzeptioniert. Die Untersuchung bezog sich auf die Publikation „Delivering Quality Service: BALANCING Customer Perceptions and Expectations“, The free press, New York, 1990.
Befragt wurde eine Stichprobe von 161 aus allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Goethe-Instituts – weltweit im Ausland und in der Zentrale in Deutschland.

Websites für StartUps

Die ReBuild Generalplanung GmbH ist eine Ausgründung aus einem europäischen Forschungsprojekt.

Die ReBuild Generalplanung realisiert individuelle Lösungen der energetischen Modernisierung, Umnutzung und Erweiterung von Bauten im Bestand auf der Grundlage industrieller Herstellungsprozesse und Standards. Die Aufgabe der ReBuild Generalplanung GmbH ist die europaweite hochqualitative vorbildliche Sanierung / Modernisierung von Bestandsgebäuden der 1950 bis 1980er Jahre durch Integration der Perspektiven aus Ingenieurwissenschaft, Handwerk, Ökonomie und Ökologie für nachhaltige Lösungen.

Unsere Leistungen im Rahmen des Kommunikations-Konzeptes für die ReBuild Generalplanung GmbH:

  • Entwicklung der Marke
  • Entwicklung der Leistungsversprechen
  • Design, Logo, Claim
  • Konzept und Struktur
  • Texte
  • Technische Realisierung

Für die Erstellung von Websites nutzen wir konsequent die Responsive-Technologie. Damit kann die Website mit allen Betriebssytemen und Browsern auf jedem digitalen Endgerät betrachtet und genutzt werden – Smartphone, Tablet, E-Book, TV, Laptop und PC. Die Navigation und die Darstellung der Seitenspalten, der Texte und der Mediendateien werden automatisch an das Endgerät angepasst.

Fallbeispiel: Dienstleistungsqualität an Musikschulen

Musikschulen sind Dienstleister. Sie erbringen aus Sicht ihrer Kunden eine Leistung, deren Bestandteile man messen kann.

Aus der Summe der subjektiven Wahrnehmungen der Kunden entsteht ein objektives Abbild der Dienstleistung.

… die Slideshow wird zurzeit bearbeitet …

Die Slideshow zeigt am KONKRETEN Fall – natürlich anonymisiert – unsere Vorgehensweise in Auszügen.

  • Mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode misst man die konkreten Erlebnisse der Kunden im Verlauf der Beziehung von der Anbahnung bis zur Beendigung.
  • Mit der Methode ServQual misst man die Dimensionen der Dienstleistungsqualität.

Eine vernünftig durchgeführte Analyse der Dienstleistungsqualität versetzt die Musikschule in die Lage:

  • die Mitarbeiter in den Qualitätsprozess einzubeziehen
  • die Qualität systematisch und effizient zu erhöhen
  • erkannte Stärken beweisbar zu kommunizieren

Energiewende gestalten

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„Ja, ich habe oft schon an solchen World-Cafés teilgenommen und ich muss sagen, das war einer der besten, die ich bisher erlebt habe … und ich habe total viel dabei gelernt.“
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Seit 2014 arbeitet die Stadt Augsburg gemeinsam mit Bayerisch Schwaben an der gelingenden Energiewende. Die Energiewende wird durch drei Faktoren getrieben: zum Ersten ist der Wettbewerb auf dem deregulierten Energiemarkt gnadenlos, zum Zweiten sind die fossilen Energieträger endlich, zum Dritten ist Deutschland die weltweit führende Industrienation mit dem Anspruch, den CO2-Ausstoß drastisch zu senken. Diese drei Faktoren führen zu weitreichenden Überlegungen für die sichere und bezahlbare Energieversorgung mit Zukunft.

Das Projekt Energiestandort 2015 wurde von den Stadtwerken Augsburg und erdgas schwaben initiiert, den zwei wichtigsten Energieversorgern der Region. In dem Projekt geht es neben der gelingenden Energiewende auch um den Aspekt der Querfinanzierung kommunaler Aufgaben, z.B. des öffentlichen Personen-Nahverkehrs und die Zukunftsfestigkeit der Geschäftsmodelle der Energieversorger.

Die umfassende Herausforderung der Gestaltung der zukünftigen Energieversorgung, die Komplexität der Themen und die Verwobenheit der Themen und Akteure miteinander mündeten in das partizipative Projekt ENERGIESTANDORT 2015. Das Projekt war dreistufig angelegt:

  1. Die Mitarbeiter beider Energieversorger werden seit 2014 intensiv in das Finden von Lösungen für die Gestaltung der Energieversorgung der Zukunft einbezogen.
  2. Alle Bürger waren im Februar und März 2015 online einbezogen und eingeladen, ihre Ideen und Anregungen auf der Plattform ONLINEDENKER zu veröffentlichen und miteinander zu vernetzen.
  3. Die beiden Energieversorger veranstalteten in Partnerschaft mit der Stadt Augsburg am 21. März 2015 einen Energiekongress. 200 Bürger, Unternehmer, Politiker, Onlinedenker und Mitarbeiter der Energieversorger nahmen an dem Energiekongress teil.

Für die inhaltliche Gestaltung des Energiekongresses war das Team rund um Stefan Theßenvitz federführend verantwortlich. Unser Haus entwarf auf der Grundlage des Formats World-Café die Inhalte, die Struktur und den Ablauf des Tages – kurz, das didaktische Prozessmanagement für gelingende Partizipation.

Auf Grundlage der Arbeitsergebnisse des Energiekongresses und den Ergebnissen der Onlinedenker mit in der Summe über 2.000 Ideen erarbeitete unser Haus in Zusammenarbeit mit Martin Sambauer | Das InteGral Energieleitlinien als Arbeitsgrundlage für die strategische Weiterentwicklung der beiden Energieversorger Stadtwerke Augsburg und erdgas Schwaben.

Das Projekt ENERGIESTANDORT wurde medial begleitet und in Szene gesetzt von Matthias Rebel | mediarebels. Und hinter all dem stand und immer für uns da war und alles möglich gemacht hat Birgit Bödecker, die Projektleiterin von ten&one.

Viel Freude mit dem Video! Es beschreibt in aller Kürze das Projekt ENERGIESTANDORT 2015.

Mit freundlicher Genehmigung von
ten&one Eventagentur GmbH München
www.tenandone.com

Ein Film von
Matthias Rebel
mediarebels
www.mediarebels.de

Nachhaltigkeit berechnen

Die betriebswirtschaftliche Gebäudeanalyse energetischer Modernisierungen beweist: ES RECHNET SICH!

Die Slideshow zeigt am KONKRETEN Fall – natürlich anonymisiert – unsere zentralen Ergebnisse in Auszügen. Es handelt sich um einen innerstädtischen Mehrgeschosser aus den 60er-Jahren, der grundlegend energetisch modernisiert wurde, incl. Ausbau des Dachstuhls und Verbesserung der Wohnsituation – bei GLEICHER Warmmiete!

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Kennzahlen | VOR der Modernisierung – NACH der Modernisierung

  • Kaltmiete, Warmmiete
  • Betriebskosten, Heizkosten
  • Reduzierung des Energiebedarfs
  • Ertragswert der baulichen Anlagen und des bebauten Grundstücks
  • Rohertrag p.a. und Net Operating Income p.a.
  • Wirtschaftliche Restnutzungsdauer in Jahren
  • Tilgung und Laufzeit der Annuitäten
  • Break-Even

Analyse

Es lohnt sich immer, genau hinzuschauen. Um zu verstehen, warum die Dinge so sind wie sie sind. Denn nur was man versteht, kann man verändern.

Wir analysieren Betriebsabläufe, Wettbewerber, Zielgruppen und Milieus und wir erheben Strukturdaten von Regionen und Vertriebsgebieten. Wir wollen es genau wissen. Deshalb beziehen wir in unseren Analysen immer harte und weiche Faktoren gleichermaßen mit ein. Wir befassen uns mit qualitativen und quantitativen Daten und erstellen Zeitreihen. Denn die Antworten und Schlussfolgerungen können nur so gut sein wie die Datenbasis.

Es wird immer dann gefährlich, wenn man mit einer Taschenlampe in einen  dunklen Raum leuchtet und an Hand der Lichtspots glaubt, die Gesamtsituation zu erfassen. Ich will Licht im ganzen Raum. – Stefan Theßenvitz

Forschung

Manchmal muss man tiefer bohren, weiter blicken und über den Tellerrand schauen, um Zusammenhänge, Strömungen und Entwicklung zu erkennen.

Wir forschen selber und wir bedienen uns gleichermaßen qualitätvoller Studien anerkannter und seriöser Quellen aus den Bereichen Wissenschaft, Gesellschaft, Soziologie und Psychologie. Damit generieren wir für unsere Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile, denn: „the man who acts first is the leader.“

Erkennen

Wenn Sie etwas verändern möchten, dann müssen Sie die Situation klar erkennen. Nur was man versteht kann man verändern.

Die Methoden der Wahl.

  • Betriebsanalyse (Führung, Management, Mitarbeiter – Prozesse, Kosten, Kennzahlen)
  • Marktforschung (Umfeld, Zielgruppen, Wettbewerb)
  • Trendforschung (Wissenschaft, Technik, Politik, Wirtschaft, Verbraucher, Kultur, Gesellschaft)
  • Szenarioanalyse (Entwicklung wahrscheinlicher Zukünfte und daraus resultierende mögliche Handlungsfelder)

Wenn wir eine Situation verändern wollen, dann müssen wir sie erst einmal akzeptieren.

Beratung

Jede Aufgabe, jedes Projekt ist einzigartig. Und vielschichtig. Jede Herausforderungen muss interdisziplinär betrachtet und analysiert werden. Denn sie berührt und betrifft immer die Bereiche Personal, Marketing, Qualität, Kosten, Führung und Management. Dafür braucht man Erfahrung, Werkzeuge, Fingerspitzengefühl und Intuition. All das setzen wir ein.

Zielgruppen und Milieus analysieren

Zielgruppen können Menschen sein; oder Unternehmen, Verbände, Institutionen, Organisationen. Entscheidend ist immer – gleich ob B2C oder B2B – die wesentlichen verbindenden Merkmale herauszufiltern, die eine ökonomische Bearbeitung von Zielgruppen ermöglicht.

Die quantitative Definition von Zielgruppen erfolgt an Hand einer soziodemographischen Analyse:

  • Menschen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihres Alters – Geschlecht, Alter, Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen, Beruf, Ausbildung, Wohnort.
  • Unternehmen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Produkte, Nutzen, Zielgruppen, Vertriebsgebiete, Größe.

Die qualitative Definition von Zielgruppen erfolgt an Hand einer psychographischen Analyse:

  • Menschen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Bedürfnisse, Wünsche, Ziele, Erwartungen, Wertvorstellungen, Lebensstile
  • Unternehmen, die sich ähnlich sind hinsichtlich ihrer Marktbearbeitung, Nutzen, Substitute, Strategien, Werte.

Wettbewerb analysieren

Ihr Wettbewerb ist nicht zwingend ein Anbieter mit gleichartigem Angebot. Ihr Wettbewerb ist dort, wo er aus Sicht Ihrer Zielgruppe ähnliche Nutzen erfüllt und kommuniziert.

Menschen kaufen keine Produkte und Dienstleistungen, Menschen kaufen Nutzen. Produkte und Dienstleistungen sind Träger des Nutzens.

Kennen Sie Ihren Wettbewerb?

  • Wer bietet ähnliche Nutzen aus Verbrauchersicht?
  • Welches Leistungsspektrum bietet der Wettbewerb?
  • Welche Dienstleistungen runden das Angebot ab?
  • Wie ist das Preisgefüge / die Preisgestaltung?
  • Wie ist die Vertriebsstruktur (direkt, indirekt)?
  • Wie ist die Kommunikation (offline, online)?

Standort und Vertriebsgebiet analysieren

Eine gute Umfeldanalyse beobachtet den Standort und das Vertriebsgebiet strukturiert und systematisch oberhalb und unterhalb des Radarschirms.

Die zentralen Faktoren einer guten Umfeldanalyse: Struktur der Gesellschaft, Wirtschaftsdaten, kulturelle Vielfalt, Kaufkraft, Freizeitmöglichkeiten, Infrastruktur (Schulen, Krankenhäuser, Ärzte, Alten- und Pflegeheime), Anbindung an andere Regionen und Vernetzung mit diesen, regionale und kulturelle Besonderheiten und die Entwicklungs-Perspektiven.

Neben den klassischen und unverzichtbaren Methoden des Desk-Research bedienen wir uns auch eigener Methoden insbesondere der Field-Research, die das zu untersuchende Umfeld sehr gut aufschließen. Wir führen vor Ort Interviews mit Multiplikatoren und Vertretern aus Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft, dokumentieren die Lebenswirklichkeit mit Fotos, analysieren die regionale Medienlandschaft und nehmen vieles mehr unter die Lupe, um einen klaren 360-Grad-Blick zu bekommen.

Trends erfassen, analysieren und bewerten

Trends i.S.v. Megatrends sind breite soziale, wirtschaftliche, politische und technische Veränderungen, die sich langsam bilden und die, wenn in Kraft, lange von Einfluss sind. Niemand kann sich dauerhaft gegen diese Entwicklungen stellen. Entscheidend ist, konstruktiv mit Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen.

Mit unserem Trendradar erfassen, analysieren und bewerten wir im Zusammenhang mit Ihrer konkreten Aufgabenstellung mögliche Zukünfte in sieben Dimensionen:

  • Wissenschaftliche Trends (z.B. Medizin, Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Gentechnik)
  • Technische Trends (z.B. Informationstechnologie, Mobilität, Ergonomie, Umwelttechnologie, Sicherheit)
  • Politische Trends (z.B. Europäisierung, Regionalisierung, Demokratie, Bürgerschaftliches Engagement)
  • Wirtschaftliche Trends (z.B. Fabrik 4.0, Vernetzung, Re- und Upcycling, Globalisierung, Regionalisierung, Nachhaltigkeit)
  • Verbrauchertrends (z.B. Individualisierung, veganer Lebensstil, Konsumverhalten)
  • Kulturelle Trends (z.B. Ökonomisierung, Wiederverwertung, Subsistenzwirtschaft, Ökologisierung, Verantwortung)
  • Gesellschaftliche Trends (z.B. Demographie, Communities, Ghettoisierung, Integration, Parallelgesellschaften, Migration)

Szenarien entwickeln

Die Szenario-Technik kann als eine Art Drehbucharbeit aufgefasst werden, bei der zukünftige Wirklichkeiten beschrieben werden. Gute Szenario-Drehbücher umfassen mehrere denkbare Zukunftsentwicklungen und beziehen auch mögliche Störereignisse mit ein.

Das Drehbuch eines Szenarios besteht aus zwei Teilen.

Die Analysephase / Betrachtung von AUSSEN

  1. Kurze Beschreibung des Megatrends mit Begründung der Relevanz für unser Unternehmen
  2. Die stärkst mögliche Entwicklung des Megatrends
  3. Die schwächst mögliche Entwicklung des Megatrends
  4. Die wahrscheinlichste Entwicklung des Megatrends

Die konzeptionelle Phase / Betrachtung von INNEN

  1. Die größte Chance für unser Unternehmen
  2. Das größte Risiko für unser Unternehmen
  3. Unsere Konsequenz/en daraus
  4. Unser konstruktiver Umgang damit

Wichtig: für JEDEN Megatrend wird EIN Szenario geschrieben. In der systematischen Zusammenschau aller Szenarien durch eine Konsistenzanalyse erkennt das Unternehmen, welche Trends sich wechselseitig verstärken, welche Trends sich unabhängig voneinander entwickeln und welche Trends sich gegenseitig neutralisieren oder abschwächen.

Mission schreiben

Ein Reisender kam zu einer Baustelle und sah zwei Männer, die Steine schleppten. Der eine arbeitete lustlos und mit einem griesgrämigen Gesicht, der andere aber sang fröhlich, während er eifrig Stein um Stein herbeitrug. „Was tust Du?„, fragte der Reisende den Griesgram. „Ich schichte Steine auf„, lautete die Antwort. „Was tust Du?„, fragte er darauf den emsigen Arbeiter. „Ich baue eine Kathedrale„, antwortete dieser.

Die Mission begründet die Marktpräsenz. Sie beschreibt das Unternehmen vom MARKT her. Warum ist man am Markt präsent? Welche Leistungen erfüllen welchen Nutzen? Welche Kunden werden angesprochen?

Die meisten Menschen stehen morgens auf, weil sie pinkeln müssen. Das ist zu wenig.

Die vier Perspektiven einer guten Mission:

  1. Wir sind: was wir machen, was uns eint
  2. Wir stehen für: unser ewiger Auftrag, unser Selbstverständnis
  3. Wir versprechen unseren Kunden: unsere Kernleistung, wo wir beweisbar besser sind, der zentrale Nutzen
  4. Wir versprechen unseren Mitarbeitern: unser Miteinander, unsere Spielregeln, unsere gemeinsamen Herausforderungen

Ziele definieren

Für ein Schiff, das sein Ziel nicht kennt, ist kein Wind der richtige (Seneca). Mit guten Zielen setzen Sie Energie frei. Was würden Sie mit Ihrem Unternehmen erreichen wollen, wenn Sie wüssten, dass Sie nicht scheitern können?

Die Zieldimensionen:

  • Ökonomische Ziele (Umsatz, Deckungsbeitrag)
  • Psychologische Ziele (Bekanntheit*, Image)
  • Marktposition (Marktanteil, Preisposition)

Gute Ziele vergegenwärtigen eine angestrebte Zukunft. Wir bestimmen jene angestrebten zukünftigen Sollzustände, die durch den Einsatz der richtigen Instrumente realisiert werden sollen. Dabei orientiert sich die Zielplanung sowohl an zukünftigen Marktmöglichkeiten als auch an vorhandenen Ressourcen.

*Mein Vater sagte einmal: „Wenn Du bekannt sein willst, dann stopf Dir eine Socke in den Mund und lauf durch Schwabing.“ … doch um welchen Preis (Image) … Damit wird deutlich, bei der Definition von Zielen immer das Ganze im Blick zu behalten. So schafft man ein gutes – konfliktarmes – Zielsystem mit einer ausgewogenen Statik.

Gute Ziele

  • sind quantifizierbar (Erfolgsmessung)
  • sind in Teilziele zerlegbar (Etappensiege feiern, Übersicht behalten)
  • sind anspruchsvoll (Mobilisierung aller Kräfte)
  • sind realistisch (Orientierung an Rahmendaten)
  • ermöglichen die Setzung von Prioritäten (Was ist JETZT wichtig?)
  • sind beflügelnd (Überwindung von Durststrecken)
  • sind verständlich (Einbeziehung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern)
  • umfassen einen längeren Zeitraum (3 bis 10 Jahre)

Strategien festlegen

Ohne Strategien verschwenden Sie Kraft, Zeit und Geld. Mit guten Strategien kanalisieren Sie Ihre Kräfte. Wissen, Zeit und Geld sind knappe Güter, die Sie klug einsetzen, um Ihre Ziele zu erreichen. So arbeiten Sie kräfteschonend (effizient) an der Erreichung Ihrer Ziele (effektiv)

Unsere bewährten Strategiefelder:

  • Marktdurchdringung
  • Marktentwicklung
  • Produktentwicklung
  • Diversifikation

Mitdenken sollte man immer die Überlegungen in Bezug zu Massen- oder Nischenmärkten, Nischen- oder Mainstreamprodukten, Qualitäts- oder Kostenführerschaft, regionalen oder globalen Märkten.

  • Marktareal-Strategie
  • Marktparzellierungs-Strategie
  • Marktstimulierungs-Strategie

Strategien erhöhen die Effizienz

Strategien begünstigen eigenverantwortliches Arbeiten im Sinne der Ziele. Strategien verkürzen Entscheidungsprozesse. Strategien erleichtern die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Strategien sind die Leitmaximen Ihrer täglichen Arbeit.

Maßnahmen durchführen

Mit Maßnahmen bringen Sie die Kraft Ihrer konzeptionellen Überlegungen (i.e.S: Ziele und Strategien) auf die Straße. Mit Ihrem Handeln schöpfen und schaffen Sie Werte – für Ihre Kunden, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Ihr Unternehmen und für die Gesellschaft. Maßnahmen erwecken Ihr Unternehmen zum Leben.

Unsere sechs Maßnahmenfelder umfassen:

  1. Produktpolitik (das Herz: Programm, Sortiment, Produktgestaltung)
  2. Preispolitik (Preisstellung- und stufen, Treue-, Empfehlungs- und Freundschafts-Modelle, Rabatte, Boni, Skonti, Ermäßigungen, Förderpreis-Modelle (+Preis, Normalpreis, Zuschusspreis), Kundenkarten)
  3. Vertriebspolitik (Absatzwege, Logistik)
  4. Kommunikationspolitik* (Werbung, Verkaufsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Persönlicher Verkauf, Direkt-Marketing, Sponsoring, Online-Marketing, Dialog-Marketing, Event-Marketing)
  5. Dienstleistungspolitik (KVI – Kompetenz-Vermutungs-Indikatoren, Garantien, Kulanz, Reparaturen, Ersatz, Services, Kundenbindungssysteme)
  6. Controlling (Messung der Wirksamkeit der Maßnahmen, Analyse von Erfolgen und Misserfolgen)

*Good Advertising Makes A Bad Product Die Faster – oder wie ein Freund von mir sagte: „Garbage in, Garbage out.“ Kommunikation ist nur so gut wie die an sie gerichteten Fragen und Aufgaben. Beachten Sie bitte: Die Verpackung ist Teil Ihres Produkts!

Klausuren

In Klausur gehen bedeutet dreierlei. In sich gehen, auf den anderen zugehen und sich öffen – sich selbst gegenüber und den anderen gegenüber.

Nichts ist so effektiv wie ein offener, furchtfreier und von Respekt getragener Dialog unter Freien und Gleichen. Im zersplitterten und gehetzten Alltag riskieren viele Menschen reflexartig nach festen Mustern zu agieren; eingezwängt in die eigenen Interessen, in Hierarchien und der normativen Kraft des Faktischen.

In einer Klausur kann gelingen, was wirklich wertvoll ist: Raum und Zeit schaffen, um das Wichtige vom Dringenden zu trennen und sich konzentriert einer Sache zu widmen.

Ich arbeite gerne mit dem Bild der „Rose der Verschwiegenheit“. In vielen Klöstern und Exerzitienhäusern hängen über dem Türstock der Klausurräume Gipsrosetten in Form einer Rose. Wer unter dieser Rose den Raum betritt, redet klar und offen – wer unter ihr wieder den Raum verlässt, lässt das Gesagte im Raum. – Stefan Theßenvitz

Moderation

Moderation ist wunderbar geeignet, unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen auf Sachverhalte im Gleichgewicht der Kräfte offenzulegen.

Entscheidend für eine gute Moderation sind klare, gemeinsam vereinbarte Spielregeln, ein hierarchiefreier Gedankenaustausch und die saubere Gesprächsführung. Der Moderator achtet in erster Linie darauf, dass das Thema und die Fragestellungen klar sind, sich alle an dem Diskurs beteiligen, dass man stets den roten Faden erkennt und dass die Spielregeln eingehalten werden. Moderationen können unstrukturiert, halb strukturiert oder innerhalb klarer Strukturen erfolgen.

Von entscheidender Bedeutung für eine gelingende Moderation ist die präzise Vorbereitung auf das Thema. Zum einen, um von allen Teilnehmer/-innen akzeptiert zu werden, zum anderen um alle Teilnehmer/-innen gleichermaßen auf „Brenntemperatur“ zu bringen. – Stefan Theßenvitz

Workshops

Workshops sind eine wunderbare Möglichkeit, in die gleiche Richtung zu schauen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.

Häufig kommt die Kommunikation zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern zu kurz. Entscheidungen werden nicht oder missverstanden, es entsteht Unsicherheit und Unmut. Das lähmt die Produktivität und reduziert das Engagement.

In einem Workshop werden aus Betroffenen Beteiligte. Hier liegen die Sachverhalte offen auf dem Tisch. Gerade schwierige und sensible Themen, deren Auswirkungen jede/r Beschäftigte zu spüren bekommt lohnen es, im Rahmen eines Workshops gemeinsam bearbeitet zu werden.

Nur damit das klar ist: in Workshops geht es nicht um das Was – das ist Aufgabe der Geschäftsleitung. Es geht immer um das Wie – der Beitrag jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin, zum Gelingen beizutragen. – Stefan Theßenvitz

Zum Thema Workshop empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag „Der POWERSHOP – gemeinsam wirksam arbeiten„. Diese Methode haben wir in unserem Haus entwickelt und sie hat sich hervorragend bewährt, wie viele Kundenaussagen belegen.

Seminare

Geben Sie den Menschen die Chance, Zusammenhänge zu erkennen, ihr Wissen zu vertiefen und Möglichkeiten zu erfahren, besser zu werden.

Seminare sind die erste Wahl für konkrete Themen, deren gemeinsam erworbenes Wissen unerlässlich ist für erfolgreicheres Arbeiten. Ein gutes Seminar besteht aus einem Vortragsteil, einer Rückmelderunde mit dem Plenum und vor allem aus der Möglichkeit, sich informell auszutauschen.

Ich liebe Seminare, in denen die Wissbegierde spürbar wird. Wenn ein Klima entsteht, in dem neues Wissen wirklich ankommt, nicht nur im Kopf, sondern vor allem im Herzen. Entscheidend ist immer die Überwindung der Vereinzelung. Wenn die Teilnehmenden spüren, damit bin ich nicht allein, dann hat man schon gewonnen. – Stefan Theßenvitz –

Vorträge

Woran erkennen Sie einen guten Vortrag? Dass die Zeit verfliegt und man Freude empfindet, dabei sein zu dürfen.

Gesagtes bleibt selten länger hängen als bis zur nächsten Tasse Kaffee und genau das ist die Kunst: wie verankere ich zentrale Botschaften eines Vortrages dauerhaft in den Köpfen? Wie schaffe ich es, dass Schlagwörter die Runde machen, die sofort ein gemeinsames – kollektives – Verständnis erzeugen, und das über sehr lange Zeit? Ein guter Vortrag macht in erster Linie Spaß, dann öffnet sich das Bewusstsein für die Inhalte.

Wenn ich will, dass jemand etwas lernt, dann muss ich ihm Freude bereiten. Mit Humor, einer guten Sprache, plastischen Geschichten und Zuwendung. Dabei ist es unerheblich, ob drei Menschen zuhören oder mehrere 1.000. Ein guter Vortrag erreicht jeden Zuhörer. – Stefan Theßenvitz

19 Jahre THESSENVITZ

Am 1. April 1997 – im letzten Jahrhundert! – gründeten wir unsere THESSENVITZ Unternehmensberatung.

Der Betriebswirt liebt Zahlen: das sind 10.000 Arbeitstage (wir sind ja schließlich zu zweit), 200 Kunden, 1.000 Projekte, 800.000 km in alle 16 Bundesländer, nach Norwegen, Frankreich, Italien, Österreich und in die Schweiz, 15 Jahre mit Sitz in München und seit 2011 in Leipzig, fünf Firmenumzüge, vier Website-Relaunches und immer das gleiche Ziel: „Geil abliefern.“

Wir sind dankbar, dass wir mit so vielen engagierten Menschen arbeiten durften und freuen uns sehr, dass uns so viele Menschen seit vielen Jahren treu verbunden sind. Das treibt uns an: „Wir sind immer nur so gut wie das letzte Projekt.“

Der Worte sind genug gewechselt, Lasst mich auch endlich Taten sehn!“ (Johann Wolfgang von Goethe). Unser Wissen und Können umfasst sowohl die konzeptionelle und strategische Arbeit als auch die konkrete kreative und praktische Arbeit.

Wir werden oft gefragt: „Wie ist es möglich, dass ihr in so vielen Bereichen arbeitet?“ Ganz ehrlich: wir sind fleißig und neugierig und wir haben einfach Freude daran, in dem was wir tun und wie wir es tun, ganz vorne mitzuspielen.

Wir wollen beides: besser wissen und besser können. Das ist – mit Verlaub – der entscheidende Unterschied. Wer mit uns arbeitet, erhält durchgängig erstklassige Lösungen, die wirklich funktionieren.

 

Wir freuen uns auf die Arbeit mit Ihnen

Ihre

Anja & Stefan Theßenvitz