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Hüte Dich vor Macht

Der ganze Satz lautet: Hüte Dich vor Macht um ihrer selbst willen. Viele Menschen streben nach Macht und Einfluss, um eine superiore Position anzustreben, sie wollen unangreifbar sein und andere Menschen für ihre Zwecke einspannen. Diese Lebensentwürfe zerfressen Deine Seele. Klar lebt man angenehm in dieser Bedeutungsillusion, man wird gefragt und gebeten, man wird eingeladen und pausenlos bimmelt das Telefon und alles ist wichtig und dringend und keiner kann es so gut wie Du, sagt man Dir. So rauscht das Leben vorbei und wenn Du Glück hast, dann merkst Du den Irrtum nicht und wähnst Dich im seligen Irrtum bis zum Schluss.

Ein schlechtes Leben ist geprägt von Form und Oberfläche. Ein gutes Leben ist geprägt von Sinn und Inhalt. Wenn Du in Deiner Disziplin Meisterschaft anstrebst und diese Meisterschaft dient einer guten Sache, dann hast Du einen wichtigen Schlüssel für Dein Lebensglück gefunden. Und wann auch immer Du gebeten wirst, eine machtvolle Position einzunehmen, dann stelle Deine Macht in den Dienst von Sinn und Inhalt. Die Gestaltungskraft für Dein Leben liegt in Dir. Lass Dich nicht blenden von dem Chichi.

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

Sei wirksam

Am Ende des Tages zählt nur, was Du ins Werk gesetzt hast. Du hast einen neuen Song geübt, Deine Technik verbessert, Du hast Dich herausgefordert und eine Lösung gefunden? Du hast gutes Brot gebacken oder eine Zahnprothese perfekt auf Sitz gefeilt?

Das gilt auch, wenn Du für andere in Lohn und Brot stehst und arbeitest. Ergibt Deine Arbeit Sinn? Hilft sie jemanden? Lass Dich nicht abspeisen mit Titeln oder Bedeutungsfirlefanz aller Art. „Oh, Du arbeitest für Greenpeace, das muss toll sein“. „Oh, Du arbeitest für BMW, das ist bestimmt spannend.“ Auch zu viel Geld ist Firlefanz, es bläht Dich nur auf. Entscheidend ist, WAS Du tust. Mit Larifari-Beschäftigungen zerstörst Du Deine Seele. Sei wirksam, für Dich und andere!

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

Gerechtigkeit

Heute kann jede und jeder durch Ausbildung und Studium alles im Leben erreichen. Das ist eine steile These, denn ist unsere Welt nicht zutiefst ungerecht? Und eines der großen Ewigkeitsthemen in der Politik ist ja die Gerechtigkeit, also kann das ja nicht stimmen.

Gehen wir gedanklich zurück ins alte Rom, in das Rom der Sandalensoldaten und der siegreichen Feldzüge und dem Lorberkranzgehebe und das Weintrauben in den Mund fallen lassende auf dem Sofa Rumgelümmele. Im alten Rom gab es eine sehr kleine Oberschicht, die sich um die Staatsaufgaben kümmerte oder einfach nichts tat außer reich und genusssüchtig sein. Die ganze Arbeit vom Müll raustragen bis Essen zubereiten wurde von Sklaven erledigt. Wenn man als Sklave so richtig Glück hatte, dann wurde man irgendwann freigelassen. Wer das Pech hatte, ein starker Sklave zu sein, durfte sich zum sonntäglichen Vergnügen der Römer von Löwen durch das Colosseum hetzen lassen.

Natürlich ist im Hier und Heute auch nicht alles perfekt gerecht, doch in der Summe ist es deutlich besser als zu jeder anderen Zeit, die Bronzezeit mal ausgenommen. Dieses penetrante auf Gerechtigkeit pochende Bewusstsein schielt meines Erachtens viel zu stark nach rechts und links, ob es anderen nicht besser ginge und dann ist man empört und will es auch endlich besser haben. Doch das bringt gar nichts, damit verschwendest Du nur Deine Zeit.

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

Partizipation ist ein Irrtum

Wenn es darauf ankommt, bedarf es Führung. Es bedarf einer klaren Kommandostruktur mit einem fachlich versierten Team, dessen Expertise in eine Entscheidung einfließt. In allen wirklich wichtigen Bereichen des Lebens, zum Beispiel in einem Krankenhaus oder beim Technischen Hilfswerk, bei der Feuerwehr, einem Handwerksbetrieb – immer dann, wenn auf fachlich hohem Niveau zügig die richtige Entscheidung getroffen werden muss, um Menschenleben zu retten oder Arbeit dauerhaft gut ins Werk zu setzen, gibt es Führung und Kommandostrukturen.

Unwichtige und meist sinnfreie Organisationen erkennst Du an ihrer Fülle an Arbeitskreisen, Besprechungsrunden und Partizipations-Parolen. Das sind selbstreferenzielle Systeme, die um sich selbst kreisen und keinen Nutzen stiften. Ich nenne das gerne organisierte Verantwortungslosigkeit. Halte Dich von solchen Organisationen fern, sie stehlen Dir Deine Zeit.

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

Schaffe Dir ein gutes Selbstbild

Immer wieder platzt es aus Menschen unvermittelt heraus, was sie alles nicht können. Ich für meinen Teil kann keine Herzen transplantieren, mit Steuererklärungen tue ich mir schwer und wenn mein Computer ein ernstes Problem hat, hole ich mir auch die Fachfrau zu Hilfe. Hellhörig werde ich immer, wenn sich das Nicht-Können auf zutiefst menschliche Ausdrucksformen bezieht – malen, zeichnen, ein Instrument spielen, singen, tanzen. Wenn Du mir sagst „Ich kann nicht singen“ dann frage ich Dich aus dem Reflex heraus „Wer hat Dir diesen Glaubenssatz eingeprügelt?“.

Wie werden wir diese Dämonen und Pflöcke wieder los? Ehrlich, das ist schwer. Wenn Du in Deinem Verhalten und in Deinen Worten erkennst, dass Du Dich selbst begrenzt, dann ist das ein guter Anfang. Und dann sprich gut über Dich. Ändere Dein Selbstbild, in dem Du gut über Dich sprichst. Ändere Dein Selbstbild, in dem Du gut zu Dir bist.

Spendiere Dir nicht nur ein Trostpflaster, wenn es Dir schlecht geht. Spendiere Dir kleine Aufmerksamkeiten auch dann, wenn es Dir richtig gut geht. Am besten ziehst Du Dir ab sofort jeden Morgen Spendierhosen an.

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

Wer A sagt …

… muss NICHT B sagen! Es gibt so viele unnütze Lebensregeln wie es Menschen gibt, die Dich einpferchen wollen in ihr schales Lebensmodell. Du machst eine Malerlehre? Wer A sagt, muss auch B sagen, also mach Deinen Gesellen. Wer A sagt … der Schritt zum Meister ist nicht mehr weit. So geht das immer weiter im Leben und am Ende hast Du vermutlich zwar immer B gesagt, aber an Deinem Leben vorbei gelebt.

Auch der Satz „Lerne erstmal was Richtiges“ als Antwort auf die Idee, zum Beispiel Jazzgitarre studieren zu wollen, zerstörte ein paar mir bekannte Lebensentwürfe. Auch schön daneben ist der Satz „Mach erstmal Abitur, dann sehen wir weiter“. Das Ergebnis sind entweder dauerfrustierte Funktionserfüller in einem Leben als Irrtum, die sich jeden Feierabend betäuben und vielleicht am Wochenende mit einer Hobbyband rumbluesen oder Menschen, die schon früh den Faden zu ihrer vielleicht außerordentlich handwerklichen Begabung verloren haben und diese in der Freizeit oder in späteren Jahren zum Leben erwecken und selten zur Vollendung bringen, für die sie eigentlich geschaffen waren.

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Auszug aus dem Buch: Zur Sonne, Zur Freiheit | Das kleine Handbuch für ein gelingendes Leben“, Stefan Theßenvitz, 260 Seiten, 36 Euro. Im Webshop erhältlich: https://shop.thessenvitz.de/produkt/zur-sonne-zur-freiheit/

GrooveLAB | Videoprojekt 2021

Im GrooveLAB findet der Musikunterricht der Grundschule in der Musikschule statt. Die Kinder der Klassenstufen Eins bis Vier erhalten im GrooveLAB qualifizierten Musikunterricht. Die Lehrkräfte im GrooveLAB sind ausgebildete Musikpädagog:innen. Seitens der Grundschule können die Kinder gerne auch von fachfremden Lehrkräften begleitet werden.

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Mehr Informationen

Pädagogische Freiheit

Die Kinder stehen im GrooveLAB im Zentrum. Das aktive Musizieren der Kinder steht im Mittelpunkt. Das GrooveLAB fußt auf der Pädagogik von Maria Montessori. Sie versteht das Kind als Baumeister:in seines Selbst. Der offene Unterricht und die Freiarbeit sind die Kernbestandteile der Montessori-Pädagogik. Damit fördert sie Lernprozesse optimal. Der Leitsatz: Hilf mir es selbst zu tun. Gezielt entwickelte pädagogische Unterrichtsmaterialien laden die Schüler:innen zum eigenständigen Entdecken des Kosmos Musik ein.

Das GrooveLAB entstand als Forschungsprojekt an der Musikschule Stadt Lahr. Die Initiatoren Tobias Meinen und Andreas Kopfmann fanden in Prof. Dr. Andreas Doerne, Lehrstuhl Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Freiburg, einen kongenialen Partner. Gemeinsam entwickelten Sie das GrooveLAB zur Marktreife. Seit 2016 ist das GrooveLAB fester Bestandteil der Musikschule Stadt Lahr.

Das GrooveLAB kann analog und digital

Analog: Die Ausrüstung des GrooveLAB umfasst die Vollausstattung eines modernen Musikraumes. Gitarren, Bässe, Schlagzeuge, Percussion, Keyboards, Notenbücher und Notenständer, Verstärker, Kopfhörer, Mischpult, Boxen, Kabel und vieles mehr.

Digital: Das GrooveLAB arbeitet gleichermaßen analog wie digital. Im Jahr 2021 sind in der Musik digitale Werkzeuge eine Selbstverständlichkeit; in der Lebenswirklichkeit der Kinder sowieso. Im GrooveLAB findet sich Software für das Aufnehmen, das Mixen und Mastern, Lern-Apps und Tutorials, Tablets und Notebooks und natürlich ERNA – die Musikschul-App aus Lahr.

Erfolg in Kooperation

Das GrooveLAB kooperiert mit allgemeinbildenden Schulen – vorneweg mit Grundschulen –, mit Bildungszentren, Verbundschulen und Akademien. Das GrooveLAB ist eine sinnvolle Ergänzung des klassischen Musikunterrichts. Das GrooveLAB schafft eine wertvolle Verbindung mit anderen Schultypen. Das GrooveLAB ermöglicht eine Win-Win-Win Situation aller Beteiligten: Kinder, Musik, Schule.

Die Musik kennt im GrooveLAB keine Grenzen. Pop, Rock, Jazz, Funk, Soul, Klassik, Barock – alles findet im GrooveLAB statt. Das GrooveLAB verbindet die Konzepte der populären und klassischen Musik miteinander. Das GrooveLAB kann Bands, Ensembles, Solo- und Duoprojekte, Kammermusik, Flötenwerkstatt, Streicherklassen.

Zehn gute Gründe für das GrooveLAB

  1. Pädagogische Freiheit
  2. Aktives Musizieren
  3. Selbstermächtigung der Schüler:innen
  4. Moderne pädagogische Alternativen
  5. Verbalbeurteilung ohne Noten
  6. Hohe soziale Komponente
  7. Digitale Kompetenzen
  8. Kooperation mit Grundschulen
  9. Jederzeit skalierbar in der Größe
  10. An jede individuelle Schulsituation anpassbar

Das GrooveLAB ist profund entwickelt, ausgereift, bewährt, funktional und erfolgreich. Das GrooveLAB ist eine gute Lösung für die Entwicklung musikalischer, digitaler und sozialer Kompetenzen – bei Kindern und bei Erwachsenen ebenso.

Die Schüler:innen wählen ihre Lerninhalte im GrooveLAB weitgehend selbst. Der tradierte Stundenplan verschwindet, ebenso der isolierte Einzelunterricht in starren Zeitvorgaben von 30 oder 45 Minuten. Die Schüler:innen bestimmen selbst, wann sie ins GrooveLAB kommen und wie lange sie bleiben.

GrooveLAB ist konzentrierte Arbeit

Die intelligent eingesetzte Technik im GrooveLAB ermöglicht die individuelle Versenkung in die Musik und gleichermaßen die Interaktion der Schüler:innen miteinander.
Die Schüler:innen üben mit Kopfhörern. Die Kopfhörer sind über ein Mischpult – einem Session-Mixer – miteinander verbunden. Jede Lehrkraft kann sich jederzeit in die Musik jeder Schüler:in einklinken und mithören. Jede Schüler:in kann für sich musizieren und sich ebenso jederzeit mit jeder anderen Schüler:in verbinden. Die Arbeitsumgebung bleibt ruhig.

GrooveLAB vermittelt Musik als Muttersprache

Im GrooveLAB lernen die Schüler:innen Musik und Instrumente, wie ein Kind das Sprechen lernt; durch Hören, Begeisterung, Nachahmung, Neugierde, durch Praxis und als Erfolg erlebte Fortschritte. Musik findet nicht im Lehrbuch statt. Musik findet in der Versenkung und in der Interaktion statt. Der Pädagogik von Maria Montessori folgend – das Kind als Baumeister:in seines Selbst – entwickelte das GrooveLAB gezielt auf Maß geschneiderte Unterrichtsmaterialien.


Auftraggeber: Musikschule Stadt Lahr
Projektleitung: Anja Theßenvitz
Drehbuch: Stefan Theßenvitz

Song „Weiterdrehen“
Komposition: Chris Német
Text: Nils Becker

Kamera:
Marius Theßenvitz
Adrian Theßenvitz
Anja Theßenvitz
Stefan Theßenvitz

Schnitt: Adrian Theßenvitz
Musik und Ton: Adrian Theßenvitz

Drehtage: 20., 21, 22. 28., 29. Oktober 2021

Verstand für 49,99 €

Endlich verfügbar: Verstand für nur 49,99 Euro je Minute.
Einmalig und exklusiv! Nur hier, nur jetzt und nur für Dich!

Der realistischen Annahme des bevorstehenden Lockdowns in Deutschland im Herbst 2021 klar entgegenblickend will auch ich meinen Beitrag leisten zur Bewältigung der Corona-Krise. Beruflich kenne ich mich mit Krisen aus. In über 1.000 Projekten, Seminaren, Workshops und Coachings habe ich meine Expertise erfolgreich unter Beweis gestellt und meine Fans sagen, ich durchdringe komplexe Situationen und finde stets gute Lösungen. So viel zur Eigenwerbung.

Zur Sache: Die Weihnachtsmärkte sind abgesagt und in der Jahreszeit des sich täglich verkürzenden und schummerigen Tageslichts ist sie wieder da – die Suche nach Halt, nach Geborgenheit, nach Nähe und nach Sinn. Viele Menschen werden in den kommenden Wochen und Monaten sehr viel Zeit haben, sich auf die Suche zu begeben und werden dabei nicht selten immer ratloser und verlassener, je mehr sie suchen.

Und der Herr sprach: „Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!“ (LU 17 | 11, 7). Im grellblassen Licht der Computer, Tablets und Handys herrscht die babylonische Verwirrung der Sinne. Kein Ausweg? Doch, es gibt einen Ausweg. Denn ich habe ein unschlagbares und einmaliges Angebot für Dich: Buche und besuche meine Webinare und Dir wird geholfen werden.

Die Inhalte meiner Webinare im Überblick

Wir sprechen über die wesentlichen Merkmale des Menschseins unter Menschen: Wir sprechen über Solidarität und Eigenverantwortung. Wir sprechen über Freiheit und darüber, warum sie kleiner wird, wenn wir diese in den Plural nehmen. Wir sprechen über Bürgerrechte und Bürgerpflichten. Wir sprechen über Expertise und Statistik – insbesondere über Wahrscheinlichkeiten, Prozentrechnung, Prognosen und Hochrechnungen. Wir reden über Entscheidungen auf der Grundlage unvollständiger Informationen. Wir reden über Fakten und das Zwei-Quellen-Prinzip. Wir reden über Manipulation durch Sprache – Framing leicht gemacht für Anfänger und Fortgeschrittene. Wir reden über Kausalität – über Korrelation, Ursache, Folge und Wirkung. Wir reden darüber, was Faschismus wirklich bedeutet. Und wir reden über das Individuum und über Gemeinschaft und wie all das miteinander zusammenhängt.

Mit Erkenntnisverstärker schneller zum Erfolg

Das ist viel Stoff, doch wir haben Zeit. Meine Webinare finden statt jeweils an den Adventssonntagen zu den üblichen Gottesdienstzeiten, sie dauern jeweils 60 Minuten und all das für sensationelle 49,99 Euro je Minute. Frühbucher profitieren von zahlreichen Specials. Hier sei nur genannt der Watschnbaum als robuster Erkenntnisverstärker, der nach der dritten Erkenntnisverweigerung automatisch umfällt und seine segensreiche Wirkung entfaltet.

Landpartie in den Faschismus

Sehr beliebt – und wegen des begrenzten Platzangebots sei hier eine gesonderte Anmeldung ans Herz gelegt – ist das Praxismodul Faschismus. Eine Gruppe gewalterprobter kräftiger junger Männer und Frauen wirft sich für Dich in Uniformschale und exerziert an einem unbekannten Ort außerhalb unserer Rechtsordnung an Dir durch, welche Konsequenzen abweichende Meinungen in einem faschistischen Staat haben. Lass Dich überraschen, sie klingeln unvermittelt an Deiner Tür, gerne vor Sonnenaufgang und expedieren Dich im bis in die späten 80er Jahre bewährten Barkas B1000 an einen Ort, der in keiner Landkarte verzeichnet ist. Für Deine körperliche und seelische Unversehrtheit übernimmst Du die volle Verantwortung. Kleiner Tipp: Waschbeutel immer gepackt neben der Tür bereithalten.

Klar denken leicht gemacht

Wer jetzt befürchtet, dem Stoff intellektuell nicht gewachsen zu sein, den möchte ich beruhigen und ermuntern, seinem Verstand zu vertrauen. Ein Beispiel aus meinem Webinar vorab: Stell Dir einen Motorradfahrer vor, der barfuß in Badehose ohne Helm in einer Kurve ausrutscht und über den Asphalt schlittert. Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird er schwere Verletzungen erleiden? Und jetzt stell Dir einen Motorradfahrer vor, der in Montur und Helm in einer Kurve ausrutscht und über den Asphalt schlittert. Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird er schwere Verletzungen erleiden? Siehst Du, es ist ganz einfach, Du hast das Zeug dazu, klar zu denken! Genau dazu will ich Dich in meinem Webinar ermuntern!

Noch nicht überzeugt? Ein abschließendes Beispiel. Allen Verkehrsteilnehmern wird im Elternhaus, in der Schule und in der Fahrschule die Bedeutung einer Ampel beigebracht. Grün ist ein Gebot, die Straße überqueren zu dürfen, sofern diese frei ist, Gelb steht für Achtung – gleich wird es Rot und Rot steht für das Überquerungsverbot der Straße. Du erinnerst Dich? Prima! Welche Konsequenzen hat es, wenn sich alle, viele, einige oder niemand an diese Vereinbarung halten? Ich freue mich auf Deine Geschichte!

Herausragende Expertise garantiert

Als besonderes Leckerli habe ich einen in der Szene hoch geschätzten Experten für meine Webinare gewinnen können, und ja, dafür habe ich weder Kosten noch Mühen gescheut. Darf ich vorstellen? Dr. Ing. Belschwur, ein millionenfach geklickter und geteilter Mann aus dem Kosmos des faktenfreien Internets. Dieser Mann ist prädestiniert, aus Gefühlen Beweise zu formen und bar jeder fachlichen Expertise Entdeckungen zu entdecken, die er in kurze, einfache Sätze verpackt. Dieser Mann ist faszinierend und verstörend zugleich. Seine Antworten auf hochkomplexe Fragen sind simpel. Er schafft es, einem Schauer des Unerhörten und Nichtsagbaren über den Rücken rieseln zu lassen, er ist ein Meister der aufgeklärten Demagogie. Ohne zu viel zu verraten: Dr. Ing. Belschwur hat das Spaghettimonster interviewt und er wird uns exklusiv in einem der Webinare über Dinge berichten, die wir noch nie zu denken wagten. Es wird extrem. Und noch extremer. Sei gespannt auf Drusius Ingomar Belschwur, der Chuck Norris der Wissenschaft! Drusius Ingomar Belschwur kennt die Wahrheit, denn er hat sie erfunden.

Sei Mutig – Sapere Aude!

Habe ich Dein Interesse geweckt? Das freut mich! Dann melde Dich an. Jetzt. Denn jetzt ist die Zeit, dass wir unseren Verstand nutzen, um aus unserer Welt einen besseren Ort zu formen. Mit Menschen, die ihren Verstand einsetzen. Mit Menschen, die den Mut haben, gleichermaßen solidarisch und eigenverantwortlich zu handeln. Du kennst die Wege, die Kanäle und die Plattformen, auf denen wir zueinander finden. Ich freue mich auf Dich, Du bist ein wichtiger Teil unserer Bewegung!

Ach ja: Für alle, die nach der Lektüre dieser Zeilen immer noch unschlüssig sind und sich fragen, was ich mit all dem wohl meine? Danke für Nichts! Ironie off.

Zur Sonne, Zur Freiheit | Die Bildergalerie

Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als in den Bergen zu wandern. Deshalb sind viele Fotos in diesem Buch Bergbilder. Einige Fotos entstanden rund um unseren 30ten Hochzeitstag, den wir im Stubaital feierten. An unserem Festtag stiegen wir auf über 3.000 Höhenmeter, am ersten Tag unseres 31ten gemeinsamen Jahrs stiegen wir für einen Sonnenaufgang über die Wolkengrenze bei 2.100 Höhenmeter. Warum ich das erzähle?

Wandern in den Bergen und bei uns daheim rund um den Schwanberg beinhaltet für mich Wahrheit, Klarheit und Schönheit, es beinhaltet für mich, wie ich mir mein Leben vorstelle: Es geht aufwärts und abwärts, es ist anstrengend, es ist gefährlich, es braucht Bedacht. Dein Schritt braucht Rhythmus, jede Tour will gut geplant sein, Du musst führen können und Dich führen lassen können. Du brauchst Vertrauen in Dich und Deine Bergkameraden, Du musst Dich gut einschätzen können und Du brauchst Intuition.

Die Berge beschenken Dich mit Überwältigung, Macht und Schönheit und Sie schenken Dir die wertvollsten Perspektiven in Deinem Leben: Deine Kleinheit vor der Ewigkeit, Den Überblick über Dein Leben und Deine Gestaltungsmöglichkeiten in der Gegenwart.

Fotonachweise:
Anja Theßenvitz, Marius Theßenvitz, Stefan Theßenvitz

Fotobearbeitung und Postproduktion:
Marius Theßenvitz

SHOP.THESSENVITZ

Im Shop von THESSENVITZ finden Sie alle Publikationen aus unserem Haus – Bücher über Management, Bücher für Bassisten und Musik. Unsere Publikationen können Sie zum Teil direkt über den SHOP.THESSENVITZ bestellen oder Sie finden einen Link direkt zum Verlag und guten Buchhandlungen. Einige Bücher sind auch als E-Book erhältlich.

Bei Klick öffnet sich der SHOP.THESSENVITZ in einem neuen Browser. Viel Vergnügen beim Stöbern, Kaufen, Schmökern und Lauschen!

 

Über den Autor

Stefan Theßenvitz ist seit 1997 freiberuflicher Unternehmensberater, akkreditiert auf Landesebene und Bundesebene. Seine Arbeitsfelder umspannen Innovationen, Marktforschung, Milieuforschung, Marketing, Vertrieb, Dienstleistungsqualität, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltige Unternehmensführung – für Unternehmen, Ministerien, Verbände, Verbünde, Hochschulen und Institutionen in ganz Deutschland. Er hält Vorträge, Seminare und Workshops und schreibt regelmäßig Essays zu ausgewählten Themen aus der Berufspraxis.

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg

Wir arbeiten mit Mitarbeiter:innen und Partner:innen der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg im Rahmen einer Fortbildung zum Thema „Unternehmen nachhaltig gestalten“ am 10. November 2021. Die Klausur dient als Auftaktveranstaltungen für interessierte Einrichtungen, sich auf den Weg der nachhaltigen Gestaltung ihres Unternehmens zu machen.

Die Teilnehmer:innen der Fortbildung finden die Impulse von Stefan Theßenvitz „Unternehmen nachhaltig gestalten“ im für sie geschützten Bereich als pdf.

Verband Deutscher Schullandheime | Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit

Das Sonderprogramm Kinder- und Jugendbildung, Kinder- und Jugendarbeit des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stellt finanzielle Hilfen für Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung und der Kinder- und Jugendarbeit bereit, die wegen der Corona-Pandemie in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind. Für das Jahr 2021 stehen dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung.

Eine der 11 Zentralstellen für die Mittelvergabe ist der Verband Deutscher Schullandheime. Die Arbeit der Zentralstelle konzentriert sich auf die Beratung der antragstellenden Häuser, die Prüfung der Anträge und entsprechender Nachweise, die Auszahlung der Billigkeitsleistungen und die Prüfung der Verwendungsnachweise.

Wir freuen uns sehr, dass wir im Frühjahr und im Herbst 2021 als externe Zweitprüfer der Anträge Teil des Teams des Verbandes Deutscher Schullandheime sind.

Über das Buch

Dieses Buch beschreibt Nachhaltigkeit als Prinzip der gesunden Bewirtschaftung – dem einzigen ökonomischen Prinzip, das dauerhaft funktioniert. Der engagierte Betriebswirt Stefan Theßenvitz umreißt mit seinem leidenschaftlichen, bisweilen auch provokativen Appell an alle gesellschaftlichen Gruppen die Eckpfeiler nachhaltigen Wirtschaftens. Dabei geht es um die gesunde Bewirtschaftung des eigenen „Hauses“ (Oikos); Nachhaltigkeit umfasst die Ökonomie und die Ökologie, beides gehört zusammen!

Der Autor liefert kein fertiges Konzept für den Wandel, sondern fordert den Leser auf, sich streitbar mit dem Thema auseinander zu setzen, Position zu beziehen und aktiv zu werden. Theßenvitz liefert ein Mut machendes Plädoyer, das jeden Einzelnen nachdrücklich zum selber Denken und konkreten Handeln auffordert.

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Prolog

Nachhaltigkeit ist ein schwieriges Thema, denn es ist in weiten Teilen wider die menschliche Natur. Natürlich sind wir vernunftbegabte Wesen und unser Großhirn ersinnt treffliche Lösungen, zum Beispiel das Fahrrad, die Waschmaschine und die Gewaltenteilung.

Wir Menschen sind zudem triebgesteuert und allzu oft siegt das Verlangen. Allein die Sehnsucht nach dem Shopping und nach der Urlaubsreise an einen sonnigen Strand mitten in der Corona-Situation sind Zeichen für die Dummheit der Masse.

Wir Menschen sind das alles – bedächtig und gierig, klug und dumm, solidarisch und egoistisch. Wir selbst sind es, die wir das menschliche Maß immer wieder zu verlassen suchen und kein Mensch kann je so reich sein, dass alle seine Bedürfnisse je befriedigt werden könnten.

Hier ein Beispiel für die Unendlichkeit unserer Bedürfnisse*: In den späten 1990er Jahren arbeitete ich für ein StartUp am schönen Bodensee. Die Gründer waren sämtlich Ingenieure aus der militärisch geprägten Luftfahrtindustrie mit dem Tornado und dem Eurofighter. Die Ingenieure klagten nach ihren Entlassungen ihre Patente erfolgreich ein und entwickelten nun Lösungen für den zivilen Markt. Da waren tolle Sachen dabei von Messrobotern für die Automotiv-Branche über Fahrradrahmen aus Carbon sowie Planarlautsprecher und vieles mehr. Eines Tages rief der Sultan von Brunei an, der damals reichste Mensch der Erde. Er habe von den deutschen Tüftlern gehört und er wünsche sich das Raumschiff Enterprise – aus der TV-Serie Star Trek – in seinem Palastgarten. Man tüftelte und entwickelte und nach ein paar Monaten Planungsphase beugte man sich gemeinsam über  […]

*Im Marketing spricht man von Bedürfnissen und Bedarf. Bedürfnisse gehen per definitionem gegen unendlich.

Obiger Auszug ist aus dem Buch:

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Die Leerlaufökonomie

Wie eingangs erwähnt hatte ich in den späten 1980er Jahren das Glück, ein Seminar bei Prof. Dr. Volker Stahlmann zu besuchen: Umweltorientierte Unternehmensführung. Unser kleiner Kreis behandelte so exotische – damals weltfremde – Themen wie Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung und wir gingen der Frage nach, welchen Wert man einem Singvogel zumessen könne. Wir waren die letzte Generation an der Hochschule, die die Betriebswirtschaft als eine Sozialwissenschaft beigebracht bekam. Damals kochte in Deutschland der Neoliberalismus hoch mit der absurd dämlichen Trickledown-Ökonomie und die wirklich coolen Socken mit den Ray-Ban-Sonnenbrillen und ihren gesponsorten Alfa Romeos und BMWs stürzten sich auf Finanzierung, auf Controlling und Lean-Management. Meinereiner fuhr Rad, spielte Frisbee im Park und ging gerne in den Bärleinhuter, eine Kneipe in der Nürnberger Altstadt hinter dem Henkersteg. Mehr sage ich jetzt nicht. Wer damals dabei war, weiß, was ich meine, und alle anderen will ich hier nicht langweilen.

So, genug Stories vom Krieg und zurück zu Umweltorientierte Unternehmensführung. Darin ging es auch um die Frage, wie volkswirtschaftlich betrachtet Werte entstehen und Prof. Stahlmann brachte es drastisch plastisch auf den Punkt. Ein Auto dengelt so richtig in die Leitplanke, es sind Verletzungen der Fahrerin und des Beifahrers zu beklagen, das Auto ist hinüber, die Leitplanke auch. Es kommen mit Lalülala die Polizei, die Feuerwehr, der Krankenwagen, der Abschleppwagen und es beginnt das große Aufräumen: Die Insassen ab ins Krankenhaus, der Wagen in die Schrottpresse, die Leitplanke wird ersetzt und nach der Reha der beiden Autopiloten stellen sich wieder Gesundheit und Normalität ein. Dieser Unfall produzierte volkswirtschaftlich betrachtet Wohlstand. Die Ärztinnen und Pfleger hatten gut zu tun, ebenso der Rettungsdienst, die Polizei, die Feuerwehr, die Straßenmeisterei und der Mann an der Schrottpresse. Am Ende kaufen sich die beiden ein neues Auto und alles ist wieder gut. In der Summe ging dieser Unfall als Teil des Bruttoinlandsprodukts in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ein. Deutschland war wieder ein bisschen reicher. Ich dachte mir so beim dritten Bier im Bärleinhuter, wenn wir jetzt alles kaputtmachen und dann wieder neu, dann müssten wir alle unermesslich reich werden. Natürlich ist das Schmarrn und das weiß auch jeder, doch genauso tickt die klassische Ökonomie. Und sie tickt immer noch so und mittlerweile ist das System noch viel perfekter geworden. Versuchen Sie doch einfach mal, Ihr Radio zu reparieren oder Ihr Smartphone oder Ihr Auto oder Ihren Kühlschrank oder Ihre Computertastatur oder […]

Obiger Auszug ist aus dem Buch:

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Nachhaltigkeit ist eine Haltung

Nachhaltigkeit ist ein Wirtschaftsprinzip – das hatten wir bereits – und jede Form von Wirtschaften basiert auf Werten. Bei mir im Bücherschrank stehen Bücher über den Sozialistischen Kaufmann aus meiner Zeit, als ich nach der Wende in den neuen Bundesländern die acht Disziplinen der Betriebswirtschaft unterrichtete und mir diese Bücher als Zeitdokumente von meinen Schüler*innen erbat; das Kapital von Karl Marx steht neben den Büchern von Friedrich August von Hayek und Milton Friedman, den Begründern der Chicago Boys. Dazu gesellt sich das sehr lesenswerte Buch von Naomi Klein, die Schock-Strategie. Natürlich steht da auch John Maynard Keynes mit seinem Konzept des Deficit Spending, das sich für die ökonomische Entwicklung unserer Bundesrepublik als segensreich erwies. Jeder dieser Autoren vertritt Werte und ausgehend von diesen Werten entwickelten sie ihre ökonomischen Theorien und Prinzipien.

Es kommt immer auf die Perspektive an, von der aus man rechnet und welche Kosten man hinzunimmt. In der neoliberal verfassten Weltordnung werden externe Kosten wie Menschenschinderei und Umweltverbrauch nicht hineingerechnet in die Produkte. Deshalb sind viele Produkte so unverschämt billig. Die Ausbeutung ist schlicht nicht eingepreist. Ich war und bin ein Freund der Vollkostenrechnung. Mit ihr wird deutlich, wer die Zeche zahlt und ob sich etwas wirklich rechnet. Nachhaltiges Wirtschaften wird ja gerne als Ad-On, als On-Top, als tolle Ergänzung zum bisherigen Wirtschaftssystem hinzugenommen. Dort dient es dann als Lack, als Setzkasten für Sonntagsreden und wirklich jeder kann sich damit bestreichen, einseifen oder andere einwickeln.

Genau das ist nachhaltiges Wirtschaften NICHT, es ist keine Ergänzung, es ist keine Weiterentwicklung von etwas Bestehendem, es ist kein Reparatursatz mit QuickFix-Tools, es ist kein Komponentenkleber, der dem Neoliberalismus die Nachhaltigkeit aufpappt und alles ist gut. Der dialektische Unsinn beginnt ja schon bei dem „Weniger ist Mehr“. Weniger kann auch falsch sein. Weniger allein ist keine Qualität per se, weniger ist ganz einfach nur weniger und mehr ist mehr. Ausbeutung ist Ausbeutung und nachhaltig ist nachhaltig. Herrschaftszeiten, ist das so schwer zu kapieren? Mehr vom Mehr kann richtig super sein, wenn das Mehr nachhaltig ist. Würde ein Controller einen Apfelbaum designen, dann würde er ihm vermutlich nur einen Apfel als Frucht zugestehen, denn dieser genügt ja für die Fortpflanzung, alles andere wäre Energieverschwendung.

Das Prinzip unserer Natur ist der Überfluss, das können Sie jedes Frühjahr bestaunen. Wenn es gut gemacht ist, dann könnte auch das Prinzip der nachhaltigen Wirtschaft […]

Obiger Auszug ist aus dem Buch:

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Nachhaltiges Wachstum

Als wichtigste Kennziffer in der Ökonomie, auf staatlicher Ebene wie auf betrieblicher Ebene, wird immer das Wachstum gehandelt: Wie viel mehr im Vergleich zum Vorjahr haben wir erwirtschaftet? Gemessen wird der Umsatz, der Gewinn, die Menge der hergestellten Produkte, manchmal auch die Erwerbstätigenquote. Die Ergebnisse in Prozent sagen uns etwas über das relative Mehr zum Vorjahr – in Form der Handelsbilanz, des Ertrages, des Outputs. Ist es mehr geworden, dann freuen sich alle, allen vorneweg die Bundesregierung, die Vorstände und die Aktionär*innen. Die Arbeitnehmer*innen freuen sich dann, wenn auch ihr Kuchen etwas größer geworden ist.

Dummerweise resultiert der deutsche Exportüberschuss nicht unwesentlich von der jahrzehntelangen Lohnzurückhaltung der deutschen Arbeitnehmer*innen. Natürlich ist die Ware aus Deutschland qualitätvoll, doch gekoppelt an den Euro – die europäische Mischwährung – profitiert Deutschland über die Maßen von diesem, denn die Produktivität der Arbeit in Deutschland ist wesentlich höher als in vielen anderen europäischen Ländern. Arbeitnehmer*innen in Deutschland produzieren einfach mehr pro Stunde als ihre europäischen Kollegen*. Müssten deutsche Produkte in Deutscher Mark bezahlt werden, so wären diese erheblich teurer, einfach, weil die Mark deutlich teurer wäre als der Euro. Deutschland profitiert also dreifach – von der Lohnzurückhaltung, der hohen Produktivität und einem relativ zur Mark schwachen Euro – zu Lasten der europäischen Partnerländer. Nicht wenige europäische Länder nennen das den dritten Weltkrieg, den Deutschland in Europa führt, denn die deutsche Wirtschaftspolitik verwüstet insbesondere die Wirtschaft der Südländer – Griechenland, Italien, Spanien, Portugal und auch Frankreich. Diese Wirtschaftspolitik ist nicht nach- […]

Obiger Auszug ist aus dem Buch:

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
Verlag: Springer, Wiesbaden
Hardcover ISBN: 978-3-658-33756-8
eBook ISBN: 978-3-658-33757-5

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Holz ist der Werkstoff des 21. Jahrhunderts

Holz wächst nach, Holz ist langlebig, Holz ist vielseitig einsetzbar, jedes dem Wald entnommene Holz schafft Platz für neue Bäume. Holz ist klimaneutral. Die Kaskadennutzung von Holz ermöglicht eine sehr lange Lebensdauer. Aus Holz entstehen Häuser, Möbel, Instrumente, Kleidung, Papier und vieles mehr. Jedes Produkt mehr aus Holz ist ein Produkt weniger aus Plastik.

Holz ist natürlich nicht per se ein nachhaltiger Naturstoff. Es kommt darauf an, wie wir das System der Holzbewirtschaftung gestalten. Natürlich sollte Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und möglichst aus der Region kommen und von Menschen bewirtschaftet werden, die mit ihrer Arbeit einen gerechten Lohn erwirtschaften. Die Holzbewirtschaftung in Italien zum Beispiel vor vielen hunderten Jahren war nicht nachhaltig. Wer heute durch Italien reist, fährt durch ein größtenteils waldarmes, teils verkarstetes Land. Das Holz wurde geschlagen für den Bau von Schiffen, es schwand dem Weideland oder wurde schlicht verbrannt, es wurden keine neuen Bäume gesetzt und schließlich wurden die Böden so schlecht, dass darauf nur noch Macchie wächst. Das ist schon spannend, daraus zu lernen. Wer sich nicht nachhaltig verhält, zerstört auf Dauer die Grundlage für nachhaltiges Wirtschaften. […]

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Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
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Bildung für Nachhaltigkeit

Die Bildung für nachhaltige Entwicklung – BNE – umfasst ein breites Themenspektrum und ist in den 17 Zielen der Nachhaltigkeit – SDG Sustainable Development Goals – trefflich zusammengefasst. Interessant ist die Umsetzung der BNE mit ausgewählten Zielen der SDG in der betrieblichen Praxis. Jeder Aufgabenstellung gemeinsam ist die Suche nach wirtschaftlich tragfähigen Lösungen gemäß den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Doch Vorsicht! Auf Dauer von Fördermitteln abhängige Unternehmen, Institutionen und Projekte sind nicht nachhaltig. Wer abhängig ist, kann weder frei denken noch handeln, er singt das Lied seines Herrn.

In Deutschland gibt es sehr viele Projekte zum Thema Nachhaltigkeit. Damit kenne ich mich wirklich aus – so wie mit dem bereits beschriebenen nachhaltigen Bauen. Nachhaltigkeit ist ja das Ding, auf das sich vor allem fördermittelfinanzierte Umweltpädagogen, Geologen, Biologen, Diversitätsexperten (… und *innen), Klimaforschende und ganz viele andere Wissenschaftlernde stürzen und in World-Cafés und Workshops und Innovation-Camps Metaplans vollmalen und die Köpfezusammenstecken und voll kreativ sind und am Ende hat man ein Leitbild aufgeschrieben. Das Leitbild ist sprachlich unaussprechlich kompliziert aber gendergerecht, es ist belehrend und sagt allen Menschen, was sie ab jetzt zu tun und vor allem, was sie zu lassen haben. Nach dem Workshop-Camp-Café wenden sich die Teilnehmenden anderen wichtigen Aufgaben zu und das Leitbild verschwindet in der Schublade, wo es zu Recht niemand vermisst.

Ich habe es noch und noch erlebt – ein Teilnehmender hat eine großartige Idee, das Plenum ist verzückt, ein Projekt, ein Projekt, ach ja, das machen wir und frisch ans Werk sogleich, doch dann kommt immer, wirklich immer die gleiche Frage: Wo nehmen wir das Geld her? Welchen Fördertopf können wir abgreifen? Gibt es dafür Mittel […]

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Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
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Nachhaltigkeit braucht Grenzen

Jedes gesunde System braucht Grenzen. Dieser Satz wird Sie vermutlich mindestens irritieren; es folgt ein Beispiel aus der klassischen Betriebswirtschaftslehre. Jedes gesunde Unternehmen verfügt über Systemgrenzen. Alle Mitarbeiter*innen gehören zum System, andere Menschen nicht, sie gehören zu anderen Systemen. Innerhalb des Systems Unternehmen wirken zwei Grundprinzipien. Die Menschen arbeiten arbeitsteilig. Die Menschen arbeiten miteinander. Ein gutes Unternehmen wird sich innerhalb seines Systems keinen Wettbewerb machen, das wäre Unsinn.

Doch der Neoliberalismus trägt sein Gift des Wettbewerbs seit vielen Jahrzehnten bis in die Unternehmen hinein. Die Arbeitsteilung wird international, Arbeit wird outgesourct – wer kann wo was noch billiger herstellen? – Jede Abteilung steht im Wettbewerb des Weltmarktes und gleichzeitig im Wettbewerb mit anderen Abteilungen. Das Controlling misst den unmittelbaren Erfolgsbeitrag jeder Abteilung und jedes Mitarbeiters.

Einen frühen Höhenflug startete ein großer deutscher Automobilhersteller mit der Konzernstrategie des „Kannibalismus“. Die Doktrin lautete: Da draußen gibt es Wettbewerb, also machen wir uns den selber, jede Marke tritt gegeneinander an. Wir kannibalisieren uns selbst. Das Ergebnis ist ein hyperaggressiver, seine Kunden und Kundinnen seit dem Jahr 2000 mit ihrer Abgas-Schummelsoftware betrügender Konzern. Diese Schummelsoftware ist aus meiner Sicht ein Notwehrakt kluger Ingenieure, die dem Druck des Managements und ihrer Vorgaben nicht mehr Stand halten konnten. Mir klingt der Satz von manchem Schlitzohr und eines Möchtegern-Waffenhändlers aus früheren Tagen in den Ohren „Wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer.“

Der Gedanke von der Aufhebung der Systemgrenzen hat den Automobilhersteller kulturell zerstört. Das Ergebnis sind dauerhaft verbranntes Kundenvertrauen, kaum verkaufbare Ware, exorbitante Strafen – zumindest in den USA – und 20 Jahre vertane Zeit für echte Innovationen.

Zurück zu den Systemgrenzen. Jeder Baum hat seine Grenze, seine Rinde schützt sein Innenleben, bei Tieren definiert oftmals das Fell seine Grenze, bei Menschen ist es die Haut. Auch bei Organismen gilt: Die Zellen und Organe funktionieren arbeitsteilig, der Organismus arbeitet im Miteinander. Wären die Systemgrenzen in Organismen vollständig offen, dann würden diese Systeme in kürzester Zeit kollabieren. Der Austausch mit der Umwelt findet umgangssprachlich gesagt selektiv und kontrolliert statt. Die Öffnung der Grenzen verfolgt stets einen Sinn, zum Beispiel den der Nahrungsaufnahme. In Unternehmen wäre das die Anlieferung von Waren. Auch eine Familie kann man als System begreifen. Ein System […]

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Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln
Autor: Stefan Theßenvitz
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SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT

Für das 75jährige Jubiläum des WESTFALEN-BLATT erstellten wir im Auftrag von SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT eine halbseitige Anzeige.

Die Fotos sind von Stefan Theßenvitz, die Fotobearbeitung lag in den Händen von Marius Theßenvitz. Und jetzt viel Vergnügen mit den Fotos, die im Rahmen des Shooting entstanden sind!

Am 17. Juni 2021 erschien die Anzeige im WESTFALEN-BLATT.

Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – die Bildergalerie

Für das Buch Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert verwendete ich ausschließlich Fotos, mit denen mich etwas verbindet: eine schöne Erinnerung, ein guter Gedanke, eine besondere Erfahrung, eine wichtige Erkenntnis. Ich bin die zurückliegenden 25 Jahre wirklich viel rumgekommen, meist beruflich, und es macht mir schlicht Freude, die Fotos in dem Buch hier groß und in Farbe in einer Galerie auszustellen. Die meisten Fotos sind von mir, Stefan Theßenvitz, ein paar sind von Anja Theßenvitz, Marius Theßenvitz und Adrian Theßenvitz – Familie eben. Zu jedem Foto gibt es eine Geschichte, die erzähle ich gerne bei einem Bier.

HOLZBAU WEISS | Vertrieb und Kommunikation 2021

Im Jahr 2021 führen wir unsere umfassende Beratung und Betreuung zu den Themen Vertrieb und Kommunikation für HOLZBAU WEISS fort.

Eine Vorschau auf unsere Arbeiten 2021: Vertriebsplanung, Betreuung der Website und der Social-Media-Kanäle Facebook, Youtube und Google, Schwerpunktkampagnen, Beratung und Unterstützung in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Ziel: Steigerung der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Einfamilienhäuser.

Wir beraten und betreuen HOLZBAU WEISS seit 2014.

Betriebswirtschaftliche Analyse SmartMusikschule

Entlang der Überlegungen des VDM Bundesverbandes über eine mögliche Integration von Smart Musikschule in ihr Leistungsportfolie stellt sich vor allem die Frage nach einem strukturell und ökonomisch sinnvollen Geschäftsmodell, das zum einen eine dauerhafte Tragfähigkeit gewährleistet und zum anderen dem Gemeinwohlgedanken und der Hilfe zur Selbsthilfe auf Selbstkostenbasis Rechnung trägt. Die betriebswirtschaftliche Analyse beleuchtet diese Aspekte auch auf Szenario-Basis incl. einer Analyse der Performance der Dienstleistung.

Stadt Lahr | Volkshochschule – Mediathek – Kulturamt – Musikschule

Wir arbeiten ab Mai 2021 gemeinsam mit den Kultur- und Bildungseinrichtungen der Stadt Lahr – Volkshochschule – Mediathek – Kulturamt – Musikschule an deren synergetischem Zukunftsentwurf. Der Ausgangspunkt ist der geplante Neubau der Mediathek in Lahr.

Unsere Arbeitsschritte:

  1. Standortanalyse Lahr | Strukturdaten der Region, Zielgruppen, Milieus, Prognosen
  2. Zukunft vergegenwärtigen | Mission, gemeinsame Ziele und Teilziele
  3. Konzertierte Wege in die Zukunft | Synergetische Strategien und Handlungsfelder
  4. Der eigene Beitrag zum großen Ganzen | Handlungsfelder der Einrichtungen

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2021

Auch im SS 2021 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung – Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Michael Gerndt, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Rechnerarchitektur & Parallele Systeme.

Wir beraten, betreuen und begleiten Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung.

Unsere Aufgaben im SS 2021

Vom Wert des Menschen

Vielleicht erinnert sich der oder die eine oder andere geneigte Leserin an die Zeit in den 1990ern, als man daran ging, den Wert eines Singvogels zu ermitteln. Frederic Vester kam 1996 auf 300,00 DM, also rund 154,00 Euro für ein Blaukehlchen und heute erschallt die frohe Kunde: Der Wert des Menschen ist ebenfalls ermittelt, Halleluja!

Wir lernten ja in der Corona-Pandemie, dass der Wert eines Menschenlebens als absolut zu setzen ist, und wir alle reißen uns mordsmäßig zusammen, um unsere Alten und Schwachen zu schützen. Alle damit zusammenhängenden ökonomischen Folgen sind Peanuts, denn neben dem Absoluten ist alles klein.

Und das Wunder geschah auch Dank der langjährig aus Steuermitteln geförderten Grundlagenforschung im Bereich genbasierierter Vakzine: BionTech und anderen gelang es in Windeseile, einen hochwirksamen Impfstoff zur Marktreife zu entwickeln. In nur einem! Jahr, das ist wirklich großartig und dafür herzlichen Dank und Gruß an das Ehepaar Uğur Şahin und Özlem Türeci und eure Mitstreiter*innen.

Tja, wie gesagt, der Impfstoff ist nicht das Thema, es ist das Impfen. Wir leben ja inmitten der größten Menschheitskatastrophe im 21ten Jahrhundert – laut Storytelling unserer Bundesregierung mit dem Autorenkollektiv SeehoferKerberKölbl – und wir glauben das alle und fürchten uns und schützen uns und bangen und hoffen auf Erlösung. Doch er kommt nicht, der Impfstoff.

Die Europäische Union schwang tapfer ihr scharfes Verhandlungsschwert und schmiss sich in die Bütt, denn die geforderten 54,00 Euro pro Dosis von Biontech waren den Verhandlern vieeeeel zu teuer. Es wurde zäh gerungen und verhandelt und schließlich zwang man die gierige Pharmalobby in die Knie, denen zeigte man es so richtig und müde und zittrig von der Anstrengung wochenlanger Verhandlungen und voller Stolz präsentierte man den Europäerinnen und Europäern das Ergebnis. 12,00 Euro pro Dosis BionTech/Pfizer. Und die anderen Vakzine gibt es noch billiger zu haben. Pro Dosis erhält Astra Zeneca: 1,78 Euro (Hurra, ein Schnäppchen!), Johnson & Johnson erhält 6,95 Euro, Sanofi-GSK erhält 7,56 Euro, Curevac runde 10,00 Euro. Nur Moderna liegt extrig bei exklusiven 14,70 Euro.

So ging die Zeit ins Land und in den deutschen Pflegeheimen wurde weiter still gestorben und einige andere Länder waren voll unsolidarisch und zahlten den verlangten Preis ohne Verhandlungen und impfen wie die Weltmeister. Hach USA, hach Großbritannien, hach Isreal, wie sehnsuchtsvoll richtet sich unser Blick nach euren Gestaden. Ihr zahlt den vollen Preis und ihr werdet als erstes bedient.

Es ist nun einmal so in der Ökonomie: Es gibt Angebot und Nachfrage und wenn die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und das Angebot wirklich dringend gebraucht wird – zum Beispiel wenn es um Leben und Tod geht – dann ist Verhandeln eine saudumme Idee. Dann schubst Dich der Dealer einfach ans Ende der Schlange. Und all das hat mit Moral gar nichts zu tun, es ist Business.

Nur mal so gesetzt den Fall, Deutschland hätte Biontech die volle Summe bezahlt, dann lägen wir mit 54,00 Euro je Dosis und 82 Millionen Einwohner*innen bei 4,428 Milliarden Euro. Das ist ein Batzen Geld, das gehe ich mit. Huch, da schiebt sich doch glatt eine Erinnerung in mein Bewusstsein: Erhielt nicht die Lufthansa eine Corona-Hilfe von 9 Milliarden Euro? Natürlich haben auch andere Corona-Hilfen erhalten, doch bleiben wir einfachheitshalber bei der Lufthansa. Ach ja, und die Lufthansa entlässt gerade so rund 10.000 Mitarbeiter*innen von ihren 135.000 Mitarbeiter*innen, das sind roundabout 7,4%. Klar, in der Krise müssen wir alle den Gürtel enger schnallen.

Die Pointe erscheint mir so ungeheuerlich, dass ich sie wahrscheinlich versemmeln werde. Wir so (die Menschen in Deutschland) erhalten KEINEN sauteuren Impfstoff für knapp die Hälfte der Unterstützung der Lufthansa. Stattdessen warten wir jetzt, während wir die dritte Corona-Welle absurfen, auf den Impfstoff für 12,00 je Dosis oder weniger. Deutschland kommt dann mit 1 knappen Milliarde Euro für die Vakzine davon. Das hast Du toll gemacht, Deutschland, Bravo Europäische Union, ihr habt uns über 4 Milliarden Euro gespart. Selbst wenn BionTech 100,00 Euro pro Dosis aufgerufen hätte und wenn wir alles mal zwei rechnen für zwei Impfungen pro Nase wären wir günstiger rausgekommen als mit der Lufthansa-Hilfe.

Ja und die Menschen, die da weiter so vor sich hinsterben und still Pleite gehen? Jo mei, dann tragt halt zwei Masken übereinander, dann hört man auch das Schimpfen nicht so laut. In Bayern sagt man dazu lakonisch: Mit Schwund muast rechnen.

Sie, wissen Sie was, ich habe Null Bock, mich darüber aufzuregen. Ich würde ja liebend gerne dem Şahin, Uğur und der Türeci, Özlem einen Brief schreiben.

Liebe Özlem,
Lieber Uğur,

gerne bestelle ich euren fabelhaft wirksamen Impfstoff direkt bei euch. Selbstverständlich bezahle ich wie von euch angeboten, gerne auch mit Vorkasse. Schickt bitte die fünf Dosen in einer hübschen Kühlbox mit UPS. Der Fahrer weiß Bescheid und die Tiefkühlung steht bei uns im Carport, falls wir gerade nicht da sind. Und wisst ihr was, ich runde auf 100 Euro pro Dosis auf, denn das ist mir meine Familie wert und ich mir auch und vielleicht motivieren euch die 100 Euro pro Dosis, die Lieferung rasch zu veranlassen. Das Spritze setzen haben wir mit Youtube-Videos geübt, das läuft super und in drei Wochen schickt ihr bitte die zweite Lieferung.

Bleibt gesund und munter, Euer

Stefan Theßenvitz

Jetzt will ich doch noch wissen, was man für 12,00 Euro so alles bekommt. Unsere Gastwirtschaft um die Ecke hat dafür ein knuspriges halbes Hendl mit Kartoffelsalat im Angebot incl. einer Flasche regionales Bier – natürlich ToGo. Und wissen Sie was, das bestelle ich mir jetzt und für meine Frau auch und dann denken wir über den Wert des Menschen nach und dann hauen wir über diesen Irrsinn ein Ei und dann machen wir eine Flasche hiesigen Weißwein auf (für 12,00 Euro gibt’s dafür zwei Flaschen besten Stoff direkt ab Winzer) und dann die zweite Flasche und dann feiern wir mit lauter Musik, denn wer es sich während Corona schlecht gehen lässt, ist selber schuld.

Wiesentheid, 24. Februar 2021

Nudging und die schwarze Magie

Nicht wirklich im Licht der Öffentlichkeit arbeitet die Bundesregierung unter Angela Merkel seit 2015 mit dem Konzept des liberalen Paternalismus. Über das Nudging und dessen „weißer Seite der Magie“ schrieb ich bereits – mehr dazu lesen Sie hier: https://www.thessenvitz-unternehmensberatung.de/nudging-und-weise-interventionen-methoden-wirksamer-kommunikation/.

Ein paar Beispiele zum Nudging

  • Sie fahren mit Ihrem Auto auf eine geschlossene Ortschaft zu und sie sehen auf einer Tafel ihre aktuelle Geschwindigkeit. Liegen sie über der erlaubten Geschwindigkeit, dann blinkt es rot oder ein schlechtgelauntes Smiley erscheint, liegen sie mit Ihrer Geschwindigkeit drauf oder drunter der erlaubten Geschwindigkeit, dann blinkt es grün oder das Smiley lächelt.
  • Bei einem Übernachtbesuch bei Freunden stieg ich morgens auf die Waage im Bad der Gastgeber. Statt meines Gewichts in Ziffern erschien auf der Waage der Text „Zu fett!“. Ja, sagte die Gastgeberin, sie hätte die Waage so eingestellt, das würde sie motivieren.
  • In vielen Kantinen finden Sie mittlerweile die Süßspeisen in der zweiten und dritten Reihe hinter dem Joghurt und dem Obst. Es ist ein wenig anstrengender und unbequemer geworden, an Süßes zu kommen. Der Absatz von Süßspeisen in diesen Kantinen geht signifikant zurück.
  • Ein Mehrgeschosser-Neubau in Frankfurt verfügt über vergleichende Mess-Systeme des Energieverbrauchs. Ich kann in meiner Wohnung jederzeit meine Energieperformance mit anderen Wohnungen vergleichen und erfahre schnell mein Ranking und ob ich die Umweltsau oder der Umweltprimus im Haus bin.
  • Naja, der Veggie-Day der Grünen entspross auch dem Nudging, das ging wie bekannt gründlich daneben. Wobei die Botschaft echt gut gemeint war. Esst mehr Obst und Gemüse.

Nudging macht die Welt besser

Wir halten fest: Nudging entlastet das Denken und begünstigt gute Entscheidungen: Kontrolle des Körpergewichts, mehr Bewegung (Fitness-Apps sind Nudging-Werkzeuge), Ernährungsverhalten, Steuerehrlichkeit (gute Formulare führen zu mehr Steuerehrlichkeit), Fahrverhalten (Tempolimits), Wahl der Transportmittel (CO2-Emissionen), Energie- und Wasserverbrauch, Altersvorsorge und Finanzen. Soweit zur weißen Seite der Magie des Nudging und diese Seite ist auch ganz toll, denn sie macht die Welt besser.

FakeNews brennen zweimal

Blicken wir auf die andere Seite des Nudging, auf dessen schwarze Seite. Hier erleben wir seit vielen Jahren die Zunahme von FakeNews: aus parawissenschaftlichen Erkenntnissen, präzise verstümmelten Ausschnitten aus Studien oder gleich gefakten Studien, irgendwelchen Autoritäten (gerne im Businessanzug oder im Arztkittel, auch Ökoschlabberlock und unkonventionelle Haartracht erzeugt milieuspezifische Vertrauensvorschüsse!) und deren überhöhter Inszenierung in sozialen Medien wird ein scharfes  Verschwörungsgulasch angerührt – reichlich gewürzt mit Halbwahrheiten aus der Tagespolitik. Wir wissen ja, ein gutes Gulasch brennt zweimal, beim Reinschlürfen und beim Ausscheiden.

Nudging macht die Welt schlechter

Die dort angerichtete Bedrohung führt zu urweltlichen Reflexen: wir bekommen es mit der ANGST zu tun. Und wer Angst hat, ist leicht manipulierbar. Wer Angst hat, sehnt sich nach Rettung. Satan sei Dank ist diese in FakeNews immer sofort zur Stelle. In Dreiwort-Sätzen, in Schuldzuweisungen, in Allmachtsphantasien und all dem Endzeit Bling-Bling – natürlich immer mit der Lichtgestalt, die uns ihre gütige Hand reicht. Soweit zur schwarzen Seite der Magie des Nudging und diese Seite ist ganz furchtbar, denn sie macht die Welt schlechter.

Schuld und Strafe

Blicken wir auf – richtig geraten – Corona und die Strategie unserer Bundesregierung zur Bewältigung dieser (so sorry, da ist ja gar keine) – also gut, blicken wir auf die Kommunikation unserer Bundesregierung in der Corona-Pandemie. Mich wundert schon seit Monaten der grobe Ton, der mir als Bürger regierungsseitig entgegenschlägt und die Hochrechnungen und die plastischen Darstellungen des bevorstehenden Massensterbens und dass ich Schuld bin, ja ich und deshalb muss ich um 9 ins Bett und wie furchtbar alles immer weiter eskaliert und es gibt nur eine Rettung: verkriech Dich zu Hause, lass niemanden rein und geh´ nicht raus.

Ihr wollt, dass ich Angst habe

Mir machen diese Nachrichten ANGST, ehrlich. Und so wie es aussieht, ist das Teil der Kommunikations-Strategie der Bundesregierung. Die Bundesregierung will, dass ich Angst habe und sie macht ihre Arbeit gut. Denn die Angst, das Misstrauen, die Unsicherheit sind mitten unter uns und beherrschen den Diskurs. Gehört wird eigentlich nur noch, wer noch mehr Angst verbreitet. Ich nenne das jetzt mal das SKK-Syndrom – SeehoferKerberKölbl. Es ist Teil unserer Alltagswirklichkeit. Ich will hier echt keine Sau durchs Dorf treiben und ich unterstelle wirklich jedem Menschen erstmal gute Absichten, doch das Ergebnis der Kommunikationsarbeit ist schon gruselig. Dazu meine Oma: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“ Das sagte sie gerne, wenn ich den Vorsatz anstelle der Tat zur Geltung bringen wollte. Den Satz entlieh sie augenzwinkernd George Bernard Shaw.

Jetzt nehmen wir den Vorsatz beim Schopf. Das regierungsseitige Story-Telling mit den erstickenden Menschen vor verschlossenen Krankenhaustüren und den traumatisierten Kindern, deren Oma sterben musste, weil sie sich nicht die Hände gewaschen haben, ist Teil einer bewussten Beeinflussung meiner Seele, um einen Worst-Case zu verdeutlichen. Dafür brauche ich kein Corona, dass mir hier der Atem stockt. Dieses Story-Telling rührt bewusst an unsere Urängste: Ersticken und nicht zu heilende Schuld. Das ist das Tor zur Hölle. Das ist die schwarze Seite des Nudging. Ich werde manipuliert, damit ich Angst bekomme damit ich tue, was man mir sagt. Kann sich unsere Bundesregierung nicht vorstellen, die Bürger vernünftig und sachlich zu informieren? Traut man uns Bürgern keine aufgeklärte Haltung zur Realität zu? Ich habe einmal gelernt, dass Kommunikation mehr über den Sender als über den Empfänger offenbart.

Die Neutronenbombe ist gezündet

Über das emotionale Erschrecken hinaus erkenne ich, dass sich unsere Bundesregierung der gleichen Methoden bedient wie die FakeNews-Branche: Überwältigung, Erregung, Schock, Angst und Misstrauen als Kommunikations-Strategie. Verstehen sie, was sie damit anrichten? Den kompletten Vertrauensverlust, die Hinwendung zu Bewegungen mit den einfachen Antworten, die Verunmöglichung des differenzierten Diskurses, die Ausgrenzung jedes Menschen, der minimal anders tickt. Ich sage es jetzt doch: ich vergleiche die Corona-Pandemie mittlerweile mit einem Krieg. Corona ist wie eine Neutronenbombe, die in der Atmosphäre gezündet wird. Die Häuser bleiben stehen, doch das Leben stirbt leise, jeder verstrahlt in seinem Loch. Hiram Johnson, US-amerikanischer Politiker brachte es auf den Punkt: „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.“

Die Wahrheit kämpft mit den falschen Waffen

Wenn die Wahrheit stirbt oder einfach der Mut zur Wahrheit, wenn der Gedanke der Aufklärung stirbt und der oft auch lästige aber bitter notwendige Diskurs (auch mit Deppen), wenn die Sache hinter der Ideologie verschwindet, dann ist schnell Schluss mit Demokratie. Wenn man sich der Methoden der Feinde unserer Demokratie bedient, um diese Feinde zu besiegen, dann ist das ein Fehler. Den Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen ist so ziemlich der größte Blödsinn, den man glauben kann und ein echter Brüller auf jeder guten Militärakademie. Denn der Feind ist nur dann zu schlagen, wenn wir ihn in eine Schlachtordnung und Waffenwahl zwingen, in der wir überlegen sind (das gilt übrigens auch für Fußballspiele). Woran bitte soll man denn die Wahrheit erkennen, wenn sie sich im schmierigen Gewand des verschlagenen Angstmachers von hinten anschleicht und ihren stinkigen Atem in unsere Ohren haucht?

Der Ton macht die Musik

Ich lege Ihnen die Tagesschau vom 9. Dezember 1980 ans Herz, die gibt es bei Youtube in voller Länge zu sehen https://www.youtube.com/watch?v=FuVFArDaocU. An diesem Tag wurde John Lennon ermordet. Das war eine schreckliche Nachricht, nicht nur für Beatles-Fans. Der Bericht darüber wurde in der Tagesschau als letzte vor dem Wetterbericht gesendet. Das wäre heute bestimmt anders. Der Tod John Lennons wäre der Aufmacher, doch mir geht es um was anderes: mir geht es um den TON in der Tageschau, dieses trocken spröde Sachliche, Unbeteiligte. Heute unvorstellbar, da gäbs mordsmäßig Pipi in den Augen der Moderatorinnen und Moderatoren zu sehen – in groß und Slow-Tränen-Kullering in Farbe. Diesen sachlich überlegten, distanzierten und gerne auch kühl-unbeteiligten Ton brauchen wir wieder, und zwar dringend. Es geht darum, die Wahrheit und die Tatsachen anständig zu kleiden. Es geht um unsere Vertrauenskultur!

Corona ist mittlerweile ein politisch-gesellschaftliches Phänomen. Es liegt an uns, in welcher Welt wir nach Corona aufwachen wollen. In Erwartung sachlicher Informationen und Handlungsempfehlungen mit Augenmaß verbleibe ich für diesmal etwas aufgewühlt, Ihr

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 24. Februar 2021

Sieben mögliche Post-Corona Gesellschaften

Im Winter 2021 mitten in der zweiten Corona-Welle und in Erwartung einer dritten und vierten Welle und möglichen Virus-Mutationen aus Großbritannien, Südamerika und Südafrika verdichtet sich die Erkenntnis, dass unsere Welt nach Corona eine andere sein wird. Die Pandemie ist ein epochales Ereignis und sie hat das Zeug dazu, die Welt grundstürzend zu verändern. Klar, die einen wollen zurück ins alte Gleis, die anderen wollen alles neu gestalten, jedes Grüppchen kocht sein Süppchen und alle wollen das Beste für ihre Zukunft.

Doch so einfach ist das nicht mit der Zukunft. Zum einen sind wir alle gefangen in der normativen Kraft des Faktischen – alles was wir tun, verstärkt die Wahrscheinlichkeit auf dessen Wiederholung. Zum anderen zeichnet sich eine Bifurkation ab – die Umstände erzwingen eine qualitative Zustandsänderung in unserem System.

Unser System funktioniert wie jedes organische System nichtlinear. Über exponentielle Verläufe haben wir ja im letzten Jahr eine Menge gelernt: Aus 1 werden 10 werden 100 werden 1.000 und so weiter. Am Anfang ist die Veränderung kaum wahrnehmbar, doch dann geht es rasend schnell. Ein möglicher exponentieller Verlauf kann in ein völlig neues Gleichgewicht münden – es wird vorstellbar, dass unsere Welt im Jahr 2025 eine völlig andere sein wird.

Das Faszinierende an organischen Systemen ist ja, dass sie immer nach Balance streben und innerhalb der Balance nach Wachstum und Vielfalt. Wird das Wachstum durch externe Faktoren gestört, kann das System schlagartig kollabieren – aus diesem Chaos entsteht wieder etwas Neues.

Mit jedem Tag, in dem sich das Corona-Virus tiefer in unsere Welt hineinarbeitet, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass die Pandemie noch länger dauern wird – das Wettrennen zwischen Virus-Mutationen und geeigneten Impfstoffen ist noch nicht entschieden. Denn schlussendlich entscheidet sich das Wettrennen nicht mit dem Impfstoff, sondern mit dem zügigen und vollständigen Impfen der „Herde“.

Jetzt kommen wir Menschen ins Spiel und die Gestaltung unserer Zukunft. Eines sehen wir bereits klar. Unsere Welt wird digitaler werden und hier passiert schon viel in Deutschland. Doch darüber hinaus wird es schon neblig. Unsere Zukunft hängt entscheidend davon ab, ob wir unsere Welt gestalten wollen und wie wir sie gestalten wollen. Für die Gestaltung unserer Welt brauchen wir dreierlei:

  • Zum ersten sind da unsere Fähigkeiten zum Gestalten – unser handwerklichen Fähigkeiten. In Stichworten: Aufgeben, Restaurieren, Verteidigen, Schützen, Gestalten, Verändern. Ja auch das Aufgeben ist eine handwerkliche Fähigkeit beziehungsweise die Negation der Fähigkeit, doch am Anfang liegt immer die Entscheidung, was ich unternehme. Das Aufgeben – das Nicht-Gestalten – ist auch eine Form der Gestaltung, denn es führt zum Gestaltet-Werden.
  • Zum zweiten ist da unser Willen zum Gestalten – unsere mentale Verfassung. In Stichworten: Resigniert – Mutlos – Pessimistisch – Passiv – Ängstlich – Vorsichtig – Kontrolliert – Trotzig – Unruhig – Aggressiv – Mutig – Neugierig – Zuversichtlich – Optimistisch – Tatenfroh – Aktiv. Ja, ich kann auch mutlos gestalten, das wird dann halt nix, doch ich kann auch tatenfroh an die Gestaltung herangehen. Es ist meine Entscheidung.
  • Und zum dritten ist da unsere Vorstellungskraft – unsere Fähigkeit zur Imagination. In Stichworten: Kopieren – Anpassen – Verbessern – Optimieren – Kombinieren – Transformieren – Erfinden. Verfügen wir über keine Vorstellungskraft, dann werden wir die Vergangenheit kopieren oder vielleicht ein bisschen optimieren, verfügen wir über die Kraft (die Gabe?, den Mut?) der Imagination, dann können wir die Welt neu erfinden.

Innerhalb des Koordinatensystems <Handwerkliche Fähigkeiten>, <Mentale Verfassung> und <Vorstellungskraft> findet die Zukunft statt, die wir gestalten. Für die Schaffung einer nachhaltig agierenden Gesellschaft benötigen wir – Sie ahnen es – herausragende handwerkliche Fähigkeiten, einen starken unbeugsamen Willen, der auch in schwierigen Phasen den Kurs hält und insbesondere benötigen wir eine Vorstellungskraft, die über das bereits Gedachte weit hinausgeht und den Mut hat, etwas völlig Neues zu denken.

Das Problem des Neu Denkens ist ja immer, dass man versucht ist, dieses Neue und seine Chancen und Risiken mit alten Werkzeugen und Methoden zu bearbeiten, zu messen und zu bewerten. Und die alten Methoden liefern natürlich alte Antworten: „Das Neue kann unter den Prämissen des Alten nicht funktionieren, also lassen wir es.“ Deshalb fragt man keine Frösche, wenn man einen Sumpf trockenlegen will.

Es gibt da in meiner Branche ein Bonmot: „Wenn ich etwas nicht will, dann lasse ich es rechnen.“ Der böse Satz bezieht sich auf Innovationen, auf Projekte, auf Neues. Der Satz bezieht sich auf alles, von dem der Vorstand, die Geschäftsführung oder die Investoren nicht überzeugt sind.

Wir könnten jetzt fragen, wer ist denn der Vorstand, die Geschäftsführung oder die Investorin unserer Welt? Wer kann das Neue denken? Wer kann das Neue rechnen? Nun ja, das sind Sie – ja Du, liebe Leserin und lieber Leser. Wer denn sonst bitte? Ich bin ja ein Freund der Selbstermächtigung und jetzt gebe ich Ihnen zwei Gedanken mit auf den Weg, ohne allzu biblisch zu werden.

„Im Anfang war das Wort“, so steht es am Anfang des Johannesevangeliums. Ich verstehe darunter, dass wir im Zuge der Schöpfung diese zuallererst denken und benennen können müssen. Dann können wir sie auch schaffen und gestalten.

In der Apostelgeschichte 3, 1 – 10 wird von Jesus berichtet, der zu einem Gelähmten sprach: „Steh auf und geh!“. Da stand der Gelähmte auf und ging. Verstehen Sie die Wucht seiner Worte? Jesus sagte nicht „Ich trage Dir den Arsch nach.“ Er sagte „Steh auf und geh!“.

So, und jetzt erzähle ich Ihnen von den sieben möglichen Post-Corona Gesellschaften. Als Erzählform wähle ich die Methode des Szenarios. Das Szenario entstammt der Commedia dell’arte – der Stehgreifkomödie – die Mitte des 16. Jahrhunderts in Norditalien erfunden wurde. Die Commedia dell’arte zeigte Frauen zum ersten Mal als gleichberechtigte, wenn nicht gar überlegene Figuren auf der Bühne, doch das nur am Rande. Ein Szenario beschrieb die Rahmenhandlung, alles andere war Improvisation.

Heute verwendet man Szenarien, um mögliche Zukünfte zu beschreiben. Szenarien geben uns eine Vorstellung davon, wie Zukünfte aussehen können. Ob und in welcher Ausprägung diese Zukünfte Wirklichkeit werden, hängt im Wesentlichen von unseren Fähigkeiten, unserer Verfassung und unserer Vorstellungskraft ab. Szenarien dienen uns dazu, Bedrohungen und Chancen zu erkennen. Szenarien dienen uns dazu, etwas Nicht zu wollen oder es mit ganzer Kraft zu wollen. Szenarien öffnen den Blick für das Mögliche und sie geben uns die Kraft, eine gute Zukunft gestalten zu wollen. Szenarien dienen uns dazu, auf der Grundlage von Tatsachen, Wahrscheinlichkeiten und Möglichkeiten selbstbestimmt zu handeln. Es liegt an uns, welche Zukunft wir wollen!

Die folgenden sieben Szenarien sind eine extrem verkürzte, plakative Darstellung möglicher Zukünfte. Nichtsdestoweniger sind alle Szenarien präzise durchdacht. Sie gründen auf ausgiebigen Recherchen, Experteninterviews und Beobachtungen der aktuellen Zeitläufte. Alle Gedanken sind als Stichworte notiert, einfach weil ich will, dass diese Ihre Fantasie und Vorstellungskraft anzünden und Sie anregen, selbst weiter zu denken.

Der Zusammenbruch
Die atomisierte Clan-Gesellschaft

  • Insolvenzwellen reißen die Wertschöpfungsketten auseinander
  • Zusammenbruch des Mittelstandes
  • Massive Verarmung breiter Bevölkerungsgruppen
  • Das politische System kollabiert – Verweigerung des Vertrauens
  • Das Finanzsystem kollabiert – Vertrauensverlust in den Euro
  • Die öffentliche Versorgung bricht zusammen
  • Clanstrukturen etablieren sich im Machtvakuum

Zur Hölle mit dem Wandel
Die restaurierte Endzeit-Gesellschaft

  • Kampf um die Wiederherstellung des Prä-Corona-Wohlstandes
  • Investitionen in höhere Produktivität – ökonomisch gestützter digitaler Wandel
  • Ankurbelung des privaten Verbrauchs – steuerliche Anreize für E-PKW und Hausbau
  • Konzentration der öffentlichen Mittel auf Stützung und Stärkung der Wirtschaft
  • Stärkung der Eigenverantwortung der Bürger*innen – Gesundheit, Bildung, Vorsorge
  • Rückzug des Staates auf Kernleistungen – massive Einsparungen im Sozial- und Kulturbereich
  • Restauration der Werte – Rückkehr der alten Welt-Ordnung (Familie, Leistung, Patriachat)

Für immer Krise
Die hypernervöse Misstrauens-Gesellschaft

  • Jede/r und alles ist potenziell gefährlich
  • Verengung des Toleranzkorridors – jede Abweichung kann eskalieren
  • Alles kann jederzeit außer Kontrolle geraten – der Fluch der Exponentialfunktion
  • Aggressive Durchsetzung von Sofortmaßnahmen – die Dominanz der Kurzfristigkeit
  • Die neue Klugheit des Misstrauens: Vertrauen, langfristiges Denken, Partnerschaften sind dumm
  • Alles wird immer hinterfragt – Demokratie, Wirtschaftssysteme, Normen, Spielregeln
  • Alles muss bewiesen werden – was nicht bewiesen werden kann, ist gelogen

Primat der Sicherheit
Die Sicherheit-über-alles Gesellschaft

  • Nationen im Aufwind – Grenzen, Pässe, Visa
  • Staatlich kontrollierte Gesundheit
  • Die neue Unverletzlichkeit – Volksgesundheit vs. Selbstbestimmung
  • Menschen und Waren kontrollieren, verfolgen, isolieren, aussortieren
  • Städte sind risikoreiche Orte der Verrichtung von Arbeit – Landluft macht frei
  • Keimfreie Produkte, Begegnungen und Gedanken
  • Die alternativlose Autorität der Wissenschaft

Kuscheln im Privaten
Die abgeschottete Kirchturm-Gesellschaft

  • Wir von hier – das Vertrauen konzentriert sich auf die eigenen kleinen Kreise
  • Selbst ist das Dorf –Versorgung, Vorsorge, Verbundenheit, Veranstaltungen
  • Digitale Anbindung an die Welt da draußen – Arbeit, Gesundheit, Bildung
  • Analoge Anbindung an die Welt hier drinnen – mitmachen, mitgestalten, mithelfen
  • Das Private wird wieder politisch – Finger weg von unserem Dorf, wir haben unsere Regeln
  • Die neue Nahraumerfahrung – verlässlich, vertrauensvoll, übersichtlich
  • 30 Kilometer weiter haben wir nichts verloren – und die anderen bei uns auch nichts

Die neue Vereinbarung
Die Veränderungs-Gesellschaft

  • Die neue Lernfähigkeit – bewährtes Gutes und hoffnungsfroh Neues werden kombiniert
  • Neue Spielregeln für Arbeit, Konsum, Miteinander – Alles wird glokal
  • Die neue Klugheit – Verzicht auf vieles, nur weil wir es können (Tourismus, Mobilität, Konsum)
  • Die neue Widerstandsfähigkeit gegen Entwicklungen, die uns geschadet haben (Neoliberalismus)
  • Die neue Entdeckerfreude – wir betreten neugierig ökonomisch, ökologisch und sozial Neuland
  • Die neue Gemeinsamkeit – lebendige Solidarität und Gemeinschaft sind wertvoll
  • Die neue Verbundenheit mit der Nachbarschaft und der ganzen Welt

Renaissance 2.025
Die Wiedergeburts-Gesellschaft

  • Die gemeinwohlorientierte Politik und sozial-ökologische Ökonomie dienen der Wohlfahrt aller
  • Der Natur wird eine subjektive Rechtsposition zuerkannt – die Menschenrechte sind Teil dieser
  • Kultur und Teilhabe sind die tragenden Säulen der Gesellschaft
  • Das menschliche Maß wird zum Primat des Handelns – der Abschied von der Gigantomanie
  • Innovationen in allen Feldern der Wissenschaft dienen der Verbesserung der Lebensverhältnisse
  • Schönheit ist das allem Schaffen innewohnende universelle Gestaltungsprinzip
  • Die Welt ist ein guter Ort für alle – für Mensch, Tier und Natur

Wenn ich jetzt einen Wunsch frei hätte, dann den, dass wir an diesem Punkt gemeinsam weiterdenken und weiterarbeiten. Ich meine das ernst! Schreiben Sie mir.

Ihr

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 31. Januar 2021

Die Leerlaufökonomie

In den späten 1980 Jahren hatte ich das Glück, im Rahmen meines Studiums der Betriebswirtschaft ein Seminar besuchen zu dürfen bei Prof. Dr. Volker Stahlmann: Umweltorientierte Unternehmensführung. Unser kleiner Kreis behandelte so exotische – damals weltfremde – Themen wie Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung und wir gingen der Frage nach, welchen Wert man einem Singvogel zumessen könne.

Wir waren die letzte Generation an der Hochschule, die die Betriebswirtschaft als eine Sozialwissenschaft beigebracht bekam. Damals kochte in Deutschland der heiße Scheiß des Neoliberalismus hoch mit der absurd dämlichen Trickle-down-Ökonomie und die wirklich coolen Socken mit den Ray-Ban Sonnenbrillen und ihren gesponsorten Alfa Romeos und BMWs stürzten sich auf Finanzierung, auf Controlling und Lean-Management. Meinereiner fuhr Rad, spielte Frisbee im Park und ging gerne in den Bärleinhuter. Mehr sage ich jetzt nicht. Wer damals dabei war, weiß was ich meine und alle anderen mit der Gnade der späteren Geburt verstehen das vermutlich nie.

Wie entstehen Werte?

So, genug Stories vom Krieg und zurück zur Umweltorientierten Unternehmensführung. Darin ging es auch um die Frage, wie volkswirtschaftlich betrachtet Werte entstehen und Prof. Stahlmann brachte es drastisch plastisch auf den Punkt. Ein Auto rammelt so richtig in die Leitplanke, es sind Verletzungen der Fahrerin und des Beifahrers zu beklagen, das Auto ist hinüber, die Leitplanke auch. Es kommen mit Lalülala die Polizei, die Feuerwehr, der Krankenwagen, der Abschleppwagen und es beginnt das große Aufräumen. Die Insassen ab ins Krankenhaus, der Wagen in die Schrottpresse, die Leitplanke wird ersetzt, und nach der Reha der beiden Autopiloten stellt sich wieder Gesundheit und Normalität ein.

Dieser Unfall produzierte volkswirtschaftlich betrachtet Wohlstand. Die Ärztinnen und Pfleger hatten gut zu tun, ebenso der Rettungsdienst, die Polizei, die Feuerwehr, die Straßenmeisterei und der Mann an der Schrottpresse und am Ende kaufen sich die beiden ein neues Auto und alles ist wieder gut. In der Summe ging dieser Unfall als Teil des Bruttoinlandsprodukts in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ein. Deutschland war wieder ein bisschen reicher. Ich dachte mir so beim dritten Bier im Bärleinhuter, wenn wir jetzt alles kaputtmachen und dann wieder neu, dann müssten wir alle unermesslich reich werden.

Die Leerlaufökonomie

Natürlich ist das Schmarrn und das weiß auch jeder, doch genauso tickt die klassische Ökonomie. Und sie tickt immer noch so und mittlerweile ist das System noch viel perfekter geworden. Versuchen Sie doch einfach mal, ihr Radio zu reparieren oder ihr Smartphone oder ihr Auto oder Ihren Kühlschrank oder ihre Computertastatur oder Ihre Bluetooth-Box und Sie erleben eine steile Lernkurve. Es klappt nicht, das selber reparieren. Am einfachsten ist der Neukauf und weg mit dem alten Zeug. Kostet halt, aber in der Summe werden wir alle reicher.

Tja, auch ich falle immer wieder darauf rein, zum Beispiel gerade jetzt, mitten im Winter 2021 mit Corona überall. Eigentlich ist es ganz einfach, ich will einen Arbeitstisch mit Holzplatte und Stahlfüßen drunter, also drei Teile mit ein paar Schrauben. Solide Lowtech ohne Höhenverstellung und Soft-Touch-Schubladen, einfach einen Tisch. Ich bestelle den Tisch online, wie auch sonst, und der Tisch ist wirklich teuer und in Deutschland gefertigt.

Der Tisch wird geliefert, der Aufbau geht flott von der Hand und mit großer Vorfreude auf den nächsten Tag – den ersten Arbeitstag am neuen Tisch – gehe ich heiteren Gemütes zu Bett. Am nächsten Morgen mit Kaffee in der Hand an den Tisch und mit Hand darüber spüre und sehe ich einen üblen Riss an der Tischkante, der sich im Laufe des Tages zügig vorarbeitet. Erste Überlegungen führen zu dem Gedanken, den Tisch mittels Spanngurt und Holzleim wieder in Form zu bringen. Dummerweise wandert der Riss immer weiter und die Tischfläche beginnt sich links vom Riss in Richtung Tischkante anzuheben. Diese Reparatur bekommen wir – meine Frau und ich – nicht hin.

Wir bitten den Hersteller um eine Lösung. Die Antwort erfolgt zackig vorgestanzt, es handele sich um ein Naturprodukt, Veränderungen des Tisches seien im Zeitablauf normal und damit müsse man leben. Ich untersuche den Tisch genauer und bemerke an der Tischunterseite mit Schrauben fixierte Stahlleisten – und genau an einer (mit Gewalt und schief eingedrehten) Schraube löste sich durch den Riss die Verspannung der Tischplatte. Es war also schlicht Achtlosigkeit in der Montage, die zu der Rissbildung nach dem Aufbau führte.

Nach einigem Hin und Her bot der Hersteller einen Austausch der Tischplatte an. Das Für und Wider  abwägend (Sauarbeit incl. E-Mail-Geschreibe und Geschleppe versus täglich ärgerlicher Anblick) entscheiden wir uns für den Austausch. Nach vielen Fotos und E-Mails kommt die neue Tischplatte – ohne Füße, denn dies sei ja eine Austauschplatte. Leider weiß die Spedition nichts vom dem Austausch und so zieht die Spedition leer ab und die neue Tischplatte in unser Heim. Wir werkeln die alte Tischplatte ab und ohje – die Schraubungen der Füße und die Schrauben des alten Tisches passen nicht zu den Gewinden der neuen Tischplatte.

Nach unserer E-Mail an den Hersteller ließen wir uns erstmal ordentlich beschimpfen, wir hätten nicht vereinbarungsgemäß gehandelt. Jetzt besiedeln zwei Tischplatten unser Heim und ein paar Füße und wir sind dankbar, unserer Volkswirtschaft so tatkräftig geholfen zu haben. Wenn jetzt doch eine Corona-induzierte Rezession kommt, an uns liegt es nicht. Der Hersteller hatte doppelt Arbeit, die Spedition fuhr doppelt und einmal sogar leer, die e-mailenden Mitarbeiter*innen hatten gut zu tun, auch die Telekom profitiert, es waren und sind vielerlei Emotionen im Spiel.

Ein Resümee, das ich mir nicht verkneifen will

In meiner Welt, die mit dem Rad, der Frisbee und dem Bier im Bärleinhuter würde der Hersteller einen Tisch produzieren, der auf Anhieb funktioniert. Nur zur Erinnerung: Es geht um eine Holzplatte, zwei Füße und vier Schrauben, das ist weder kompliziert noch komplex. Dummerweise würde in meiner Welt die Tischplatte nur einmal produziert werden, die Spedition würde nur einmal fahren und die Mitarbeiter*innen in der Rückabwicklung und Reklamation würden einer anderen Arbeit nachgehen, weil es diese Stellen gar nicht gäbe.

Diese Welt nenne ich Nachhaltig Wirtschaften und diese Welt ist völlig ideologiefrei. Diese Welt ist schlicht vernünftig, achtsam und umsichtig. Schon klar, das ist jetzt ein winziges Beispiel für den täglichen Leerlaufwahnsinn. Wir denken weltweit und in Deutschland über die Energiewende nach und über den Klimaschutz und wir schrauben uns mit Gift gefüllte Energiesparlampen in die Zimmerdecken und –wände – und das nicht zu knapp und wir kapieren nicht, dass eine Veränderung unseres Wirtschaftssystems hin zu Sorgfalt, Prozessoptimierung und Reparaturfreundlichkeit wahnsinnig viel Energie einsparen würde.

Zum Schluss träume ich: Alles, was wir der Leerlaufökonomie (die Wiederherstellung von allem was wir selbstverschuldet kaputt oder falsch gemacht haben) zurechnen können, wird ab sofort von unserem Bruttoinlandsprodukt abgezogen. Und dann schauen wir mal, wie reich wir wirklich sind.

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 31. Januar 2021

EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH | Marketing, Vertrieb und Kommunikation 2021

Im Jahr 2021 führen wir unsere umfassende Beratung und Betreuung zu den Themen Marketing, Vertrieb und Kommunikation für die Eyrich-Halbig Holzbau GmbH fort.

Eine Vorschau auf unsere Arbeiten 2021: Konzept „Nachhaltigkeit beweisen“, Neubau der Website, Ausbau von Google MyBusiness, Facebook, Pinterest und Youtube. Start mit Instagram. Foto- und Videodokumentationen incl. 360-Grad-Fotografie und Drohnenaufnahmen von Bauprojekten. Beratung und Unterstützung in den Bereichen Marketing, Vertrieb, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.

Das Ziel: Steigerung der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Bauten aus Holz – Einfamilienhäuser, Anbauten, Umbauten, Aufstockungen, energetische Modernisierungen und gewerbliche Bauten.

Wir beraten und betreuen die EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH seit 2015.

Von Privilegien und Menschen

Immer wenn ich das Wort „Menschen“ höre, wird mir etwas mulmig. Mit dem Wort Menschen schwingen in mir die Menschenrechte mit und die Menschenwürde – die unantastbare, die Menschlichkeit und besonders gruselig – die Mitmenschlichkeit. Die Mitmenschlichkeit, was auch immer das sein soll, lieben ja insbesondere die Kirchen. Die anderen Worte rund um den Wortstamm Mensch werden sehr gerne von Menschenrechts-Organisationen verwendet. Immer dann, wenn es etwas anzuprangern gilt, kommt irgend so ein Wort mit Mensch daher. Alle Wortschöpfungen rund um den Menschen bezeichnen eine Gefahr, ein Fehlen, ein Defizit und darauf weisen diese Worte hin. Deshalb wird mir immer bei „Menschen“ mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Die Hölle existiert

Der Mensch ist in seiner Gesamtheit ein außerordentlich schutzbedürftiges Wesen und seine menschengemachte Welt wird ihm oft – zumindest den widerborstigen Exemplaren – zur Hölle auf Erden. Homo homini lupus – der Mensch ist des Menschen Wolf. Politische Gefangene und nicht selten deren Familien leiden Höllenqualen in den Folterkellern der Diktaturen, die verabscheuungswürdige Kinderarbeit und die Ausbeutung von Frauen und Männern in Fabriken und auf Plantagen ist eine real existierende Sauerei ebenso wie durch Kriege der Heimat beraubte Flüchtlinge, die auf ihren Wegen hin zu den vermeintlich rettenden Gestaden elend verdursten, ersaufen oder in der Sklaverei enden. Dieses Elend ist durch und durch menschengemacht, es ist menschlich und das gibt es millionenfach. Dieses Elend ist seit Anbeginn der Menschheit geübte Praxis. Deshalb wird mir immer bei „Menschen“ mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Dieses real existierende menschliche Leiden und Elend resultiert aus dem Mangel an Rechten. Menschen haben keine Rechte und Menschenrechte – so wohltönend fanfarig sie auch daherschreiten und egal wie viel Ornat und Lametta an ihnen baumelt. Sie nützen den Betroffenen einen Scheiß, wenn es darauf ankommt. Eine der großartigsten Erfindungen der Menschheit war die Erfindung der Bürger*in. Denn so wurde aus dem Mensch ein Bürger und dieser wird definiert durch Rechte und Pflichten in einem Rechtssystem. Nicht der Mensch steht oben und schaltet und waltet nach Gutdünken. Nein, das Recht steht oben über allem und darunter sind alle gleich. Das Recht schützt, das Recht bestimmt, das Recht entscheidet, das Recht straft. Eine Bürger*in ohne Rechte gibt es nicht, Menschen ohne Rechte schon. Deshalb wird mir immer bei „Menschen“ mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Ein guter Freund von mir – ein Gefängnisdirektor im Ruhestand und damals für die harten Jungs zuständig – kann sehr eindrücklich schildern, wie in einem geschlossenen System aus Bürgern Menschen werden und welche Regeln es zu beachten gilt, damit alles halbwegs friedlich bleibt im Knast. Strafgefangene haben nur eingeschränkte Bürgerrechte. Sie dürfen zum Beispiel nicht so einfach raus an die frische Luft, wenn ihnen danach ist, sie dürfen sich nicht ihre Zelle aussuchen und ihre Zelle kann jederzeit betreten und durchsucht werden. Auch die Klamottenfrage ist im Knast geklärt und der Speisenplan und die Aufsteh- und Essenszeiten. Wie also macht man sich Menschen gefügig oder besser gesagt – zu Diensten – wenn sie keine Rechte haben? Man versorgt sie mit Privilegien. Wer brav ist, wer kooperiert, wer ab und an nützliche Hinweise gibt, wer sich nicht kloppt, bekommt zum Nachtisch Apfelkompott. Wer sich gut führt, darf früher wieder raus aus dem Knast. Was Strafgefangene rettet ist ihr Wohlverhalten. Wohlverhalten wird belohnt, garstiges Verhalten – sich und andere schädigen – wird bestraft. Zugemessenes Wohlverhalten ist Ermessenssache, im Klartext: aus Wohlverhalten resultiert kein Rechtsanspruch. Deshalb wird mir immer bei „Privilegien“ mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Der Sound des Zeitgeistes

Nun denn, dann halten wir unser Ohr mal an den Zeitgeist und hören zu, welcher Textur man sich bedient im Lande. Beginnen wir mit Katrin Göring-Eckardt, sie bekommt im November 2015 Menschen geschenkt (was für ein gruseliges Menschenbild ist das denn bitte) und fahren wir fort mit einer kleinen Google-Recherche dann merken wir schnell, dass unsere Politiker*innen in den letzten Jahren immer weniger von Bürgern reden sondern von Menschen (insbesondere in europäischen Zusammenhängen). Auf der Website von Angela Merkel findet sich der schöne Satz „Eine starke Wirtschaft ist Voraussetzung dafür, dass die Menschen gut und sicher in unserem Land leben.“ Das ist ein schöner Satz, wirklich, doch man hätte das auch anders formulieren können. Anders gefragt: Sind diese und andere Formulierungen Zufall oder einfach unbedacht oder scheint hier eine Haltung durch? Mir zumindest wird es bei „Menschen“ immer etwas mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Kommen wir zum Refrain, den Privilegien. Corona legt hier wunderschön ein Denken frei, das sich trefflich zum Sinnieren eignet. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn lehnt Sonderrechte (Privilegien) für gegen das Coronavirus geimpfte Bürger ab. Dieser Gerechtigkeitsimpetus ist voll löblich. Doch sorry, Jens, hier geht es nicht um Privilegien, es geht um Bürgerrechte und wenn es nur die Bewegungsfreiheit ist. Friedrich Merz fordert, bereits Geimpften ihre Grundrechte zurückzugeben. Damit ist er einen Schritt weiter, doch im Nebensatz glimmen die Freiheitsrechte auf, die man einräumen könne. Hallo Friedrich, Du nix einräumen Freiheitsrechte, ich will meine Bürgerrechte und meine Freiheit zurück. Besonders schön an dem Wort Freiheit ist ja, dass es kleiner wird, wenn man es vermehrt. Freiheiten sind ganz was anderes als Freiheit. Mir zumindest wird es bei „Privilegien“ immer etwas mulmig, denn dann stimmt ganz grob was nicht.

Wozu taugt unsere Demokratie?

Qui bono – wem nützt es? Das muss stets die erste Frage sein. Nehmen wir die Bürger, die Menschen, die Rechte und die Privilegien und beziehen wir all das auf die letzten neun Monate seit dem März 2020, dem Beginn der staatlichen Eingriffe zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Dazu nehmen wir unsere Demokratie und die Ministerpräsidentenkonferenz und huch, schnell merken wir, wir werden seit Corona durch ein nicht demokratisch legitimiertes Gremium regiert. Das müsse jetzt so sein, denn Demokratie wäre in diesem Falle zu langsam. An der Stelle plagt mich mein gutes Gedächtnis und rückt mir den Kosovo-Krieg 1999 in den Blick. Damals zog Deutschland auf der Grundlage des Beschlusses des Deutschen Bundestages (incl. der Grünen – die ich aus diesem Grund nie wieder wählen werde) in den Krieg, den ersten seit Ende des zweiten Weltkrieges, das nur am Rande. Für den Kriegseinsatz taugt die Demokratie, für die Pandemie nicht? Mir zumindest scheint, da stimmt ganz grob was nicht.

Als gelernter Betriebswirt weiß ich so viel: Ein System beweist sich erst in der Herausforderung, in der Grenzlast. Eine Bahn, die nur bei Rückenwind und Sonnenschein fährt, braucht kein Mensch. Wenn wir gerade irgendetwas beweisen, dann dies: wir brauchen keine Demokratie. Da sind Sie jetzt geschockt, oder? Wir hocken wie die Frösche im Wasser und merken nicht, wie sich das Wasser langsam erhitzt. Wissen Sie, was mit diesen Fröschen passiert? Ihr Eiweiß zersetzt sich und sie verkochen. In den letzten Monaten wurde uns scheibchenweise hier ein Recht und dort ein Recht genommen, demokratische Spielregeln werden zunehmend missachtet. Wir werden tütelich als Menschen angesprochen und wenn wir lieb sind, dann bekommen wir Leckerlie – also Privilegien. Mir zumindest übelt hier, denn da stimmt ganz grob was nicht.

Impfen ist Teil des Deals

Ich bin wirklich gerne Bürger in meinem schönen Land, ich erfreue mich meiner Bürgerrechte und bin mir meiner Bürgerpflichten bewusst. Selbstverständlich bin ich gegen Pocken, Kinderlähmung, Mumps, Masern und auch gegen die Grippe geimpft und natürlich habe ich einen Impfpass, in dem all das dokumentiert ist. Ich halte die Impfung gegen Covid-19 für Bürgerpflicht, denn damit schütze ich mich und andere, das ist vollständig ideologiefrei gedacht und sehr sehr einfach. Somit trage ich meinen Teil zum Deal bei und bitte, liebe uns Regierende, tragt auch ihr euren Teil zum Deal bei. Verschont mich mit eurem Menschengetue und eurem Privilegiengequatsche. Gebt mir einfach meine Bürgerrechte wieder zurück.

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 1. Januar 2021

Texte 2019 für die Öffentlichkeitsarbeit des VdM Hessen

Für die Öffentlichkeitsarbeit des Verband Deutscher Musikschulen, Landesverband Hessen e.V. – VdM Hessen – erstellten wir in 2019 redaktionelle Texte. Damit informiert der VdM Hessen eine breite Öffentlichkeit über die Arbeit der öffentlichen Musikschulen in Hessen, er wirbt für eine Erhöhung der staatlichen und kommunalen Förderung öffentlicher Musikschularbeit in Hessen und er will die Diskussion für ein Hessisches Musikschulgesetz voranbringen.

Die 34 Texte beziehen sich auf unterschiedliche Perspektiven: Politik, Gesellschaft, Kulturelle Bildung, Psychologie & Pädagogik und Ökonomie. Die Texte sind für die Verwendung durch die VdM Musikschulen in Hessen konzipiert, insbesondere für den Einsatz in Online-Medien – Websites, Facebook- und Twitter-Accounts der Musikschulen.

Die Texte finden Sie auf der Website des VdM Hessen – alle Texte – und natürlich eingebettet auf der Website www.musikschulen-hessen.de. Die Website des VdM Hessen ist auch aus unserem Haus. Viel Vergnügen beim Stöbern und Schmökern!

Hessisches Musikschulgesetz | Erste Lesung am 10. Dezember 2020

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Mehr Informationen

Die erste Lesung am 10. Dezember 2020 zum dringlichen Gesetzentwurf der Fraktion der SPD im Rahmen der 62. Plenarsitzung. Gesetz über die Musikschulen im Lande Hessen (Hessisches Musikschulgesetz – HMusikSchulG) – Drucksache 20/4221 –.

Church of Science

Die letzten Tage dachte ich oft an früher – an die 1970er und 1980er. Die Nachrichten drehten sich um die Außenpolitik, um die wirtschaftliche Lage in Deutschland, die RAF und um die wirklich wichtigen Themen – neue Filme im Kino, Schallplatten-Veröffentlichungen, neue Theaterstücke mit ihren Skandalen, neue Bücher und ganz viel Tratsch. Im Vermischten schließlich auf der letzten Seite der Süddeutschen fand sich immer eine kleine Rubrik, die meistens mit den Worten begann: „Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden ….“ Ich fand das immer sehr erheiternd, diese Meldungen aus einer vollständig fremden Welt mit ihren skurrilen Inhalten.

Das hat sich vollständig geändert. Mit dem Einzug des Waldsterbens, der Umweltkatastrophen und  der Erderwärmung in die gesellschaftliche Debatte gewann auch die Wissenschaft im öffentlichen Diskurs an Bedeutung. Wir lernten viel über den sauren Regen, über Quecksilber in den Flüssen und Frostschutzmittel im Wein, über Methan und Kohlendioxid und die Zusammensetzung der Erdatmosphäre, über Sonnenflecken, über Alpha-Strahlung und Becquerel und vieles mehr.

Mich prägte das sehr und ich empfand die Wissenschaft als einen Weg in die Aufklärung. Wir wussten immer mehr über die Zusammenhänge unserer Welt und unseren Beitrag in diesen Zusammenhängen. Ich lernte gerne dazu und mein Gefühl für die Verantwortung wuchs, die ich gegenüber der Welt habe. Ganz konkret war meine Generation die erste, die den Müll trennte, in meiner Kirchengruppe veranstalteten wir Basare mit gebrauchten Dingen, wir reparierten Fahrräder, die wir auf den Kirchentagen zum Verleih anboten, „Jute statt Plastik“ war mir ein sympathischer Slogan und ich begann beim Einkaufen auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten. Biologisch, regional, saisonal produziert und fair gehandelt, das ging mir in Fleisch und Blut über.

Mein Urvertrauen in die Wissenschaft wurde erschüttert im Zusammenhang mit dem Waldsterben. Die Tatsachen, die zum Sterben einiger Wälder am Südhang des Erzgebirges führten, wurden sehr stark emotional aufgeladen. Die Untersuchungsergebnisse wurden manipuliert, auf seltsame Arbeit extrapoliert und hochgerechnet. Es stimmte einfach hinten und vorne nicht mehr. Mir ist schon klar, dass weniger Umweltgifte prima sind, das weiß ich als Radfahrer, der sich in den brüllheißen Sommern Münchens in der abgasgeschwängerten Luft der Schwanthaler Straße eine saftige Portion bleihaltiger Abgase einverleibte und als Schwimmer in der Isar, der froh war, als die Einleitung der Fäkalien im Oberlauf beendet wurde.

Der Punkt ist, die Wissenschaft wurde zum Werkzeug der Politik. Die Wissenschaft baute ein Bedrohungsszenario nach dem anderen auf (die Erde verglüht, die nächste Eiszeit kommt), die Fördermittel für die angewandte Forschung wuchsen, die Wissenschaft griff beherzt zu und lieferte das Gewünschte: Prognosen aus einer Zukunft, die wir garantiert nicht erleben wollen. Die Politik pfiff sich eins und begann mit in Verordnungen und Gesetze gegossene Verhaltensänderungen. Ich sage es noch einmal: Ich erfreue mich einer Welt, in der keine alten Kühlschränke und Autoreifen im Wald entsorgt werden, in der kein Ölwechsel in der heimischen Garage erlaubt ist. Wissen Sie, warum sich die Menschen daran halten? Weil die Strafen brutal hoch sind – zu Recht.

Was nicht geht, ist eine Wissenschaft, die sich unlauterer oder unsauberer Methoden bedient, um Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen und sie damit der Politik als willfährige Lämmer zuführt. Ja, die wissenschaftliche Darbietung der Fakten zur Corona-Krise ist erbärmlich. Wir erfahren nichts über Vergleichswerte der Sterblichkeit aus den Vorjahren, wir haben keine Vergleiche innerhalb der Altersklassen, wir wissen nicht, wer wann wo getestet wird, wir unterscheiden nicht das Mit und An Corona gestorben. Lustigerweise sinkt die Infiziertenrate immer montags, einfach weil am Wochenende weniger getestet wird – hallo, ist das wissenschaftlich? Der demographische Wandel – heute leben mehr ältere Menschen als vor fünf und vor zehn Jahren in Deutschland wird bei der Übersterblichkeit nicht eingerechnet. Wir wissen nichts über den Anteil der Getesten zur Grundgesamtheit und deren statistische Verteilung innerhalb dieser. Ist die Stichprobe normalverteilt, wie ist sie zusammengesetzt, wo weicht ihre Zusammensetzung von der Grundgesamtheit ab?

Stattdessen gibt es den R-Wert, Inzidenz-Zahlen, erschröckliche exponentielle Kurven und Graphen, abstruse Vergleiche mit anderen Ländern mit vollständig anderen Lebensbedingungen (Infrastruktur, medizinische Versorgung, Bildungsstand der Bevölkerung, Bevölkerungsdichte, Altersverteilung) und als Höhepunkt der Wissenschaftlichkeit eine siebenseitige Erklärung der Leopoldina – davon zwei Seiten mit einer Auflisten der „Mitwirkenden“. Zum einen fällt spontan auf, die Erklärung hat keine Autoren, sie hat nur Mitwirkende, zum anderen die bunte Mischung der Professionen.

Die fünf Seiten lesen sich flott und sie lesen sich wie eine Handlungsanweisung zur Eindämmung der Pandemie. Die Leopoldina hat ohne bekennende Autorenschaft die Aufgabe der Politik übernommen. Die Politik ist nur mehr willige Vollstreckerin und in diesem Fall sogar im vorauseilenden Gehorsam noch härter in der Vollstreckung als sie die Schließung der Geschäfte nicht erst zum 24. Dezember sondern bereits zum 14. Dezember vornahm. Die Fleißbildchen der Wissenschaft sind der Politik sicher.

Lesen Sie die Ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina einfach selbst:

Tief beeindruckend in der Ad-hoc-Stellungnahme ist der Vergleich mit Irland, ein Land, das mit dem unseren ja nahezu 1 zu 1 vergleichbar ist oder Belgien. Die rapide fallenden Zahlen in anderen Ländern – in Frankreich, Italien und Spanien, den Horrorländern des Frühjahrs 2020 – werden weder erwähnt geschweige denn erklärt.

Sehen Sie die aktuellen Fallzahlen in anderen Ländern einfach selbst. Google macht es möglich:

Ich sag es mal so: Wenn Wissenschaft glaubwürdig bleiben will, dann muss sie ihre Aufgabe ernsthaft angehen und sie muss bei ihren Leisten bleiben. Unser Land wird seit Monaten von der Ministerpräsidentenkonferenz regiert – ein Gremium, das im Grundgesetz nicht als Entscheidungsorgan vorgesehen ist – unser Land wird ohne parlamentarische Kontrolle und den Einbezug des Parlaments regiert und aktuell driften wir ab in eine Parawissenschaftlichkeit, die nur die Fakten heranzieht, die ihr passen. Das macht mich wirklich schaudern. Die Dominanz der Wissenschaft ist genauso bedrohlich wie die Dominanz der Religion oder des Neoliberalismus.

Deshalb werde ich mir jetzt keinen Aluhut basteln, keine Querdenker-Videos reinpfeifen oder bei illegalen Glühwein-Raves mitgrooven. Das mit dem Maske tragen, Abstand halten und Lüften ist schon in Ordnung. Die grundlegenden Hygieneregeln mit dem Händewaschen und so und nicht im Gesicht rumfummeln weiß ich seit meiner Kindheit. Bitte, liebe Wissenschaft, manipuliert mich nicht, sondern klärt mich auf!

Leider geht die Entwicklung in der Politik hin zum Wissenschaftlichen und damit reflexartig zum Alternativlosen – ich sage bewusst leider – denn die Auswüchse einer alles überformenden Wissenschaft erleben wir bereits im Rahmen der Klimadebatte mit so schönen Zuschreibungen von Menschen als Klimawandel-Leugner und dem Postulat, man wisse jetzt alles und müsse nicht mehr forschen. Liebe Wissenschaft, ich möchte nicht an euch glauben, ich möchte euch vertrauen.

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 16. Dezember 2020

Corona-Voodoo

Voodoo ist immer dann, wenn magische Kräfte walten sollen. Wenn höhere – überirdische oder außerirdische Mächte angerufen werden, um bedrohliche oder verderbliche Entwicklungen für uns Menschen abgewendet oder zum Besseren gewendet werden sollen. Deshalb brachten Menschen Opfer für eine gute Ernte, sie hopsten singend über Feuerstellen für Regen oder errichten (bis heute) Flughafen-Tower aus Bambus in der Hoffnung auf Konservenregen aus Eisenvögeln.

Voodoo ist ein bisschen wie Homöopathie. Wirkt es, dann ist alles gut und wir fahren mit dem Hopsen fort. Wirkt es nicht, dann haben wir eben nicht genug gehopst oder nicht fest genug an die Wirkung des Hopsens  geglaubt oder zu spät mit dem Hopsen begonnen oder wir haben einen Verräter unter uns Hopsenden.

In meinen jungen Jahren verbrachte ich viele Ferien in Italien und es war immer wunderbar. Das Wetter, die Lebensfreude, der Cappuccino, der Vino, das Meer, der Reichtum an Kulturschätzen und überhaupt diese Leichtigkeit, dieser Charme und die laute Lebensfreude der Menschen. Doch ich blieb stets „deutsch“ und sah auch die schnell rostenden Autos, die knatternden Mopeds, die stinkenden Abwasserkanäle, die morschen Häuser mit ihren schiefen Wänden und Fensterläden mit der Wäsche draußen, die vielen Menschen mit kaputten Zähnen und die Zufälligkeit der Pünktlichkeit – eben all das, was ich als „nicht-deutsch“ empfand. Da war ich ehrlich gesagt immer ein wenig stolz auf „mein“ Deutschland, diese prachtvoll funktionierende Ingenieurnation und einen Johann Sebastian Bach hatten wir auch!

Im Frühjahr 2020 machte sich das Corona-Virus auf der Welt breit und wir alle waren geschockt. Keiner wusste, was zu tun ist und sicherheitshalber blieben die Menschen zu Hause, meist freiwillig. Im Sommer dann wurde das Leben wieder flockiger und ich dachte mir, jetzt bekommen wir das in den Griff, der zweiten Welle werden wir trotzen! Unsere Politiker, Wissenschaftler und Mediziner tüfteln jetzt einen unserem großartigen Land – eine weltweit führende Industrienation – angemessenen Plan aus und dann zeigen wir es der Welt und dem Virus.

Ich malte mir den Herbst und Winter 2020 ungefähr so aus: In den Schulen sind leistungsfähige Lüftungsanlagen und Luftfilter installiert, wir haben flächendeckend erstklassige digitale Lernangebote zur Verfügung – von der Grundschule bis zur Universität, der öffentliche Personen-Nahverkehr verdichtet seinen Takt auf zwei bis fünf Minuten und die Bahn auf 15 Minuten, damit die Reisenden genug Platz haben. Der Arbeitsplatz findet für die Pandemiezeit wo möglich seinen Weg ins Home-Office, wir bauen zehn Krankenhäuser mit jeweils 1.000 Intensivbetten, die wir vermutlich nicht selbst brauchen und europaweit zur Verfügung stellen können.

Wir haben eine Menge bestens geschulter und bezahlter Pfleger*innen und Ärzt*innen und natürlich haben wir haufenweise Kapazität für die Kinderbetreuung, wo nötig. Unsere Altenheime und Pflegeheime sind auf beste hygienische Standards hin getrimmt und die Hygienekonzepte dort sind so ausgefeilt, dass Besuche jederzeit möglich sind. Natürlich gibt es an jeder Ecke für jedermann und jede Frau schmerzfreie Schnelltests mit verlässlichen Ergebnissen.

Natürlich bleiben die Restaurants, Cafés, Bars, Kneipen, Clubs und vor allem die kleinen inhabergeführten Geschäfte offen, denn auch sie setzen die Hygienekonzepte sorgfältig um, natürlich finden weiterhin Konzerte mit Zuhörern und Fußballspiele mit Zuschauern statt, einfach weil wir es technisch und logistisch können. Und die Menschen lieben es und machen gerne mit.

Merken Sie was? Pustekuchen! Nichts, Nada, Niente, Zero, Null ist passiert. Keine Strategie, kein Konzept, kein Plan, keine Idee. Na gut, dass mit der Bazooka war schon Klasse, allein der Name ist schon beeindruckend.

Und so langsam keimt in mir ein Verdacht: Wir haben all das nicht umgesetzt, weil wir es nicht können. Wir haben es verlernt, gute Ingenieurlösungen zu entwickeln. Wir bekommen die Pandemie nicht mit technischen und logistischen Lösungen in den Griff. Bleibt noch der Mensch, den kann man verängstigen, manipulieren, schurigeln, in seine Schranken weisen und als Schuldigen brandmarken.

Die dargebotenen Lösungen empfinde ich als demütigend und erbärmlich. Kinder sollen sich in der Schule warm anziehen und ab und zu in die Hände klatschen und hopsen, so die Bundeskanzlerin. Wir sollen nicht mehr aus dem Haus gehen, außer zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Arzt und zum Fresh-Air-Snapping Alone. Die Politik betet das Mantra vor: Menschen treffen ist böse, Alleinsein ist brav. Das ist der Griff in das Herz des Mensch-Seins.

Die Kinder mussten eigentlich nur in die Schule, damit deren Betreuung, respektive die Arbeitsfähigkeit der Eltern gewährleistet werden konnte. Genauso sagte es der Söder, Markus. Und die Polizei klingelt jetzt an der jeder Haus- und Wohnungstür und linst in die gute Stube, wer sich da so alles versammelt hat? Wie soll das funktionieren, bitte?

Die jetzt beschlossenen Maßnahmen sind nur mit der Aushebelung fundamentaler Grundrechte der Bürger*innen kontrollierbar. Was in Deutschland passiert ist Corona-Voodoo. Wir verstärken unsere Anstrengungen in den Bereichen, die bisher auch nicht funktioniert haben. Die Psychologie hat dafür einen Begriff: Neurotisches Verhalten. Wenn der Irrsinn nicht bald ein Ende findet, dann wird die Pandemie den Beginn eines neurotischen, hypernervösen Zeitalters einläuten, in dem die zutiefst verunsicherten und vereinzelten Menschen zur Church of Science beten. Ich flehe jetzt schon um Erlösung: Lasst uns technische und medizinische Lösungen finden statt Corona-Voodoo-Gehopse.

Stefan Theßenvitz

Wiesentheid, 16. Dezember 2020

Beweisbar erfolgreich

Woran erkennen Sie einen Unternehmensberater? Er nimmt Ihnen die Uhr weg und sagt Ihnen wie spät es ist. Dieser schlechte Scherz hat auch einen wahren Kern. Denn entlang der gaußschen Normalverteilung gibt es eben einige katastrophal schlechte Leistungen, viel Durchschnitt und wenige herausragende Performer. Das trifft auf alle Berufsgruppen zu: Herzchirurgen, Finanzbeamte, Müllmänner, Köche, Handwerker und eben auch Unternehmensberater.

Wann ist man als Unternehmensberater beweisbar erfolgreich?

Sprechen wir unbescheiden über unsere Arbeit, denn Bescheidenheit erwartet man in unserem Berufsfeld nicht. Lassen wir das eine und das andere – das Understatement und das Chichi – und berichten wir nüchtern über unsere beweisbaren Erfolge seit 1997:

  1. Erfolgreicher Neustart von mittelständischen Betrieben aus der Insolvenz
  2. Erfolgreiche Kommunikations-Strategien zum Wiederaufbau des zerstörten Kundenvertrauens
  3. Erfolgreiche Geschäftsprozess-Optimierungen unter Einbeziehung der Kundenperspektive
  4. Erfolgreiche Nachfolgeregelungen und Betriebsübergaben in familiengeführten Betrieben
  5. Erfolgreiche Entwicklung neuer Geschäftsfelder für mittelständische Betriebe
  6. Erfolgreiche Schaffung auf Dauer angelegter qualifizierter Arbeitsplätze
  7. Erfolgreicher Vertrieb im Internet via Websites und Social-Media-Kanälen
  8. Erfolgreiche Beteiligungsprozesse von Unternehmen und Institutionen im Zusammenspiel mit bürgerschaftlichem Engagement
  9. Erfolgreiches Verbund-Marketing für Verbände und Verbünde
  10. Erfolgreiche Strukturreformen in kommunalen Eigenbetrieben

Worauf wir wirklich stolz sind

Seit 1997 ist aufgrund unserer Arbeit KEIN Mitarbeiter entlassen worden. ALLE von uns betreuten Betriebe haben ihre Kapazitäten ausgebaut und neue Mitarbeiter eingestellt.

Worüber wir uns wirklich freuen

Wir lebten und arbeiteten an unterschiedlichen Standorten in Deutschland – lange Jahre in  München und in Leipzig und seit 2020 in Unterfranken.

Wenn Sie Partner suchen, die wissen wie Deutschland tickt, wenn auch Sie ganz oben mitspielen wollen, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Musikschule Mannheim | Szenario- und Strategiekonferenz

Gemeinsam mit der Musikschule Mannheim entwickeln wir in zwei Schritten – einer Szenariokonferenz und einer Strategiekonferenz – die Digitalstrategie 2021.

  1. Szenariokonferenz – Sachstand, Prognosen, Trends und Perspektiven
  2. Strategiekonferenz – Schwerpunkte, Handlungsfelder, Management

Der Hintergrund der Aufgabenstellung

Corona – und letztlich ist es egal, wie lange die Pandemie dauert – wird zwei Folgen nach sich ziehen:

  1. Corona wird volkswirtschaftlich, gesellschaftlich, politisch und psychologisch erhebliche Schäden verursachen. Je länger die Pandemie dauert, desto schwerer wird der Schaden sein und ein kommender „Horrorwinter“ allein dürfte schon genügen, um viele Befürchtungen zu übertreffen.
  2. Die Welt wird nach Corona in weiten Teilen eine andere sein – sie wird insbesondere digitaler werden. Es gilt: Je länger die Pandemie dauert, desto manifester wird sich die Digitalisierung in der Alltagspraxis aller Menschen durchsetzen – im Beruf, in der Freizeit, in der Bildung, in sozialen Begegnungen, in der Politik.

Schlussfolgerung: Digital ist immer und überall.

Selbst wenn die Pandemie im kommenden Frühjahr überstanden sein würde, wird sich das Digitale über den Herbst und Winter noch fester in unserer Sozialität verankert haben. Das ist allein schon durch die hohe digitale Affinität der jungen Generation wahrscheinlich. Meine Hypothese: Bereits „in the short run“ wird die digitale Sozialität einen gleichberechtigten Platz in der Alltagspraxis der Menschen einnehmen.

Die Zukunft der Bildung wird hybrid sein.

Wie wir es drehen und wenden, wir stehen vor der Herausforderung, den Musikunterricht der Musikschulen AUCH über digitale Medien zu vermitteln und ein verlässliches hybrides Angebot zu entwickeln. Das hybride Angebot öffnet neben dem klassischen Präsenzunterricht neue Möglichkeiten für die musikalische Vermittlung und Erziehung. Stichpunkte: Orts- und zeitunabhängige Lernbegleitung (24×7), selbstgesteuertes Lernen, Lerncoaching, offene Musikschule, Kundenbindung. Damit verbunden ist ein neues Verständnis von Führung und Management.

Markenführung im Handwerk | Broschüre 01

Broschüre für HOLZBAU WEISS für das Geschäftsfeld Anbau, Ausbau, Aufstockung. Konzept, Text, Fotos und Druckdateien für 16 Seiten incl. Umschlag aus unserem Haus. Das Besondere: die meisten Texte sind originale Kundenaussagen aus den Befragungen über die Qualität von HOLZBAU WEISS. Druck mit der Druckerei HOHL, Balgheim.

Viel Freude mit dem Flipbook!

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Markenführung im Handwerk | Broschüre 02

Imagebroschüre für EYRICH-HALBIG HOLZBAU. Konzept, Text, Fotos und Druckdateien für 28 Seiten incl. Umschlag aus unserem Haus. Das Besondere: die meisten Texte sind originale Kundenaussagen aus den Befragungen über die Qualität von EYRICH-HALBIG HOLZBAU. Druck auf Römerturmpapier und Konfektionierung, O&N Druck, Bremen

Viel Freude mit dem Flipbook!

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Markenführung im Handwerk | Broschüre 03

Broschüre für HOLZBAU WEISS für das Geschäftsfeld Neubau. Konzept, Text, Fotos und Druckdateien für 24 Seiten incl. Umschlag aus unserem Haus. Das Besondere: die meisten Texte sind originale Kundenaussagen aus den Befragungen über die Qualität von HOLZBAU WEISS. Druck mit der Druckerei HOHL, Balgheim.

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VdM Baden-Württemberg | Herbsttagung 2020

Be ready rather than be sorry – Sei bereit statt zu jammern*.

Eine Krise ist eine Krise. Zur Katastrophe wird eine Krise immer dann, wenn man nicht hinausfindet aus ihr, nichts dazulernt, nichts verändert und zurück will – zurück vor die Krise in die vermeintlich bessere Vergangenheit. Doch so funktioniert das nicht. Durch Krisen muss man durch, am besten mit Schwung. Wir können nicht zurück, wir können nur nach vorne und die Welt wird nach Corona in Teilen eine andere sein.

Dieses Andere, Neue, Unbekannte können wir gestalten.

Und das ist die frohe Botschaft, die jeder Krise innewohnt. Wir sollten unsere Wahrnehmnung dafür schärfen, warum wir die Krise überlebt haben: was uns Halt und Kraft und Halt gegeben hat, welchen Ballast wir über Bord geworfen haben, was uns an manchen Ecken fehlte und wie wir die Zukunft gestalten wollen. Und genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Fragen zu beantworten.

Stefan Theßenvitz nimmt die Teilnehmer*innen in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Herbsttagung des Verbandes der deutschen Musikschulen Baden Württemberg am 16. Oktober 2020 mit auf die Reise, Möglichkeiten, Perspektiven und Chancen zu reflektieren und zu entdecken, die uns die Zukunft bietet.

*Zitat: Südkoreanische Krankenschwester, Februar 2020

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2020

Auch im SS 2020 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung – Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Michael Gerndt, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Rechnerarchitektur & Parallele Systeme.

Wir beraten, betreuen und begleiten Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Firmengründung.

Unsere Aufgaben im SS 2020

Markenführung im Handwerk | Videodokumentation 033

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Dokumentation | Ein geschmackvolles Einfamilienhaus voller intelligenter Details

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Markenführung im Handwerk | Videodokumentation 032

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Dokumentation | Ein kompaktes Haus für den Ruhestand

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Markenführung im Handwerk | Videodokumentation 031

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Dokumentation | Eleganter und weitläufiger Bungalow

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Markenführung im Handwerk | Videodokumentation 030

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Dokumentation | Großzügige Aufstockung auf dem Elternhaus

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Markenführung im Handwerk | Videodokumentation 029

Im Rahmen der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit unserer Kunden im Handwerk produzieren wir passgenaue Videos. Vorzugsweise für den Einsatz auf den Websites unserer Kunden, für Facebook und für Youtube. Die Videos eignen sich ebenfalls für den Einsatz auf Messen und für Inhouse-Veranstaltungen.

Dokumentation | Moderner Wirtschaftsbau im fränkischen Stil

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

Markenführung im Handwerk | Fotodokumentation 079

Wir beraten, betreuen und begleiten Handwerksbetriebe rund um ihr Marketing. Von besonderer Bedeutung ist die Inszenierung der handwerklichen Leistungen. Gute Fotos sind Beweise für gute Leistungen. Gute Fotos erzeugen Vertrauen, sie sind die Eintrittskarte für ein gutes Erstgespräch.

Wir fotografieren mit Kamera und erstellen Luftaufnahmen mit der Drohne. Jedes Foto wird präzise inszeniert und nachbearbeitet – für einen guten ersten Eindruck. Die Fotos finden Einsatz in Websites, Social-Media-Kanälen, in Broschüren, Flyern, auf Fahrzeugen und Messeständen. Viel Vergnügen mit den Fotos!

Markenführung im Handwerk | Fotodokumentation 078

Wir beraten, betreuen und begleiten Handwerksbetriebe rund um ihr Marketing. Von besonderer Bedeutung ist die Inszenierung der handwerklichen Leistungen. Gute Fotos sind Beweise für gute Leistungen. Gute Fotos erzeugen Vertrauen, sie sind die Eintrittskarte für ein gutes Erstgespräch.

Wir fotografieren mit Kamera und erstellen Luftaufnahmen mit der Drohne. Jedes Foto wird präzise inszeniert und nachbearbeitet – für einen guten ersten Eindruck. Die Fotos finden Einsatz in Websites, Social-Media-Kanälen, in Broschüren, Flyern, auf Fahrzeugen und Messeständen. Viel Vergnügen mit den Fotos!

Markenführung im Handwerk | Fotodokumentation 077

Wir beraten, betreuen und begleiten Handwerksbetriebe rund um ihr Marketing. Von besonderer Bedeutung ist die Inszenierung der handwerklichen Leistungen. Gute Fotos sind Beweise für gute Leistungen. Gute Fotos erzeugen Vertrauen, sie sind die Eintrittskarte für ein gutes Erstgespräch.

Wir fotografieren mit Kamera und erstellen Luftaufnahmen mit der Drohne. Jedes Foto wird präzise inszeniert und nachbearbeitet – für einen guten ersten Eindruck. Die Fotos finden Einsatz in Websites, Social-Media-Kanälen, in Broschüren, Flyern, auf Fahrzeugen und Messeständen. Viel Vergnügen mit den Fotos!

Markenführung im Handwerk | Fotodokumentation 076

Wir beraten, betreuen und begleiten Handwerksbetriebe rund um ihr Marketing. Von besonderer Bedeutung ist die Inszenierung der handwerklichen Leistungen. Gute Fotos sind Beweise für gute Leistungen. Gute Fotos erzeugen Vertrauen, sie sind die Eintrittskarte für ein gutes Erstgespräch.

Vor der Aufstockung

Nach der Aufstockung

Wir fotografieren mit Kamera und erstellen Luftaufnahmen mit der Drohne. Jedes Foto wird präzise inszeniert und nachbearbeitet – für einen guten ersten Eindruck. Die Fotos finden Einsatz in Websites, Social-Media-Kanälen, in Broschüren, Flyern, auf Fahrzeugen und Messeständen. Viel Vergnügen mit den Fotos!

Markenführung im Handwerk | Fotodokumentation 075

Wir beraten, betreuen und begleiten Handwerksbetriebe rund um ihr Marketing. Von besonderer Bedeutung ist die Inszenierung der handwerklichen Leistungen. Gute Fotos sind Beweise für gute Leistungen. Gute Fotos erzeugen Vertrauen, sie sind die Eintrittskarte für ein gutes Erstgespräch.

Wir fotografieren mit Kamera und erstellen Luftaufnahmen mit der Drohne. Jedes Foto wird präzise inszeniert und nachbearbeitet – für einen guten ersten Eindruck. Die Fotos finden Einsatz in Websites, Social-Media-Kanälen, in Broschüren, Flyern, auf Fahrzeugen und Messeständen. Viel Vergnügen mit den Fotos!

Redaktionelles Portrait eines Kunstglasbläsers

Wir erstellten für einen Kunstglasbläser in Leipzig ein redaktionelles Portrait – als Vorlage für Zeitungen und Zeitschriften, für seine Website und für Facebook. Viel Vergnügen mit dem Portrait!

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SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT

Für das 200jährige Jubiläum des Oberlandesgerichts Hamm – das größte Oberlandesgericht in Deutschland – erstellten wir im Auftrag von SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT eine halbseitige Anzeige für das WESTFALEN-BLATT.

In Abstimmung mit der außerordentlich sympathischen Pressestelle des OLG HAMM erhielten wir die Erlaubnis, das Gebäude des OLG Hamm aus der Vogelperspektive portraitieren zu dürfen. Und jetzt viel Vergnügen mit den Fotos, die im Rahmen des Shooting entstanden sind!

Die Fotos sind von Stefan Theßenvitz, die Fotobearbeitung lag in den Händen von Marius Theßenvitz.

Am 1. Juli 2020 erschien die Anzeige im WESTFALEN-BLATT.

Leipzig in 16 Stationen | Ein Spaziergang mit 360° Fotos

Ein kleiner Spaziergang durch Leipzig an einem lauen Sommertag Ende Juni 2020. Lassen Sie sich gerne treiben und genießen Sie die Augenblicke in der Innenstadt. Es ist unmöglich, die ganze Schönheit der Stadt in Fotos einzufangen, so nehmen wir eben das Mögliche.

Hinweise zur Navigation: Sie können jedes Foto in alle Richtungen drehen. Sie können heran- und herauszoomen – mit der Maus oder der Tastatur – auch im Vollbildmodus. Bei Klick auf einen Pfeil gelangen Sie zur nächsten Station. Wenn Sie ein „Info-Zeichen“ entdecken, erfahren sie mehr bei Klick.

Ein kleiner Stadtplan der Innenstadt als Orientierungshilfe

Vertrieb im digitalen Hyperwettbewerb

Es ist wirklich erstaunlich, in welch atemberaubenden Tempo sich unsere Welt in wenigen Jahren gewandelt hat. Wenn es irgendetwas gibt, woran wir den rasenden Wandel festmachen können – und zwar gleich, wie wir das finden – dann ist das unsere Konsumwelt.

Der große Wumms | Online-Shopping

Ein wesentlicher Beschleuniger dieser Entwicklung ist die weltweite Corona-Epidemie und spätestens jetzt ist das in Sachen digital erweiterte Lebensführung etwas träge Deutschland mittendrin – mit dem Konsumenten als Speerspitze des Wandels. Während sich viele Wirtschaftszweige eher rückläufig entwickeln – und beileibe nicht alle Corona-bedingt – explodiert der Online-Handel. Das maskenbewehrte Kauferlebnis ist ja eher muffig wasserdampfig und stickstoffreich, so wendet sich der Konsument in seiner sicheren Häuslichkeit dem digitalen Kosmos der Warenpräsentation zu.

Der Augenblick der Wahrheit

Diese Entwicklung ist aus Marketingsicht und Vertriebssicht wirklich spannend, denn auf dem Bildschirm kulminiert all das, was früher eher arbeitsteilig entwickelt und eingesetzt wurde, meist nicht optimal aufeinander abgestimmt und nicht selten gegeneinander: Die Marktforschung, die Produktentwicklung, das Marketing, der Vertrieb, die Kommunikation, die Servicekette, das Kauferlebnis, die Kundenzufriedenheit – all das kulminiert jetzt in einem Brennpunkt, dem Bildschirm.

Alles, aber auch wirklich alles kulminiert im Produkt bzw. in der digitalen Darstellung des Produkts. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich erlebe in der digitalen Präsentation des Produkts das gesamte Unternehmen; seine Mission, sein Leitbild, sein großes Versprechen. Ich erlebe Vertrauen, sehe Kundenbewertungen, lese Vergleiche und Testberichte, erhalte Fotostrecken und Videos, kann unmittelbar Rückmeldungen geben und Fragen stellen und nach wenigen Tagen klingelt mein Produkt an der Haustür. All das sind Augenblicke der Wahrheit.

Wirklich alles ist ein Produkt

Wenn hier von Produkten die Rede ist, dann meine ich wirklich alles, was wir für Geld erhalten können. Hemden, Krawatten, Handtaschen, Uhren, Software, Websites, einen Anwalt oder Steuerberater, Reisen, Hotelzimmer, Kinokarten, Mietautos, Lebensmittel, Computer, Musikinstrumente, meinen Wunschpartner (zumindest seine Kontaktdaten) … ja, wir erhalten wirklich alles. Und alles ist gebündelt in versprochenen Eigenschaften.

Die Wahrheit ist manchmal bitter

Die versprochenen Eigenschaften umfassen ja alle Sinne – das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Nur das Sehen und Hören ist online vermittelbar. Alles andere entsteht in der Vorstellungswelt des Konsumenten und wird nichts desto weniger Teil des großen Versprechens. Wenn jetzt irgendetwas nicht funktioniert oder der Vorstellung des Konsumenten entspricht, dann bekommt der Anbieter unmittelbar öffentlich einsehbares Feedback. Wenn alles perfekt funktioniert hat, bekommt der Anbieter, sofern er sich etwas bemüht, auch Feedback in Form von Sternchen und qualitativen Aussagen.

Jeder Markt ist heute ein Google Markt

Was auch immer Sie als Anbieter im Internet anbieten, es muss durch den Google-Schlitz. Google ist der Torwächter und Türöffner gleichermaßen. Wer nicht bei Google auftaucht, existiert nicht. Das ist brutal, doch es ist so. Gerade Neukunden – Menschen auf der Suche nach einer Lösung für ihr Bedürfnis – fragen Google. Sie geben Suchbegriffe ein, sie informieren sich, sie gleiten durch das Netz, sie finden Halt, lassen wieder los, lassen sich treiben und zack, sie treffen eine Entscheidung. Herzlich lachen muss ich immer dann, wenn mir jemand sagt, er hätte das nicht nötig, er hätte nur treue Stammkunden. Treue Kunden kaufen im Internet immer beim gleichen Anbieter – finde den Fehler oder besser – finde die Fehler.

Wenn also jeder Markt ein Google-Markt ist, wenn Kunden immer weniger treu sind und wenn der Wettbewerb nur einen Klick weiter lauert, was folgt daraus für Sie als Anbieter?

Alles ist Design | Design ist Alles

Vor den vier Säulen des digitalen Vertriebs ein paar grundlegende Anmerkungen. Natürlich macht all das nach wie vor Sinn: Marktforschung betreiben, Produkte entwickeln, das Marketing aufbauen, den Vertrieb organisieren, die Kommunikation gestalten, die Servicekette einrichten, das Kauferlebnis inszenieren, die Kundenzufriedenheit messen. Natürlich macht es Sinn, ein gutes Leitbild und eine zündende Mission zu schreiben. Doch all das, und ich wiederhole mich, wirklich alles das muss auf dem Bildschirm spürbar werden, es muss wahrnehmbar sein. Die Mission, das Leitbild, das Marketing … alles ist Teil des Online-Designs. Das Online-Design umfasst die Anmutung, die Qualität, die Usability, den Service, die Verfügbarkeit, die Kommunikationskette.

Was online nicht erfahrbar wird, wird nicht wahrgenommen, es ist nicht Teil des Produkts und damit ein Nachteil gegenüber dem Wettbewerb.

Geil oder gar nicht

Also, wenn Sie mich fragen, was denn jetzt zu tun sei, dann möchte ich gerne aus dem Herzen zu Ihnen sprechen und Ihnen sagen, was Sie lassen sollten. Wenn Sie ein wirklich gutes Produkt haben und kein Budget für ein gutes Video, dann lassen Sie das Video bitte weg.

Schlimmstenfalls beugt sich ein selbsternanntes Verkaufstalent mit nicht zu kleinem Ego von oben über die Handykamera – man sieht ihn eher von unten mit perspektivisch verzerrtem dicken Kinn, er hat ein saukomisches T-Shirt an mit einem Spruch im Lokalkolorit, er steht da vor einer weißen Wand mit Rauhfasertapete und einsamem Nagel drin, das Licht kommt so richtig schlimm von rechts und sorgt für eine sehr unvorteilhafte Ausleuchtung des nicht mehr ganz jungen Gesichts, der Ton ist eher so naja handymäßig rauschig übersteuert flach. Das mit dem Ton ist weniger schlimm, denn was man trotz starkem und sehr lustig-nuscheligem Dialekt versteht ist wirklich nichtssagend.

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie grauenvoll Kommunikation sein kann? Sie glauben, das gibt´s nicht? Sie irren! Nutzen Sie den oben beiläufig erwähnten Nagel und hängen Sie alles an diesen Nagel, was nicht professionell, was nicht leidenschaftlich, was nicht perfekt designt, was nicht zu Ende gedacht ist. Bitte!

Schlimmer geht´s immer

Die ganz große Katastrophe ist es natürlich, wenn Sie ein schlechtes Produkt haben und dieses schlechte Produkt beweisbar schlecht und unterirdisch präsentieren.

Da will ein privater Musiklehrer zeigen was er draufhat in Sachen online-Unterricht und man bekommt zu sehen: einen Lehrer im verwohnten Freizeitlook mit beschlagener Brille von links schräg oben im Gegenlicht. Der Ton ist rätselhaft dumpf und hallig, seine Worte wabern sich überlagernd durch den Lautsprecher. Vor allem bekommt man zu hören: seine Schüler*innen am Instrument und das, was die Schüler*innen abliefern, ist bei aller Liebe und Verständnis wirklich schlecht. Es hört sich an wie nicht geübt, die Schüler*innen sind völlig überfordert, der Ton ist holzig, die Präsentation wird unlustig verrichtet und das Wort talentfrei drängt sich auf. Und dafür soll der Interessent begeistert werden? Dass er dann auch so unlustig spröde Schalldruckereignisse absondert?

Die Verpackung – die Kommunikation – ist Teil des Produkts

Tipps, die von Herzen kommen

  • Schaffen Sie begehrenswerte Produkte
  • Inszenieren Sie Ihre Produkte begehrenswert
  • Arbeiten Sie professionell und leidenschaftlich am perfekten Design

Die vier Säulen des digitalen Vertriebs

So, jetzt aber, worauf kommt es wirklich an im digitalen Hyperwettbewerb?

  1. Du hast eine Idee, das ist sehr gut! Mach ein Produkt daraus. Eine Idee, die kein Produkt wird, ist eine schlechte Idee. Eine gute Idee erkennst Du daran, dass Du daraus ein Produkt entwickeln kannst.
  2. Mach Dein Produkt Google-tauglich. Lerne wie Google zu denken. Google weiß, wie Menschen denken, wie sie handeln und wie sie entscheiden. Nutze die Weisheit von Google. Wenn du Google liebst, dann liebt Dich Google.
  3. Mach Dein Produkt Plattform-tauglich. Deine Website ist die Plattform, auf der alles passiert. Neugier, Entdecken, Freude, Merken, Kombinieren, Lesen, Sehen, Hören, Dialog, Leichtigkeit, Freundschaft – so in der Art sollte Deine Website aufgebaut sein.
  4. Skaliere Dein Produkt. Baue Dein Produkt so, dass es unendlich wachsen kann. Ein Produkt, das nicht wachsen kann, vertrocknet einsam am Ende des Long-Tail. Erfinde Prozesse, die Deinem Produkt helfen, viele Freunde zu gewinnen.

Nochmal in aller Kürze für jeden Finger Ihrer rechten Hand: Idee – Produkt – Google – Plattform – Skalierung. Nehmen Sie gerne auch die linke Hand oder auch beide Hände, Hauptsache sie nehmen Ihren Vertrieb in die Hand.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis auf den Beitrag über gutes Website-Design und den neun goldenen Regeln: https://www.thessenvitz-unternehmensberatung.de/websites/

Mit herzlichem Gruß, Ihr

Stefan Theßenvitz

Lust bekommen auf einen Vertrieb, der wirklich rockt?

Dann sprechen Sie mich einfach an.

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    Unternehmen nachhaltig gestalten

    Jeder gute Betrieb ist ein Ort, an dem Wertschöpfung entsteht. Aus der Kombination der Produktionsfaktoren Wissen, Können, Zeit, Material und Energie entstehen Produkte und Dienstleistungen. In unseren Worten: „Aus der sinnlosen Ursuppe des zufällig Verteilten schaffen Sie eine wirkmächtige Institution für Wohlfahrt, Mehrwert und Wertschöpfung. Sie gestalten einen Ort, dessen Lösungen die Menschen als wertvoll betrachten.“


    Immer mehr Unternehmen beginnen darüber nachzudenken, ihren Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Die Spanne reicht von sehr konkreten Fragen wie dem Essensangebot in der Kantine bis hin zu strategischen Überlegungen.

    Versuchen wir eine betriebliche Definition von nachhaltiger Gestaltung eines Betriebes.

    Ein an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientierter Betrieb schafft Produkte und Dienstleistungen, die die Welt ein wenig besser machen und die der Welt keinen Schaden zufügen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man mit endlichen Ressourcen hantiert, zumindest Arbeitszeit, Material und Energie (sofern aus endlichen Quellen) sind endliche Ressourcen.

    Wählen wir den systemischen Ansatz und gliedern wir den Betrieb in Prozesse.


    Der Mehrwert

    Die Errichtung, Ausstattung und die Erhaltung des Betriebes vom Bau, Umbau und Ausbau, den Erweiterungen, Modernisierungen und Sanierungen der Betriebsgebäude und dessen betrieblicher Infrastruktur, vom Bürostuhl und den Computern bis zur Ausstattung der Seminarräume, der Werkstätten, der Produktionshallen, der Küche und all dem, was ein Betrieb für seinen Betrieb benötigt.

    Die Wertschöpfung

    Betriebliche Prozesse umfassen die Führung und das Management – von den Zielen bis zum Einkauf, die Organisation der Arbeit, die Versorgung mit Energie und Material, die Öffentlichkeitsarbeit und die Buchführung, die Ausbildung und Fortbildung der Mitarbeiter, das initiieren von Verbesserungen und Innovationen und all das, was den Wertschöpfungsprozess effizient und effektiv gestalten hilft.

    Die Wohlfahrt*

    Dieser Prozess ist ein offener Prozess, denn auf der einen Seite bekommt der Betrieb Input, zum Beispiel Kundenanforderungen, das Wissen und Können der Mitarbeiter, die Anlieferung des Materials. Auf der anderen Seite verlassen die Lösungen des Betriebes, seine Produkte und Dienstleistungen, das Haus.

    Die nachhaltige Gestaltung eines Unternehmens – und es ist gleich, von welcher Art Unternehmen wir sprechen – umfasst alle drei Prozessketten: den Mehrwert, die Wertschöpfung und die Wohlfahrt.

    Unsere Erfahrung ist: Beginnen Sie im Idealfall bei dem Konzept und der Planung der Wohlfahrt. Welche Lösungen bietet Ihr Unternehmen? Wem bieten Sie Ihre Lösungen an? Was ist der konkrete Beitrag Ihrer Produkte und Dienstleistungen, dass die Welt ein wenig besser wird.

    Beispiel Holzbau-Betrieb: Ein mittelständischer Holzbau-Betrieb bezieht seine Rohstoffe – vorzugsweise Holz – aus der Region. Damit bleiben die Transportwege kurz und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Der Betrieb beschäftigt ortsansässige Mitarbeiter*innen, bildet aus und verkauft seine Produkte – Häuser aus Holz – in der Region. Das dem Wald entnommene Holz bindet das CO2 für lange Zeit, im Wald wachsen neue Bäume nach.

    Der Betrieb bezahlt seine Mitarbeiter und Lieferanten anständig und der Betrieb wächst organisch. Einen Großteil der Energie für die Produktion bezieht der Betrieb aus der hauseigenen Photovoltaik und aus den Holzabfällen. Das ist schon ziemlich nachhaltig.

    Der nachhaltige Mehrwert? Die Familie bezieht ihr nach ökologischen Kriterien errichtetes Holzhaus. Wie sie dort ihren Alltag gestaltet, entzieht sich der Einflussnahme des Holzbau-Betriebes. Ob sich die Familie drei Autos anschafft, Tag und Nacht überall Licht brennen und das Wasser laufen lässt, eine (in einem ökologischen Holzhaus unnötige) Klimaanlage von April bis Oktober durchlaufen lässt … oder eben all das nicht tut, sondern viel mit dem Fahrrad fährt und auf dem Wochenmarkt einkauft, all das ist ihre Entscheidung. Doch egal wie, zumindest ist das Haus aus regionalem Holz nach allen Regeln der Kunst errichtet.

    Beispiel Bildungsanbieter: Der Bildungsanbieter bietet in seinem Haus Seminare, Workshops, Klausuren, Veranstaltungen, Open-Stages, World-Cafés und viele Veranstaltungsformen mehr an zu dem Themenkomplex „Nachhaltigkeit im Alltag“. Die Teilnehmer*innen kommen aus dem deutschsprachigen Raum, die Referent*innen ebenfalls. Der Bildungsanbieter bietet eine Vollverpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten je nach Geschmack und Geldbeutel – Essen aus regionalen und saisonalen Zutaten von Bauernhöfen und Lieferanten aus der Region und übernachtet wird vom Einzelzimmer bis zur Gruppenunterkunft mit Heuhotel.

    Der Bildungsanbieter bezahlt seine Mitarbeiter*innen und Referent*innen fair und gestaltet sein Geschäftsmodell so, dass er möglichst wenig Fördermittel für seine Arbeit benötigt. Denn Schulden machen ist nicht nachhaltig. Die Energie kommt aus der Photovoltaik und aus einer Erdwärmepumpe, die Seminargebäude sind mit nachwachsenden Rohstoffen gebaut, alles ist barrierefrei zugänglich, die Anreise und Abreise der Gäste ist leicht mit der Bahn möglich

    Der nachhaltige Mehrwert? Auf der einen Seite kommen die Teilnehmer*innen in das Seminar hinein, dort erfahren sie etwas über Nachhaltigkeit im Alltag und dieses Wissen und Können setzen sie nach dem Seminar im Alltag ihrer Lebenspraxis um. Der Bildungsanbieter kann sich einzig darauf konzentrieren, qualitätvolles Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ob und wie die Teilnehmer*innen das nachdem Seminar anpacken, entzieht sich der Gestaltungsmöglichkeit des Bildungsanbieters.

    Unsere Praxis-Checkliste für die nachhaltige Gestaltung Ihres Unternehmens

    1. Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeiter*innen in Ihrem Unternehmen ein Leitbild. Beziehen Sie dort ausdrücklich die Aspekte der Nachhaltigkeit ein, die für Ihr Unternehmen von Belang sind. Hierbei ist ein dezidierter Blick in die 17 SDGs sehr sinnvoll. Sie werden sehen: je nach Bedingungslage Ihres Unternehmens bilden sich hier Schwerpunkte heraus.
    2. Definieren Sie Ihre Ziele und begründen Sie diese – Was bieten wir an? Wem bieten wir an? Wie bieten wir an? Warum sind unsere Lösungen besser? Wo ist der Mehrwert – für unsere Kunden UND für unser Unternehmen?
    3. Schreiben Sie ein sauberes, klares, konkretes Konzept – Wie soll das nachhaltige Wirtschaften in unserem Unternehmen genau funktionieren? Was spielt mit was zusammen? Welche Kapazitäten brauchen wir? Wie halten wir uns flexibel und gleichermaßen verbindlich? Wie begünstigen wir Dauerhaftigkeit? Blicken Sie objektiv auf Zahlen! Absatz, Umsatz, Auslastung, Break-Even (Gewinnschwelle), Kosten, Investitionen.
    4. Planen Sie robust und umsichtig – Was muss bis wann fertig sein? Haben wir Puffer? Wie lautet der Plan B (und der Plan C). Wie lange dauert es, bis ein Prozess wirklich funktioniert?
    5. Holen Sie sich Partner an Bord – Wer tickt wie wir? Wer ist der Nachhaltigkeit verpflichtet? Mit wem wollen wir wachsen? Wer kann verlässlich liefern?
    6. Fangen Sie an: das beste Konzept und der beste Plan beweisen sich erst in der Praxis. Ja, Sie werden Fehler machen. Ja, Sie werden dazulernen. Ja, nicht alles war zu Ende gedacht. Ja, Sie werden Überraschungen erleben. Ja, wir bleiben dran. Und Ja, wir haben Freude an dem, was wir und wie wir es tun.
    7. Zum Schluss: Holen Sie sich bei allen Arbeitsschritten professionelle Hilfe an Bord, so arbeiten Sie verlässlich „state-of-the-art“.

    Die skizzierte Praxis-Checkliste illustriert beispielhaft den Prozess der nachhaltigen Gestaltung Ihres Unternehmens. Selbstverständlich passen wir die Checkliste den spezifischen Gegebenheiten und Reifegraden Ihres Unternehmens an.

    Interesse? Melden Sie sich einfach und dann besprechen wir Ihr Projekt „Unternehmen nachhaltig gestalten“.

    Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

    Ihre

    Anja & Stefan Theßenvitz

    *Verzeihen Sie das altertümliche Wort Wohlfahrt. Wohlfahrt – aus dem mittelhochdeutschen wolvarn kommend, ist das Bemühen um die Deckung der Bedürfnisse von Menschen und die Sicherung deren Lebensstandards. Wohlfahrt ist auch die planmäßig ausgeübte Sorge für das Gemeinwohl der Menschen, die Sorge für deren Gesundheit und deren sittliches und wirtschaftliches Wohl, deren Erziehung zu besseren Menschen und die Vorbeugung vor moralischem, körperlichem oder materiellem Verfall. Aus diesem Grundgedanken speist sich die Betriebswirtschaft; diese ist eine Sozialwissenschaft und bedient sich verschiedener Werkzeuge, um Mehrwert, Wertschöpfung und Wohlfahrt zu gestalten. Allein die Verpflichtung zur Wohlfahrt führt dazu, bestmögliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die keinen Schaden anrichten und über den Gebrauchswert hinaus auch einen Beitrag für eine bessere Gesellschaft leisten. Das kann man auch nachhaltiges Wirtschaften nennen.

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      Vorträge, Workshops, Seminare, Klausuren, Beratungen, Konzepte

      Viele Menschen sagen, unsere Vorträge, Workshops, Seminare, Klausuren, Beratungen und Konzepte sind exzellent. Perfekt vorbereitet, auf Maß geschneidert, mit sehr guten Ergebnissen und weit über den Tag hinaus wirksam. Manchmal erreichen uns 20! Jahre später Rückmeldungen unserer Mandanten, in denen sie uns sagen, die damalige Zusammenarbeit mit uns wirkt bis heute.

      Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Produkte vorzustellen. Viel Vergnügen beim Stöbern und schmökern und wenn Sie fündig geworden sind, dann melden Sie sich einfach und wir finden zusammen.

      Mit herzlichem Gruß, Ihre

      Anja & Stefan Theßenvitz

      Unternehmen nachhaltig gestalten

      Leitbild

      Mission

      Die Kunst des Marketings

      Vertrieb

      Trendforschung und Szenario-Analyse | Zukunft selbstbestimmt gestalten

      Die Goldland-Analyse | Vom Glauben zum Wissen

      Kundenbefragungen bringen hohe Renditen

      SEM – Sequentielle Ereignismethode

      Websites

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        Lesehinweis

        Selbstverständlich sprechen wir alle Menschen gleichermaßen an: Frauen, Männer, Intersexuelle und Transgender. Binnen-Is, Schrägstriche oder Satz- und Sonderzeichen wie -, _ und * erschweren und beeinträchtigen die Lesbarkeit. Für eine durchgängig gute Lesbarkeit beschränken wir uns ausschließlich auf die grammatikalisch korrekten Geschlechter. Wir bitten um Ihr Verständnis.

        Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Online-Abstimmung

        Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die am 27. April 2020 vorgeschriebene Mitgliederversammlung muss ausgelöst durch die CORONA-Situation online stattfinden. Insbesondere die Abstimmung der Mitglieder ist wichtig für den ordnungsgemäßen Fortgang des Geschäftsbetriebs.

        Das Abstimmungsportal wird von THESSENVITZ Unternehmenberatung eingerichet und digital administriert, alle Abstimmungsergebnisse liegen auf der Website musikschulenhessen.de in Logfiles vor. Diese Logfiles werden 30 Tage nach der Abstimmung aufbewahrt.

        Stefan Theßenvitz fungiert als digitaler Wahlhelfer, Anja Theßenvitz fungiert als digitale Wahlbeobachterin. Die Situation erlaubt es nicht, weitere Dritte als Wahlbeobachter hinzuzuziehen. Dem VdM Hessen liegt das von Anja und Stefan Theßenvitz unterschriebene Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten der Auftragsverarbeiter vor, diese Abstimmung als unabhängige Dritte zu administrieren, die Abstimmung zu überwachen, die Daten vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen und nach Recht und Gesetz zu handeln.

        Unsere Sicherheitsmaßnahmen: Die Website musikschulenhessen.de ist mit einem Zertifikat von DigiCert gesichert, Ihre Daten bleiben privat. Die Abstimmung ist mit Captcha gesichert. Die Website erfüllt die DSGVO-Richtlinien und läuft mit der aktuellen Version von Borlabs. Der Zugriff auf diesen Beitrag erfolgt mit einem Passwort, das den stimmberechtigten Mitgliedern kurz vor Beginn der Abstimmung an ihre persönliche E-Mail versandt wurde.

        Während der Abstimmung am 27. April 2020 stehen Anja und Stefan Theßenvitz den Mitgliedern telefonisch für Ihre technischen Fragen rund um die Abstimmung zur Verfügung.

        Leitbild

        Die unbezwingbare Urkraft jeder erfolgreichen Organisation resultiert aus seinem Streben nach Exzellenz und Wirksamkeit. Jeder mit der Organisation verbundene Mensch, in erster Linie die Mitarbeiter, will sein Wirken sinnvoll einsetzen und Teil einer großen Idee sein. Schwarmintelligenz wird immer dann begünstigt, wenn es um Inhalte und Lösungen geht.

        Das Wort „Leitbild“ kommt aus dem griechischen ágein – führen und leiten. Es bedeutet agieren, handeln, unternehmen.

        Ziel

        Neben den richtigen Mitarbeitern, dem notwendigen Kapital und der zündenden Idee kommt der internen Kultur und Kommunikation vielleicht die größte Bedeutung zu. Ein erfolgreiches Unternehmen muss von innen heraus leben. Das Management und die Mitarbeiter müssen eins sein und eine verschworene Gemeinschaft bilden. Nicht der Einzelne steht im Mittelpunkt, sondern die Mannschaft. Arbeiten im Unternehmen ist ein Mannschaftssport.“ Peter Thiel

        Nutzen

        Ein gutes Leitbild stärkt die Identität der Organisation und bündelt die Kräfte der Mitarbeiter für exzellente Inhalte und Lösungen. Ein gutes Leitbild reduziert die Reibung in der Organisation beziehungsweise nutzt es Reibung als positive Kraft und begünstigt das Engagement aller Mitarbeiter.

        Das Leitbild im Tagesgeschäft

        Ein Reisender kommt zu einer Baustelle und sieht zwei Männer, die Steine schleppen. Der eine arbeitet lustlos und mit einem griesgrämigen Gesicht, der andere aber singt fröhlich, während er eifrig Stein um Stein herbeiträgt. „Was tust Du?“, fragt der Reisende den Griesgram. „Ich schichte Steine auf“, lautet die Antwort. „Was tust Du?“, fragt er darauf den emsigen Arbeiter. „„Ich baue eine Kathedrale“

        Inhalt

        Das Leitbild beschreibt die Organisation von innen her. Es beschreibt das Selbstverständnis, den Organisationsaufbau, das Miteinander und den Organisationszweck. Kurz: die innerbetrieblichen Spielregeln.

        Das Leitbild beinhaltet eine klar gegliederte, gemeinsame langfristige Zielvorstellung, eine schriftliche formulierte Unternehmenskultur und klare Handlungsempfehlungen für Werte, Normen, Spielregeln, das Wir-Gefühl und für Entscheidungen.

        Methoden

        Für die Entwicklung eines Leitbildes nutzen wir bevorzugt das Modell der EFQM – European Foundation for Quality Management. Dieses Modell verbindet in einzigartiger Weise die inhaltlichen Dimensionen mit den Zieldimensionen und betrachtet die Wertschöpfung als Prozess in Verbindung mit der Umwelt bis hin zu den 17 SDG – Sustainable Development Goals.

        Die Dimensionen der EFQM 2020

        Ausrichtung – WHY Mission
        Führung
        Kultur
        Realisierung – HOW Politik
        Nachhaltiger Nutzen
        Leistungsfähigkeit
        Transformation
        Ergebnisse – WHAT Kunden
        Mitarbeiter
        Partner
        Lieferanten
        Gesellschaft
        Politik

        Ein gutes Leitbild wird gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet. Denn so werden aus Betroffenen Beteiligte, so werden aus Mitarbeitern Partner des Unternehmens, die seine Anliegen in seiner ganzen Komplexität erfassen, mittragen und mitgestalten. „Ich kann nur verändern, was ich verstehe.“ William Edwards Deming

        Zielgruppe

        Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die gute Mischung an. Männer und Frauen, junge und ältere Mitarbeiter, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“, verschiedene Abteilungen.

        Dauer

        Ein Leitbild-Workshop dauert idealerweise drei Tage – Einführung in das Thema, Erläuterung der Arbeitsweise, Bestandsaufnahme, inhaltliche Arbeit in mehreren Runden, Endredaktion und Beschluss.

        Fahrplan

        1. Briefing
        2. Vorbereitung
        3. Durchführung
        4. Dokumentation

        Persönliche Anmerkung

        Ich durfte seit 1997 die Erarbeitung sehr vieler Leitbilder begleiten und habe es ebenso oft erlebt, dass man auf diesen Arbeitsschritt gerne verzichten möchte um doch bitte gleich mit der Arbeit zu beginnen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Organisationen ohne Leitbild sind bis heute in ihrem aktionistischen „Hüh und Hott“ gefangen.

        Alle Organisation, die sich für die Erarbeitung eines Leitbildes entschieden haben, sind durch all die Jahre wesentlich stabiler und organischer gewachsen, haben Krisen wesentlich besser gemeistert und es stets vermocht, gute Mitarbeiter dauerhaft zu binden und gute neue Mitarbeiter zu finden und diese gut einzubinden.

        Ihr

        Stefan Theßenvitz

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          Mission

          Mission steht auch für Unternehmensenergie. Die Mission beschreibt die Begeisterung für und den Stolz auf das eigene Unternehmen. Am Enthusiasmus und dem Engagement der Mitarbeiter erkennen wir, ob wir über eine gute, tragfähige Mission verfügen.

          Der Begriff „Mission“ leitet sich vom lateinischen „mittere“ – senden, schicken ab und bezeichnet die Verbreitung des Glaubens. Unter einer Mission versteht man auch Großprojekte, zum Beispiel Projekte der Raumfahrt. Mission ist der Aufbruch zu etwas Großem und Neuen verbunden mit einer Botschaft.

          Ziel

          Die Mission ist die Antwort auf die große Frage: „Was ist unser Beitrag, dass es der Welt MIT unserer Organisation besser geht?

          Nutzen

          Eine gute Mission gibt Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Grund, täglich gerne für Ihre Organisation zu arbeiten. Eine gute Mission beschreibt die Wertschöpfung, den „Reason Why“. Warum lohnt es sich, in dieser Organisation zu arbeiten? Wer hat etwas davon? Wessen Leben mache ich mit meiner Arbeit schöner, leichter, einfacher?

          Die meisten Menschen stehen morgens auf, weil sie pinkeln müssen. Das ist zu wenig.“ Klaus Kobjoll.

          Inhalt

          Die Mission beschreibt die Organisation von außen her. Eine gute Mission beleuchtet folgende vier Aspekte, gibt ihnen Inhalt, Kraft und Handlungsorientierung:

          1. Wir sind … was wir machen, was uns eint
          2. Wir stehen für … unser ewiger Auftrag, unser Selbstverständnis
          3. Wir versprechen unseren Kunden … unsere Kernleistung, wo wir beweisbar besser sind, der zentrale Nutzen unserer Leistungen und Lösungen
          4. Wir versprechen unseren Mitarbeitern … unser Miteinander, unsere Spielregeln, unsere gemeinsamen Herausforderungen

          Methoden

          Für die Entwicklung einer Mission nutzen wir bevorzugt Gruppenarbeiten, die gemeinsam in mehreren Arbeitsrunden Fragen beantworten und diese iterativ verbessern. In der Summe arbeitet jede Gruppe an jeder Frage mit unterschiedlichen Aufgaben – Stoffsammlung, Clusterung, Verdichtung von Themen und Arbeitsfeldern, Redaktion.

          Zielgruppe

          Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die gute Mischung an. Männer und Frauen, junge und ältere Mitarbeiter, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“, verschiedene Abteilungen.

          Dauer

          Ein Missions-Workshop dauert idealerweise zwei Tage – Einführung in das Thema, Erläuterung der Arbeitsweise, Bestandsaufnahme, inhaltliche Arbeit in mehreren Runden, Endredaktion und Beschluss.

          Fahrplan

          1. Briefing
          2. Vorbereitung
          3. Durchführung
          4. Dokumentation

          Persönliche Anmerkung

          Ich durfte seit 1997 an sehr vielen Erarbeitungen von Missionen mitwirken und habe es ebenso oft erlebt, dass man auf diesen Arbeitsschritt gerne verzichten möchte um doch bitte gleich mit der Arbeit zu beginnen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Organisationen ohne Mission handeln wie Winkelemente im lockeren Sand der Düne. Jeder Windböh ausgeliefert und ohne Halt und Substanz im Tun.

          Alle Organisation, die sich für die Erarbeitung einer Mission entschieden haben, sind durch all die Jahre wesentlich stabiler und organischer gewachsen, haben Krisen wesentlich besser gemeistert, haben es stets vermocht, kundenzentrierte gute Arbeit zu leisten und den wechselnden windigen Management-Methoden zu trotzen, die nur Einzelaspekte erfassen und diese für das Ganze nehmen. Eine gute Mission bildet einen guten Grund und festen Halt – über Jahrzehnte hinweg.

          Ihr

          Stefan Theßenvitz

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            Die Kunst des Marketings

            Warum brauchen wir Marketing? Wenn es eine arbeitsteilige Wirtschaft gibt, wenn das Tauschmittel Geld ist, wenn es Wettbewerb gibt, wenn es offene Märkte gibt, wenn es freien Zugang zu Marktinformationen gibt, dann brauchen wir Marketing. Marketing gewinnt immer dann an Bedeutung, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage – wenn wir Käufermärkte haben. Marketing will die Nachfrage auf die eigenen Produkte und Dienstleitungen konzentrieren.

            Es gibt vielfältige Definitionen von Marketing, ich verwende gerne folgende:

            Die Leitidee des Marketings

            Alle marktbezogenen Entscheidungen richten sich an den Bedürfnissen der Nachfrager aus. Der (potenzielle) Kunde steht im Zentrum aller Überlegungen.

            Das Marketing als Management-Aufgabe

            Marketing umfasst die Pflicht zur Führung ebenso wie das effiziente operative Handeln. Dabei schöpft erfolgreiches Marketing gleichermaßen aus
            dem strategischen wie dem kreativen Denken und Handeln.

            Der Einsatz der Marketing-Instrumente

            Wir setzen die Marketinginstrumente ein in Bezug zur unternehmerischen Zielsetzung, um
            Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Marketing ist die gezielte Beeinflussung des Marktes durch Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik und Dienstleistungspolitik.

            Marketing ist eine nicht enden wollende Leidenschaft, die mich täglich neu fasziniert und inspiriert. Marketing ist meine Geliebte.“
            Philip Kotler, *27. Mai 1931

            Das Wort „Marketing“ kommt aus dem amerikanischen Englisch. Die Verlaufsform –ing beschreibt das Prozesshafte, das Tun – so wie „going – gehen“ oder „driving – fahren“. Marketing bedeutet „going to market – auf den Markt gehen“. Die deutsche Entsprechung für Marketing ist „Absatzwirtschaft“.

            Ziel

            Wie machen wir´s, daß alles frisch und neu und mit Bedeutung auch gefällig sei? Denn freilich mag ich gern die Menge sehen, wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt und mit gewaltig wiederholten Wehen sich durch die enge Gnadenpforte zwängt, bei hellem Tage, schon vor vieren, mit Stößen sich bis an die Kasse ficht und, wie in Hungersnot um Brot an Bäckertüren, um ein Billet sich fast die Hälse bricht.“ Johann Wolfgang Goethe, Faust I, Vorspiel auf dem Theater

            Nutzen

            Ein gutes Marketing-System schafft Struktur und Klarheit im Denken und Handeln. Jede Organisation verfügt nur über begrenzte Ressourcen – Mitarbeiter, Know-How, Kapital. Mit Marketing gelingt es uns, diese Ressourcen zielorientiert und ökonomisch einzusetzen – effektiv und effizient.

            Eine Organisation ohne ein Marketing-System ist verführbar für Aktionismus. Weil man die Signale des Marktes nicht versteht, weil Stimmungen und kurzwellige Ereignisse zu hektischen Ruderbewegungen und abrupten Kurswechseln einladen. Weil das Denken und das Handeln weder Fokus noch Ziel haben. Weil man den Wald nicht vor lauter Bäume sieht.

            Ein Wanderer erblickt im tiefen Wald einen Waldarbeiter, der wie wild an einem Baum herumsägt. Er fragt ihn “Was tun Sie hier?”. “Ich will den Baum fallen, das sehen Sie doch.” “Naja, wissen Sie, Ihre Säge ist stumpf.” “Das weiß ich selber, doch ich muss Bäume fällen. Ich habe keine Zeit zum Säge schärfen.”

            Marketing ist ein gutes Werkzeug, um die Säge zu schärfen!

            Inhalt

            Ein gutes Marketing-System umfasst sieben Module, die aufeinander aufbauen und sich aufeinander beziehen.

            Umfeldanalyse Eigene Position, Umfeld, Zielgruppen, Wettbewerb
            Trendforschung Megatrends, die uns beeinflussen werden
            Szenarien Ausgangspunkte für selbstbestimmte Wege in die Zukunft
            Leitbild und Mission Handlungsrahmen gemeinsamen Schaffens
            Ziele Messbarkeit und Überprüfbarkeit aller Marktaktivitäten
            Strategien Zielführende Korridore des Marketing-Managements
            Handlungsfelder und Maßnahmen Das operative Geschäft

            Ein gutes Marketing-System bezieht sich auf die Wissenschaft. Denn Marketing ist keine Wissenschaft, doch gutes Marketing nutzt die Quellen der Wissenschaft für gute Erkenntnisse:

            Marketing ist keine Wissenschaft. Marketing ist eine Kunst.

            Mathematik Wir erhalten mittels statistischer Verfahren
            Grundlagen für Entscheidungen.
            Psychologie Wir erhalten Antworten über die Motivationsstrukturen von Menschen
            Soziologie Wir erhalten Antworten über gesellschaftliche Strömungen

            Methoden

            Die Entwicklung eines Marketing-Systems kann auf vielerlei Art erfolgen, die Methoden hängen von der Intention und der Zielsetzung des Auftraggebers ab. Wie tief will man einsteigen? Will man einen Überblick? Will man Marketing an Hand eines Fallbeispiels verstehen? Will man ein eigenes Marketing-System erarbeiten? Ausgehend von diesen Fragen bieten sich an: Vortrag, Seminar, Workshop oder Klausur.

            Zielgruppe

            Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die Intention an. Wollen Sie informieren, schulen, beteiligen oder etwas erarbeiten? Immer gut ist eine Mischung aus Männern und Frauen, jungen und älteren Mitarbeitern, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“ und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen.

            Dauer

            Die Dauer hängt von der Methode ab; vom Vortrag mit zwei Stunden bis hin zur einwöchigen Klausur ist alles möglich.

            Fahrplan

            1. Briefing
            2. Datenbereitstellung
            3. Vorbereitung
            4. Abstimmung
            5. Durchführung
            6. Dokumentation

            Persönliche Anmerkung

            Die Erarbeitung eines Marketing-Systems ist ein Haufen Arbeit, den viele Organisationen scheuen, denn irgendwie wüsste man ja doch Bescheid über den Wettbewerb, die Kunden, die Qualität und all das, was man so aufgeschnappt hat. Naja, und so kommt die Organisation dann auch rüber, so irgendwie.

            Wenn auch immer Sie den Eindruck haben, jetzt wäre die richtige Zeit für ein gutes Marketing-System, dann sei Ihnen gesagt: Es ist anstrengend, es verändert viel in Ihrer gesamten Organisation, der Marketingweg hört nie auf und besonders gefährlich: er weckt eine Leidenschaft, die nie vergeht und die immer größer wird.

            Ihr

            Stefan Theßenvitz

            Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.


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              Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

              Ihre Telefonnummer (Freiwillig)

              Betreff

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              Ihr Weg zu uns via Google Maps:

              Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

              Mehr Informationen

              Vertrieb

              Der Vertrieb bündelt die Kraft der Organisation, um seine Kunden zu erreichen. So lange Kunden der Grund sind, warum es Organisationen gibt, so lange ist der Vertrieb das wichtigste Werkzeug innerhalb des Marketingmix.

              Vertrieb ist die Kunst, Menschen zu überzeugen. Guter Vertrieb haucht Ihrer Organisation Leben ein. Er bringt Ihr Streben wirksam nach außen. Kennen Sie den Slogan des Circus Krone? „Eure Gunst ist unser Streben.“ In diesem Sinne will ich das Streben verstanden wissen. Es geht um den Aufbau und die Gestaltung lebendiger, fairer und langjähriger Kundenbeziehungen.

              Ziel

              Shakespeare und Molière: Beide wollten auch vor allen Dingen mit ihren Theatern Geld verdienen. Damit sie aber diesen ihren Hauptzweck (!) erreichten, mussten sie dahin trachten, dass fortwährend alles im besten Stande und neben dem alten Guten immer wieder von Zeit zu Zeit etwas tüchtiges Neues da sei, das reize und anlocke (…). Es muss die beste Leitung an der Spitze haben, die Schauspieler müssen durchweg zu den besten gehören, und man muss fortwährend so gute Stücke geben, dass nie die Anziehungskraft ausgehe, welche dazu gehört, um jeden Abend ein volles Haus zu machen.“ Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann am 1. Mai 1825

              Nutzen

              Die Perspektive guten Vertriebs ist die Kundensicht. Der Vertrieb managt die Kundenbeziehung. Es geht NICHT um den Verkauf, es geht um BEZIEHUNGEN und VERTRAUEN. Der Verkauf ist eine Folge guter Beziehungen. Vertrauen ist der Schlüssel. Wer das versteht, ist ein Leben lang ein glücklicher Vertriebsmensch, der seinen Beruf liebt.

              Vertrauen beschleunigt Prozesse, minimiert Kosten und verringert aufwändige Regelungen. Vertrauen ist ein Differenzierungsmerkmal. Vertrieb ist Vertrauensmanagement.

              Gute Vertriebsmitarbeiter sind der Anwalt ihrer Kunden und tragen deren Bedürfnisse in die Organisation hinein. Guter Vertrieb etabliert dauerhafte Wertschöpfungspartnerschaften und gleich, wie weit die Technik voranschreitet, die Technik wird den Menschen im Vertrieb NIE ersetzen. Denn es geht immer auch um SOZIALE BEDÜRFNISSE und INFORMELLEN AUSTAUSCH. Aller Technik zum Trotz ist es nur Menschen möglich, wirksame Beziehungen aufzubauen.

              Inhalt

              Vor allem in gesättigten Märkten, wenn sich die Leistungsmerkmale auf einheitlichem Niveau eingependelt haben, ist die direkte Ansprache des Kunden in Verbindung mit persönlich erbrachten Dienstleistungen eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten sich vom Wettbewerb zu differenzieren.“ Rudolf A. Bauer, 2000

              Guter Vertrieb umfasst vier Phasen.

              1. Beziehungen anbahnen – Kontakte generieren, Bedarfe ermitteln, gut beraten, die Datenbank managen, die Mischung aus Online und persönlicher Präsenz finden
              2. Beziehungen beginnen – den Kunden Sicherheit geben, Versprechen halten, konfliktfrei kommunizieren, geschickt mit Rabatt umgehen, sympathisch nachfassen
              3. Beziehungen pflegen – Kunden betreuen, wachsam bleiben, Probleme abfedern, eigene Haltung überprüfen, gut mit Beschwerden umgehen
              4. Beziehungen festigen – Anlässe schaffen, Weiterempfehlung begünstigen, in Verbindung bleiben, Expertenimage schaffen, innere Führung verbessern

              Methoden

              Jedes Vertriebskonzept ist so einmalig wie die Organisation. Die Methoden hängen von der Intention und der Zielsetzung des Auftraggebers ab. Wie tief will man einsteigen? Will man einen Überblick? Will man Vertrieb an Hand eines Fallbeispiels verstehen? Will man ein eigenes Vertriebs-Management erarbeiten? Ausgehend von diesen Fragen bieten sich an: Vortrag, Seminar, Workshop oder Klausur.

              Zielgruppe

              Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ist hier von besonderer Bedeutung. Laden Sie die Mitarbeiter ein, von denen Sie vermuten, dass sie eine gute Haltung haben – und öffnen Sie den Blick auch für Ihre „kleinen“ Angestellten.

              Dauer

              Die Dauer hängt von der Methode ab; vom Vortrag mit zwei Stunden bis hin zur einwöchigen Klausur ist alles möglich.

              Fahrplan

              1. Briefing
              2. Datenbereitstellung
              3. Vorbereitung
              4. Abstimmung
              5. Durchführung
              6. Dokumentation

              Persönliche Anmerkung

              Ich habe im Vertrieb schreckliche Dinge erlebt. Hochbezahlte Vertriebsmanager, die ihre Kunden verachten und ihre Energie darauf verwenden, ihre Kunden zu betrügen. Mit diesen Menschen muss man Mitleid haben, denn sie zerstören sich selbst und das Unternehmen.

              Ich habe im Vertrieb wunderbare Dinge erlebt. Menschen im Vertrieb – und selten die Manager – die ihre Kunden nahezu lieben und aus den Wünschen ihrer Kunden ein persönliches Anliegen machen.

              Die Haltung zu den Menschen ist entscheidend. Haltung kann man nicht trainieren, doch Haltung kann man reflektieren (sofern man mutig ist) und vor allem, man kann Mitarbeiter mit einer positiven Haltung zu den Menschen ermutigen, im Vertrieb zu arbeiten.

              Vertrieb ist nicht alles, doch ohne Vertrieb ist alles nichts. Mit dem Vertrieb bringt man die Energie und Leidenschaft für seine Produkte und Dienstleistungen auf die Straße.

              Ihr

              Stefan Theßenvitz

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                Trendforschung und Szenario-Analyse | Zukunft selbstbestimmt gestalten

                Die Zukunft kann niemand vorhersehen. Denn Zukunft entwickelt sich nicht linear. Wir erleben Disruption, aufbrechende Dynamiken und Zeiten scheinbaren Stillstandes. Doch wir können unseren Blickwinkel erweitern, den Horizont beobachten und die Gegenwart aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Mit diesem Wissen können wir unsere Zukunft selbstbestimmt gestalten.

                Trendforschung

                Trends i.S.v. Megatrends sind breite soziale, wirtschaftliche, politische und technische Veränderungen, die sich langsam bilden und die, wenn in Kraft, lange von Einfluss sind. Niemand kann sich dauerhaft gegen diese Entwicklungen stellen. Entscheidend ist, konstruktiv mit Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen.
                Mit unserem Trendradar erfassen, analysieren und bewerten wir im Zusammenhang mit Ihrer konkreten Aufgabenstellung mögliche Zukünfte in sieben Dimensionen.

                • Wirtschaftliche Trends (z.B. Fabrik 4.0, Vernetzung, Recycling und Upcycling, Globalisierung, Regionalisierung, Nachhaltigkeit)
                • Technische Trends (z.B. Big Data, Informationstechnologie, Mobilität, Ergonomie, Umwelttechnologie, Sicherheit)
                • Wissenschaftliche Trends (z.B. i-health, neue Verbund-Werkstoffe, grüne und rote Gentechnik)
                • Politische Trends (z.B. Europäisierung, Regionalisierung, Bürgerschaftliches Engagement, Nudging)
                • Gesellschaftliche Trends (z.B. Demographie, Communities, Ghettoisierung, Integration, Parallelgesellschaften, Migration)
                • Kulturelle Trends (z.B. Ökonomisierung, Wiederverwertung, Subsistenzwirtschaft, Ökologisierung, Verantwortung, Posthumanismus)
                • Verbrauchertrends (z.B. Individualisierung, veganer Lebensstil, gut leben statt viel haben)

                Szenario-Analyse

                Die Szenario-Technik kann als eine Art Drehbucharbeit aufgefasst werden, bei der zukünftige Wirklichkeiten beschrieben werden. Gute Szenario-Drehbücher umfassen mehrere denkbare Zukunftsentwicklungen und beziehen auch mögliche Störereignisse mit ein.
                Das Drehbuch eines Szenarios besteht aus zwei Teilen.

                Die Analysephase / Betrachtung von AUSSEN

                • Kurze Beschreibung des Megatrends mit Begründung der Relevanz für unser Unternehmen
                • Die stärkst mögliche Entwicklung des Megatrends
                • Die schwächst mögliche Entwicklung des Megatrends
                • Die wahrscheinlichste Entwicklung des Megatrends

                Wichtig: für JEDEN Megatrend wird EIN Szenario geschrieben. In der systematischen Zusammenschau aller Szenarien durch eine Konsistenzanalyse erkennt das Unternehmen, welche Trends sich wechselseitig verstärken, welche Trends sich unabhängig voneinander entwickeln und welche Trends sich gegenseitig neutralisieren oder abschwächen.

                Die konzeptionelle Phase / Betrachtung von INNEN

                • Die größte Chance für unser Unternehmen
                • Das größte Risiko für unser Unternehmen
                • Unsere Konsequenz/en daraus
                • Unser konstruktiver Umgang damit

                Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher, Ihr

                Stefan Theßenvitz

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                  Die Goldland-Analyse | Vom Glauben zum Wissen

                  Viele Unternehmer sind sich sicher, dass ihre Kunden zufrieden sind. Klar, es gibt immer wieder einzelne Kunden, denen kann man es nie recht machen. Wirklich? Möglicherweise trauen sich die Schweigenden nur nicht, etwas zu sagen. Sie geben sich zufrieden mit einer unbefriedigenden 80%-Lösung – und kommen einfach nicht wieder.

                  Basis unserer Arbeit ist immer der klare Blick auf die Tatsachen. Wir wollen wissen: Was denken Ihre Kunden über Ihr Unternehmen. Wir wollen wissen: Welche Erfahrung macht Ihr Kunden mit Ihrem Unternehmen?

                  Die Ausgangssituation

                  Kleine und mittlere Unternehmen müssen ihre begrenzten Kapazitäten effizient einsetzen. Jeder Auftrag muss einen angemessenen Deckungsbeitrag erwirtschaften. Darum ist es wichtig, sich über die Qualität der Leistung zu angemessenen Preisen klar zu werden.

                  Die Leitfragen

                  • Welche Menschen sind bereit, etwas mehr für Ihre Leistung zu bezahlen?
                  • Welche Erwartungen haben diese Menschen dann an Ihre Leistung?

                  Das herauszufinden ist unsere Aufgabe.

                  Das Goldland

                  Wir definieren gemeinsam Ihr Goldland: attraktive Kunden, die bereit sind für Ihre qualitätvolle Leistung den angemessenen Preis zu bezahlen. Ihr zukünftiger Kunde kommt entweder auf Empfehlung direkt zu Ihnen oder er informiert sich intensiv und umfassend im Vorfeld über Ihr Unternehmen.

                  In beiden Fällen sichert sich Ihr Kunde weit vor dem ersten persönlichen Kontakt ab, ob Ihr Unternehmen zu ihm passt: er klopft sie auf Ihre Kompetenz-Vermutungs-Indikatoren, kurz KVI, ab.

                  Er informiert sich im Internet, auf Facebook, er sieht einen Flyer, er schreibt eine E-Mail, er ruft an. Die zentrale Aufgabe für Ihr Unternehmen: senden Sie die richtigen Signale an Ihre Goldland-Kunden.

                  Die Analyse

                  Wir schauen genau hin, und erfassen in der Rolle des fiktiven Kunden Ihre KVI. Alle Daten werden anhand einer strukturierten Checkliste und mit Fotos dokumentiert: positiv wie negativ. Die Ergebnisse werten wir anhand zweier wissenschaftlicher Methoden aus.

                  1. SEM – Sequentielle Ereignismethode
                  2. ServQual – Service-Quality

                  Im Ergebnis erhalten Sie ganz konkrete Handlungsempfehlungen, wie Sie Verbesserungen sofort wirksam umsetzen können, um die richtigen Signale an Ihre Goldland-Kunden zu senden.

                  Kunden O-Töne auf die Frage: „Was hat Sie an der Goldland-Analyse begeistert?

                  • Man schaut seinen Betrieb wieder von allen Seiten an. Mit den Fotos, das war super. Das finde ich echt interessant, zu sehen, wie der Betrieb eigentlich so dasteht. Man achtet viel mehr darauf, wie man mit den Kunden spricht, schreibt und umgeht. Man ist viel sensibilisierter.“ Andreas Maicher GmbH, Tattenhausen
                  • Das überraschende Ergebnis! Wir haben z.B. den besten Maler vor Ort für die Beschriftung des Hauses beauftragt, da ist gleich jemand gekommen und hat es fotografiert. Und wir machen jetzt aufgrund der Goldland-Analyse in einem Gebiet Werbung, wo wir vorher nicht geworben haben. Wir haben festgestellt, dass dort das Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich viel höher ist. Wir nehmen uns die Ergebnisse der Goldland-Analyse zu Herzen. Das hat uns einen richtigen Schub gegeben. Bei uns rührt sich was.“ Florian Hölzl, Ramsau

                  Interesse? Melden Sie sich einfach und dann besprechen wir Ihr Projekt.

                  Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher, Ihre

                  Anja Theßenvitz

                  Lesetipp: Mehr zum Thema Dienstleistungs-Qualität lesen Sie auf unserer Website. Bei Klick auf den Text öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

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                    Kundenbefragungen bringen hohe Renditen

                    Gleich zu Beginn eine dreiste Behauptung: Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Jeder in eine Kundenbefragung investierte Euro generiert mindestens zwei Euro zuzüglich wertvoller = unbezahlbarer Erkenntnisse.

                    Natürlich kann man in seinem selbst angerührten Quark in der Höhle hocken bleiben in einer nicht ungemütlichen Selbstgewissheit, dass man alleinig immer Recht hat und dass die Schatten an der Wand eine Wirklichkeit widergeben, zu deren Interpretation nur einer – nämlich man selbst – berufen ist. Und all die Frösche rundherum quaken mit, denn dem Oberfrosch zu widerquaken wäre fatal und zöge den Verlust des Platzes in der Quarkhöhle nach sich und schlimmer – den Verlust von Zuneigung und Chorgeist, der immer dann aufflackert, wenn man gemeinsam des Oberfroschs Gequake nachquakt.

                    Kundenbefragungen sind der Schlüssel für Erfolg

                    Wer den Mut hat, sich einer Außenwahrnehmung zu stellen und so richtig krass seine Kunden über ihre Erfahrungen mit seinem Betrieb und seinen Leistungen berichten lässt und das auch noch ernst nimmt und dann auch noch gezielte Maßnahmen ergreift und konzentriert, präzise und konsequent Fehler im System beseitigt, der öffnet mit dem passenden Schlüssel die Tür zum Erfolg.

                    Mit Kundenbefragungen gewinnen Sie immer

                    Stellen Sie sich vor, Sie veranlassen eine Untersuchung über die Erfahrungen Ihrer Kunden mit Ihrem Betrieb und lassen diese Untersuchung nach allen Regeln der Kunst durchführen: Untersuchungsdesign, Bestimmung der Grundgesamtheit, Ziehen der Stichprobe, Durchführung der Befragung, Dokumentation, Verdichtung und Analyse der Antworten. Dann erhalten Sie klare Antworten in zwei Richtungen.

                    1. Entweder sind die Aussagen gut – Ihre Kunden sind voll des Lobes. Dann haben Sie pures Gold für Ihre Unternehmenskommunikation gewonnen, denn Sie können mit den Aussagen Ihrer Kunden werben. Und was ist glaubwürdiger als originale Kundenaussagen?
                    2. Oder die Aussagen sind schlecht – Ihre Kunden äußeren dezidiert ihren Unmut. Auch dann haben Sie pures Gold gewonnen, denn jetzt wissen Sie genau über die Schwachstellen Ihres Betriebes Bescheid. Und diese Schwachstellen können Sie jetzt effektiv beseitigen.

                    Natürlich finden Sie immer mehr oder weniger eine Mischung aus beiden – gute und schlechte Rückmeldungen. Unsere Erfahrung seit Anbeginn unserer Arbeit mit Kundenbefragungen: Qualität ist unteilbar. Qualität ist spürbar. Qualität äußert sich in jedem Detail. Qualität ist unmittelbar. Qualität umfasst Ihren gesamten Betrieb – vom Erstkontakt über das Produkterlebnis bis hin zum Service. Von der Stimme am Telefon bis zum Besuch Ihrer Website.

                    Damit zurück zum Anfang: Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Sie erhalten Antworten, mit denen Sie werben können, Sie erhalten Antworten, mit denen Sie besser werden können, Sie gewinnen Freunde zurück und Sie erhalten unbezahlbare Erkenntnisse.

                    Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

                    Ihr Stefan Theßenvitz

                    Lesetipp: SEM-Sequentielle Ereignismethode. Für Kundenbefragungen empfehlen wir die Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode.Bei Klick auf den Text öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

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                      SEM – Sequentielle Ereignismethode

                      Für Kundenbefragungen empfehlen wir die Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode. Wir stellen Ihren Kunden offene Fragen zu ihren konkreten Erfahrungen und Erlebnissen entlang der Beziehungskette mit Ihrem Betrieb – vom ersten Bezugspunkt bis zum letzten Bezugspunkt.

                      Die persönliche konkrete Erinnerung ist entscheidend

                      Die SEM ist unsere Methode der Wahl – aus einem wesentlichen Grund: Sie erhalten qualitativ hochwertige Ergebnisse auf der Grundlage persönlicher und subjektiver Erfahrungen aus erster Hand. Denn jeder Mensch empfindet individuell und dieser individuellen Erfahrung gibt er Ausdruck, in dem er darüber berichtet.

                      Differenzierte Erinnerung wachrufen

                      Der Aspekt der gedanklichen Führung Ihrer Kunden durch ihre persönliche Erlebniskette mit Ihrem Betrieb ist von herausragender Bedeutung. Ohne Führung erinnern sich die meisten Menschen nach einer gewissen Zeit eher pauschal-emotional an Erfahrungen und Erlebnisse. Erinnerung wird mit der Zeit breiig, deren Bestandteile sind nicht mehr identifizierbar, das Urteil wird pauschal und damit für Ihre Arbeit wertlos.

                      O-Töne sind Goldlagerstätten

                      Entscheidend ist, jede Kundenaussage im ersten Schritt im O-Ton zu protokollieren. Denn es ist ein Unterschied ob jemand antwortet “Die Unterstützung des Kundendienstmitarbeiters war die geilste Erfahrung ever seit ich von zu Hause ausgezogen bin, ich liebe euren Service und umarme euch alle“ und das genauso notiert oder ob man die Antwort der Kategorie zuordnet „sehr zufrieden“.

                      Tatsachen destillieren

                      Die persönlichen und subjektiven Erfahrungen werden in der Summe zu objektivierbaren Tatsachen: zum einen aus der Menge der Befragten, zum anderen durch die Zuordnung und Skalierung der Aussagen in definierte Messfelder. Genau das leistet die SEM in herausragender Weise. Die SEM objektiviert und operationalisiert subjektive Erfahrungen und Erlebnisse.

                      Die Reise durch die Kundenbeziehung

                      Mittels des Fragebogens führen wir Ihre Kunden durch die einzelnen Phasen der Erfahrungen mit Ihrem Betrieb, grob gegliedert in die Phasen Vorkauf – Kauf – Nachkauf. Damit versetzen wir ihre Kunden in die Lage, die Ereignisse in aller Ruhe und der Reihe nach vor ihrem inneren Auge nochmals Revue passieren zu lassen.

                      Der Fragebogen auf Grundlage der wissenschaftlichen Methode SEM wird immer passgenau auf Ihren Betrieb zugeschnitten, denn jeder Betrieb verfügt über andere Kunden-Kontakt-Ketten und Leistungen.

                      Wir versprechen Ihnen

                      • Die SEM funktioniert erstklassig.
                      • Sie erhalten ehrliche und differenzierte Antworten.
                      • Wir generieren aus der Stichprobe mindestens 85% Rücklauf.
                      • Die Ergebnisse sind valide und repräsentativ.
                      • Unsere Analyse liefert Ihnen präzise Ergebnisse.
                      • Wir arbeiten nach den Regeln des Datenschutzes und der DSGVO.

                      Und nicht zuletzt ist die SEM ein sehr wirksames Instrument, unzufriedene Kunden zum Sprechen zu bringen und damit den ersten Schritt zur Heilung einer Kundenbeziehung zu gehen. Ja, das haben wir oft erlebt!

                      Kundenbefragungen bringen eine hohe Rendite

                      Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Sie erhalten Antworten, mit denen Sie werben können, Sie erhalten Antworten, mit den Sie besser werden können, Sie gewinnen Freunde zurück und Sie erhalten unbezahlbare Erkenntnisse.

                      Beweise und Referenzen

                      Die Marktkommunikation aus unserem Haus für zwei Zimmererbetriebe fußt nahezu ausschließlich auf Kundenaussagen. Sehen Sie selbst. Bei Klick auf das Bild öffnet sich die Website in einem neuen Fenster

                      https://www.holzbaueyrich.de/

                      https://www.holzbaueyrich.de/

                      https://www.holzbau-weiss.de/

                      https://www.holzbau-weiss.de/

                      Eine kleine Auswahl von Auftraggebern, für die wir eine SEM durchgeführt haben. Bei Klick auf das Bild öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

                      Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

                      Ihr Stefan Theßenvitz

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                        Stefan Theßenvitz | Über den Autor

                        Stefan Theßenvitz, seit 1997 freiberuflicher Unternehmensberater, akkreditiert auf Landesebene und Bundesebene. Die Arbeitsfelder umspannen Innovationen, Marktforschung, Milieuforschung, Marketing, Vertrieb, Dienstleistungsqualität, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltige Unternehmensführung – für Unternehmen, Ministerien, Verbände, Verbünde, Hochschulen und Institutionen in ganz Deutschland.

                        Expertise

                        Mit den Arbeitsfeldern verbunden ist das Coaching von Geschäftsführern und Führungskräften. Neben der Beratungsarbeit hält Stefan Theßenvitz regelmäßig Vorträge auf Symposien und Leitmessen und schreibt für die Fachpresse. Viele Entscheider in Deutschland und Europa interessieren sich für die Arbeit von Stefan Theßenvitz.

                        Seit 1991 hat Stefan Theßenvitz für weit über 200 Kunden an über 300 Einsatzorten in Deutschland und Europa mehr als 1.300 Projekte federführend durchgeführt. Mit über 68% Kundenbindungsquote ist eindrucksvoll bewiesen, dass er Kundenbeziehung kann. Die Referenzliste reicht sprichwörtlich von A bis Z.

                        In den Themen Handwerk – insbesondere das Zimmererhandwerk, Kultur (Kinder- und Jugendkultur, Kulturinstitutionen), Naturerleben (Biosphärenreservate, Wald, Nachhaltigkeit), Tourismus – insbesondere in Verbindung mit Bildung, Kultur und Naturerleben, Bildung (Erwachsenenbildung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung, Musikalische Bildung, außerschulische Bildung) ist Stefan Theßenvitz tief verankert.

                        Bio

                        Geboren 1963 in Hamburg, aufgewachsen in München, Studium in Coburg und Nürnberg, nach vielen Stationen von 2011 bis 2020 in Leipzig und aktuell im schönen Frankenland in der Nähe von Würzburg. Verheiratet mit Anja seit 1991 und zwei erwachsene Söhne im Beruf. Privat beherzter Bassist mit Hang zu J.S. Bach und Jazz, Freude am Lesen, am Fotografieren, an guter Küche, an Kraftsport und am Wandern.

                        Gelernter Diplom-Betriebswirt (FH), heute freiberuflicher Unternehmensberater, früher Marketingleiter, Vertriebsleiter und Personalleiter in zwei Banken, Mitarbeiter bei den Werbeagenturen Serviceplan GWA (Endverbraucher) und Combera GWA (Handel, B&B), der GfK – Gesellschaft für Konsumforschung und bei Texas Instruments.

                        Ganz früher etwas breiter aufgestellt: in den frühen 80ern Türsteher im legendären Pimpernel in München, hin und wieder Lastwagenfahrer für Teppiche und Maschinen für Schlachthöfe, dazwischen Peugeots mit zugeschweißten Kofferräumen für Afrika nach Rotterdam gefahren, Industriearbeiter in der Galvanik bei Siemens, erst Bundeswehr bei einer Natoeinheit und dann Zivildienst – alte Leutchen pflegen und bekochen, Bierzelt aufbauen auf dem Münchner Oktoberfest, Diskjockey im Voralpenland und in Schwabing, Obst- und Gemüsekisten schleppen in der Großmarkthalle, Werbetexter für Radio C, Journalist für die Süddeutsche Zeitung, Lagerarbeiter bei Mercedes, Kurierfahrer, Model-Chauffeur für den Burda Verlag, Sonnenbänke montiert in Schwimmhallen und Puffs, Telegrammbote bei der Post, Börsenkurs-Expertisen für einen Rechtsanwalt, nach der Wende Dozent für Betriebswirtschaft in den neuen Bundesländern.

                        Was mir wirklich wichtig ist in meiner Arbeit: Menschen in den Mittelpunkt stellen, substanziellen Nutzen stiften, dauerhafte Werte schaffen. Woran ich festhalte, auch wider den Zeitgeist: Die Betriebswirtschaft ist eine Sozialwissenschaft. Die Betriebswirtschaft ist gleichermaßen rational wie sozial orientiert. Alles, was wir tun, muss dem Menschen dienen. Meine Lieblingsworte: Wertschöpfung, Wirksamkeit, Wertschätzung, Wohlfahrt.“

                        BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT | Videodokumentation 009

                        Vom 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 war die Ausstellung BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Anhand von internationalen und nationalen herausragenden Projekten zeigte die Ausstellung ökologisch-nachhaltige und aktuelle Positionen der Holz-Baukunst und modernen Holzarchitektur. Die Videos waren einzig für die virale Verbreitung via Facebook konzipiert – mit Erfolg.

                        Prof. Holz im urbanen Kontext am Beispiel Berlin

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                        Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

                        Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

                        • Skript und Drehbuch
                        • Fotoaufnahmen innen und außen
                        • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
                        • Kundeninterview
                        • Texterstellung
                        • Fotonachbearbeitung
                        • Musikproduktion für das Video (in dem hier gezeigten Video bedienten wir uns eines fremdproduzierten Soundtracks
                        • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
                        • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
                        • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
                        • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.

                        BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT | Videodokumentation 008

                        Vom 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 war die Ausstellung BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Anhand von internationalen und nationalen herausragenden Projekten zeigte die Ausstellung ökologisch-nachhaltige und aktuelle Positionen der Holz-Baukunst und modernen Holzarchitektur. Die Videos waren einzig für die virale Verbreitung via Facebook konzipiert – mit Erfolg.

                        Prof. Hermann Kaufmann | Holzbauten im urbanen Raum

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