Resiliente Geschäftsmodelle

Die Statik in Deutschland ächzt

Die Situation vieler Unternehmen in Deutschland ist vertrackt. Die Energiekosten sind auf einem Allzeithoch ohne Aussicht auf signifikante Rückgänge. Der Arbeitskräftemangel ist manifest, die Lieferketten sind rissig, die Preise für Material aller Art sind volatil. Die ökonomische Spaltung der Gesellschaft vertieft sich und die Wertewelten der Milieus driften auseinander.

Die heimische Politik ist im sprunghaften Aktionismus gefangen. Die Steuern und Abgaben sind auf Rekordniveau, bürokratische Anforderungen wuchern in die Betriebsorganisation. Die für betriebliche Prozesse notwendige öffentliche Infrastruktur ist marode oder rückständig.

Gleichzeitig werden die Spielregeln für die globale Zusammenarbeit neu verhandelt. Neue Marktteilnehmer breiten sich aggressiv aus entlang der kulturellen und rechtlichen Vereinbarung ihrer Heimatländer. Im global vernetzten wirtschaftlichen Miteinander schwinden die Chancen für kleine und mittlere Unternehmen auf einen fairen Wettbewerb.

Die Statik des Standortes Deutschland bricht nach und nach zusammen, sie erodiert von innen heraus. Die Politik bietet keinen verlässlichen Handlungsrahmen und im weltweiten Wettbewerb verliert Deutschland immer mehr an Bedeutung und Strahlkraft. Kleine und mittlere Unternehmen sind in dieser Situation gefangen. Sie können einzig die Folgen durch geschicktes Handeln abfedern und sich der Situation anpassen – auf Kosten einer nicht realisierten Wertschöpfung. Das erodierende System verhindert Wachstum, Veränderung und Wandel. Der Zerfall des Systems verstärkt sich aus sich selbst heraus.

Einschläge aus heiterem Himmel

Externe Störereignisse treten nicht selten ohne Ansage auf, sie eskalieren immer schneller, ihre Wucht und Häufigkeit nehmen zu. Kriege, Pandemien, Massenmigration, Terror und Extremwetter erscheinen als plötzliche Schicksalsereignisse. Deren Eskalationspotenzial taucht schlicht in den auf kurzfristigen ökonomischen Maxima gerichteten Erfolgsrechnungen der Nationen und Unternehmen nicht auf.

Das staatliche Handeln ist rein reaktiv auf die notwendigsten Reparaturen der aus den  Störereignissen entstehenden Katastrophen gerichtet, eine wirksame Prävention im Sinne einer Beseitigung der Ursachen erfolgt nicht. Damit sind Unternehmen in dem Dilemma gefangen, abseits der betrieblichen Erfolgsrechnung keinen wirksamen Beitrag zur Beseitigung der Ursachen zu leisten. Eine die Vorsorge einschließendes ökonomisches Verhalten wird nicht belohnt, weil es ausschließlich als Kostenfaktor bilanziert werden kann.

In der Konsequenz sind Unternehmen gezwungen, ihre alten Geschäftsmodelle fortzusetzen, denn neue auf langfristige Wohlfahrt angelegte Geschäftsmodelle rechnen sich nicht. Im Zusammenspiel mit dem zerfallenden System sinken die Wachstumsraten und die Erträge und damit schwinden die Chancen zur Transformation. Der Zerfall der Statik und die externen Störereignisse verstärken sich gegenseitig, Unternehmen sind im Zwang der Nicht-Veränderung gefangen.

Hausgemachte Desaster

Die hohen Energiekosten in Deutschland sind der Preis für verschlafene 20 Jahre Innovationen. Sie sind der Preis einer fehlenden verbindenden Vereinbarung, die systemkritischen Ressourcen aus eigener Kraft bereitzustellen. Günstige Energiepreise als Maxime einer Einkaufspolitik haben sich als in mehrfacher Weise als fataler Fehler erwiesen. Die aus den günstigen Energiepreisen resultierenden Geschäftsmodelle halten einer schlagartigen Veränderung nicht stand, die Kosten fressen die Substanz auf.

Im Zusammenhang mit den günstigen Energiepreisen erschlaffte auch der Innovationsimpuls. Innovationen brauchen einen guten Nährboden, die zarten Pflänzchen der Erneuerung brauchen Pflege und jahrelange Zuwendung, sie brauchen ein gedeihliches Klima und sie brauchen eine Welt, die auf Innovationen angewiesen ist. Eine Welt der billigen Energie braucht keine Innovationen, eine Welt der teuren Energie sehr wohl.

Die marode Infrastruktur in Deutschland – Straßen, Bahn, Schulen, Krankenhäuser, Verwaltung, Bundeswehr und vieles mehr – sind der Preis einer Politik des Verzehrs der Substanz für Schuldenfreiheit. Keine Schulden sind immer dann gut, wenn ihnen Substanzwerte gegenüberstehen. Das Primat der Schuldenfreiheit ist falsch.

Die Bilanz eines Unternehmens, die auf der Aktivseite und auf der Passivseite jeweils eine Null aufweist, ist zwar ausgeglichen, doch das Unternehmen ist wertlos, es verfügt über keine Werte. Aktiva erhalte ich nur, wenn ich investiere und wenn meine Investitionen im Ergebnis mehr Werte schaffen, als sie Kosten verursachen. Das Prinzip der Mehrwertökonomie gilt für Haushalte jeder Art – für Staaten, Unternehmen, Institutionen und Privathaushalte.

Nicht die seit vielen Jahren in Wellen anwachsende Massenmigration ist das Problem. Aus dem Umgang mit ihr entsteht die massive Überlastung der Kommunen und die Integrationskatastrophe in Deutschland. Nicht der seit über 20 Jahren leicht auszurechnende Abgang der Boomer aus der Arbeitswelt ist das Problem. Aus dem Umgang mit dem demographischen Wandel entsteht der Arbeitskräftemangel.

Nicht die in klugen Szenarien vorausgedachte Covid-Pandemie war das Problem, es erwuchs schlicht daraus, sich trotz des vorhandenen Wissens und der Möglichkeiten nicht darauf vorbereitet zu haben. Die Folgen des Klimawandels werden zunehmend ein Riesenproblem, es erwuchs aus der seit mindestens 50 Jahre kultivierten Ignoranz von Tatsachen, resultierend aus Ursache und Wirkung.

Triggerwarnung! Zwei drastische Beispiele

Wenn ich als Ursache die furchtbaren Lebensverhältnisse in kriegsverwüsteten Ländern, das armselige Leben in Kleptokratien ohne Überlebens- und Entwicklungsperspektive der Menschen nehme oder die Unmöglichkeit, auf dauerhaft ausgetrocknetem Land eine auskömmliche Lebensgrundlage zu schaffen, dann erhalte ich als Wirkung Massenmigration. Diese Tatsache besichtigen Sie zum Beispiel auf dem Mittelmeer.

Wenn ich als Ursache die Produktion von Plastik nehme, vor allem für Verpackungen und Tüten, und diese gebe ich in die Hände von Menschen, die ihre Verpackungen und Tüten in der freien Natur und besonders gerne in Flüssen entsorgen und es kein Rückhaltesystem oder Müllmanagement dafür gibt, dann erhalte ich als Wirkung Plastikmüll in den Flüssen und schließlich im Meer. Diese Tatsache besichtigen Sie zum Beispiel auf Bali.

Wesentliche Indizien für das Entstehen hausgemachter Desaster sind sich breitmachende Bequemlichkeit, Handeln wider besseren Wissens, die kalkulierte Ausbeutung von Mensch und Natur und deren Einpreisung als Wettbewerbsvorteil in das Geschäftsmodell, unterlassene Sofortmaßnahmen bei ersten deutlichen Anzeichen einer ungesunden Entwicklung, eine verengte Sichtweise auf komplexe Herausforderungen, Schuldzuweisungen vorzugsweise an Wehrlose, die Rechtfertigung von Machtlosigkeit, die Abschottung von Tatsachen, Gier, das Primat des persönlichen Vorteils, kurzfristige Optima eines Teils auf Kosten der anderen Teile des Ganzen, Alternativlosigkeit als Argument, die unterlassene Pflege von Fähigkeiten und Material, symbolischer Aktionismus, das Unterschätzen von exponentiellen Entwicklungen und damit von Zeit und den benötigten Mitteln, um aufkeimende Desaster im Keim zu ersticken.

Unternehmen agieren innerhalb von Tatsachen

Hohe Energiekosten, der Arbeitskräftemangel, die häufig fehlenden Grundqualifikationen des Nachwuchses und dessen hohe Ansprüche, sich sprunghaft verändernde Gesetzeslagen und der starke Normendruck des Gesetzgebers in Deutschland oder seitens der EU, störanfällige Lieferketten und nicht eingehaltene Liefervereinbarungen, eine überbordende und zunehmend dysfunktionale Bürokratie, das marode Verkehrsnetz zu Wasser, auf der Straße und der Schiene, die schleppende Digitalisierung und deren mangelhafte Infrastruktur sind Tatsachen, denen Unternehmen gegenüberstehen.

Aus dieser Melange resultiert das Risiko plötzlich eskalierender Probleme, die in ihrer Einwirkung auf andere Tatsachen sehr rasch sehr komplexe Schadensereignisse erzeugen können. Hinzu kommen externe unplanbare Störereignisse, zum Beispiel durch Pandemien, Extremwetter, Politik und Krieg und möglicherweise betriebsinterne Verhaltensweisen, die das Entstehen von hausgemachten Desastern begünstigen.

Aus den Wirkungen der Rahmenbedingungen, externer Störereignisse und des eigenen Verhaltens resultiert die unternehmerische Wirklichkeit als wahrnehmbare Tatsachen. Um zukünftige Tatsachen und ihre Wirkungen auf ein Unternehmen zu beeinflussen, muss es sein Handeln in der Gegenwart verändern. Damit gestaltet ein Unternehmen Zukunft, zumindest begünstigt es gewünschte Eintrittswahrscheinlichkeiten in einer kommenden Gegenwart.

Die Möglichkeit, wirksam zu handeln findet ihr Ende immer dann, wenn ich ausgeliefert und wehrlos bin. Doch ausgeliefert und wehrlos sein ist nicht selten das Ergebnis eigenen Handelns und hier ist wichtig, auch Nicht-Handeln als Handlung zu erkennen, mit der man die Eintrittswahrscheinlichkeit einer neuen Realität nach und nach auf 100 Prozent erhöht. Solange ein Spiel nicht abgepfiffen ist, ist es nicht verloren. Und die meisten Menschen verlieren nicht, sie geben auf. Das gilt auch für Unternehmen.

Zentrale Aspekte für unternehmerischen Erfolg

Der Erfolg jedes Unternehmens gründet sich auf seine Verlässlichkeit. Seine Produkte und Dienstleistungen müssen am Markt bestehen. Das Unternehmen produziert diese mit engagierten und fähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in guter Qualität zu marktfähigen Preisen bei hoher Verfügbarkeit. Dafür benötigt jedes Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen, von der Rechtssicherheit bis zu einem kalkulierbaren Marktumfeld, es benötigt funktionierende Prozesse innerhalb einer soliden Statik, es bedarf einer Unternehmenskultur, die Fleiß, Einsatz, Leidenschaft, Kritik und neue Ideen konstruktiv zu einem guten System in lernenden Regelkreisen zusammenfügt.

Innerhalb der Tatsachen einer ächzenden Statik in Deutschland, Einschlägen aus heiterem Himmel und hausgemachten Desastern klingen diese Erfolgsfaktoren als wohlfeile Lehrbuchromantik. Doch diese Erfolgsfaktoren gelten unabhängig von den Rahmenbedingungen. Diese und die externen Störereignisse bestimmen das Maß der Wirksamkeit der Erfolgsfaktoren. Desto günstiger die Rahmenbedingungen, desto kraftvoller kann sich der Erfolg entfalten. Hieraus ergeben sich drei zentrale Erfolgsaspekte:

  1. Innerhalb der Umweltbedingungen agieren. Das Unternehmen muss innerhalb einer gegebenen Statik effektiv und effizient funktionieren. Es muss sich den Umweltbedingungen anpassen, diese wo möglich zu seinen Gunsten ändern oder sich davon unabhängig machen. Die Anpassung an eine klare und verlässliche Rechtsordnung ist vermutlich einfacher als an eine korrupte und von willkürlichen Claninteressen dominierte Ordnung, doch für beide Statiken gibt es Lösungen.
  2. Gesunde Paranoia entwickeln. Das Unternehmen muss sich gegen externe Störereignisse wappnen, um mögliche Schäden zu minimieren und Risiken abzufedern. In einem Land mit einer seit Jahrzehnten verlässlichen Stromversorgung ist das Störereignis eines Stromausfalls so gering, dass eine komplette autarke Stromversorgung als Backup vermutlich eine über das Ziel hinausschießende Investition ist. Hier genügt unter Umständen ein kleines Notfallsystem, dass für wenige Tage die existenzielle Basisversorgung sicherstellt. In einem Land mit häufig auftretenden Stromausfällen unklarer Dauer sieht das völlig anders aus.
  3. Leistungsfähiges Immunsystem trainieren. Das Unternehmen muss die Entstehung hausgemachter Desaster unterbinden. Hier helfen eine veränderungsfreudige Unternehmenskultur, transparente Geschäftsprozesse, Ehrlichkeit in der Beurteilung der Sachlage, ein funktionierendes Controlling und nach dem Prinzip der kaufmännischen Vorsicht erstellte Forecasts, definierte Risikokorridore und eine Leistungskultur, die das konstruktiv kritische Hinterfragen als Erfolgsfaktor begreift. Und wenn ein Problem eskaliert, dann müssen die Gegenmaßnahmen schneller eskalieren als das Problem.

Der Gorilla, der schwarze Schwan und der weiße Elefant sind immer da – ebenso wie das Böse, das Verdrängen und die Faulheit, die Geltungssucht und das Dominanzgebaren. Das Gute, das klare Ansprechen, der Teamgeist, der Fleiß und das Engagement um der Sache willen sind auch immer da. Wir sind dafür verantwortlich, uns gegenseitig auf den Gorilla hinzuweisen, den schwarzen Schwan als Wahrscheinlichkeit in unsere Überlegungen einzubeziehen und den weißen Elefanten im Raum zu benennen. Es hilft sehr, blinde Flecken als solche anzuerkennen und eine Kultur der professionellen respektvollen Tabulosigkeit über alle Hierarchien hinweg zu leben. Wir sind dafür verantwortlich, wie sich die Dinge entwickeln.

Schlüsselfaktoren für resiliente Geschäftsmodelle

Der Begriff Resilienz erschließt sich innerhalb des jeweiligen Kontextes. Physikalisch betrachtet definiert sich die Resilienz eines Materials oder einer Materialmischung an seiner Eigenschaft, nach einer extremen Belastung wieder seinen Ursprungszustand einzunehmen. Das Material oder die Materialmischung hat ein Gedächtnis, wie es sich idealerweise ausformt. Werfen Sie einen Gummiball kräftig an die Wand. Er wird zurückspringen und Sie können ihn ohne Anzeichen einer Veränderung noch und noch werfen. Werfen Sie einen Kirschkuchen an die Wand. Er wird nicht zurückspringen und Sie werden wesentliche physikalische Veränderungen feststellen.

Oder drücken Sie ein Brot kräftig ein. Findet es rasch in seine Ursprungsform zurück, dann reifte es sehr wahrscheinlich mindestens 24 Stunden vor dem Backen und es ist frisch. Bleibt es nach dem Drücken klumpig zusammengequetscht, dann sind vermutlich industrielle Backtriebmittel im Brot oder es ist alt. Man könnte sagen, ein resilientes Brot hat ein Gedächtnis, welche Form die ihm angemessene ist.

Nicht eingeschlossen in die naturwissenschaftliche Betrachtung der Resilienz ist hierbei die chemische Veränderung. Wenn sie den Gummiball und den Kirschkuchen zu stark erhitzen, werden beide ihren Aggregatszustand und ihre Eigenschaften irreparabel verändern.

Die Medizin nennt ein Gewebe dann resilient, wenn es sich nach einem Eindrücken oder Einzwicken wieder unverletzt entspannt. Kneifen Sie einem dehydrierten Menschen mit zwei Fingern sanft in die blasse Backe, die Falte wird lange Zeit stehen bleiben. Bei einem ausreichend mit Wasser versorgten Gewebe entspannt sich das Gewebe nach dem Kneifen umgehend. Resultiert aus dem Kneifen der Backe eine psychische Störung, dann zeigt der Gekniffene kein resilientes Verhalten, seine Psyche hat sich nicht mehr entspannt.

Damit verbunden beschreibt die Psychologie Resilienz als eine mentale Fähigkeit von Menschen, psychisch belastende Ereignisse, die als Schock oder als traumatische Erfahrung über einen kürzeren oder längeren Zeitraum auf den Menschen einwirken, aus eigener Kraft zu reflektieren, zu verarbeiten, und zu überwinden um sich schließlich wieder als gesund, tatkräftig und stark zu empfinden. In der gebotenen Kürze sei hier Resilienz als Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit beschrieben.

Soziologisch betrachtet bedeutet Resilienz die Widerstandsfähigkeit von Menschengruppen – zum Beispiel die Bevölkerung Deutschlands – bei Störereignissen wie Pandemien und Extremwetter. Hierbei geht es weniger um die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes. Es geht darum, als Gruppe ausreichend anpassungsfähig und lernfähig zu sein, um Störereignisse ohne dauerhafte Schädigungen der Gruppe zu überstehen und zu bewältigen, schließlich neue Stärken für das Gruppenverhalten zu entwickeln und aus dem neuen Wissen neue Lösungen zu generieren, die das Risiko gleichgearteter Schadensereignisse minimieren.

Resiliente Unternehmen vereinen alle oben genannten Eigenschaften. Resiliente Unternehmen behalten unter Druck ihr Gedächtnis. Lässt der Druck nach, finden resiliente Unternehmen umstandslos zu der ihnen angemessenen Form zurück. Externe Störereignisse und eskalierende Desaster können resiliente Unternehmen aus eigener Kraft reflektieren, verarbeiten und überwinden. Sie sind ausreichend anpassungsfähig und lernfähig, um Störereignisse ohne dauerhafte Schädigungen zu überstehen und zu bewältigen und entwickeln schließlich neue Stärken, um künftigen Krisen besser zu begegnen. Resiliente Unternehmen haben eine widerstandsfähige Wertearchitektur. Aus ihr schöpft das Unternehmen sein Vertrauen in seine Selbstwirksamkeit unter sich verändernden Bedingungen.

Resilienz umfasst auch die Autarkie. Diese spannt sich auf zwischen der Selbstgenügsamkeit und der Unabhängigkeit. Die Sprachwurzel autós meint das Selbst, das Eigene, die Autonomie. Das arkéin meint das Abwehren, Helfen und Ausreichen. Autarkie ist also auch die Fähigkeit, Krisen aus eigener Kraft abzuwehren und sich selbst helfen zu können. Unternehmerisch betrachtet ergibt die Selbstgenügsamkeit keinen Sinn, denn man will ja mit seinen Produkten und Dienstleistungen Werte schaffen, diese erfolgreich am Markt platzieren und den daraus erzielten Mehrwert wieder investieren. Dafür ist ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Autonomie eher hilfreich als ein dichtes Netz von Abhängigkeiten und eine unzureichende Kraft, die im Krisenfall der Hilfe Dritter bedarf.

Ebenso mit der Resilienz verbunden ist die Nachhaltigkeit, genauer, das nachhaltige Wirtschaften. Es meint das ausbeutungs- und emissionsfreie Wirtschaften vorzugsweise in Regionalbezügen – von der Lieferkette bis zu den Absatzmärkten, von den Ausbildungsplätzen bis zu den Mitarbeitern, von deren fairer Entlohnung bis zu akzeptierten Marktpreisen für qualitätvolle, langlebige, reparierbare und schadstofffreie Produkte und  verlässliche Dienstleistungen in einer abfallfreien Produktions- und Logistikkette, von der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen bis zum gesellschaftlichen Engagement im Einzugsgebiet des Unternehmens und einem angemessenen Gewinn für Investitionen in technischen und sozialen Fortschritt für eine dauerhafte Marktpräsenz.

Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sind deutlich krisenfester und widerstandsfähiger als vergleichbare Wettbewerber ohne Nachhaltigkeitsstrategie. Denn die Nachhaltigkeitsstrategie beinhaltet robuste Lieferketten, verlässliche Partnerschaften, eine Vertiefung der Wertschöpfungskette für mehr Hoheit über die Schaffung von Qualität, einen klugen Einsatz von Material und Energie und eine attraktive Positionierung im Markt.

Resilient + Autark + Nachhaltig = Die RAN-Strategie

Kluges Management muss sich der Tatsache der blinden Flecken stellen. Blinde Flecken sind in dem Maße unvermeidlich, wie unser Erfahrungshorizont und unsere Vorstellungskraft unser Denken limitieren. Gefährlich werden blinde Flecken immer dann, wenn man sich etwas nicht vorstellen will. Vorstellbare Wirklichkeiten finden in vier Dimensionen statt:

Uns Bekanntes Uns Unbekanntes
Unser Wissen Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie wissen. Es gibt Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie nicht wissen.
Unser Unwissen Es gibt Dinge, die wir nicht wissen wollen. Es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen.

Effizientes Management muss seine Mittel für eine möglichst hohe Wirksamkeit konzentrieren. Weder Zeit, Geld noch Wissen sind unendlich. Es gilt, das Maß an Beschränktheit zu minimieren und diese gleichzeitig in Demut zu akzeptieren. Gutes Management agiert mit beschränkten Mitteln innerhalb unvollständiger Informationen. Im ersten Schritt klären Sie folgende Fragen:

An die Umweltbedingungen anpassen

Welchen Umweltbedingungen sind wir ausgesetzt?
Welche Umweltbedingungen sind für uns relevant?

Gesunde Paranoia entwickeln

Welche Störereignisse sind bereits eingetreten?
Welche Störereignisse sind noch nicht eingetreten?

Leistungsfähiges Immunsystem trainieren

Wo ist unser Immunsystem stark?
Wo ist unser Immunsystem schwach?

Aus der Kombination der zentralen Erfolgsaspekte Anpassung, Paranoia und Immunsystem mit den Schlüsselfaktoren Resilienz, Autarkie und Nachhaltigkeit ergibt sich folgendes Frageraster je Handlungsfeld:

 

Handlungsfeld Resilienz stärken: Substanz wirksam schützen Autarkie erhöhen: Freiheitsgrade dauerhaft erhöhen Nachhaltig verändern: Wertschöpfung robust gestalten
Innerhalb der Umweltbedingungen agieren An welche Umweltbedingungen passen wir uns an? Von welchen Umweltbedingungen machen wir uns unabhängig? Welche Umweltbedingungen ändern wir für mehr Nachhaltigkeit?
Gesunde Paranoia für mögliche Störereignisse entwickeln Auf welche Störereignisse bereiten wir uns vor? Von welchen Störereignissen machen wir uns unabhängig? Welche Störereignisse nutzen wir für mehr Nachhaltigkeit?
Leistungsfähiges Immunsystem trainieren Welche unternehmerischen Schwächen verringen wir? Welche unternehmerischen Stärken bauen wir aus? Wie nutzen wir unsere unternehmerischen Stärken für mehr Nachhaltigkeit?

Aus den Antworten formt das Unternehmen seine RAN-Strategie. Diese gestaltet sich aus dem Schutz der Substanz des Unternehmen, dessen Erhöhung der Freiheitsgrade und der Entwicklung eines robusten wertschöpfenden Geschäftsmodells. Für eine fundamentale Analyse und der Gestaltung einer individuellen RAN-Strategie muss das Unternehmen für jedes Handlungsfeld das gesamte Frageraster heranziehen.

Folgende Beispiele mögen in ihrer verkürzten Darstellung die Entwicklung einer individuellen RAN-Strategie plakativ illustrieren. Natürlich können je nach Ausgangslage und Einflussfaktor die Lösungen variieren. Jede Lösung reflektiert auf ein Handlungsfeld:

Handlungsfelder in Bezug zum Umfeld Resilienz stärken: Substanz wirksam schützen Autarkie erhöhen: Freiheitsgrade dauerhaft erhöhen Nachhaltig verändern: Wertschöpfung robust gestalten
Hohe Bezugskosten für extern zu beschaffende Energie Wir reduzieren den Energieeinsatz, ohne unsere Leistungsfähigkeit zu schwächen. Unsere Energieversorgung ist diversifiziert und erfolgt möglichst aus eigener Kraft. Wir schaffen entlang unserer Lieferkette ein hohes Maß an Energieautarkie.
Manifester Arbeitskräftemangel Wir ersetzen Routinearbeit durch KI gesteuerte Prozesse. Wir erhöhen die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter, damit diese umfassender agieren können. Wir bilden selber aus und bieten sehr gute berufliche und private Perspektiven und Möglichkeiten.
Rissige Lieferketten Wir reduzieren die Komplexität der Lieferketten und straffen diese. Wir erhöhen die Fertigungstiefe im Unternehmen. Wir investieren in regionale und robuste Lieferketten.
Wertegetriebener Konsum der Milieus Markensubstanz stärken und kommunizieren. Markenführerschaft in attraktiven Milieusegmenten anstreben. Dauerhafte Bindung der Milieus durch Schaffung eines Sehnsuchtsortes.
Hohe Steuern und Abgaben Ausschöpfen aller rechtlich legalen Mittel, um Steuern und Abgaben anzupassen. Bestehende Strukturen entlang geeigneter Rechtsformen anpassen. Neue schlanke Strukturen entlang geeigneter Rechtsformen entwickeln.
Bürokratische Anforderungen Schwellenwerte beachten, die zu erhöhten Anforderungen führen. Bürokratische Anforderungen wo immer möglich, automatisieren. Neue Strukturen schaffen, die Bürokratie vermeiden.
Marode öffentliche Infrastruktur Den Kosten- und Zeitaufwand aller Prozesse analysieren und straffen, wo möglich. Bestehende Prozesse substituieren, neue Prozesse etablieren. Eine eigene Infrastruktur innerhalb der Lieferkette aufbauen.
Politische Unwägbarkeiten Politisch kritische Entscheidungen antizipieren und Vorsorge treffen. Von politischen Entscheidungen unabhängig machen. Politik im Verbund beeinflussen.
Handlungsfelder in Bezug zu Störereignissen Resilienz stärken: Substanz wirksam schützen Autarkie erhöhen: Freiheitsgrade dauerhaft erhöhen Nachhaltig verändern: Wertschöpfung robust gestalten
Krieg Notfallpläne ausarbeiten. Vitalfunktionen schützen. Möglichkeiten ausloten, für die Verteidigung nützlich zu sein. Robuste Doppelstrukturen schaffen, die auch im Frieden nützlich sind. Alternative  Geschäftsfelder entwickeln. Robuste Produktions- und Lieferketten im Verbund und diversifizierte  Absatzmärkte.
Pandemien Schutzkonzepte, die sofort umgesetzt werden können. Erfahrungswissen systematisch nutzbar machen. Pandemieresistente und systemrelevante Geschäftsfelder entwickeln, die im Bedarfsfall sofort greifen. Robuste Produktions- und Lieferketten im Verbund und diversifizierte  Absatzmärkte.
Terror Schutzkonzepte entwickeln und regelmäßig trainieren.
Extremwetter Vorbeugende Maßnahmen, um die Auswirkungen zu begrenzen. Funktionierende Notfallpläne. Beseitigung durch Nachlässigkeit und Fahrlässigkeit entstandene Risikoherde. Reduzierung des Schadensrisikos. Bekämpfung der Ursachen. Schaffung eines Umfeldes, in dem Störereignisse unwahrscheinlicher werden.
Handlungsfelder in Bezug zum Immunsystem Resilienz stärken: Substanz wirksam schützen Autarkie erhöhen: Freiheitsgrade dauerhaft erhöhen Nachhaltig verändern: Wertschöpfung robust gestalten
Unternehmenskultur Kultur der professionellen Tabulosigkeit etablieren. Das Geschäftsmodell auf mögliche Zukünfte hin anpassen und diversifizieren. Veränderungsfreude und Wertschöpfung, Sicherheit und Wagnis miteinander kombinieren.
Controlling und Forecasts Aussagefähige Kennzahlen. Transparenz, Klarheit und Vergleichbarkeit. Analyse von Wirkungs-zusammenhängen für abgewogene Entscheidungen für mehr Autarkie. Ergebnisse, Forecasts und Risikokorridore als eine Perspektive strategischer Entscheidungen.
Krisenmanagement Regelmäßiges Krisentraining – von der Psychologie über die Kommunikation bis zu technischen Abläufen. Das Erfahrungswissen jeder Krise und jedes Krisentrainings führt zu konkreten Verbesserungen. Das Antizipieren von Krisen mündet in Maßnahmen, deren Eintrittswahr-scheinlichkeit signifikant zu senken.
Digitalisierung Konsequente Digitalisierung aller Prozesse, den Schutz dieser und ihrer Daten. Schlanke und effiziente Verfahren mit hoher Usability – von der Warenbestellung bis zur Kunden-kommunikation im Online-Shop Digitale Vernetzung innerhalb der gesamten Liefer- und Absatzkette.
Markenversprechen Analyse der Markensubstanz, Stärkung der Stärken und Reduzierung der Schwächen. Glaubwürdige Entwicklung der Markenwerte an die Werte der kaufkraftstarken Milieus. Etablierung eines Lifestyles als Sehnsuchtsort, für den die Produkte und Dienstleistungen stehen.

Vorliegende Zeilen für die Entwicklung resilienter Geschäftsmodelle müssen in der hier gebotenen Kürze als Skizzen und Gedankenanstöße dienen. In der Praxis entscheiden immer der Einzelfall und die individuelle Ausgangssituation des Unternehmens.

Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die an den Standort Deutschland gebunden sind, liegen einige Handlungsfelder klar auf der Hand. Wer begehrenswerte Produkte und Dienstleistungen entwickelt und herstellt, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbildet, fördert und gut behandelt, robuste Lieferketten mit verlässlichen Partnern schafft, die Digitalisierung für effiziente Prozesse nutzt und mit idealerweise selbst produzierter Energie achtsam umgeht liegt mit Sicherheit richtig. Weitere Handlungsfelder erschließen sich womöglich auf Grundlage einer sauberen Analyse und vor allem erschließen sich daraus die sieben W: Was ist dringend? Was ist wichtig? Wo ist der größte Wirkungsgrad? Wie setzen wir Erkenntnisse in Taten um? In welcher Reihenfolge packen wir die Themen an? Wie begünstigen wir effizientes Handeln? Wen holen wir an Bord?

Ihr

Stefan Theßenvitz

Mehr Anregungen und Perspektiven rund um das Thema Resilienz, Autarkie und Nachhaltigkeit finden Sie auf dieser Website:

TUM – Technische Universität München | Existenzgründerseminar SS 2024

Auch im SS 2024 stehen wir der Technischen Universität München als Marketingpaten zur Verfügung – Fakultät für Informatik, Prof. Dr. Michael Gerndt, Institut für Informatik, Lehrstuhl für Rechnerarchitektur & Parallele Systeme.

Auch dieses Jahr liegt der Schwerpunkt unserer Mitarbeit auf der Marktanalyse. Die Studenten beziehen sich im Rahmen der Entwicklung Ihrer Geschäftsidee auf die Methoden und Werkzeuge der Marktanalyse, um mit Hilfe dieser ihr Geschäftsmodell zu überprüfen und marktfähig zu gestalten.

Unsere Aufgaben im SS 2024

Wir beraten, betreuen und begleiten Studenten seit 1997 im Rahmen des hochschuleigenen Seminars Existenzgründung.

Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes | Seminar – Nachhaltig wirtschaften im Handwerk

Im Rahmen der Ausbildung für Meisterschüler:innen des Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes halten wir in dessen Auftrag am 9. Juli 2024 ein Seminar: Nachhaltig wirtschaften im Handwerk.

Nachhaltig wirtschaften ist das Herzstück jedes klugen Unternehmenskonzepts und der entscheidende Wertschöpfungshebel. Erfolgreiche Unternehmer:innen wissen: Im 21ten Jahrhundert zahlt sich nachhaltiges Wirtschaften vielfach aus >>> Geringere Kosten, mehr Wertschöpfung, effizientere und robuste Prozesse, verlässliche Partnerschaften, höhere Produktivität, begeisterte Kunden in attraktiven Zielgruppensegmenten, engagierte Mitarbeiter:innen, hohe Glaubwürdigkeit durch Transparenz und Beweise, Produkte und Dienstleistungen mit Sinn, zukunftsweisende Marke mit Strahlkraft, breite Anerkennung und Akzeptanz in der Gesellschaft.

Insbesondere für das Handwerk gilt: Nachhaltig wirtschaften ist eine smarte Mehrwertstrategie. In dem Seminar beleuchten wir in vier Modulen die acht zentralen Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens und geben den Meisterschüler:innen an Hand eines Praxisbeispiels einen fundierten Einblick in die spannende Materie.

1tes Modul

  • Über Organisationen | Wie Organisationen unser Handeln prägen
  • Über Menschen | Milieus und ihre Bezüge zur Nachhaltigkeit

2tes Modul

  • Über Nachhaltigkeit | Was ist Nachhaltigkeit und was ist sie nicht
  • Nachhaltige Ziele | Ziele beschreiben die angestrebte Zukunft

3tes Modul

  • Nachhaltigkeit messen | qualitative und qualitative Faktoren bestimmen
  • Über Nachhaltigkeit berichten | Transparenz und Nachvollziehbarkeit

4tes Modul

  • Nachhaltig kommunizieren | Eine neue kommunikative Vereinbarung
  • Nachhaltige Nutzen | Wie Nachhaltigkeit die Welt konkret besser macht

Eine Machtfrage | Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik

Die Geschichte des dritten Buches „Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik“ beginnt zweimal. Im Laufe der Recherchen für die ersten beiden Bücher „Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert“ und „Nachhaltig wirtschaften in der Praxis“ und deren Niederschriften entstand viel Begleitmaterial, das sich zwar thematisch in das Thema Nachhaltigkeit fügte, aber nicht in den Kontext der jeweiligen Bücher.

Eine wesentliche Erkenntnis aus den ersten beiden Büchern ist: Unternehmen arbeiten immer im System – sie arbeiten innerhalb einer Rahmenhandlung bestehend aus geltendem Recht, Normen und kulturellen Vereinbarungen. Die Gesellschaft und die Politik können diese Rahmenhandlung neu definieren, sie arbeiten am System.

Aus dieser Erkenntnis entstand nach und nach die Idee, dieses bereits in Skizzen vorliegendes Begleitmaterial unter der Perspektive Gesellschaft und Politik zu subsumieren und in ein drittes Buch zu packen. Während der Arbeit an dem dritten Buch erschien das zweite Buch „Nachhaltig wirtschaften in der Praxis“ und wir zogen protzstolz los und begaben uns auf die Ochsentour.

Im letzten halben Jahr öffneten sich uns mit unserem Anliegen viele Türen, auch in der Politik, und wir freuten uns auf die sich daraus ergebenden Möglichkeiten, hier starke Bündnispartner zu finden, das Konzept und die Werkzeuge für das nachhaltige Wirtschaften mit politischer Unterstützung und Fürsprache in konkrete Taten zu übersetzen – insbesondere mit und für mittelständische Betriebe, die in regionalen Bezügen arbeiten.

Entlang dieser konkreten Erfahrungen mit der Politik – von der Kommunalpolitik bis zur Bundespolitik – und wir sprechen hier ausschließlich von Regierungsparteien auf kommunaler Ebene, auf Landes- und Bundesebene beginnt das dritte Buch zum zweiten Mal. Die Rückmeldungen sind in der Tat bemerkenswert, was im Folgenden in Auszügen zu Protokoll gegeben sei, und vor allem, damit gewann das dritte Buch etwas an Schärfe.

Fünf Beispiele mögen das Spektrum der politischen Verfasstheit aufzeigen, innerhalb derer die proklamierte Transformation unseres Landes hin zu einer nachhaltig agierenden Gesellschaft und Wirtschaft stattfinden soll. Beginnen wir ein besonders schön formuliertes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit aus dem Mund eines Bürgermeisters*, mit dem wir mehrere offizielle und informelle Gespräche führten. Abschließend meinte er*: „Damit befasse ich mich, wenn ich in Rente bin.“

Ein Gemeinderat* polterte uns nach der Lektüre an: „Nehmen Sie erstmal den Kopf aus den Wolken und kommen Sie mit den Füßen in der Wirklichkeit an. Werden Sie erstmal erwachsen.“ Das empfand ich, der letztes Jahr in die 61te Runde seines Lebens ging, auch als Kompliment, nach wie vor so viel jugendliche Unbekümmertheit auszustrahlen. Und es erinnerte mich tatsächlich an meine Jugend, in der mir friedensbewegt im Parka in einer Einer-Welt-Initiative mitarbeitend immer wieder genau diese wütend-schroff-zurechtweisende Soundwolke an unserem kirchlichen Basar entgegengroovte.

Die uns Ende Februar! entgegengebrachte Aussage eines Mitarbeiters* im politischen Regionalmanagement – „das sollten wir nach der Sommerpause weiterbearbeiten“ – ist  dialektisch dicht dran an dem Rententext. Auch hier spürt man körperlich die aus der täglichen Arbeit resultierende Erschöpfung im Dienst am Gemeinwohl, die keinen anderen Blick als den aus der Froschperspektive im Angesicht des zu verrichtenden Tagesgeschäfts ermöglicht. Das ist der bewährte Sound des Sachzwangs, der alternativlos zur völligen Erschlaffung jeglicher Imagination führt.

Begeben wir uns anekdotisch auf die politische Landesebene und bleiben wir bei körperlichen Empfindungen. Nach einigen Annäherungen und Anbahnungen führten wir  schließlich ein einstündiges Gespräch mit einem Landespolitiker*, der uns immer wieder versicherte, wie dicht dran er am Thema sei mit der Nachhaltigkeit. Dessen Versicherungen waren gefüllt mit lebensprallen Erinnerungen an die schöne Jugendzeit, in der man selbstverständlich bereits auch schon so getickt habe. Als wir dann gesprächsweise auf die Zielgerade einbogen mit der Frage, was denn mit Unterstützung der Landespolitik konkret möglich sei, da wurde auch der Landespolitiker konkret: „Meine Kollegen bekommen bei dem Wort Nachhaltigkeit Würgreiz.“

Beschließen wir die Exkursionen in die Verfasstheit der Politik – zur Erinnerung: wir berichten ausschließlich von Gesprächen mit Politikern* in Regierungsverantwortung – mit einem Diskurs auf Bundesebene. Im Zuge unserer Arbeit mit Unternehmen wissen wir aus erster Hand, welche Programme diese zur Förderung des Nachhaltigen Wirtschaftens nutzen oder welche Programme für sie in Frage kommen. Hier geht es nicht um Subventionen, es geht schlicht um fachliche Unterstützung im komplexen Dickicht der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Stichworte dazu: Scope 1, 2 und 3 – die Profis wissen, was ich meine.

Eines dieser Programme lief jahrelang super und seit einem Jahr fast nicht mehr, einfach weil die Bundesmittel und das muss man so sagen, brutal zusammengestrichen wurden. Aus acht produktiven Vollzeitstellen wurde über Nacht eine Teilzeitstelle. Seitdem wird das Programm, dessen inhaltliche Durchführung die Unternehmen aus eigener! Tasche bezahlen, nicht mehr nachgefragt. Aus der den Diskurs abschließenden Antwort des Wirtschaftsministeriums: „Wir werden uns weiterhin für die nachhaltige Transformation in der Wirtschaft einsetzen. Wir möchten Anreize zum fossilfreien Wirtschaften setzen und werden uns dafür auch fortlaufend einsetzen.“ Ach ja? Dann wünschen wir uns bitte Butter bei die Fische.

Der Politik auf allen Ebenen sei gesagt: Wir haben in den letzten Jahren sehr viele mittelständische Unternehmen kennengelernt, die sich auf den Weg des nachhaltigen Wirtschaftens begeben und dafür enorme Kraft, Zeit und Geld investieren. Das Einzige, was an allen Ecken und Enden fehlt ist ein konzertierter politischer Wille, einen verlässlichen Rahmen zu schaffen, die Kräfte der freien Wirtschaft zu koordinieren und zu bündeln und auch ein wenig Geld in die Hand zu nehmen – letztlich zum Wohl unseres Landes (gut, das ist etwas pathetisch aber an dieser Stelle gestattet). Wir befinden uns nach den vielen Gesprächen auf politischer Ebene gleichermaßen ernüchtert und wohlauf. Wir sind frohen Mutes, ihn* irgendwo und irgendwann zu treffen: den Politiker* mit Tatkraft, das nachhaltige Wirtschaften zu befördern.

Unsere geschilderten Erlebnisse sind keinesfalls eine Pauschalkritik in Richtung Politik und Politiker*. Es gibt die Guten, das wissen wir. Es gibt wunderbare Beispiele, dass es miteinander gelingen kann, nachhaltig zu wirtschaften. Viele Gemeinden in Deutschland sind bereits mit intelligenten Lösungen energieautark. Es gibt Unternehmen, die in Regionalverbünden klug miteinander wirtschaften. Deren Ideen und Konzept reichen bis hin zu Maschinenringen und regionalen Wertschöpfungsketten. Es gibt Gemeinden, in denen das bürgerschaftliche Engagement sehr gut funktioniert. Es gibt Regionen, die klug mit ihren Ressourcen umgehen – bis hin zur Nutzung des Gebäudebestandes.

Es sind einfach noch zu viele Politiker*, die aus welchen Motiven heraus auch immer das alte Spiel spielen. Es sind einfach viel zu wenige Politiker*, die sich ins Neue trauen, es sind viel zu wenige, die eine verbindende Idee formulieren und dort konkret wirksam werden, wo sie gestellt sind. Leider ist der Begriff Nachhaltigkeit im politischen Diskurs mittlerweile verbrannt. Die damit verbundenen Konnotationen sind Schuld, Strafe, Verbote, Verzicht, Fremdbestimmung. All das ist grundfalsch und auch Teil des alten Spiels – teile und herrsche. Nachhaltigkeit bedeutet mitmachen, miteinander arbeiten, kluge Lösungen, sachbezogener Diskurs, Verantwortung, Regionalbezug, konkrete Verbesserungen, Wohlstand und Wohlfahrt.

Unser froher Mut speist sich auch aus dem Wissen aus Interviews und Diskussionen mit Menschen aller Couleur, aus Dokumentationen und Befragungen im Rahmen unserer Arbeit, aus der Sozialforschung und belegbaren Fakten des Verbraucherverhaltens aus unserer Marktforschung: Die Gesellschaft ist so weit: Sie will mit weit überwiegender Mehrheit in einem Land leben, das den nachhaltigen Lebensstil befördert – zum Wohle aller. Ihre stärksten Mitstreiter:innen finden sie in verantwortlich handelnden – meist mittelständischen – Unternehmen. Was zu tun bleibt: Wir müssen die Politiker* druckvoll ermuntern, sich hier einzuhaken und in die gleiche Richtung mitzuziehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Dir eine vergnügliche Lektüre des Buches „Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik“. Möge es ein Anstoß sein, gemeinsam bessere Lösungen für ein gedeihliches Miteinander zu finden. Nachhaltigkeit ist wie alles im Leben eine Machtfrage. Wer macht´s?

Ihr

Stefan Theßenvitz

Das Buch gibt es in meinem Webshop als einmalige und limitierte Schmuckauflage: https://shop.thessenvitz.de/produkt/nachhaltigkeit-in-gesellschaft-und-politik/

*Selbstverständlich beinhaltet das hier verwendete generische Maskulinum die Möglichkeit aller Geschlechter. Gestatten Sie dieses bitte aus Gründen der Anonymisierung. Es genügt völlig, wenn sich die jeweils angesprochenen Personen in den Zitaten wiedererkennen.

HSLU Hochschule Luzern – Musik | Nachhaltige Musikschulen gestalten die Zukunft – Seminar

Im Rahmen der Weiterbildung Musik der HSLU Hochschule Luzern – Musik arbeiten wir am 4. April 2025 im Rahmen eines Seminars am Konzept der nachhaltig agierenden Musikschule.

Inhalt

Musikschulen sind kulturelle Bildungsorte des Mitmachens und des Mitgestaltens. Musikschulen sind soziokulturelle Einrichtungen – sie organisieren sich selbst, sie sind integrativ, sie sind kommunikativ und sie handeln partizipativ. Sind Musikschulen damit bereits nachhaltig? Ja und Nein.

Musikschulen gestalten die Lebenswirklichkeit vor Ort mit – politisch und gesellschaftlich. Musikschulen arbeiten mit scharfen Sinnen und einem reflektierten Selbstbild auf der Grundlage von Fakten und beweisbaren Argumenten. Ein Nachhaltigkeitskodex unterstützt Musikschulen dabei, er enthält qualitative und quantitative Daten über die Wirkung der Musikschule in die Gesellschaft hinein.

Warum nachhaltiges Handeln erfolgreich sein wird: Viele Menschen wollen ihre Lebenswirklichkeit aktiv mitgestalten. Für weit über 50% der Menschen ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium für Lebensqualität. Nachhaltige Institutionen gestalten eine Zukunft mit Sinn – durchdacht, demokratisch, partizipativ und aktiv.

Themen

1tes Modul

  • Über Organisationen | Wie Organisationen unser Handeln prägen
  • Über Menschen | Milieus und ihre Bezüge zur Nachhaltigkeit

2tes Modul

  • Über Nachhaltigkeit | Was ist Nachhaltigkeit und was ist sie nicht
  • Nachhaltige Ziele | Ziele beschreiben die angestrebte Zukunft

3tes Modul

  • Nachhaltigkeit messen | qualitative und qualitative Faktoren bestimmen
  • Über Nachhaltigkeit berichten | Transparenz und Nachvollziehbarkeit

4tes Modul

  • Nachhaltig kommunizieren | Eine neue kommunikative Vereinbarung
  • Nachhaltige Nutzen | Wie Nachhaltigkeit die Welt konkret besser macht

Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Nachhaltige Musikschulen gestalten die Zukunft

Im Rahmen der Herbsttagung der Mitglieder des VdM Hessen am 14. November 2024 in der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg in Schlitz arbeiten wir im Rahmen eines einführenden Vortrags und einem Workshop am Konzept der nachhaltig agierenden Musikschule.

Musikschulen sind kulturelle Bildungsorte des Mitmachens und des Mitgestaltens. Musikschulen sind soziokulturelle Einrichtungen – sie organisieren sich selbst, sie sind integrativ, sie sind kommunikativ und sie handeln partizipativ. Sind Musikschulen damit bereits nachhaltig? Ja und Nein.

Musikschulen gestalten die Lebenswirklichkeit vor Ort mit – politisch und gesellschaftlich. Musikschulen arbeiten mit scharfen Sinnen und einem reflektierten Selbstbild auf der Grundlage von Fakten und beweisbaren Argumenten. Ein Nachhaltigkeitskodex unterstützt Musikschulen dabei, er enthält qualitative und quantitative Daten über die Wirkung der Musikschule in die Gesellschaft hinein.

Warum nachhaltiges Handeln erfolgreich sein wird: Viele Menschen wollen ihre Lebenswirklichkeit aktiv mitgestalten. Für weit über 50% der Bevölkerung in Deutschland ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium für Lebensqualität. Nachhaltige Institutionen ergeben Sinn und sind vielfältig sinnlich erfahrbar. Nachhaltige Institutionen gestalten die Zukunft – durchdacht, demokratisch, partizipativ und aktiv.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Über Organisationen | Wie Organisationen unser Handeln prägen
  • Über Menschen | Milieus und ihre Bezüge zur Nachhaltigkeit
  • Über Nachhaltigkeit | Was ist Nachhaltigkeit und was ist sie nicht
  • Nachhaltige Ziele | Ziele beschreiben die angestrebte Zukunft
  • Nachhaltigkeit messen | qualitative und qualitative Faktoren bestimmen
  • Über Nachhaltigkeit berichten | Transparenz und Nachvollziehbarkeit
  • Nachhaltig kommunizieren | Eine neue kommunikative Vereinbarung
  • Nachhaltige Nutzen | Wie Nachhaltigkeit die Welt konkret besser macht

EYRICH-HALBIG HOLZBAU GmbH | Marketing, Vertrieb und Kommunikation 2024

Im Jahr 2024 führen wir unsere umfassende Beratung und Betreuung zu den Themen Kundenzufriedenheit, Markenführung, Markenkommunikation und Nachhaltigkeit für EYRICH-HALBIG fort.

Die Schwerpunkte unsere Arbeit 2024: Zielgruppenspezifische Differenzierung der Websites, Zweite Entsprechenserklärung für den Nachhaltigkeitsbericht nach DNK, Projektdokumentationen in den Segmenten Privatkunden und Objektbau.

Die Ziele: Steigerung der Bekanntheit als Anbieter erstklassiger Bauten aus Holz für Privatkunden und im Objektbau. Ausbau der Bekanntheit für Energielösungen. Festigung des Images als nachhaltig wirtschaftender Betrieb.

Wir beraten und betreuen EYRICH-HALBIG seit 2015.

Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik

Perspektiven, Spielregeln und Lösungen für eine lebenswerte Zukunft der Spezies Mensch im schönsten Land der Welt – in Deutschland*

Die mächtigsten Werkzeuge für die Veränderung der Zukunft liegen in der Hand der Gesellschaft und der Politik. Unternehmen können nur innerhalb der Tatsachen arbeiten – sie wirken innerhalb der normativen Kraft des Faktischen. Gesellschaft und Politik können Tatsachen verändern, sie können Zukunft gestalten – sie schaffen die normative Kraft des Faktischen.

Unternehmen arbeiten IM System. Gesellschaft und Politik arbeiten AM System. Das unverhandelbare Leitziel für eine gute Zukunft ist die Nachhaltigkeit – in der Ökonomie, im Sozialen und in der Ökologie.

  • Format 17x24cm
  • 248 Seiten
  • 45 Fotos in Farbe
  • Softcover
  • Digitaldruck

Einmalige und limitierte Schmuckausgabe 2024


  • 38 € brutto
  • inkl. 19% MwSt.
  • inkl. Versand

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* Aus dem Kapitel LESEHINWEIS: Die gedanklichen Ausgangspunkte aller Bezüge auf die Gegenwart, auf die Verfasstheit unserer Welt, alle Überlegungen für Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik, alle Entwicklungs- und Gestaltungsperspektiven in diesem Buch gehen von meiner Heimat in Deutschland aus. Hier wurde ich geboren, hier lebe und arbeite ich, hier wurde ich sozialisiert, hier lernte ich zu denken, Zusammenhänge zu erkennen und mich verständlich zu machen – in meiner mir vertrauten Sprache. Dieser Beschränktheit bin ich mir bewusst. Bei allen Bemühungen um Kultur, Literatur, Musik, Reisen und all dem, was Menschwerdung ausmacht, bleibe ich deutsch. Gleichwohl hege ich die Hoffnung, dass Nachhaltigkeit als Universalprinzip ausgehend von meiner deutschen Art auch Anknüpfungspunkte für andere kulturelle Verfasstheiten bietet. […]

Eine Utopie tut Not, denn mit den bisherigen Werkzeugen wird es nicht gelingen, eine nachhaltige Gesellschaft zu gestalten ebenso wie mit der geübten Praxis, hier und da die Welt zu reparieren. Die Reparaturmaßnahmen sind Teil der alten Ordnung und dienen letztlich dazu, die alte Ordnung aufrecht zu erhalten. Mit der Hinwendung zur Utopie verbinde ich eine heftige Kritik an den aktuellen Zuständen in Deutschland, die anekdotisch angereichert sind mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen, hierbei folge ich dem Prinzip der subjektiven Geschichtsschreibung.

Wir sind alle Kinder unserer Zeit und können nur die uns in persönlichen Bezügen nahegekommene Vergangenheit in Verbindung mit ihrem lebensweltlichen Konnex erfassen. Es scheint vermessen, in diesen hyperkorrekten Zeiten ein möglicherweise in Teilen als ruppig empfundenes Buch vorzulegen – meine Frau nennt es liebevoll ein Krawallbuch – dessen Erkenntnisbeitrag allein daran scheitern mag, weil der Autor nicht die Form gewahrt hat. Ich meine es aufrichtig gut mit meinem Deutschland und meiner Sehnsucht nach einem Land, das innerhalb seiner kulturellen Verfasstheit einen kleinen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft der Spezies Mensch leisten kann.

BWHM | Akkreditierte Berater

Sie führen einen Handwerksbetrieb in Baden-Württemberg und wollen Ihren Betrieb weiterentwickeln? Sie wollen Ihre Strategie neu ausrichten, Ihr Marketing auf die Höhe der Zeit bringen oder mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell ganz vorne dabei sein?

Sie wollen Fördermittel für eine unabhängige Unternehmensberatung nutzen und gleichzeitig sicher sein, in guten Händen zu sein? Dann sind Sie hier richtig!

Wir sind als Berater bei der BWHM – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand – akkreditiert. Worauf Sie sich verlassen können: Attraktive Förderkonditionen, professionelles Management und eine gute Zusammenarbeit, die Ihrem Betrieb wirklich hilft.

Rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns Ihre Nachricht mit Ihrem Anliegen. https://www.thessenvitz-unternehmensberatung.de/kontakt-thessenvitz-unternehmensberatung/

Ihre Anja & Stefan Theßenvitz

BAFA-Berater

Sie wollen Ihr Unternehmen wirtschaftlich, finanziell, personell oder organisatorisch weiterentwickeln? Sie wollen einen guten Partner an Ihrer Seite, der Ihnen dabei hilft? Sie wollen Fördermittel für eine unabhängige Unternehmensberatung nutzen? Dann sind Sie hier richtig!

Auszug aus dem Förderkompass | Auf einen Blick Die Förderprogramme des BAFA, Seiten 58 und 59 https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesamt/foerderkompass.html

  • Unternehmensberatung | Mit dem Programm zur „Förderung von Unternehmensberatungen für KMU“ fördert das BAFA aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe.
  • Was? | Gefördert werden Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.
  • Wer? | Das Förderprogramm richtet sich an rechtlich selbstständige Unternehmen, die der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen entsprechen sowie ihren Sitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland haben.
  • Wie? | Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens. (siehe hierzu die pdf unter oben angegebenem Link).

THESSENVITZ Unternehmensberatung ist beim BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle als Berater zur Förderung unternehmerischen Know-hows akkreditiert.

Ein BAFA-Berater wird vor seiner Zulassung durch das BAFA geprüft. Die Prüfung umfasst die eingereichten Unterlagen Beratererklärung, Lebenslauf, Nachweis der Selbstständigkeit, Qualitätsnachweise und Maßnahmen zum Qualitätsmanagement.

Mit der Zulassung durch das BAFA darf der Berater im Rahmen des Beratungsprogramms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ arbeiten.

Jeder BAFA-Berater verfügt eine Zulassungsnummer!
#166634: THESSENVITZ Unternehmensberatung

ACHTUNG: Es gibt KEINE unabhängige BAFA-Berater-Datenbank im Internet. Achten Sie sorgfältig auf die Auswahl eines für Ihr Anliegen geeigneten Beraters. Ihr Link zum Förderprogramm der BAFA – Wirtschaftsförderung und Mittelstand incl. Merkblatt: Hinweise für KMU zur Beraterauswahl: https://www.bafa.de/DE/Wirtschaft/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Rufen Sie uns gerne an oder senden Sie uns Ihre Nachricht mit Ihrem Anliegen. https://www.thessenvitz-unternehmensberatung.de/kontakt-thessenvitz-unternehmensberatung/

Ihre Anja & Stefan Theßenvitz

aufbrechen2024

Wir freuen uns sehr, dass unser Motto in unseren Neujahrsgrüßen für das Jahr 2024 so viele Menschen inspiriert hat, dieses für ihre Arbeit zu übernehmen und wir verbinden mit dieser Freude den Wunsch, gemeinsam an einem guten neuen Jahr zu arbeiten. Anbei der Text unserer Neujahrsgrüße aus unserer Karte:

Blicken wir auf die ausgesprochen guten Eigenschaften der Spezies Mensch, über die diese zweifelsohne reichlich verfügt. Der Mensch ist insbesondere außerordentlich neugierig und erfinderisch, er ist sehr solidarisch, er lebt gerne in Gemeinschaften, er betreibt intensive Brutpflege, er kommuniziert gerne, er kann in Windeseile durch Nachahmen lernen und seine Fähigkeiten aus sich selbst heraus und durch Kombination bestehender Lösungen verbessern. Er hat Geistesblitze, die ihm das Neue als konkrete Idee vor sein Angesicht führen und er kann diese Ideen realisieren. Er kann anderen Menschen diese Idee nahebringen und sie dafür begeistern, die neue Idee in die Welt zu bringen. Menschen können ihre Kräfte bündeln und gemeinsam wirklich Großes bewirken

Der Mensch kann sich zurückziehen und sich einem inneren Antrieb folgend lange Zeit sehr stark auf neu zu findende Antworten konzentrieren, er verfügt über eine hohe Frustrationstoleranz und einen starken Willen, er kann Fragen stellen und Zusammenhänge erkennen, die kein Mensch vorher wahrgenommen hat und plötzlich ist allen Menschen alles augenscheinlich klar.

Der Mensch kann durch Beobachtung begreifen, er ist erkenntnisfähig, er kann staunen und kritisch hinterfragen, er kann aus Fehlern lernen. Der Mensch kann sein Wissen dokumentieren, speichern und weitergeben. Der Mensch kann komplexe Aufgabenstellungen begreifen und ins Offene denken – und #aufbrechen2024.

Auszug aus dem Buch: Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Der Markt ist das Sinnzentrum jedes Unternehmens

Tragfähige Unternehmenskonzepte

Kluge Unternehmen definieren ihre attraktive Positionierung in attraktiven Märkten. Dafür betreiben wir fundierte Marktforschung in den avisierten Vertriebsgebieten, mit Zielgruppen und Milieus und im Wettbewerb. Wir analysieren systematisch Megatrends und identifizieren anhand dieser Chancen und Risiken für die Gegenwart. Daraus resultieren Handlungsoptionen für die Zukunft Ihres Unternehmens.

Marktorientierte Unternehmensführung

Der Markt ist das Sinnzentrum jedes Unternehmens, aus ihm schöpft es seine Daseinsberechtigung. Jedes gute Unternehmen ist konsequent auf den Markt hin ausgerichtet. Wir nutzen ein stringentes Zielsystem und Strategiesystem für Ihre marktorientierte Unternehmensführung. Sie investieren Ihre Ressourcen reibungsarm in Wirksamkeit – von den großen Zielen bis zu jeder einzelnen Maßnahme.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Nachhaltiges Wirtschaften schafft Mehrwert

Nachhaltiges Wirtschaften ist unsere Managementmethode der Wahl zur Steigerung der Wertschöpfung. Unser System des nachhaltiges Wirtschaftens schafft Mehrwerte für Ihre Kunden, für Ihr Unternehmen und für die Gesellschaft. Nachhaltiges Wirtschaften beginnt bei der sauberen Analyse der Wertschöpfungskette. Nachhaltiges Wirtschaften umfasst die Gestaltung der Wertschöpfungskette und der Betriebsabläufe Ihres Unternehmens. Nachhaltiges Wirtschaften reicht bis hin zur glaubwürdigen Kommunikation von Nachhaltigkeit.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Konkrete Handlungsempfehlungen für die Gegenwart

Innerhalb konkreter Aufgabenstellungen beschreiben wir mit unserer Szenariotechnik zukünftige Wirklichkeiten. Wir liefern konkrete Handlungsempfehlungen für die Gegenwart, um die Zukunft von Unternehmen selbstbestimmt zu gestalten.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Eine gute Marke ist ein Vertrauenskonzentrat

Glaubwürdige Markenbasis

Die Kunden definieren die Markenbasis. Gute Unternehmen begreifen ihre Markenbasis aus Sicht ihrer Kunden, zum Beispiel mit qualitativen Kundenbefragungen und Kundeninterviews. Mit unseren Arbeitsergebnissen kann Ihr Unternehmen die Stärken seiner Marken glaubhaft kommunizieren und die Schwächen seiner Marken gezielt beheben.

Marken sind Sehnsuchtsorte

Eine gute Marke ist ein Vertrauenskonzentrat, das dem Verbraucher die Kaufentscheidung erleichtert, ihm Sicherheit gibt und den Gebrauchsnutzen weit über die Funktionsebene der Produkte und Dienstleistungen hinaus erhöht. Mit unseren Methoden der Markenentwicklung erwecken wir Markenimages zum Leben. Wir setzen Ihre Marken wertschöpfend in Szene.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Gute Markenkommunikation schafft Bindung und Begehren

Gute Markenkommunikation erzeugt Aufmerksamkeit, sie schafft Bindung und Begehren. Gute Markenkommunikation ist wiedererkennbar, sie inszeniert die Marke innerhalb der Stärken des jeweiligen Mediums – vom Flyer im Briefkasten über den Messestand bis zur Website und Social-Media-Kanälen, von der Fotoreportage bis zum Video. Unsere Markenkommunikation ist schlüssig, sie ist sauber komponiert und orchestriert, sie schafft eine emotionale Bindung, sie lädt zur Interaktion ein und sie fordert zur Handlung auf.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Wir öffnen die Tür zur Lebenswelt ihrer Kunden

Zielgruppen und Milieus erkennen und ansprechen

In dem Maße, wie Unternehmen die Lebenswelten ihrer Zielgruppen und Milieus kennen, können sie ihre Produkte und Dienstleistungen passgenau gestalten und ihre Zielgruppen und Milieus passgenau ansprechen. Je mehr Passung, desto höher die Wertschöpfung.

Menschen kaufen keine Produkte und Dienstleistungen, Menschen kaufen Nutzen. Menschen wollen mit der Bedarfsdeckung ihre Bedürfnisse befriedigen. Wir analysieren die Wünsche, Bedürfnisse und Motive Ihrer Zielgruppen und Milieus.

Kunden begeistern

Mit qualitativer Marktforschung in Form von Kundenbefragungen und Interviews analysieren wir die Wahrnehmung Ihres Unternehmens, Ihrer Marken und Leistungen aus Kundensicht. Mit unserer Arbeit öffnen wir die Tür zur Lebenswelt ihrer Kunden. Im Ergebnis gestalten Sie Ihre Kundenbeziehungen auf der Grundlage wechselseitiger Begeisterung.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Die Grundlagen für wertschöpfende Investitionen

Zielgruppen und Milieus

Unsere Zielgruppen- und Milieuanalysen für Vertriebsgebiete, Einzugsgebiete, Zielgebiete, Länder und Regionen geben Ihnen klare Antworten für die differenzierte soziodemografische und psychografische Verfasstheit der Menschen im Zielgebiet.

Umfeld

Im Rahmen der Umfeldforschung analysieren wir die wirtschaftliche Kraft in definierten Untersuchungsgebieten: Marktsituation und öffentliche Infrastruktur, Wettbewerbsumfeld und Zukunftsaussichten. Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

Strukturen

Unsere Strukturanalysen bilden die Grundlage für faktenbasierte Diskussionen, nachvollziehbare Entscheidungen, sinnvolle Interventionen und wertschöpfende Investitionen – für qualitativen und quantitativen Fortschritt.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

 

Der klare Blick nach außen, um mögliche Zukünfte zu erkennen

Zukünfte erkennen beginnt immer damit, die Gegenwart zu verstehen und zu lernen, wie daraus Entwicklungsdynamiken entstehen. Der klare Blick nach außen gelingt durch eine valide Trendforschung und Zukunftsforschung. Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeit liefern gute Erkenntnisse für mögliche Zukünfte.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

Fundierte Vorlagen für strategische Entscheidungen

Unsere Gutachten liefern fundierte Vorlagen für strategische Entscheidungen bei komplexen Aufgabenstellungen in vielschichtigen Zusammenhängen unter Beteiligung heterogener Anspruchsgruppen. Unsere Gutachten dienen als Vorlagen für Gesetze und Beschlüsse.

In unseren Referenzen finden Sie unsere Auftraggeber in alphabetischer Reihenfolge und die jeweiligen Aufgabenstellungen an uns.

Referenzen von A bis Z

 

Referenzen

Referenzen THESSENVITZ Unternehmensberatung

Stand 1. April 1997 bis 2. Januar 2024

Ja, unsere Kunden vertrauen uns. Seit 1997 arbeitet die inhabergeführte THESSENVITZ Unternehmensberatung für Unternehmen, Unternehmer und Unternehmerinnen, Institutionen, Verbände, Verbünde, Verlage, Startups, Kommunen, Vereine, Gemeinden, Länder, Ministerien, Forschungsinstitute, Hochschulen, Fachzeitschriften, IT-Business, Medizintechnik, Finanzdienstleister, NGO, Eigenbetriebe, Handwerksbetriebe, Stadtverwaltungen, Theater, Bildungsanbieter, Kultureinrichtungen, Parteien, Gewerkschaften und Kirchen.

Und unsere Kunden kommen gerne wieder – mit neuen Aufgaben und Anforderungen im Gepäck.

Für uns und für Sie haben Referenzen eine große Bedeutung.

  • zum Ersten natürlich die Menge, die Quantität: hier zeigt sich, ob man auf Brenntemperatur ist und mitmischt.
  • zum Zweiten das Spektrum: hier zeigt sich, ob man auf eingefahrenen Gleisen unterwegs ist oder unterschiedliche Welten kennt und versteht.
  • zum Dritten ist die Qualität sehr wichtig. Hat man gut gearbeitet? Hat man nur geliefert, was der Auftraggeber wünschte oder hat man eine Lösung gefunden, die der Kunde braucht?

Sehen und lesen Sie selbst:

Referenzen von A bis Z

A

 

Abfallwirtschaftsbetrieb München
Milieuanalyse der Stadtteile Münchens und des bestehenden Kommunikationsmaterials für die optimierte Ansprache der Menschen je Stadtteil und Empfehlungen für die zielgenaue Ansprache zu den Themen Müllvermeidung, Müllreduzierung und Mülltrennung.

Alphatronics GmbH, Nürnberg
Markenentwicklung, Potenzialanalyse, Befragung von Werften und Zuliefererbetrieben für mobiles TV im Marktsegment Luxusyachten

A. Maicher GmbH – Zimmerei, Tattenhausen
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Andante GmbH, Martinsried bei München
Kundenbefragung, moderierter Strategietag, Marketing- und Vertriebskonzept und B2B-Kommunikation für Serverlösungen mit High-End-Support

Andreas Theßenvitz – Gesundheit, München
Beratung des Startups für den Markteintritt, Vertriebs- und Kommunikationskonzept incl. Gestaltung und Realisierung der Werbemittel

anstiftung & ertomis Stiftungsgemeinschaft, München
Beratung und Workshops für die konzertierte Öffentlichkeitsarbeit mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen und Partnern.

Anton Ambros Erlebnis Holzhaus GmbH, Hopferau
Kundenbefragung und Marketingkonzept mit den Schwerpunkten Positionierung, Leistungsangebot und Kundenansprache

Arbeitsamt München
Seminare und Workshops zum Thema Existenzgründung – Erstellung eines persönlichen, tragfähigen Businessplans

Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt Bundesverband e.V., Frankfurt am Main
Milieuspezifische Lösungen für Produkte, Dienstleistungen und die Ansprache von Kunden und Partnern.

Art Signum GmbH, München
Beratung für die Marktbearbeitung und den Vertrieb der Kunstwerke von Georg Weiss: Mission, Vertriebs- und Kommunikationskonzept

B

 

BAFA – Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Akkreditierung als Berater im Rahmen der Beratungs- und Schulungsförderung

BAG Oberfranken der Bayerischen Volkshochschulen
Regionalspezifische Milieuanalysen als Grundlage für die strategische Neuorientierung der Volkshochschulen in einer sich stark verändernden Region

BAG Oberpfalz der Bayerischen Volkshochschulen
Regionalspezifische Milieuanalysen als Grundlage für die strategische Neuorientierung der Volkshochschulen in einer sich stark verändernden Region

2022: Workshop zur Milieuverfasstheit der Bevölkerung und der Teilnehmer:innen der Volkshochschulen in der BAG Oberpfalz

BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT
Bewerbung und Öffentlichkeitsarbeit der Ausstellung BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT im Martin-Gropius-Bau Berlin vom 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 incl. Kampagnenarbeit, Veranstaltungsorganisation, Erstellen von Videos, Fotostrecken und Texten, Bewerbung in Berlin, Betreuung der Multiplikatoren, Pressearbeit, Aufbau und Betreuung des Facebook-Accounts

Bauwirtschaft Südbaden
Vortrag im Rahmen eines Symposiums für die Mitglieder zum Thema Milieulandschaften

Bayerische Evangelische Umweltstiftung
Analyse von Milieus als Grundlage für die Neuorientierung der Angebote und der Ansprache der Menschen

Bayerische Musikschulen
Vortrag und Workshops zum Thema Veränderungsmanagement: Führung, Management, Zielgruppenanalysen und Geschäftsfeldentwicklung unter Einbezug der sich verändernden politischen Rahmenbedingungen

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Marketingprozess mit 30 Trägern der Umweltbildung und des Ministeriums: Entwicklung der Marke Umweltbildung.Bayern, Regionalkonferenzen, Qualitätssystem, Schulungssystem und Qualifizierungssystem

Bayerischer Volkshochschulverband, München
Marketingprozess mit 25 Leitungen der Volkshochschulen und der Geschäftsstelle des Verbandes: Entwicklung der Verbundmarke vhs, Marketingkonzept, Vertriebskonzept, Kommunikationskonzept, Qualitätskonzept incl. aller Materialien für den Marketingkoffer für den Einsatz vor Ort.

2022: Aufbereitung und Vermittlung der Sinus Milieus für die Arbeit der bayerischen Volkshochschulen in zwei Webinaren

2023: Im Rahmen des Praxistags Politische Bildung für Erwachsene des bvv – Bayerischer Volkshochschulverband am 11. Juli 2023 arbeiteten die Teilnehmer:innen im Rahmen eines Workshops in Plenumsrunden und Arbeitsgruppen entlang konkreter Fragen und Aufgabenstellungen, um die Sinus-Milieus im Sinne des Wortes zu begreifen.

2023: Aufbereitung und Vermittlung der Sinus Milieus für die Arbeit der bayerischen Volkshochschulen in zwei Webinaren im Frühjahr und Herbst 2023.

Bayerisches Landesamt für Umwelt
Vortrag zum Thema Lebenswirklichkeiten der Menschen und Anknüpfungspunkte für Nachhaltigkeit im Alltag

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Kommunikationskonzept zum Thema Waldumbau (klimastabile Mischwälder) mit ausgewählten Akteuren rund um das Thema Wald (Wissenschaft, Ämter, Waldbesitzervereinigungen, Waldbauern) und Mitarbeitern des Ministeriums

BfE – Büro für Existenzgründungen
Seminare und Workshops zum Thema Existenzgründung – Erstellung eines persönlichen, tragfähigen Businessplans

Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Vortrag und Workshops zum Thema: Kommunikation mit jungen Menschen und Begeisterung dieser für Projekte des BDKJ

Bildungszentrum Stadt Nürnberg
Qualitätsuntersuchung der Programmbereiche mit der Methode ServQual für systematische Verbesserungen. Erhebung der Daten durch persönliche Tiefeninterviews und telefonische Befragungen für repräsentative und valide Ergebnisse.

Biosphärenreservat Bliesgau
Strategieklausuren und öffentliche Workshops im Rahmen der Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat und strukturierte Fortschreibungen, Beendigungen und Entwicklungen neuer Projekte. Klausur mit dem Umweltministerium Saarland und dem Saarpfalz-Kreis.

2017: Klausur und Grundlagenerhebung für das Projekt Botschaften und Botschafter incl. Präsentation

2018: Leitbild der Biosphäre Bliesgau im Rahmen der weiteren Anerkennung als UNESCO-Bisophärereservat und Texte für die Öffentlichkeitsarbeit der Biosphäre Bliesgau zum Einsatz durch alle Kooperationspartner und Gemeinden im Bliesgau.

Briel Konzepte, Ellwangen
Beratung im Bereich Produkte, Sortiment, Geschäftsfelder, betrieblicher Neuorientierung, Kommunikationskonzept und Kundenansprache

BRIO GmbH, Schwabach
Vertriebskonzept und –maßnahmen für den B2B-Bereich (Banken, Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte)

Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen
Vortrag und Workshops zum Thema Ehrenamt: Analyse der Arbeitsfelder und Inhalte, Werbung für Nachwuchs im Ehrenamt, Schwerpunkte der Ausgestaltung der ehrenamtlichen Arbeit

Bundesarbeitskreis Studienreisen
Trendanalyse im Bereich Tourismus, Milieu- und Wettbewerbsanalyse als Grundlage für die strategische Neupositionierung von Gruppenreisen, Potenzialanalyse der Mitglieder, betriebswirtschaftliche Analyse der Investitionen und des ROI für das neue Geschäftsfeld

Bundeselternvertretung des Verbandes deutscher Musikschulen e.V.
Vortrag und Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit nach außen – Medien, Eltern und Schulen und nach innen – Werbung und Ansprache neuer Mitglieder

Bundesverband TU WAS e.V.
Workshops und Seminare zum Thema Geschäfstfeldentwicklung rund um das Thema Nachhaltigkeit

Bürgerstiftung zukunftsfähiges München
Beratung für die Öffentlichkeitsarbeit

bvv-Bezirk Oberpfalz
Workshop mit den Volkshochschulen in der Oberpfalz zu den Themen Milieu-Update 2019 und Zielgruppenansprache

C

 

Christine Hippeli, kolibri-grafikdesign, Rotthalmünster
Beratung des Startups für den Markteintritt

Clara Schumann Musikschule Düsseldorf
Strategieklausur mit der Leitungsebene zum Thema Positionierung und Betriebssteuerung, Vortrag für alle Mitarbeiter zum Thema Veränderung für und Anforderungen an Musikschulen

COMBERA Werbeagentur GWA, München
Beratung zu den Themen: Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Öffentlichkeitsarbeit

CSU
Beratung und Kommunikationskonzept für einen kommunalen Wahlkampf in Oberbayern / Ammersee.

2023: Am 31. Mai 2023 präsentierten wir im Rahmen der Sitzung des CSU Kreisverbandes Kitzingen die Eckpfeiler der Perspektiven und Chancen, die sich aus dem nachhaltigen Wirtschaften in regionalen Bezügen ergeben.

D

 

DachKomplett
2009 bis 2016: Relaunch der deutschlandweiten Marke, Marketingkonzept, Klausuren mit den Industrie- und Verbandspartnern und den Mitgliedsbetrieben, Kommunikationskonzept, Struktur und Inhalte der Website, redaktionelle Texte, Vorträge auf Fachtagungen, Konzeption und Durchführung der Marketingschulungsmodule für die Mitgliedsbetriebe

2017: DachKomplett Jahrestagung mit den Themen Goldlandanalyse und Kundenbefragungen, Webartikel Knotenpunkte im Netz und Inspiration und Termine, vier Videoproduktionen und Fotodokumentationen eines DachKomplett-Betriebes

dacore Datenbanksysteme AG, Heroldsberg bei Nürnberg
Beratung zu den Themen: Marktentwicklung, Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Positionierung und Vortrag für Schlüsselpartner zum Thema Megatrends in der industrialisierten Welt und Konsequenzen für das IT-Business

Deutsche Gesellschaft für Holzforschung e.V., München
Klausur mit den Mitgliedern zum Thema Positionierung und Besetzung relevanter Themen im öffentlichen Diskurs rund um das Thema Holzverwendung und Nachhaltigkeit

Deutscher Fertigbau Verband
Vortrag zu Entwicklungen im EFH-Bereich, EFH-affine Milieus für eine optimierte Kundenansprache

Deutscher Forstverein e.V.
Vortrag: Reflexion der Waldbefragung 2018 und Impulse für die Ansprache von Privatwald-Eigentümern / Privates Waldeigentum – Wie ticken die Eigentümer?

DHV – Deutscher Holzfertigbau Verband e.V.
2017: Klausur mit Werkstattbericht: Digitale Kommunikation im Handwerk und Lösungen für Websites und Social-Media-Kanäle

Dieter Geigle GmbH, Jettingen
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

DTP AKADEMIE RheinMain GmbH, Offenbach
Klausuren zu den Themen Geschäftsfeldentwicklung, Betriebssteuerung, Kostenmanagement. Beratung im Bereich Forecast und Vertrieb incl. redaktioneller Arbeiten und Vertriebsunterstützung seit 2015. Klausur mit Analyse 2016 und Vertriebsplanung 2017.

dvv-Netzwerkausschuss Berufliche Weiterbildung
Beratung zum Thema Geschäftsfeldentwicklung im Bereich berufliche Bildung

E

 

Eigenbetrieb Bildung und Kultur Rüsselsheim
Beratung und Workshops im Rahmen der Gründung des Eigenbetriebs mit Leitbild, konzertiertem Marketing und Vertrieb und Betriebssteuerung auf der Grundlage von Kennzahlen

El-Sobhy Reisen, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

EnergieIntelligenz GmbH, München
Markenentwicklung und Markteintrittskonzept

Erdgas Schwaben GmbH, Augsburg
Interne Workshops mit den Mitarbeitern incl. Qualifizierung zum World-Café-Gastgeber, inhaltliche Entwicklung und Konzeption des Energiekongress in Augsburg mit der Bürgerschaft

ERNANI GmbH
2021: Entwicklung des Marketingkonzepts für ERNA – die App; Aufbau der Website erna-music.de “Design Ready” zur weiteren Bestückung durch den Auftraggeber

Ernst Heller KG, Weil der Stadt
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Erzdiözese München und Freising
2023: Webinar im Rahmen des Fachforums Erwachsenenbildung zum Thema „Bildung up to date – die neuen SINUS-Milieus

EUBAG Operation GmbH, München-Ismaning
Strategieklausuren zur Neuausrichtung und Fokussierung im Bereich Facility-Management

Europäische Bildungs- und Begegnungszentren, Frankfurt am Main
Vortrag und Workshops für die Entwicklung neuer Formate im Bereich Studien- und Bildungsreisen

F

 

Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg
Konzept für die Betriebsanalyse der Mitgliedsbetriebe, Fachvorträge zu den Themen Marketing, Kommunikation und Betriebssteuerung

Feierwerk e.V., München
Marketingprozess mit den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung zur Neuausrichtung unter Bezugnahme der sich verändernden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in München

Förderverein Umweltstation Lias-Grube Unterstürmig e.V.
Vortrag und Workshops zum Thema milieuspezifische Kundenansprache

Freisinger Bank eG
Entwicklung eines Betriebssteuerungs-Modells auf Grundlage der Balanced-Score-Card und Klausuren mit der Geschäftsleitung zu den Themen Leitbild, Vertrieb und Kommunikation

Freistaat Bayern
Vorträge und Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit, z.B. nachhaltig konsumieren, nachhaltig wirtschaften

G

 

GfK – Gesellschaft für Konsumforschung, Nürnberg
Einführung Digital-Audio-Broadcasting: Evaluation mit Probanden am Prototypen, Interviews und Gruppendiskussionen

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – Saarland
Strategieklausur für die Positionierung und die zentralen Botschaften im Wahlkampf

Gipser Preiss – W. Preiss GmbH, Schwäbisch-Gmünd
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Goethe-Institut e.V., Zentrale München
Weltweite Evaluation der Dienstleistungsqualität des Projektplanungssystems PPS (umfasst gesamte finanzielle und inhaltliche Planung des Goethe-Instituts) mit Analyse und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Usability von PPS.

Gröber Fassade & Ausbau, Stuttgart
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

GrooveLAB

2021: Plot, Drehbuch und Videoproduktion mit Schüler:innen der Musikschule Stadt Lahr, die das GrooveLAB nutzen.

H

 

Handwerkschrift – Birgitta Kirst, Waakirchen
Beratung des Startups und Erstellung eines Marketingkonzepts

Handwerkerforum Heuberg e.V.
Fotodokumentationen und Videos, Struktur und Aufbau der neuen Website für den Handwerkerverbund Handwerkerforum Heuberg mit 10 Mitgliedsbetrieben (incl. DSGVO, https, Videos, Texten und Fotos)

HARTMANNICH, München und Rosenheim
Beratung für die Neupositionierung und geeigneter Markt- und Produktstrategien

Heike Winkler – Gesundheit, Nürnberg
Beratung des Startups für den Markteintritt

Helmut Schoele Beratung, Frankfurt am Main
Beratung des Startups für den Markteintritt incl. Kommunikationskonzept und Realisierung – Konzept, Struktur und Inhalte der Website incl. Texte, Fotos und Videos – Vertriebsunterstützung

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
2022: Durchführung eines Gutachtens zur Analyse der Förderlandschaft, der öffentlichen Musikschulen und der Musikschulstruktur sowie entsprechender Lösungsmöglichkeiten in Hessen.

Hessischer Volkshochschulverband, Frankfurt am Main
Beratung, Klausuren und Begleitung im Rahmen der Einführung der Verbundmarke vhs, Regionalworkshops mit den Volkshochschulen, Workshops zu den Themen Trends, Zielgruppen, Milieus, Geschäftsfeldentwicklung, Qualität, Positionierung, Beratung der Geschäftsleitung

2023: Beitrag über Marketing und Angebotskommunikation in den Hessischen Blättern für Volksbildung

Hoegner GmbH & CO. KG, Rosenheim
Workshop für Schlüsselkunden zum Thema milieuspezifische Kundenansprache

Holzbau Fersch GmbH, Starnberg
Betriebsanalyse, Kundenbefragung und Optimierung der Positionierung incl. Kommunikation

Holzbau Eyrich-Halbig GmbH, Oberthulba
2015: Betriebsanalyse, Kundenbefragung, Webkonzept und –realisierung incl. Texte und Fotos für die Neupositionierung für Privatkunden, Imagebroschüre, Vertriebsplanung

2016: Aufbau des Facebook-Accounts als Vertriebskanal, mediale Dokumentation der Öffentlichkeitsarbeit in Bild und Video und Bestückung der Website und Facebook, Anzeigenschaltungen, Gestaltung der Werbe- und Kommunikationsmittel (z.B. Planen, Schilder, Postkarten)

2017: Vertriebsplanung, Ausbau des Facebook-Accounts, Erweiterung der Website, umfangreiche Videoproduktionen, Aufbau des Youtube-Kanals

2018: Vertriebsplanung, Ausbau des Facebook-Accounts, Erweiterung der Website, umfangreiche Videoproduktionen, Aufbau des Pinterest-Accounts, Imagebroschüre, Messestand

2019: Vertriebsplanung, Ausbau des Facebook-Accounts, Erweiterung der Website, Fotodokumentationen und umfangreiche Videoproduktionen, Bauordner

2020: Vertriebsplanung, Ausbau des Facebook-Accounts, Aufbau des Pinterest-Accounts, Erweiterung der Website, Fotodokumentationen und umfangreiche Videoproduktionen

2021: Vertriebsplanung, Ausbau des Facebook-Accounts und des Pinterest-Accounts, Neubau der Website, Entwicklung des neuen Markenzeichens, Projekt Nachhaltigkeit nach DNK-Kriterien

2022: Projekt Nachhaltigkeit nach DNK-Kriterien, Relaunch der Marke, komplette Betreuung der Website und der Social-Media-Accounts

2023: Beratung und Betreuung zu den Themen Kundenzufriedenheit, Markenführung, Markenkommunikation und Nachhaltigkeit incl. Kundenbefragung, Betreuung und Ausbau der Website und der Social-Media Kanäle.

Holzbau Ostermeier, Moorenweis
Fotoshootings ausgewählter Häuser

Holzbau Waiblinger, Ebern bei Erlangen
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Holzbau Weiß, Gosheim
2015: Betriebsanalyse und Kundenbefragung als Grundlage eines neuen Kommunikationskonzepts mit dem Schwerpunkt Internet incl.

2016: Vertriebsplanung, Realisierung des neuen Webauftritts – Konzept, Struktur, Texte, Fotos – Imagebroschüre und Flyer, Aufbau Facebook

2017: Vertriebsplanung, Videos von Referenzobjekten und Referenzkunden, Erweiterung der Website, Ausbau und Betreuung von Facebook

2018: Vertriebsplanung, Videos von Referenzobjekten und Referenzkunden, Erweiterung der Website, Ausbau und Betreuung von Facebook

2019: Vertriebsplanung, Fotodokumentationen und Videos von Referenzobjekten und Referenzkunden, Erweiterung der Website, Ausbau und Betreuung von Facebook

2020: Vertriebsplanung, Fotodokumentationen und Videos von Referenzobjekten und Referenzkunden, Neubau der Website, Ausbau und Betreuung von Facebook

2021: Vertriebsplanung, Ausbau der Website, Betreuung von Facebook

2022: Vertriebsplanung, Markenbetreuung, vier Fotodokumentationen

2023: Projekt Nachhaltigkeit leben, beweisen und kommunizieren entlang des DNK, Markenbetreuung und Ausbau der Website

Holzwerk GmbH, Büdingen
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

I

 

Industrieplanung + Organisation GmbH, Heidelberg
Klausuren mit der Geschäftsleitung zu den Themen Key-Account Management, Positionierung im sich stark verändernden Kunden- und Wettbewerbsumfeld und Marktkommunikation

IngoScope Systems GmbH, Berlin
Markteintrittskonzept für die Einweg-Endoskopie und einer konzertierten Kommunikation mit Kranken, Angehörigen und den Kliniken (B2C und B2B)

Internationales Holzbauforum Garmisch-Partenkirchen
Vortrag zu den Themen Milieus in Bezug zu ihren Affinitäten zu Holz, Bauen, Wohnen und Nachhaltigkeit

J

 

Jakob Bscheider Zimmerei GmbH, Dietramszell
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

JenaKultur
2014: Szenario- und SWOT-Analyse als Grundlage für die strategische Ausrichtung des Eigenbetriebs und seiner acht Betriebsteile. 2015: Betriebssteuerung mit Kennzahlen – Entwicklung von Innovationen (Inhalte und Formate). 2016: Strategische Weiterentwicklung (World Café)

Johannes Maier Stukkateurgeschäft, Tübingen
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Joachim Scheerer Stuckateurmeister, Oberboihingen
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Johann Schlemmer & Sohn GmbH – Zimmerei/Sägewerk, Jesenwang
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Josef A. Fuchs GmbH Stuckateurbetrieb, Aalen
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Jugendorganisation Bund Naturschutz, München
Workshop zur milieuspezifischen Ansprache neuer Mitglieder und Einbindung in die Projektarbeit

Jugendsiedlung Hochland Königsdorf
Workshop zur milieuspezifischen Ansprache von Kunden und Teilnehmern, Profilschärfung des Angebots

K

 

Kalchschmid GmbH, Balzhausen
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität und Web-Analyse mit Handlungsempfehlungen

Kandlhaus, Bad Neustadt an der Saale
Kundenbefragung und Kommunikationskonzept incl. Struktur, Texte und Fotos der neuen Website

KOMU – Konferenz der österreichischen Musikschulwerke
2023: Im Rahmen des 5. Österreichischer Kongresses für Musikschulleiter:innen in Feldkirch mit dem Motto “Musikschule im Wandel – austauschen, analysieren, gestalten” beleuchteten wir am 16. November 2023 im Rahmen des Eröffnungsvortrags die Megatrends und deren Bedeutung für die Arbeit der Musikschulen in Österreich und Südtirol.

Knauf Gips KG, Iphofen
Vortrag und Workshops für Schlüsselkunden – Architekten und Handwerksbetriebe – zu den Themen Planung und Bau von Häusern und Analyse von Kundenbedürfnissen

Kreismusikschule Goslar
Klausur zu den Themen Neuausrichtung in einer sich stark verändernden Region (demographischer Wandel), Programm, Produkte und Dienstleistungen

Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg
Klausur mit der Geschäftsleitung für die Gewinnung und Bindung von Handwerksbetrieben auf Grundlage einer Mehrwert-Strategie

Kuhstall Wiesentheid
2023: Wir gestalten für den außerordentlich sympathischen und engagierten Veranstaltungsort für Livemusik, Kultur, Kleinkunst und Kabarett in Wiesentheid – den Kuhstall Wiesentheid – die neue Website.

Kulturkreis Ottobrunn e.V.
Szenarioklausur mit der Geschäftsleitung, den politischen Akteuren und Mitgliedern zur Entwicklung und Neuausrichtung der Handlungsfelder

Kulturreferat der Stadt Erlangen
Klausuren zu den Themen Verortung und Verankerung in der Metropolregion Nürnberg

Kulturreferat des Main-Taunus-Kreises
Klausur zum Thema Geschäftsfeldentwicklung auf Grundlage der regionalen Milieustruktur

Kunst- und Musikschule Donaueschingen
Klausur zur strategischen Weiterentwicklung der Kunst- und Musikschule auf der Grundlage von relevanten Megatrends und aktuellen Betriebsdaten zu den Themen Internet, Qualität und Betriebsorganisation/-kommunikation

L

 

Lahr, Schwarzwald

2021: Vierteilige Zukunftswerkstatt Bildung & Kultur mit den Führungskräften des Kulturamtes, dem Amt für außerschulische Bildung, der Mediathek, der Volkshochschule und dem Stadtmuseum der Stadt Lahr: Strukturdaten der Region, Zielgruppen, Milieus, Prognosen – Mission – Ziele, Strategien und Handlungsfelder – Handlungsfelder der Einrichtungen

2022: Klausur zur Standortbestimmung und Perspektiven der Bildung und Kultur für und mit der Stadt Lahr, Schwarzwald

Landesmusikrat Mecklenburg-Vorpommern e.V
Strukturanalyse Mecklenburg-Vorpommern und Vortrag zum Thema Veränderungsmanagement

Landesverband der Musikschulen Baden-Württembergs
Strukturanalysen der Regionen, Vorträge, Klausuren und Workshops zum Thema Veränderungsmanagement. Vortrag “Deutschland im Wandel – Trends und Perpektiven” im Rahmen der Jahrestagung 2016. Vortrag im Rahmen der Herbsttagung 2020 “Musikschularbeit in Zeiten von Corona. Erfahrungen – Erkenntnisse – Perspektiven

Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern
Vortrag “Die Bildungswelt im Wandel – Veränderungen, Strömungen und Trends für Musikschulen” im Rahmen des Musikpädagogischen Tages

Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein
Workshop (2018) zu den Themen Lehrkräfte gewinnen und Klausur (2019) für die strategischen Eckpfeiler des Landesverbandes in den kommenden Jahren

Landesbund für Vogelschutz
Workshop zu den Themen milieuspezifische Ansprache der Mitglieder und Werbung neuer Mitglieder

Landesverband Niedersächsischer Musikschulen
2012: Klausuren und Regionalworkshops zu den Themen Positionierung, Programmentwicklung und Veränderungsmanagement

2017: Vortrag und Fish-Bowl zum Thema “Zukunft gestalten”

Landesverband Saarländischer Imker e.V.
Kommunikationskonzept mit dem Schwerpunkt Internet für die Gewinnung neuer Mitglieder und Maßnahmen für die wirksame Öffentlichkeitsarbeit

Landesvereinigung der Elternvertreter und Fördervereine der Sing- und Musikschulen in Bayern im VBSM e.V.
2017: Vorbereitung und Durchführung eines Seminars “Musikschule im Wandel der Zeit – Kultur im Wandel der Zeit”

Landsberg-Ammersee Bank eG
Kommunikative Positionierung, Marketing-, Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen, Begleitung der Fusion, Jugendmarketing, Produktentwicklung

Landkreis Marburg-Biedenkopf
2023: Zwei Klausuren mit Teilnehmer:innen des Landkreises Marburg-Biedenkopf und öffentlicher Musikschulen an Lösungen für die Herausforderung, ein für breite Bevölkerungsgruppen bezahlbares flächendeckend qualitätvolles Angebot für musikalische Bildung im gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf aufzubauen, zu sichern und auszubauen.

Lattkearchitekten, Augsburg
Coaching zu den Themen Geschäftsfeldentwicklung und Kommunikation

LEADER-Region Biosphärenreservat Bliesgau
2014: Planungsklausuren – auch mit Bürgerbeteiligung – für die inhaltliche Programmatik der kommenden Förderperiode

2017: Konzept, Vorbereitung und Durchführung des Workshop für die Zwischenbilanz der Förderperiode

Lernende Region main-kinzig+spessart
Workshop mit den Akteuren zu den Themen konzertierte Aktionen und wertschöpfende Vernetzung der Akteure

Lernende Region Offenbach
Klausuren im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes mit den Schwerpunkten Bildung, Integration, Arbeit und Startups

M

 

Materialprüfanstalt der Technischen Universität München
Machbarkeitsstudie incl. betriebswirtschaftlicher Analyse und ROI-Analyse für ein neues Forschungs- und Prüflabor

Michael & Bertin Schmid GbR, Westhausen
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

mikado – Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau
Artikelserien zu den Themen Marketing, Kommunikation, Vertrieb und Dienstleistungsqualität

Mikel Software GmbH
2023: Qualitative Befragung von Kunden und Nichtkunden über ihre Nutzenerfahrungen und Nutzenerwartungen

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt
Konzept zur künftigen Ausrichtung der BNE/UB Bildung für nachhaltige Entwicklung / Umweltbildung im Land Sachsen-Anhalt einschließlich einer Empfehlung zum Umgang und Einsatz von Fördermitteln auf der Grundlage einer repräsentativen schriftlichen Befragung und persönlicher Interviews in den Einrichtungen für BNE/UB vor Ort und Präsentation der Ergebnisse.

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland
Klausuren und Workshops zum Thema BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung und dessen Einbettung in die Region (Schullandheime, Biosphärenreservat, Wirtschaftsförderung)

Mission Leben – Lernen gGmbH
Klausur zum Thema Geschäftsfeldentwicklung

Mode Martin, Marktoberdorf
Neupositionierung auf Grundlage einer Standort- und Milieuanalyse, Beratung im Rahmen der Betriebsübergabe, Kommunikationskonzept, Mitarbeiterworkshop

Monika Dammann Coaching & Consulting, Tutzing
Beratung des Startups für den Markteintritt

Musikschule Bad Vilbel e.V.
Marketingprozess mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die strategische Entwicklung der kommenden Jahre in den Bereichen Programmgestaltung, Zielgruppen und Verankerung in der Region

Musikschule Calw
Workshop mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die strategische Entwicklung der kommenden Jahre in den Bereichen Programmgestaltung, Zielgruppen und Verankerung in der Region

Musikschule Heinze
Qualitative Kundenbefragung ausgewählter Kunden und Lehrkräfte  mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse (selbstverständlich DSGVO-konform).

Qualitative Befragung aller Mitarbeiter der Musikschule Heinze zur Arbeitszufriedenheit nach der Methode von Neuberger und Allerbeck incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse (selbstverständlich DSGVO-konform).

Musikschule Hofheim
2022: Online-Befragung mit 1.700 Schüler:innen zur Qualität und dem Service der Musikschule

2023: Qualitative Mitarbeiterbefragung zur Arbeitsplatzsituation | Zukunftsklausur für die strategische Entwicklung der Musikschule gemeinsam mit den Stakeholdern – Geschäftsleitung, Vorstand, Vertreter der Stadt

Musikschule Horb am Neckar
Klausur mit der Geschäftsleitung zum Thema “Internetstrategie der Musikschule und der mit ihr verbundenen Projekte incl. Struktur- und Ablaufplanung des komplexen Projekts”

Musikschulen in Ostwestfalen-Lippe
Vortrag “Die Bildungswelt im Wandel” für die Musikschulen in OWL im Auftrag der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld

Musikschule Lohne
Festlicher Fachvortrag anlässlich 90 Jahre Musikschule zu den Themen Megatrends und Standortanalyse und Konsequenzen für die erfolgreiche Musikschularbeit der Zukunft.

Musikschule Mannheim

2021: Digitalstrategie 2021+. Dreiteilige Szenario- und Strategiekonferenz in Zusammenarbeit mit dem Führungsteam mit der Entwicklung von Szenarien, Strategien und Handlungsfeldern

Musikschule Offenburg/Ortenau
Qualitative Kundenbefragung mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode. World-Cafe mit ca. 100 Lehrkräften zum Thema Dienstleistungsqualität aus den Perspektiven der Schüler/-innen, der Eltern und der Lehrkräfte.

Musikschule Stadt Lahr
2021: Den digitalen Wandel gestalten: Dreiteilige Szenario- und Strategiekonferenz in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter:innen für die Entwicklung von Szenarien, Strategien und Handlungsfeldern.

Musikschule Taunus e.V.
Klausur zur strategischen Weiterentwicklung der Musikschule Taunus mit den Themenfeldern, Markenbasis, Positionierung, Zielgruppen, Geschäftsfelder, Partnerschaften und Marktkommunikation incl. Arbeitsplan für Marketing, Vertrieb und Öffentlichkeitsarbeit.

Musikschule Ravensburg
Workshop mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die strategische Entwicklung der kommenden Jahre in den Bereichen Programmgestaltung, Zielgruppen und Verankerung in der Region

Musikschulen der Region 12
Symposium mit Musikschulen aus dem Bodenseekreis mit Vortrag und Workshops zu dem Themen Veränderungsmanagement

Musikschule Remseck am Neckar
Workshop mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die strategische Entwicklung der kommenden Jahre in den Bereichen Programmgestaltung, Zielgruppen und Verankerung in der Region

Musik- und Kunstschule Jena
Zukunftsklausur mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die strategische Entwicklung der kommenden Jahre in den Bereichen Organisationsentwicklung und Geschäftsfeldpolitik

N

 

Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen
Workshop und Coaching für Umweltbildner für deren Geschäftsfeldentwicklung, Schaffung einer ökonomischen Basis, Produkte, Dienstleistungen und Kommunikation

Netzwerk LACHD – Musikschulen in Lichtenstein, Österreich, Schweiz und Deutschland
2017:Vortrag im Rahmen der Vorstandsklausur: Veränderungen, Strömungen und Trends 2017

O

 

Ökologisches Bildungszentrum München
Symposium und Workshops zu den Themen Nachhaltigkeit im Alltag, Ansprache von Milieus und Produktentwicklung

Ökoprojekt – MobilSpiel e.V., München
Workshops zum Thema Milieuanalyse und Konsequenzen für die Produktentwicklung und –Vermarktung

Organisations-und Finanzausschuss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes
Klausur mit den Landesgeschäftsführern zum Thema deutschlandweite Angebote im Bereich Sprach-, Studien- und Bildungsreisen

P

 

Paul Hindemith Musikschule Hanau
Kundenbefragung, Klausur und Workshop mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern für die Entwicklung neuer Strategien in den Bereichen Programmentwicklung und regionaler Verankerung und Projektplanung für die Schwerpunkte Kundenbindung und neue Zielgruppen.

Peter Degner Veranstaltungsmanagement, Leipzig
Organisation einer künstlerischen Veranstaltung im Rahmen des Open-Air Festivals Classic Open, Leipzig

PharmaConsult GmbH, Heidelberg
Strategische Beratung im Zuge der Neustrukturierung der Geschäftsfelder der i+o Consultants, Heidelberg

Phase 4 Communications GmbH, München
Kommunikationskonzepte und strategische Beratung für Kunden des Hauses

R

 

Raiffeisen LHG, Rosenheim
Kommunikationskonzept im Rahmen der Neustrukturierung der Geschäftsfelder der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG

proHolz Bayern
Entwicklung der Marke und der Markenkommunikation incl. Struktur und Texte der neuen Website, Planung einer Schlüsselkundenveranstaltung

Raiffeisen Spar+Kreditbank eG, Lauf a.d. Pegnitz
Kommunikations- und Vertriebskonzepte im Rahmen der Neustrukturierung der Geschäftsfelder

ReBuild Generalplanung GmbH, Leipzig
Entwicklung der Marke, strategische Beratung im Zuge der Definition der Geschäftsfelder und Zielgruppen, Entwicklung der Kommunikation incl. Konzept, Struktur, Inhalte und Realisierung der Website

Rosmarie Theobald Musikschule, Ottobrunn
Mitarbeiterworkshop zum Thema strategische Weiterentwicklung auf Grundlage von Szenarien

S

 

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Dresden
Klausuren und Workshops mit den Netzwerkpartnern zur Entwicklung und Verankerung der BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung, Workshop zum Thema Betriebssteuerung mit Kennzahlen, Trinationales Symposium zum Thema milieuspezifische Ansprache von Kunden und Stakeholdern und Produktentwicklung, Organisationsberatung der Akademie im Rahmen des Zukunftsforums zu den Themen Veranstaltungen und Umweltmobile

Saint-Gobain Weber GmbH
Vortrag für Schlüsselkunden zum Thema Entwicklung der Milieus in Deutschland und Konsequenzen daraus für handwerkliche Dienstleistungen.

Schaufler Usable Design, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Schlüter Riedenklau & Kollegen Rechtsanwälte, Bielefeld
Seit 2012: Entwicklung und Realisierung des Kommunikationskonzepts (Corporate Design, Positionierung, zentrale Botschaften, Anzeigenkonzept), Gestaltung der Anzeigen

2021: Neubau aller Websiten der Kanzlei, SEO-Texte, Fotoportraits aller Mitarbeiter:innen

Sing- und Musikschule Regensburg
Mitarbeiterworkshop mit der Aufgabe der strategischen Weichenstellungen vor dem Hintergrund starker Veränderungen der an die Musikschule gestellten Anforderungen

SINTEF, Trondheim Norwegen & smartTES Energy Facade
Entwicklung des Marketing – Wertschöpfungspotenziale und Vermarktungs-Strategien – im Rahmen des europäischen Wissenschaftsprojekts Nachhaltig Bauen im Bestand

Software Offensive Bayern
Vortrag über Markteintritts-Strategien von Startups im Bereich IT im B2B und B2C-Business

Sono-Style, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Spohnshaus – Ökologisches Schullandheim, Gersheim
Betriebswirtschaftliche Analyse, Entwicklung vom Marktstrategien und Zielgruppenanalyse für Angebote rund um das Thema BNE Bildung für nachhaltige Entwicklung

Springer Verlag, Heidelberg
2021: Buch “Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln” im wissenschaftlichen Springer-Verlag

2023: Buch “Nachhaltig wirtschaften – Das Praxishandbuch für Unternehmen, Kommunen und öffentliche Einrichtungen”, Erscheinungstermin Frühjahr 2024.

Stadtbibliothek Nürnberg
Szenario-Workshop als Grundlage für die strategische Neuorientierung

Städtische Museen Jena
Struktur- und Aufgabenanalyse für die Entwicklung tragfähiger Strategien und Handlungsfelder in einem sich stark verändernden politischen Umfeld

Stadtverwaltung Rüsselsheim
Kunden- und Mitarbeiterbefragung zur Evaluation der Dienstleistungsqualität im Informationszentrum

Stadtwerke Augsburg
Entwicklung des Kommunikationskonzeptes für e+Haus – die energetische Modernisierung von Gebäuden, interne Workshops mit den Mitarbeitern incl. Qualifizierung zum World-Café-Gastgeber, inhaltliche Entwicklung und Konzeption des Energiekongress mit der Bürgerschaft

Steck Computerschule, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg
Einführungsveranstaltung zum Thema “Nachhaltigkeit in Unternehmen” mit den Werkzeugen der 17 SDG (Sustainable Development Goals, der GRI (Global Reporting Initiative) und des DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex)

Stratum Consult GmbH, München und Berlin

Beratung, Klausuren, Workshops und Vorträge auf Symposien rund um die Entwicklung tragfähiger Geschäftsmodelle im Bereich BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung für Netzwerkpartner, Startups und etablierte Institutionen

Stuckateur Riexinger
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Stuckateurbetrieb Hans-Dieter Braun, Ammerbuch
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Stuckateurfachbetrieb Horst Marquardt, Herrenberg
Betriebsanalyse zu den Themen Produkte und Sortiment, Dienstleistungen, Positionierung, Qualität und Wertschöpfungspotenziale

Stuttgarter Musikschule
Vorträge und Workshops mit den Mitarbeitern zu den Themen Markt- und Produktentwicklung vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen und der sich verändernden politischen Anforderungen

Studiefrämjandet, Uppsala Sweden
Vortrag und Workshop “European Mega-Trends – Consequences to local education” für die Swedish Conference of the Studiefrämjandet in Kloster Seeon

Susanne Schulze – Verlagsrepräsentanz, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Suter + Suter Banken GmbH, Berlin
Strategische Beratung im Zuge der Neustrukturierung der Geschäftsfelder der i+o Consultants, Heidelberg

Suter + Suter Architektur GmbH, Berlin
Strategische Beratung im Zuge der Neustrukturierung der Geschäftsfelder der i+o Consultants, Heidelberg

Suter und Suter Gesundheitswesen GmbH, Systems, Berlin
Strategische Beratung im Zuge der Neustrukturierung der Geschäftsfelder der i+o Consultants, Heidelberg

T

 

telc GmbH, Frankfurt am Main
Entwicklung eines Markteintrittskonzepts für Sprachreisen in Kooperation mit Volkshochschulen

ten&one Eventagentur GmbH, München
Inhaltliche Entwicklung und Konzeption des Energiekongress Augsburg

Thea Schnerr Orientalische Lebensmittel, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Technische Universität München
2002 bis 2017: inhaltliche Betreuung der Studierenden im Rahmen des Seminars Existenzgründung für die Entwicklung eines Marketingkonzepts als wesentlicher Bestandteil des Businessplans.

Seit 2018: Besprechung, Analyse und Beurteilung der präsentierten Businesspläne

Seit 2020: Vortrag Marktforschung, Analyse und Beurteilung der präsentierten Businesspläne

U

 

Umweltamt Stadt Augsburg
Vortrag im Rahmen eines Symposiums für Nachhaltigkeit im Alltag auf der Grundlage von regionalspezifischen Struktur- und Milieudaten

2017: Klausur im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung der Abteilung Klimaschutz

Umweltarbeit in der evangelischen und katholischen Kirche in Bayern
Workshops zu den Themen Programmentwicklung und Produktentwicklung auf der Grundlage einer Milieuanalyse

Universität Würzburg
Vortrag und Workshops zu den Themen Gewinnung und Bindung von Jugendlichen für Projekte im Bereich BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unternehmerfrauen im Handwerk Ostalb
Vorträge und Workshops für die Entwicklung wirksamen Marketings für Handwerksbetriebe

V

 

Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz
Workshops zur Implementierung des Volkshochschulmarketings in die Volkshochschulen vor Ort mit den Schwerpunkten Dienstleistungsqualität, Vertrieb und milieuspezifische Kommunikation

Verband des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes
Vorträge, Seminare und Workshops für die Mitgliedsbetriebe zum Thema wirksames Marketing im Zimmererhandwerk und Mitwirkung im Marketing-Beirat, Fachbeiträge im Holzbaureport

VdM Landesverband Thüringen
Struktur- und Regionalanalyse, Vorträge und Workshops für die Mitglieder zu den Themen Veränderungsmanagement und konzertierte Zusammenarbeit im Verband

Verband des Zimmerer- und Holzbaugewerbes Baden-Württemberg
Vorträge, Seminare und Workshops für die Mitgliedsbetriebe zum Thema wirksames Marketing im Zimmererhandwerk

Verband deutscher Musikschulen – Landesverband Hessen
Vorträge und Workshops im Rahmen der jährlichen Symposien, Klausuren für das Veränderungsmanagement der Geschäftsstelle in Zusammenarbeit mit dem Vorstand, Vorbereitung der Kampagne 2019 und 5x in Oberorke als Referent

Realisierung der neuen Website www.musikschulenhessen.de – Technik, Inhalte und Gestaltung. Betreuung der Website.

Texte für die Kampagne 2019 mit Forderungen für die Erhöhung der Zuschüsse zum Einsatz durch die VdM Musikschulen in Hessen.

2023: Im Rahmen der Herbsttagung der Mitglieder des VdM Hessen am 7. November 2023 in der Landesmusikakademie Hessen, Schloss Hallenburg in Schlitz arbeiteten wir an zwei wesentlichen Säulen der interessensbezogenen Kommunikation der Musikschulen mit ihren Partnern – an der rational-technischen Ebene mit Zahlen und Fakten. Damit positionieren sich die Musikschulen als Moderator eines gemeinsamen Erkenntnisprozesses mit ihren Partnern und an der psychologische Ebene der Argumentationsführung

Verband deutscher Musikschulen
Struktur- und Regionalanalysen, Vorträge und Workshops für die Mitglieder zu den Themen, Marketing, Führung, Veränderungsmanagement und konzertierte Zusammenarbeit im Verband

2017: Hauptvortrag im Rahmen des Musikschulkongress: Die Bildungswelt im Wandel – Veränderungen, Strömungen und Trends für Musikschulen und Managementangebot: Online sein oder nicht sein

2023: Vortrag im Rahmen des Musikschulkongresses in Kassel: Ausgangssituation und Perspektiven für Musikschulen und ihre Nachhaltigkeit

Verband Deutscher Musikschulen Landesverband Saar
Vortrag zum Thema Veränderungsmanagement im Rahmen des internationalen Symposiums mit Teilnehmern aus Europa

Verband Deutscher Musikschulen Landesverband Sachsen
Vortrag und Klausur mit den Mitgliedern zum Thema Veränderungsmanagement

Verband Deutscher Schullandheime
Vertriebs- und Kommunikationskonzept, Workshops mit dem Vorstand zu den Themen Neuausrichtung und Profilschärfung der Schullandheime. Regionalkonferenzen mit Leitungen der Schullandheime in ganz Deutschland.

Vortrag “Bestandsaufnahme” im Rahmen der Bundesfachtagung 2016 und Workshop “Neue Struktur des Verbandes”. Klausur mit dem neuen Vorstand den Themen: Schwerpunkte der kommenden Vorstandsperiode, Konkretisierung der Projekte, Budgetierung und Zeitplanung”. Marketing-Strategie und Budgetierung im Rahmen der offenen Delegiertenkonferenz 2016.

2021: Mitarbeit in der Bundeszentrale im Rahmen des Sonderprogramm 2 als externe Prüfung der Anträge

Verband Hessischer Zimmermeister e.V., Kassel
Workshops für die Mitglieder zu den Themen wirksames Marketing im Handwerk und Dienstleistungsqualität

Verband Kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung im Verband kommunaler Unternehmen, Berlin
Vortrag und Workshops im Rahmen eines Symposiums für die milieuspezifische Ansprache zu den Themen Müllvermeidung, Müllreduzierung und Mülltrennung

Vernetzungsberatung Wolfgang Fänderl, München
Beratung des Startups für den Markteintritt

Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG
Beratung und Begleitung von Fusionen, Positionierung, produktbezogene Marketing-, Kommunikations- und Vertriebskonzepte, Analyse und Verbesserungen des Workflows (hohe Qualität bei beschleunigten innerbetrieblichen Abläufen)

Volkshochschule Deggendorfer Land
Klausuren und Workshops für die Zusammenarbeit der Volkshochschulen in der Oberpfalz insbesondere im Bereich kulturelle Bildung und Schaffung klarer Angebotsprofile

Volkshochschule Hochtaunus
2012: Klausur für die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsfelder und die wirksame Marktkommunikation

2023: Analyse des Sachstandes der vhs Hochtaunus und der vhs Bad Homburg und Entscheidungshilfe in Form eines Businessplans auf der Grundlage des politischen Willens für einen Zusammenschluss beider vhs mit möglichen Perspektiven, Chancen, Risiken und Konsequenzen, die sich aus dem möglichen Zusammenschluss ergeben.

Volkshochschulen Kitzingen & Ochsenfurt
2023: Im Zusammenhang mit der Qualitätsstrategie der Volkshochschulen Kitzingen & Ochsenfurt führten wir im Herbst 2023 qualitative Befragungen mit ausgewählten Teilnehmern in Bezug zu deren Zufriedenheit mit den Leistungen der Volkshochschulen durch – bestehend aus Untersuchungsdesign, Evaluation, Analyse und Präsentation.

Volkshochschule Landkreis Kassel
Regionalspezifische Milieuanalysen im Kreis incl. Ausbildung von Milieuscouts als Grundlage der neuen strategischen Ausrichtung in den Bereichen Programmangebot und Zielgruppenansprache

Volkshochschule Main-Taunus-Kreis
Vorträge und Workshops für die strategische Weiterentwicklung der Geschäftsfelder, die wirksame Marktkommunikation und die regionale Verankerung vor dem Hintergrund einer sich stark verändernden Bevölkerungsstruktur und politischen Rahmenbedingungen

Volkshochschule Neumarkt
Workshops zu den Themen Marktentwicklung, Produktentwicklung und Kommunikation. Workshop in 2016 zu den Themen “Neue Geschäftsfelder” und “Dozenten finden und binden”.

Volkshochschule Offenbach
Workshops zu den Themen Marktentwicklung, Produktentwicklung und Kommunikation

Volkshochschule Rheingau-Taunus
Workshop zum Thema Geschäftsfeldentwicklung vor dem Hintergrund einer sich stark verändernden Bevölkerungsstruktur und politischen Rahmenbedingungen

Volkshochschule Rüsselsheim
Betriebswirtschaftliche Beratung zur Stärkung des Kerngeschäfts und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder, Kundenbefragung

Volkshochschule Stadt Erlangen
Regionalspezifische Milieuanalyse, Klausuren und Workshops für die Programmentwicklung und Zielgruppenansprache in einer stark wachsenden und sich verändernden Stadt

Volkshochschule Stadt Frankfurt
Klausuren und Workshops zu den Themen Betriebsorganisation, Programmentwicklung und Zielgruppenansprache in einer stark wachsenden und sich verändernden Stadt

Volkshochschule Stadt München
Beratung im Rahmen des Einsatzes einer milieuspezifischen Kundenansprache

Volkshochschule Stadt Regensburg
Regionalspezifische Milieuanalyse, Klausuren und Workshops zu den Themen Betriebsorganisation, Programmentwicklung und Zielgruppenansprache in einer stark wachsenden und sich verändernden Stadt

Volkshochschule Wetzlar
Festlicher Fachvortrag zum Thema 90 Jahre Volkshochschule und Verankerung in der Bürgerschaft

Volkshochschule Wiesbaden
Klausuren und Workshops zu den Themen Betriebsorganisation, Programmentwicklung, Zielgruppenansprache und Dienstleistungsmanagement

Volkshochschulen in Mittelhessen
Klausuren und Workshops zu den Themen vernetzte Zusammenarbeit, Profilschärfung, Programmentwicklung, Zielgruppenansprache und konzertiertes Marketing

Volkshochschulen in Nordhessen
Klausuren und Workshops zu den Themen vernetzte Zusammenarbeit, Profilschärfung, Programmentwicklung, Zielgruppenansprache und konzertiertes Marketing einer sich stark verändernden Region

Vorarlberger Musikschulwerk
Vortrag und Workshops für die Verankerung der musikalischen Arbeit in der Region vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und sich verändernder politischen Rahmenbedingungen

W

 

Waldbesitzervereinigung Aichach e.V.
Vortrag zum Thema Waldumbau (Aufbau klimastabiler Mischwälder) und den damit zusammenhängenden inhaltlichen und kommunikativen Herausforderungen

Wein Gartner
Aufbau einer Website für einen Weinvertrieb in Leipzig mit exklusiven französischen Weinen

Weiterbildung Hessen e.V.
Beratung und Regionalworkshops für die Mitglieder zum Thema Veränderungsmanagement und Entwicklung neuer Geschäftsfelder vor dem Hintergrund sich stark verändernder politischer Rahmenbedingungen.

Wiesbadener Musik- und Kunstschule e.V.
2017: Vorbereitung und Durchführung des pädagogischen Tages incl. Vortrag und Plenumsrunden mit der Methode Fishbowl

2018: Qualitative Kundenbefragung mit der Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode incl. Projektdesign, Zufallsauswahl, Fragebogendesign, Durchführung der Interviews, Dokumentation der Aussagen, Analyse, Empfehlungen und Präsentation der Ergebnisse. Die Befragung erfolgt selbstverständlich DSGVO-konform.

Z

 

Zimmerei Frank, München
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Zimmerei Holzbau Gessler, Bechhofen
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Zimmerei Holzbau Hölzl GmbH, Ramsau bei Berchtesgaden
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Zimmerei Holzbau Maximilian J. Weber, München
Betriebsanalyse aus Kundensicht zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität

Zimmerer-Innung Oberallgäu, Sonthofen
Motivationsschreiben zur Gewinnung neuer Innungsmitglieder

Zimmererkreis Bayern
Strategische Beratung und Workshops für die Neupositionierung von Zimmererbetrieben im sich stark verändernden Privatkundenmarkt

Zweckverband Volkshochschulen Ebersberg-Grafing-Kirchseeon-Markt Schwaben
Workshop mit den Mitgliedern und politischen Vertretern für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und die regionale Verankerung der Volkshochschulen

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Worum es in dem Buch geht

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Worum es in dem Buch geht:

  • Konkrete Handlungsempfehlungen im Rahmen der 17 SDG-Ziele für Unternehmen
  • Praxis- und prozessorientierte Umsetzungsschritte für nachhaltiges Wirtschaften
  • Gute Antworten auf die Leitfrage: Wie kann ich als Unternehmer die Welt besser machen?

Dieses Praxisbuch ermöglicht jedem Unternehmen, einen individuellen, machbaren Zugang zum nachhaltigen Wirtschaften zu finden. Das Konzept bezieht sich auf die individuelle Lebenswirklichkeit und Bedingungslage vor Ort und löst die Komplexität des Themas in fassbare Arbeitspakete mit konkreten Arbeitsschritten auf, unterstützt von Vorlagen und Arbeitsbögen. Theßenvitz entwirft ein prozessorientiertes, integratives Managementsystem, das alle Aspekte der nachhaltigen Unternehmensführung umfasst – Ökonomie, Ökologie und Soziales – unter Bezug auf international anerkannte Vereinbarungen, Ziele und Standards (SDG, GRI, DNK).

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Grußwort des Autors

Geneigte Leserin, Geneigter Leser, Der Anfang dieses Buches liegt im Herbst 2022. Dieses Buch ist angelegt als Folgeband zu Nachhaltig wirtschaften im 21. Jahrhundert – Ein Aufruf zu ökonomisch klugem Handeln. In diesem jetzt vorliegenden Buch geht es um konkrete Ziele, effektive Strategien und effiziente Maßnahmen für nachhaltiges Handeln in Unternehmen. Es geht um Wertschöpfung, Wirksamkeit, Wertschätzung und Wohlfahrt in Unternehmen. Natürlich ist das Handeln jedes Unternehmens eingebettet in das große Ganze, deshalb reichen manche Gedanken über die unternehmerische Perspektive hinaus, beziehen das große Ganze mit ein und beziehen sich darauf.

Dieses Buch richtet sich an Menschen der Tat, es richtet sich an Führungskräfte, an Manager:innen. Es richtet sich an Menschen, die etwas unternehmen, es richtet sich an Unternehmer:innen. Es richtet sich an Menschen, die in Verantwortung stehen: in Unternehmen, Institutionen und Initiativen  – privatwirtschaftlich, kommunal oder staatlich organisiert. Dieses Buch richtet sich an Menschen, die der Kraft des Optimismus vertrauen und diese Welt besser gestalten wollen. https://link.springer.com/content/pdf/bfm:978-3-658-42458-9/1?pdf=chapter%20toc

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Das System ermöglicht die Ausbeutung

Zur Klarstellung: Es gibt in diesem System nicht die Bösen, die Unternehmen agieren korrekt innerhalb der gesetzlichen Regelungen. Das System ermöglicht die Ausbeutung, sie ist Teil der kulturellen Vereinbarung. Ein zentrales Thema der Documenta fifteen im Jahr 2022 war die Dokumentation der Lebensverhältnisse im globalen Süden. Das Künstler:innenkollektiv ruangrupa aus Jakarta, Indonesien kuratierte die Weltkunstschau. Ruangrupa setzte das Wort lumbung in die Mitte ihrer Weltbetrachtung als Sehnsuchtsort für eine mögliche bessere Welt. Lumbung beschreibt den Umgang miteinander am Bild einer gemeinschaftlich genutzten Reisscheune. Dorthin liefert jede Bauernfamilie die Überschüsse ihrer Jahresernte. Aus der Lumbung entnimmt jeder innerhalb der Dorfgemeinschaft, was ihm zum Überleben fehlt. Dieser Grundgedanke einer neu verhandelten Ökonomie bezieht sich auf das Leben in der Gemeinschaft und die Verteilung wichtiger Güter. Das Künster:innenkollektiv Britto Arts Trust aus Dhaka, Bangladesch zeigte die Folgen der globalisierten Agrarpolitik für die Ernährung, die Dorfgemeinschaften und die Umwelt. https://link.springer.com/content/pdf/bfm:978-3-658-42458-9/1?pdf=chapter%20toc

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Einführung in das Praxisbuch

Sie können das Buch auf drei Arten lesen: Sie können es ganz pragmatisch nutzen und anhand des Inhaltsverzeichnisses dort aufschlagen, wo Sie gerne einsteigen möchten. Sie können es von Anfang bis Ende lesen und Sie können über den Text hinaus den Links in den Fußnoten folgen, dort finden Sie eine Fülle weiterführender und vertiefender Informationen, auf die im Buch inhaltlichen Bezug zu nehmen zu viel des Guten wäre. Vorliegendes Buch ist ein Praxisbuch und soll Ihnen helfen, Ihren individuellen unternehmerischen Zugang und Einstieg in das Thema Nachhaltig Wirtschaften zu finden und diesen Weg mit anständigem Rüstzeug versehen sicher und gerne zu gehen. https://link.springer.com/content/pdf/bfm:978-3-658-42458-9/1?pdf=chapter%20toc

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Der verlässliche Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Die Inhalte dieses Buches beziehen sich auf international anerkannte Vereinbarungen und Standards – die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, das GRI-Kennzahlensystem und das DNK-Berichtssystem. Damit ist es jedem Unternehmen möglich, einen verlässlichen Weg für nachhaltiges Wirtschaften zu gehen, der viele Jahrzehnte von Bestand sein wird. Es ist unerheblich, nach welchen Standards sich ein Unternehmen zertifizieren lässt, nach EFQM, ISO, EMAS oder den Umweltpakten der Bundesländer. Mit dem Bezug auf die 17 Ziele, die GRI und den DNK liegt das Unternehmen auf dem Weg des nachhaltigen Wirtschaftens garantiert richtig. https://link.springer.com/content/pdf/bfm:978-3-658-42458-9/1?pdf=chapter%20toc

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Mut zur Nachhaltigkeit

Dieses Buch dient Unternehmen als Hilfestellung auf ihrem Weg des nachhaltigen Wirtschaftens. Der Schwerpunkt liegt in der ökonomischen Betrachtung der unternehmerischen Wirklichkeit, denn sie entscheidet über den Fortbestand der Unternehmen als wirkmächtige Orte für Wertschöpfung, Wirksamkeit, Wertschätzung und Wohlfahrt. Gleichwohl finden alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – die Ökonomie, die Ökologie und das Soziale auch auf unternehmerischer Ebene statt. Nur im guten Zusammenspiel dieses Dreiklangs leisten Unternehmen ihren Beitrag für eine gute Zukunft. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_1

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Nachhaltigkeit ist eine kulturelle Vereinbarung

Seien Sie versichert, Sie können über das nachhaltige Wirtschaften intellektuell differenziert und wissenschaftlich fundiert nachdenken, Sie können Ihre schlüssigen Erkenntnisse zur Diskussion stellen und robuste Argumentationsketten entwickeln, Sie können für Ihre Anliegen auf Konferenzen unter Beteiligung sehr vieler Menschen Mehrheiten gewinnen wollen und Resolutionen verabschieden, Sie können klare Ziele verhandeln und Transparenz in der Umsetzung fordern, Sie können weiterhin Beispiele für die Ausbeutung der Erde sammeln, Umweltschäden bilanzieren und kommende Klimakrisen prognostizieren, Sie können den Nachweis führen, dass unser jetziges Wirtschaftssystem auf kurzfristige ökonomische Optima angelegt ist ohne Hinzunahme der sozialen und ökologischen Kosten – all das werden Sie in diesem Buch nicht finden, denn es nützt nichts, es bringt uns nicht weiter. Ab und an werde ich rein illustrativ ein paar Beispiele aus der Welt unseres aktuellen Wirtschaftssystems einflechten ohne Anspruch auf Vollständigkeit. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_2

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Nachhaltigkeit ist kein Naturprinzip

Die Natur – Flora und Fauna – folgt keinen Prinzipien der Nachhaltigkeit. Flora und Fauna bescheiden sich nicht, sie expandieren wo und wie immer möglich und sie finden ihre Begrenzung ausschließlich in den Umweltbedingungen. Ändern sich die Umweltbedingungen, dann ändern sich die Expansionsmöglichkeiten. Der Mensch als Teil der Fauna ist genauso gestrickt. Er expandiert wo und wie immer möglich. Der Mensch muss kognitiv lösen, was ihm nicht in den Genen liegt. Nachhaltigkeit liegt nicht in der Natur des Menschen. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_3

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Nachhaltiges Wirtschaften bietet Chancen und Vorteile

Im Abwägen von Alternativen, im Handeln innerhalb des Möglichen, durch die Vorstellung und Formulierung des Besseren und Wünschenswerten findet der Mensch herausragende Lösungen, zum Beispiel die Demokratie, die Gewaltenteilung und die Menschenrechte, die Waschmaschine, die Fußbodenheizung, die Lokalanästhesie und den Herzschrittmacher. Genauso verhält es sich mit dem Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens. Welche Vorteile generiert nachhaltiges Wirtschaften? Welche Chancen ergeben sich daraus? Was wird damit gelöst und dauerhaft besser? Nachhaltiges Wirtschaften muss ein Sehnsuchtsort sein, der ins Offene weist. Er muss den Menschen Gestaltungsmöglichkeiten bieten, ihre Fantasie anregen und Vorteile und Chancen eröffnen. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_4

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Nachhaltiges Handeln ergibt Sinn

Was zählt ist beweisbare Nachhaltigkeit in Analysen, Daten, Fakten und Zahlen. Viele Menschen wollen Produkte von Unternehmen kaufen, die glaubwürdig besser sind. Mehr Nachhaltigkeit ist beweisbar die klügere Unternehmensstrategie für bessere Produkte, begeisterte Kunden, engagierte Mitarbeiter:innen und weniger Ressourcenverbrauch. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_5

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Die Rahmenhandlung des Buches

Die Rahmenhandlung beginnt mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, den 17 SDG – Sustainable Development Goals. Sie bilden den Kern des Weltzukunftsvertrages, der bis ins Jahr 2030 reicht. Die 17 Ziele umschließen alle weiteren Dimensionen, von den 17 Zielen geht alles aus und alles bezieht sich auf diese. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_6

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | 17 Ziele für Nachhaltigkeit – der Weltzukunftsvertrag

Die Geschichte des im Jahr 2015 von 193 Nationen verabschiedeten Weltzukunftsvertrages für das konzertierte Handeln für nachhaltige Entwicklung bis ins Jahr 2030 – der Agenda 2030 – reicht weit zurück. Gestatten Sie einen kurzen Rückblick auf die Genese dieser weltweiten Bewegung nicht beginnend bei Adam und Eva und deren Vertreibung aus dem Paradies. Blicken wir auf das Paradies, die Blue Marble. Sie erschien den Astronauten der Apollo 17 Mission Eugene Cernan, Ron Evans und Harrison „Jack“ Schmitt in der Nacht des 7. Dezember 1972 auf ihrem Flug zum Mond. Überliefert ist der Satz von Eugene Cernan: „Wir brachen auf, um den Mond zu erkunden, aber tatsächlich entdeckten wir die Erde.“ Das Bild der Vollerde mit Blick auf Afrika und den indischen Ozean war das erste Abbild der Erde, in dem der Mensch seine Welt von außen sah. Die Wirkung des Bildes war gewaltig. Die Blue Marble wurde zum Symbol der in den 1970er-Jahren entstehenden Bewegungen für Naturschutz und Umweltschutz. Das Bild versinnbildlichte die Verletzbarkeit und Einzigartigkeit des Erdplaneten. Das Bild wurde zum Symbol einer neuen Haltung zur Welt. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_7

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | GRI-Kennzahlensystem

Entscheidend ist ein für Ihr Unternehmen praktikabler Umgang mit den Indikatoren der GRI. Für Ihre unternehmerische Nachhaltigkeitsstrategie ist es unerheblich, ob Sie nach dem GRI-Standard arbeiten oder innerhalb diesem berichten. Entscheidend ist, mit Indikatoren zu arbeiten, die Ihnen einen umfassenden Blick auf Ihr Unternehmen geben, international anerkannten Standards entsprechen und gleichermaßen praktikabel einsetzbar sind. Hier leisten die GRI-Indikatoren erstklassige Dienste. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_8

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | DNK-Berichtssystem

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) bezieht sich explizit auf die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und auf die GRI und formt daraus einen Managementansatz. Der DNK verbindet die Unternehmensstrategie, die Bestandsaufnahme und das prozessorientierte Lernen miteinander. Er bezieht die Führung und das Management auf die operative unternehmerische Ebene und die Nachhaltigkeit mit ein. Der DNK ist für erfahrene Nutzer relativ einfach handhabbar. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_9

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Handlungsebenen für nachhaltiges Wirtschaften

Die Handlungsebenen für nachhaltiges Wirtschaften folgen den Prinzipien der klassischen Unternehmenssteuerung. Durch die Hinzunahme der Dimension der Nachhaltigkeit ändert sich an diesen Prinzipien nichts. Unternehmerisch betrachtet ist Nachhaltigkeit ein Bestandteil der Mehrwertstrategie. Nachhaltigkeit schafft neue Nutzenebenen für die Verbraucher:innen. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_10

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Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Ökonomische Zusammenhänge und Wechselwirkungen

Unternehmen sind meist über viele Jahre gewachsene Organisationen, die aus einer Verstetigung von Beziehungen und Prozessen ihre jetzige Form gefunden haben, die meist unhinterfragt so lange weiter in bewährter Manier gemanagt werden, wie die Wertschöpfung funktioniert. Das ist insofern fatal, weil die etablierte Betrachtungsweise ihre Begründung gerade in den etablierten Beziehungen und Prozessen findet. Wie soll sich da das Neue durchsetzen? Wie soll das Neue den Beweis antreten, wenn die Erfahrung damit fehlt? In diesem Kapitel betrachten wir die ökonomischen Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Denn nachhaltig wirtschaften ist ein radikal neuer Ansatz, Wertschöpfung in Unternehmen neu zu denken, neu zu organisieren und neu ins Werk zu setzen. Nachhaltiges Wirtschaften birgt große Chancen, doch um diese zu erkennen, brauchen wir einen neuen Blick auf Zusammenhänge und Wechselwirkungen. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_11

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Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Das nachhaltige Unternehmenskonzept

Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit einem Unternehmen ist immer ein Konzept des beständigen Wandels, des Lernens und der Veränderung. Nachhaltigkeit ist auch ein Konzept des Ausgleichs und der richtigen Priorisierung. Nachhaltigkeit beinhaltet die soziale, ökologische und ökonomische Dimension und ein gedeihliches Miteinander dieser. Aus unternehmerischer Sicht steht die ökonomische Dimension im Zentrum des Konzepts, denn ein Unternehmen ist ein Wirtschaftsbetrieb, der dauerhaft einen Mehrwert schaffen muss, um lebensfähig zu bleiben und seinen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Aus dieser Betrachtung entsteht kein Widerspruch. Ökonomie, Ökologie und Soziales befinden sich nicht im natürlichen Widerstreit miteinander, sie sind keine Gegensätze, sie gehören zusammen und müssen gut zusammenwirken, damit alles gut gedeihen kann. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_12

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Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Nachhaltige Kommunikation

Wie kann es gelingen, dass die Werbung für nachhaltige Waren und Dienstleistungen das Bewusstsein der Menschen erreicht, ihnen gefällt und einen Handlungsimpuls auslöst – vom wohlgefälligen Betrachten bis hin zum Kauf? Darum geht es im vorletzten Kapitel des Buches. Im engeren Sinne hat Kommunikation nichts mit nachhaltigem Wirtschaften zu tun, ich halte es dennoch für wichtig, für die geneigte Leserin und den geneigten Leser diesen Aspekt tiefer gehend zu beleuchten. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_13

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Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Epilog

Es ist unmöglich, rund um das Thema Nachhaltigkeit alles zu wissen, vorherzusehen und mitzudenken – vom großen Ganzen auf jedes Stöckchen hopsen und wieder zurück, um daraus ein feingewirktes Netz voller Erkenntnisse zu knüpfen, dass alle Menschen freudig und angstfrei als das Neue begrüßen und das alle Probleme auf ewig löst. Daran gemessen muss auch dieses Buch scheitern, es bietet nicht auf alle Fragen eine Antwort, es hat nicht alle möglichen Konsequenzen und Folgen mitgedacht, es geht nicht jeder Verknüpfung nach und vor allem, es verspricht nicht, dass es leichter wird. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-42458-9_14

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Was ist mein Beitrag, dass es der Welt besser geht?

Nachhaltiges Wirtschaften ist ein guter Weg, unsere Welt besser zu gestalten. Jede Organisation, jeder Mensch in Verantwortung kann hierzu einen wirkmächtigen Beitrag leisten. Meine Leitfrage in jedem Projekt ist: Was ist mein Beitrag, dass es der Welt besser geht? In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre und dann gehen wir frisch ans Werk.

Mit herzlichem Gruß, Ihr

Stefan Theßenvitz

Exzerpt aus `Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag´. Als E-Book und Print bei Springer erhältlich (und natürlich im gut sortierten Buchhandel – online und vor Ort): https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42458-9

Volkshochschulen Kitzingen & Ochsenfurt | Qualitative Kundenbefragung

Die Volkshochschulen Kitzingen & Ochsenfurt führen in der Region südlicher Main über 650 Veranstaltungen pro Jahr mit rund 7.000 Teilnehmern durch. Die Volkshochschulen sind Mitglied im bvv – Bayerischen Volkshochschulverband und erfüllen die Anforderungen des Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetzes. Sie tragen die EFQM-Anerkennung für Excellence (Validated by EFQM 2022).

Im Zusammenhang mit der Qualitätsstrategie der Volkshochschulen Kitzingen & Ochsenfurt führen wir im Herbst 2023 qualitative Befragungen mit ausgewählten Teilnehmern in Bezug zu deren Zufriedenheit mit den Leistungen der Volkshochschulen durch – bestehend aus Untersuchungsdesign, Evaluation, Analyse und Präsentation.

Nachhaltig wirtschaften in der Praxis | Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag

Das Buch Nachhaltig wirtschaften in der Praxis – Empfehlungen, Arbeitsschritte und Best-Practice-Lösungen für den Betriebsalltag aus dem Verlag SPRINGER GABLER, Wiesbaden erscheint im Herbst 2023 und wird erhältlich sein in allen guten Buchhandlungen und natürlich online in allen bekannten Webshops – als eBook und als Printausgabe.

Dieses Praxisbuch ermöglicht jedem Unternehmen, einen individuellen, machbaren Zugang zum nachhaltigen Wirtschaften zu finden. Das Konzept bezieht sich auf die individuelle Lebenswirklichkeit und Bedingungslage vor Ort und löst die Komplexität des Themas in fassbare Arbeitspakete mit konkreten Arbeitsschritten auf, unterstützt von Vorlagen und Arbeitsbögen.

Das prozessorientierte, integrative Managementsystem umfasst alle Aspekte der nachhaltigen Unternehmensführung – Ökonomie, Ökologie und Soziales – unter Bezug auf international anerkannte Vereinbarungen, Ziele und Standards (SDG, GRI, DNK). Es ist unerheblich, nach welchen Standards sich ein Unternehmen zertifizieren lässt, nach EFQM, ISO, EMAS oder den Umweltpakten der Bundesländer. Mit dem Bezug auf die SDG, die GRI und den DNK kann jedes Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften implementieren und zukunftsfähig werden.

Ich freue mich auf Sie und euch als Leser:innen des Buches und als Anpacker:innen und Mitgestalter:innen einer klugen Zukunft!

Ihr und Euer

Stefan Theßenvitz → Mehr Infos über den Autor

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Seit unser Firmengründung steht Nachhaltigkeit im Zentrum unseres Schaffens – für Unternehmen, Verbände, Non- und Low-Profit-Organisationen in ganz Deutschland und darüber hinaus.

  • 25 Jahre Erfahrung
  • Mehr als 1.000 Projekte
  • Über 200 Auftraggeber

Unsere Expertise umfasst das ganze Unternehmen. Wir arbeiten mit einer 360-Grad Perspektive, die Ihr Unternehmen vollständig erfasst.

  • Erkennen – die Unternehmens-Analyse
  • Beherrschen – das Verbessern von Strukturen und Prozessen
  • Begeistern – die Unternehmens-Kommunikation

Unser Versprechen

  • Wertschöpfung – Ihnen geht es ökonomisch besser
  • Wirksame Systeme – Sie reduzieren Reibung
  • Wohlfahrt – Ihr Beitrag für Ökologie und Soziales
  • Wertschätzung – Ihre Kunden sind begeistert

Wir beraten und begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg zum nachhaltigen Wirtschaften. Lernen sie uns kennen und erleben Sie unsere Expertise: In der Unternehmensberatung, im Rahmen von Klausuren, Workshops, Seminaren, in Diskussionsrunden und in Vorträgen. Laden Sie uns gerne ein!

KOMU – Konferenz der österreichischen Musikschulwerke | Keynote

Im Rahmen des 5. Österreichischer Kongresses für Musikschulleiter:innen in Feldkirch mit dem Motto “Musikschule im Wandel – austauschen, analysieren, gestalten” beleuchten wir am 16. November 2023 im Rahmen des Eröffnungsvortrags die Megatrends und deren Bedeutung für die Arbeit der Musikschulen in Österreich und Südtirol.

Unser Trendradar erfasst systematisch die Megatrends in Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Kultur und Konsum und deren wirkmächtigste Treiber – die Digitalisierung des Alltags, der Klimawandel, plötzlich auftretende Krisen (Corona, Ukraine, Energie), die wachsende Wohlstandspolarisierung, die anhaltende Migration, Populismus und Fake-Universen.

Entscheidend ist es, die für die Musikschulen entscheidenden Megatrends und Treiber des Wandels zu identifizieren, um damit arbeiten zu können. Im ersten Schritt richtet sich unsere Wahrnehmung nach außen, diese Wahrnehmung wird reflektiert und daraus folgend in konkrete Handlungen übersetzt. Musikschulen, die mit Megatrends arbeiten, sind auf dem Weg, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Genau darum geht es: um die Gestaltungskraft von Musikschulen – mit ihren zur Verfügung stehenden Ressourcen (Musikalische Bildung, Wo:Manpower, Netzwerke) wirkungsvoll zu agieren.

Links zur KOMU und zum Kongress

Die Teilnehmer:innen am Vortrag Megatrends und deren Bedeutung für unsere Arbeit im Rahmen des fünften Österreichischen Kongresses für Musikschulleiter:innen finden die Folien zum Vortrag im Format pdf im für sie geschützten Bereich.

Hereinspaziert ins Panoptikum der Manipulation

Folgender Beitrag entstand im Auftrag für die Hessischen Blätter für Volksbildung – Zeitschrift für Erwachsenenbildung in Deutschland, Ausgabe 2/2023. Die Veröffentlichung widmete sich dem Marketing und der Angebotskommunikation. Dort erschien mein Beitrag in stark gekürzter Fassung, hier lesen Sie das Original, den Directors Cut. Viel Vergnügen bei der Lektüre!


Ein Streifzug durch die Wunderkammern des Marketings und der Angebotskommunikation

Obige Überschrift ersann ich mir, um Sie, liebe Leserin und Sie, lieber Leser und natürlich insbesondere Sie – ja Sie – in den Bann des Folgenden zu ziehen. Ich vermute Sie vornehmlich unter den jungen 50ern oder jung gebliebenen Älteren, Sie haben noch echte Bücher im Schrank stehen, die Sie auch gelesen haben, Sie blicken kritisch auf den Zeitgeist und sind überhaupt sehr bedacht in Ihren Handlungen. Sie sind gut informiert und politisch interessiert, Sie kaufen bewusst ein, Sie lieben gutes Essen und alles, was Ihren Horizont erweitert. Daneben kultivieren Sie Rituale, zum Beispiel gerade jetzt im Schmökern der Hessischen Blätter für Volksbildung. Seien Sie herzlich willkommen zu ein paar Gedankenausflügen rund um das Thema Marketing und Angebotskommunikation.

Marketing

Lesen Sie hierzu bitte die Definition im Wirtschaftslexikon des Gabler Verlags: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/marketing-39435. Anmerkung des Verfassers: Jede Organisation, die mit Produkten und Dienstleistungen an den Markt geht, ist ein Unternehmen. Das gilt für Profit, Low-Profit und Non-Profit Organisationen.

Jeder Markt besteht aus Angebot und Nachfrage. Die meisten Märkte sind heute Käufermärkte, das Angebot übersteigt die Nachfrage. Marketing ist die Konzentration der Nachfrage auf die eigene Leistung. Dafür positionieren Unternehmen ihre Angebote als Marken. Mit Ihren Marken schaffen sie Vertrauenskonzentrate. Marken stiften einen Mehrwert über den Gebrauchsnutzen hinaus.

Unternehmen segmentieren Märkte, sie erforschen ihre Zielgruppen und vor allem: sie kommunizieren, sie senden Botschaften, um Menschen für ihre Produkte zu begeistern – sie wollen Menschen anlocken, Interesse erzeugen, zum Kauf animieren und ihnen stets das gute Gefühl zu geben, richtig entschieden zu haben. Der Klassiker ist die AIDA-Formel: Attention, Interest, Desire, Action – Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen, Handlung

Was will ich, dass andere von mir denken?

Marketing ist die gezielte Beeinflussung des Marktes durch die Instrumente Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Dienstleistungspolitik und Kommunikationspolitik. Die Instrumente bedienen sich der Erkenntnisse der Mathematik, um mittels statistischer Verfahren Grundlagen für Entscheidungen zu erhalten, der Soziologie, um Antworten über gesellschaftliche Strömungen zu erhalten und der Psychologie, um Antworten über Motivationsstrukturen zu erhalten. Das Marketingmanagement definiert für seine Arbeit Ziele. Die wichtigsten Fragen in der Dimensionen Psychologische Ziele sind der Bekanntheitsgrad – wie viele Menschen sollen unsere Leistungen kennen? und das Image – was sollen die Menschen über unsere Leistungen denken?

Die Kommunikation ist Teil des Produktes

Die Angebotskommunikation ist systemisch verwoben mit den anderen Instrumenten des Marketings, eine isolierte Betrachtung führt in die Irre. Hierzu das berühmte Bonmot aus der Werbeszene: „Good advertising makes a bad product die faster“. – „Gute Werbung sorgt dafür, dass ein schlechtes Produkt schneller vom Markt verschwindet“. Meine Erfahrung hierzu: Schlechte Werbung bewirkt NICHT, dass sich ein gutes Produkt am Markt durchsetzt. Beides gehört zusammen – ein gutes Produkt und eine gute Werbung.

Das Produkt verschwindet schneller vom Markt, weil es sich durch seine Bekanntheit schneller herumspricht. Die Menschen tauschen sich aus, sie kommunizieren miteinander. Kommunikation ist eingebettet in die Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Dienstleistungspolitik. Ein guter Freund aus der Werbeszene bringt es auf den Punkt: „Die Verpackung ist Teil des Produkts“. Kommunikation ist Teil des Produkts, sie ist Teil des Interaktionsprozesses zwischen dem Unternehmen, seinen Leistungen und der Öffentlichkeit.

An diesem Punkt wird der manifeste Unterschied zwischen der klassischen Marktkommunikation und der jetzigen Marktkommunikation deutlich. Früher nutzten Unternehmen ihre Kommunikation vornehmlich als Einbahnstraße. Sie sendeten ihre Botschaften, die Menschen empfingen sie. Die Rückmeldung erfolgte zeitverzögert indirekt über den Absatz. Im Jahr 2023 ist das anders. Unternehmen senden Botschaften, Menschen empfangen sie, sie tauschen sich darüber aus, sie sind aktiver Teil der Markenkommunikation, in vielen Branchen werden sie zum Teil der Marke (Influencer, Blogger, Nutzergruppen, Produkttester). Das Internet, Social-Media und YouTube schufen die Möglichkeit der Zwei-Wege-Kommunikation ohne dazwischen geschaltete Instanzen wie Verbrauchermagazine. Markenbildung findet heute basisdemokratisch in Echtzeit unter Einbezug der Verbraucher statt. Sie erleben das auch ganz praktisch, wenn Sie online Zeitung lesen. Früher publizierten die Redaktionen Beiträge, am Folgetag wurde der eine oder andere Leserbrief dazu abgedruckt. Heute lesen Sie viele Menschen ihre Zeitung online, die Redaktionen veröffentlichen nach wie vor Beiträge, doch diese werden unmittelbar einem Diskurs ausgesetzt in Form von Klicks und Leserkommentaren. Diese Beiträge werden dann sortiert angeboten unter „Meistgelesen“,  „Meistkommentiert“ und „Beliebt bei Abonnenten“.

Wie Menschen „ticken“

Kommunikation im Marketing will Menschen erreichen, idealerweise mit wenig Streuverlust. Streuverluste sind Botschaften für Menschen, die diese Botschaften nicht brauchen, Streuverluste sind Investitionen ohne Return. Die Angebotskommunikation sendet gezielte Botschaften an die richtigen Menschen, sie sendet Botschaften an Zielgruppen. Dafür müssen sie die Menschen in den Zielgruppen kennen. Unternehmen müssen wissen, wie Menschen „ticken“. Welchen Habitus haben sie? Welche Werte haben sie? Welche Sprache sprechen sie? Welche Medien nutzen sie? Wie informieren sie sich? Welches Kauf- und Konsumverhalten haben sie? Wie kommunizieren diese Menschen miteinander? Diese Antworten waren früher relativ einfach zu erheben, man definierte Zielgruppen anhand ihrer soziodemographischen Merkmale:  Geschlecht, Alter, Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen, Beruf, Ausbildung, Wohnort – alles, was man in Zahlen messen kann.

Mit dem Herausbilden immer ausdifferenzierterer Lebenswelten und der Hyper-Individualisierung brauchen Unternehmen einen neuen Ansatz. Sie brauchen Antworten anhand der psychographischen Merkmale der Menschen: Bedürfnisse, Wünsche, Ziele, Erwartungen, Wertvorstellungen und die Lebensstile der Menschen – alles, was sich in deren Köpfen abspielt. Das Referenzmodell hierzu liefert seit 1981 das Sinus-Institut in Heidelberg mit seinen Sinus-Milieus und weiter Verbreitung in der Konsumgüterindustrie, in Verbänden, Organisationen und Kommunen. Sie erinnern sich an den ersten Absatz in diesem Artikel mit den Büchern im Schrank und Ihrem kritischen Zeitgeist? Das schrieb ich, weil ich Sie, liebe Leserin und lieber Leser überwiegend im Postmateriellen Milieu vermute. Sehen Sie hierzu bitte die Beschreibung auf der Website des Sinus-Instituts: https://www.sinus-institut.de/sinus-milieus/sinus-milieus-deutschland

Je nach Alter verfügen Sie auch über Anteile der Konservativ-Gehobenen Milieus, des Expeditiven Milieus oder des Neo-Ökologischen Milieus. Das Sinus-Institut bietet auch Datensätze für die Microgeographie an https://www.sinus-institut.de/sinus-milieus/milieus-in-der-microgeographie.

Das Internet kennt Dich besser als Dein Partner

Eine weitere mächtige Datenquelle speist sich aus dem Nutzerverhalten der Menschen im Internet und ihren freiwilligen Angaben in Social-Media-Kanälen. Aus Marketingsicht ist das Internet eine perfekte Maschine, die den Unternehmen meist nahezu kostenfrei qualitätvolle Daten für ihre Angebotskommunikation liefert. Jeder Klick im Netz hinterlässt einen Abdruck, jeder Online-Kauf bereichert das Profil. Google sammelt diese Daten und stellt sie Werbetreibenden zur Verfügung. In Facebook und Instagram erstellen Menschen ihre Profile mit ihrer Lebenssituation, ihren Vorlieben und Neigungen. Facebook und Instagram sammeln diese Daten, sie verknüpfen diese Daten mit dem Nutzerverhalten der User – Welche Beiträge lesen die User? Welche Beiträge schreiben sie? Welche Beiträge liken, teilen und kommentieren sie? Wie lange sind die User online? Wo bleiben sie hängen? Welche Freunde haben die User? Mit wem sind die Freunde befreundet?

Eine Studie aus dem Jahr 2018 der University of Cambridge zeigte plausibel auf: Nach 300 analysierten Likes lieferte Facebook eine treffsicherere Persönlichkeitsanalyse als der langjährige Lebenspartner (Links zum Weiterlesen: https://wirtschaftspsychologie-aktuell.de/magazin/leben/facebook-kennt-dich-besser-als-deine-freunde, https://www.rnd.de/panorama/niemand-kennt-mich-so-wie-facebook-U5SYMR6OHNT3WPGNGE36G763Y4.html.)

Auch abseits des Internets liefern Zahlungsvorgänge mittels Kredit- und EC-Karte wertvolle Erkenntnisse ebenso wie auslesbare Daten des Mobil-Telefons, von der Nutzung von Apps über das dort eingerichtete Adressbuch bis hin zur Routenführung und damit verbundene Aufenthaltsorte.

Werte verleihen Persönlichkeit

Zu Beginn zwei zentrale Erkenntnisse mit großer Bedeutung: Das individuelle Konsumverhalten entspricht den eigenen Werten. Das individuelle Konsumverhalten befriedigt Bedürfnisse und Sehnsüchte. Konsum dient auch der Selbsterklärung und Selbstvergewisserung. Konsum stiftet einen Nutzen, der weit über das Materielle hinausgeht. Die Angebotskommunikation vermittelt Werte. Diese Werte vermittelt sie über die Sprache. Sprache lebt vom gemeinsamen Verständnis. Sprache ist ein Distinktionsmerkmal. Sprache dient der Abgrenzung und der Zugehörigkeit gleichermaßen. Für Unternehmen bedeutet das, Erfolg mit milieuspezifischer Kommunikation hat nur, wer über ein dezidiertes – zu den Milieus passendes – Werteset verfügt, das mit den Wertesets der Milieus große Schnittmengen bildet.

Das Werteset des Unternehmens kulminiert in seinem Image und im Image seiner Produkte. Dieses Image muss eine möglichst große Schnittmenge mit den Menschen bilden, die das Unternehmen mit seiner Angebotskommunikation erreichen will. Entscheidend hierbei ist die Selbstwahrnehmung der Menschen und das Bild, das Image, das sie anderen Menschen durch den Besitz und die Nutzung der Produkte vermitteln will. Jemand, der sich als agil, fortschrittlich, technikbegeistert, leistungsorientiert und durchsetzungsstark begreift, wird bei der Wahl des richtigen PKW eher zu einem BMW greifen als jemand, der sich als schüchtern, harmoniebedürftig, introvertiert und grüblerisch begreift – es sein denn, der schüchterne Mensch will von anderen Menschen als agil wahrgenommen werden. Auch dann kommt ein BMW in die engere Wahl. Die Werte der Marke strahlen auf die Nutzer ab und die Nutzer strahlen diese Markenwerte als Teil ihrer Persönlichkeit aus.

Erfolg hat, wer die Sprache der Zielmilieus spricht

Am Beispiel Volkshochschule erklärt: Das Postmaterielle Milieu fragt in erster Linie Bildung nach rund um die Themenfelder Nachhaltigkeit, Genuss und Sinn. Deren bevorzugte Bildungsorte sind Originalschauplätze, seltene Orte und Orte mit Geschichte und Flair. Sie informieren sich online und in Medien mit Regionalbezug. Dort wünschen sie sich eine adäquate Ansprache von Gleich zu Gleich, sie lieben gute Sprache und schätzen ausgewählte Fachbegriffe. Die gewünschte Vermittlung der Postmateriellen Milieus sind Workshops und Kurse, in denen man selbst anpacken und sich ausprobieren kann, die Dozenten sollten ausgesuchte Menschen mit einer besonderen Geschichte sein. Lautes, Trash und Vulgäres mögen sie nicht. Sie kaufen überlegt, sie wollen mit Genuss kaufen und sie lieben sinnliche Umgebungen, die ihre Neugier anregen. Die Schlüsselreize für ihre Ansprache sind Authentizität, Nähe, Beziehung, Veränderung und persönliches Wachstum. Ihre Sprachwelt bewegt sich in den Dimensionen Lebensfreude und Individualität. Innerhalb dieser Dimensionen sind die Cluster „Kritisch“, „Kulturell“, „Erlebnis“ und „Lustvoll“ besonders wirksame Ankerpunkte für eine zielführenden Sprache. (Quelle: Ergebnisse eines Milieu-Workshops 2022 mit den Volkshochschulen in der Oberpfalz, Bayern).

Gute Beispiele für zielführende Sprache finden Sie zum Beispiel bei der modernen Hausfrau https://www.moderne-hausfrau.de/, bei Manufactum https://www.manufactum.de/ und bei SHEIN https://de.shein.com/. Diese Anbieter geben herausragende Beispiele dafür, ihre jeweiligen Ziel-Milieus perfekt anzusprechen, und deren Werte in Worte zu fassen. Gönnen Sie sich einen Nachmittag und durchforsten Sie diese Websites, es lohnt sich! Sie werden wunderbare Erkenntnisse sammeln, sie werden erstaunt sein, sie werden schmunzeln, sie werden viel lernen und auch hinter manch schmutziges Geheimnis kommen (Tipp zum Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Shein).

Mit SEO und Google gewinnst Du Freunde

Sprache ist im Internet ein heikles Thema. Zum einen soll sie gut sein im Sinne von hoher Trefferwahrscheinlichkeit, zum anderen sollen die Botschaften gefunden werden. Hier kommt Google ins Spiel. Doch beginnen wir mit SEO, denn SEO und Google wirken zusammen. SEO bedeutet Search Engine Optimizing, Suchmaschinenoptimierung. Webinhalte werden von Suchmaschinen indiziert. In Deutschland vereinigt Google unter allen Anbietern für Suchmaschinen weit über 80% Marktanteil auf sich. Doch Google hat keine Augen. Bilder in den Formaten jpg, tif, png, gif etc. kann Google nicht lesen, auch keine als Bild abgespeicherten Texte. Das gleiche gilt für Videos. Aber Google kann lesen. Der Eingang zu Google ist der berühmte Schlitz auf der Startseite. Der User tippt seine Suchanfrage ein und erhält in Windeseile Suchergebnisse, zum Teil schon, bevor er seine Schreibarbeit beendet hat. Faszinierend!

Wir gehen hier nicht der Frage nach, warum Google weiß, was wir wissen wollen und lüften auch keine Geheimnisse des Google-Algorithmus, der so geheimnisvoll gar nicht ist. Wir gehen der Frage nach, wie wir unsere Botschaften gestalten müssen, damit sie von Google indiziert werden und Interessenten bereitgestellt werden können. Google will relevant sein. Die Relevanz von Google bemisst sich daran, dass ich Google nutze, um etwas zu finden. Mit weit über 80% Marktanteil ist dieser Beweis erbracht. Wir brauchen also Texte, die Google lesen kann. Jeder Text, der als durchsuchbarer Datensatz vorliegt, z.B. als Html-Text, ist auslesbar und damit für Suchmaschinen indizierbar. So weit, so einfach. Natürlich stehen unsere Texte im Wettbewerb mit anderen Texten. Andere Unternehmen wollen auch Gehör finden. Und jetzt wird es spannend.

Wie muss ein SEO-Text geschrieben werden, damit er von Google in der Trefferliste weit oben angezeigt wird? Für diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort bzgl. Textlänge, Wortwahl, Keywords, Abschnitte und Überschriften. Hier spielen auch Fragen nach dem Thema, der Zielgruppe, deren Erwartungshaltung und Bildungshintergrund eine Rolle. Anbei ein paar Praxistipps für leicht lesbare und gut indizierbare SEO-Texte und Möglichkeiten, Fehler zu vermeiden:

Google mag keine unpersönliche Sprache. Google mag persönliche Sprache. Schreiben Sie persönlich. Gliedern Sie Ihren Text durch Überschriften in Abschnitte (h1, h2, h3). Google mag strukturierte Texte mit Überschriften, deren Inhalt Bezug zum kommenden Abschnitt nimmt. „Der Text wird geschrieben“ ist ein Passivsatz. Google mag keine Passivsätze. Vermeiden Sie Passivsätze. Schreiben Sie aktiv. Der Nominalstil ist knapp, prägnant und präzise. Google mag keinen Nominalstil. Google mag Umgangssprache. Google mag keine langen Worte (26-letter-words wie zum Beispiel Pfannkuchenstreifensuppe). Verwenden Sie kurze Worte. Google mag keine Schachtelsätze mit vielen Kommata. In Schachtelsätzen verheddern sich gerne auch die Autoren, die Bezüge werden unklar. Schreiben Sie kurze Sätze. „Wollen“, „dürfen“, „können“, „müssen“, „mögen, „sollen“ sind Modalverben, auch „will“, „muss“, „kann“. Google mag keine Modalverben. Lösung: Modalverben weglassen. „Auch“, „doch“, „sehr“, „nur“, „so“, „ja sogar“ sind Füllwörter. Google mag keine Füllwörter. Lassen Sie Füllwörter weg. „Usw.“, „etc.“, „z.B.“, „s.o., z.K.“, „MfG“ sind Abkürzungen. Google mag keine Abkürzungen. Lösung: Abkürzungen weglassen oder ausschreiben. U.A.w.g. = Um Anmeldung wird gebeten. Damit vermeiden Sie auch Missverständnisse. Google mag kein Perfekt (2te Vergangenheit). Google mag das Präsens und die 1te Vergangenheit (Präterium). Google mag keine „Wenn, dann“-Sätze. Vermeiden Sie „Wenn, dann“-Sätze. Vermeiden Sie Symbole im Text. Google mag keine Symbole (Mathematik, Ziffern, Emoticons). Lösung: Schreiben Sie Zahlen aus oder erklären Sie Symbole. Vermeiden Sie allseits bekannte Sprichwörter, Lebensweisheiten oder Sinnsprüche („Wahrheit ist auf dem Platz“, „Das Runde muss ins Eckige“). Google mag keine Phrasendrescher. Lösung: finden Sie eigene originelle Merksätze.

SEO-Texte haben nichts mit Literatur und Poesie zu tun. Lieben Sie gutes, differenziertes Deutsch? Dann schreiben oder lesen Sie ein gutes Buch. SEO-Texte sind für (meist) eilige Leser, deren Aufmerksamkeit meist nicht vollständig auf Ihren Text gerichtet ist; insbesondere, wenn dieser mobil surft. Kurz gesagt: „one eye, one thumb.“ Ein Praxistipp zum Abschluss dieses Absatzes: Kopieren Sie einen Text aus Ihrer Website und surfen Sie zu https://textanalyse-tool.de/. Dort erhalten Sie in Windeseile das SEO-Ergebnis für Ihre Texte incl. Ideen für Verbesserungen Ihrer Texte.

Angebotskommunikation ist Überwältigung

Moderne Angebots-Kommunikation lebt zunehmend von starken Bildern und emotionalen Videos. Der Text als Kommunikationsmittel tritt hinter die (bewegten) Bilder zurück. Die Ansprache erfolgt in erster Linie über den Reflex und das Reptilienhirn, weniger über die Reflexion und die Kognition. Angebotskommunikation ist nicht selten der Versuch der Überwältigung, zum einen durch starke Reize, zum anderen durch die Manipulation unserer Fähigkeit zur Reflexion. (Sehen Sie hierzu das Video „Wie Apple dich manipuliert“ https://www.youtube.com/watch?v=oo5u5ZQEJH0, Simplicissimus, der Kanal gehört zu funk, dem Netzwerk von ARD und ZDF.)

Wir erleben eine Verlagerung von der sprachlichen auf die visuelle Information, vom Wort auf das Bild, vom Argument auf das Video, von der Durchdringung zur Überwältigung, von der Kognition zur Emotion. Die zugrunde liegenden Phänomene nennt man die ikonische Wende, den iconic turn. Damit zusammenhängend spricht die Forschung auch vom visualistic turn, dem imagic turn und dem pictorial turn. Umfangreiche weiterführenden Informationen, Fotos und Videos finden Sie auf der Website der Hubert Burda Stiftung https://www.hubert-burda-stiftung.de/iconic-turn.

Vielfach sauber recherchiert und eindrücklich geschildert wurden die Auswirkungen von Instagram auf die Lebenspraxis insbesondere junger Menschen über vermittelte Schönheitsideale, zu kaufende Produkte (sehen Sie hierzu auch SHEIN und seine Instagram-Strategie), der Selbstpräsentation, nachzueifernder Vorbilder bis hin zur lebensbedrohlichen Magersucht. Auch über Facebook und sein Suchtpotential gibt es zahlreiche investigative Recherchen, hierzu nur das Stichwort „Filter-Blase“, Filter bubble“. Ein eindrückliches Zitat finden Sie hier: https://www.das-nettz.de/glossar/filterblase.

Zusammenfassend blicken wir auf 65 Jahre Werbewirkungsforschung zurück, beginnend mit dem legendären Buch von Vance Packard „The Hidden Persuaders“, „Die geheimen Verführer“ von 1957 über die Verhaltens- und Motivationspsychologie seit den 1960ern, die aktuelle Hirnforschung und dem Neuromarketing bis hin zu mit künstlicher Intelligenz verbundenen selbst lernender Algorithmen, die unser Verhalten immer präziser vorhersagen. Bereits im Einsatz ist in Deutschland das „predictive policing“, die „Vorhersagende Polizeiarbeit“, unter anderem in Berlin, Hamburg, München und seit 2017 flächendeckend in Hessen. Wenn Sie gerne online shoppen, dann kennen Sie das Phänomen der gezielten Werbung. Sie besuchen zum Beispiel die Website eines Reiseanbieters für die Planung Ihrer individuellen Urlaubsreise und wie von Zauberhand erscheinen in Ihrem Browser Werbeanzeigen über Ihre Traumreise auch auf anderen Websites oder in Ihrem Social-Media Account. Häufig reichen auch einfache Suchanfragen auf Google, um auf Sie zugeschnittene, personalisierte Werbung direkt an Sie auszuspielen. Die Angebotskommunikation im Marketing funktioniert erstklassig und sie wird immer besser, das wissen wir und jeder weiß, hier kann man sich nur schwer entziehen. Auch Milieus, die sich als werberesistent begreifen, werden hiervon erfasst und manipuliert. Natürlich sind Sie, geneigte Leserin, geneigter Leser, davon ausgenommen.

It´s not only the economy, stupid

Reflektieren wir obenstehende Ausführungen zur Angebotskommunikation abseits ihrer brillanten Funktionalität und ökonomischen Verwertungsperspektive unter soziologischen Aspekten und Aspekten der Entwicklungspsychologie, dann kommen wir vermutlich zu anderen Schlussfolgerungen. Ergibt es Sinn, dieses rasende Pendeln zwischen Angebot und Nachfrage weiter zu beschleunigen? Ergibt es Sinn, auf Angebotskommunikation oder gleich auf das ganze Marketing zu verzichten? Allein die Tatsache, dass wir nicht nicht kommunizieren können (Paul Watzlawick, *1921 †2007, https://www.paulwatzlawick.de/axiome.html), verurteilt uns zur Kommunikation, denn auch Nicht-Kommunikation ist Kommunikation. Und will man das Feld der klassischen Angebotskommunikation wirklich den alten großen Akteuren überlassen? Vermutlich nicht und neben den Massenkonsumgütermärkten blühen immer mehr kleine Anbieter auf, die sich bewusst anders entscheiden und nachhaltig hergestellte – faire, ausbeutungsfreie, emissionsfreie, haltbare und leicht reparierbare – Produkte anbieten und sich das Internet für ihre Zwecke nutzbar machen. Der Zeitgeist spricht dafür. Weit mehr als 50% der deutschen Bevölkerung sind für Nachhaltigkeit im Kauf und Verbrauch empfänglich oder sehr empfänglich. Dieses Bild ergibt sich in der Analyse der Sinus-Milieus 2022. Natürlich gibt es nicht zu knapp Schlitzohren, die sich Nachhaltigkeit auf die Fassade kleben, doch die Presse wird immer wachsamer. (Lesen Sie hierzu – Olav, die Aufbrutzler, ZEIT, 2021, https://www.zeit.de/green/2021-09/olav-pfanne-nachhaltigkeit-greenwashing-altmetall-muell-recycling).

Für eine dauerhaft gesunde Wirtschaft brauchen wir auch die Perspektive der Nachhaltigkeit. Blicken wir auf Möglichkeiten der Angebotskommunikation unter den Aspekten der Nachhaltigkeit, blicken wir auf erfolgreiche Kommunikation mit Verantwortung.

Die klassische Werbung ist laut, sie schürt die Erregung, sie befeuert den Impuls, sie kalkuliert mit dem Reflex, sie spricht das Reptilienhirn an. Die nachhaltige Werbung bedient sich der Erbauung, sie orientiert sich am Bedarf, sie lädt ein zur Reflexion, sie ist leise, sie spricht das Großhirn an. In Stichpunkten geschildert erkennen Sie deutlich die gegensätzlichen Herangehensweisen in Stichworten

Klassische Werbung vermittelt Überlegenheit, preist ihre Ware an als das einzig Wahre, sie präferiert den Kampf, sie ist autoritär und nutzt Aggression. Klassische Werbung lebt von Ausgrenzung, sie will Beherrschen, sie unterscheidet zwischen Freund und Feind. Klassische Werbung pflegt die Gesinnung und will dominieren.

Nachhaltige Werbung liebt das Klügere und die bessere Alternative. Nachhaltige Werbung sucht die Kooperation und den Ausgleich, sie will einbinden und lädt zur Mitgestaltung ein. Nachhaltige Werbung versteht sich als Partner, der überzeugen will. Nachhaltige Werbung übernimmt Verantwortung.

Die Spielregeln der nachhaltigen Kommunikation für Unternehmen sind: Beweise liefern, nachvollziehbar agieren und transparent sein, zum Beispiel mit einem regelmäßig publizierten Nachhaltigkeitsbericht. Den eigenen Weg gehen und Wertschöpfung durch Innovationen generieren – das können auch soziale Innovationen sein. Glaubhaft kommunizieren im Sinne von Wahrhaftigkeit. Lernfähig bleiben und Menschen und Gruppen einbeziehen. Und auch den Mut haben, Emotionen anzusprechen, dieser Aspekt kommt leider häufig zu kurz. Nachhaltigkeit wird immer noch als ein rein kognitiv zu erfassendes Thema begriffen. Damit erreichen Unternehmen nur wenige Menschen. Nachhaltigkeit kann sehr schön emotional verpackt werden. Alleine der Begriff Schönheit umfasst viel mehr als den persönlichen Nutzen, Schönheit kann sehr gut mit Verantwortung und auch mit Verzicht in Verbindung gebracht werden – Verzicht auf umweltschädliche Produktion oder Ausbeutung von Arbeitern in China und Malaysia. Mit diesem Gedanken schließe ich den Beitrag mit dem Wunsch, an dieser Stelle gemeinsam weiterzudenken.

Stefan Theßenvitz


Lesehinweis: Vorliegender Beitrag ist eine fachliche Verdichtung wesentlicher Aspekte zum aktuellen Stand des Marketings und der Angebotskommunikation. Er bedeutet insbesondere nicht, dass der Autor den damit verbundenen Denkweisen und Werkzeugen, den Entwicklungen und Strömungen in Wirtschaft und Gesellschaft kritiklos gegenübersteht. Vorliegender Beitrag liefert keine Wertungen, er liefert einen Beitrag zur Aufklärung.

KI – Künstliche Intelligenz in der betrieblichen Praxis

Datengestützte Lösungen im betrieblichen Alltag

Mit Data Scientists und Prompt Engineers betreten neue Berufsbilder die Bühne. Sie erarbeiten mit KI-Anwendungen Lösungen für den betrieblichen Alltag. Wie die Namen der Berufsbilder schon sagen, es geht um das Generieren von nützlichen Antworten für den Betrieb – und zwar in bester Güte, kostengünstig, leicht implementierbar und vor allem schnell (prompt).

Von der aufgabenbezogenen Datenverarbeitung hin zur Strong AI

KI = AI – Artificial Intelligence / Künstliche Intelligenz – mittels Computern (aufgabenbezogene Datenverarbeitung) generierte Antworten, Entscheidungen und Lösungen für konkrete, in sich geschlossene Aufgabenstellungen. KI basiert auf dem Maschinenlernen. Programmierer designen, steuern und kontrollieren die Prozesse. Die Lernfähigkeit der KI wird durch den Programmierer determiniert. Die KI ist ausgereift und beherrschbar.

AGI – Artificial General Intelligence / Künstliche übergreifende Intelligenz, auch Full AI – mittels Computern (Datenverarbeitung in neuronalen Netzen) generierte Antworten, Entscheidungen und Lösungen, die menschlichen kognitiven und intellektuellen Fähigkeiten nachempfunden sind. AGI basiert auf dem Konzept des Deep Learning. Die AGI designen, steuern und kontrollieren die Prozesse selbständig. Die Lernfähigkeit der AGI wird durch die zur Verfügung stehenden Datensätze determiniert. Die AGI ist in einer exponentiellen Entwicklungsphase, deren Beherrschbarkeit wird aktuell als fraglich eingeschätzt.

Strong AI – Zusätzlich zu den Fähigkeiten der AGI bildet die Strong AI menschliche Dispositionen auf der Grundlage von Emotionen und die Fähigkeiten zur Selbsterkenntnis, zur Empathie und Reflexion nach. Strong AI hat ein Bewusstsein von sich und seinen Handlungen. Der Klang der Zukunftsmusik der Strong AI ist deutlich vernehmbar, alles weitere ist Spökenkiekerei.

Romantik trifft Wirklichkeit

Die AGI-Anwendungen, allen voran ChatGPT, werden in atemberaubender Geschwindigkeit besser und damit je nach Sichtweise gefährlicher oder nützlicher. Meine Prognose ist die gleiche wie bei der Einführung des browsergestützten Internets Anfang der 1990er Jahre. Dem Traum, das Menschheitswissen wäre nun für alle Menschen an jedem Ort der Welt frei verfügbar, Wissen und Erkenntnis würden rund um den Erdball geteilt, die Demokratisierung der, die Teilhabe und das Mitwirken an einer besseren Welt würden nun greifbare Wirklichkeit, wich der Erkenntnis: Das Internet hat in seiner ökonomischen Dimension eine enorme schöpferische und zerstörerische Kraft gleichermaßen.

Der große Verstärker

Binnen weniger Jahre dominierten neue Geschäftsmodelle den Markt und nach einer breiten Gründungswelle kristallisierte sich eine Handvoll großer Gewinner heraus. Und das Internet ist ein Verstärker menschlicher Verhaltensstrategien. Die nach Klugheit Strebenden werden klüger, die nach Erregung strebenden werden erregter und vermutlich dümmer, die nach Entspannung strebenden werden fauler und die Schaffensfrohen werden produktiver.

Totale Kontrolle und vollständige Ermächtigung

Ebenso wird es sich mit den Anwendungen der AGI verhalten, nur wesentlich schneller und umwälzender. Je nach kultureller Vereinbarung wird sich die AGI als Fluch und Segen erweisen. Die realistischen Annahmen reichen von der vollständigen Überwachung und Steuerung des Einzelnen bis zur Ermächtigung jedes Einzelnen, sich vollständig loszulösen aus allen sozialen und kulturellen Beschränktheiten und sein persönliches Menschsein kraftvoll autonom zu definieren.

Warum mahnen Sie?

Geoffrey Hinten, der Godfather of KI, hält die Gefahren der AGI für die Menschheit größer als die Gefahren des Klimawandels. Die führenden Köpfe der AGI-Szene erwarten in den kommenden zehn Jahren massivere wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen als in den zurückliegenden 150 Jahren.

Auch die Kraft aus Wasserdampf begann mit einer Vision

Vom Jahr 2023 aus betrachtet blicken wir zurück auf das Jahr 1873, zwei Jahre nach der Gründung des Deutschen Kaiserreichs und wir blicken auf die Weltausstellung in Wien und den dort präsentierten technisch ausgereiften Dampfmaschinen. Zehn Jahre voraus geblickt entdecken wir im Jahr 2033 eine Welt, deren Möglichkeiten und Wirklichkeiten sich weit über das bisher bekannte in alle Richtungen ausgedehnt haben wird.

Die Landkarte wird größer

Die Pole werden in alle Richtungen so weit gespannt sein wie nie, in dem deutlich größeren Spielfeld finden wesentlich mehr und vollständig neue Lebenswirklichkeiten ihren Platz. Die neue Welt wird spannungsreicher, gefährlicher und mit enormen Risiken und Chancen gleichermaßen vielfältiger werden. Wir sind im Aufbruch in die terra incognita – in unbekanntes Land.

Die Mahner wollen, dass wir zuhause bleiben

Heute wie damals im 16ten Jahrhundert, als die Welt noch nicht vollständig zuverlässig kartografiert war, zeichnete man Fabelwesen aller Art, vorzugsweise Drachen (hic sunt dracones), in die dem Menschen unbekannten Gebiete – als Warnung und Mahnung, diese Gebiete zu umschiffen. Unbekanntes erzeugt Widerstand und Angst, damals wie heute. Aber das Unbekannte lockt auch und zieht an und mutige Menschen entdeckten immer wieder Neuland, damals wie heute.

Vorwärts immer

Mit den heutigen Methoden und Messverfahren können wir unter Umständen nicht alles Zukünftige erfassen, doch eines wissen wir. Es wird mutige Menschen geben, die diese terra incognita entdecken und gestalten werden und wir wissen, die Menschheit ist zum Fortschritt verdammt, ein Aufhalten und Zurück wird es nicht geben.

Eine Handvoll unbequemer Fragen

Die AGI wird alle Bereiche der menschlich geformten Welt und seiner menschlichen Interaktionen berühren und einem Stresstest unterziehen. Was hat Bestand? Was kann weg? Was kann verändert werden? Was kann neu kombiniert werden? Was wird völlig neu entstehen?

Die neue Verhandlung der Welt

Zur Disposition stehen Staats- und Regierungsformen, gesellschaftliche und kulturelle Vereinbarungen. Zur Verhandlung steht die Rangreihe der Werte und Rechte – insbesondere die des Menschen und seines Umgang mit der Biosphäre. Zur Entscheidung stehen an das zugemessene Maß an Individualität, die tolerierte Lebenspraxis zu Lasten anderer, die Gewichtung überindividueller Normen und Regeln in Bezug zu den Freiheitsrechten. Die AGI findet hierzu bereits heute gute Antworten und Lösungen, deren Umsetzungen allein an der mangelhaften Verfasstheit der Menschheit scheitern.

Der Zug ist bereits über die Weiche der AGI gerollt

Mit Sicherheit greift die AGI tief in die betriebliche Wirklichkeit ein, vieles ist heute bereits Realität und auf breiter Front im Einsatz. Chatbots beantworten Fragen zu Dienstleistungen und Produkten, automatisierte Berechnungen helfen den Kunden, die zu ihnen passenden Dienstleistungen und Produkte zu finden, die Sprach- und Texterkennung hilft bei der  redaktionellen Arbeit. AGI-induzierte Texte, Fotos, Grafiken, Animationen und Videos unterstützen die Marketing- und Vertriebsarbeit.

AGI-gestützte Software optimiert die Logistik und Betriebsorganisation, sie hilft beim Konstruieren, Berechnen und Kalkulieren. AGI-gestützte standardisierte Einstellungsgespräche führen zu vorurteilsfreien, schlüssigen und nachvollziehbaren Entscheidungsvorlagen (sofern der Algorithmus vorurteilsfrei programmiert ist). Die meisten Rechtsfragen sind bei der AGI gut aufgehoben ebenso wie eine optimierte Personalplanung. Diese bei weitem nicht vollständige Aufzählung führt deutlich vor Augen: Das mittlere Management und die Ebene der Sachbearbeiter werden davongefegt werden, die meisten Arbeiten werden AGI-gestützte Systeme verlässlicher, schneller und kostengünstiger erledigen.

Auch in der Medizin wird die AGI zum wertvollen Helfer in der Mustererkennung von Symptomen, Krankheitsbiographien, Datensätzen und Bildern (Röntgen, CT, MRT) für die Anamnese, Diagnose und Therapie. Die AGI wird das Lernen in Schulen und Hochschulen sehr stark verändern. Das anstrengungsfreie Abgreifen des Weltwissens ist bereits Standard.

Humboldt freut sich wie Bolle

Als entscheidend wird sich herausstellen, ob und wie Menschen lernen, kreativ mit der AGI umzugehen für exzellente Lösungen „outside the box“ und vielleicht erlebt das Humboldtsche Ideal des umfassend gebildeten Menschen nach den Jahrzehnten der auf neoliberal optimierten Effizienz getrimmten Fachidioten eine Renaissance. Diese Entwicklung ist auf der Grundlage von vier Beobachtungen nicht gänzlich unwahrscheinlich.

  1. Viele Menschen bilden sich in ihrer Freizeit informell fort – entlang unzähliger erstklassiger Podcasts, Dokumentationen und Wissenssendungen in allen Bereichen der schönen Künste und der Wissenschaft.
  2. Fragen Sie ChatGPT und ChatGPT wird antworten. Ist die Frage einfältig und dumm, dann ist die Antwort einfältig und dumm. Ist die Frage ausdifferenziert, ist die Situation klar beschrieben, ist das gewünschte Ergebnis klar definiert, dann ist die Antwort ausdifferenziert, klar beschrieben und klar definiert. Es ist ganz einfach: Garbage in – Garbage out. Die Qualität des Briefings entscheidet über die Qualität des Ergebnisses.
  3. Das Maß der anwendbaren Allgemeinbildung entscheidet wesentlich über die Qualität der Antwort. Genau das ist die Arbeit eines Prompt Engineers – er stellt kluge Fragen und bezieht viele Perspektiven ein. Damit hilft er der AGI, kluge Antworten zu geben. Viele Stellenangebote für Prompt Engineers begrüßen ausdrücklich geisteswissenschaftlich gebildete Menschen.
  4. Die aktuelle Rechtsprechung in Bezug zu AGI-generierten Ergebnissen schützt nicht das Ergebnis, es schützt die Frage. In der Frage ist die Schöpfungshöhe enthalten, die ein gutes Ergebnis ermöglicht.

Alles ist Veränderung – schon immer

Das Erprobungsfeld der AGI im betrieblichen Einsatz ist riesig. Letztlich entscheidet die Kreativität und das erlaubte Möglichkeitsfeld des Denkens über künftige Einsatzgebiete der AGI. Im Grunde ist es ganz einfach: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche, delegieren Sie wo sinnvoll, befähigen Sie jeden, haben Sie Mut zum Improvisieren und stellen Sie ein gutes Team zusammen. Und dann setzen Sie die Segel in Richtung Terra Incognita. Nur Entdecker werden reich belohnt.

Ahoi! Wir kommen gerne an Bord!

Wir befassen uns seit langem systematisch mit den Möglichkeiten und dem praktischen Einsatz von AGI im Betrieb. Wir sind fest davon überzeugt, dass in der AGI enorme Produktivitätspotenziale wohnen, die Ihrem Betrieb auf dem Weg der Exzellenz große Nutzen stiften. Laden Sie uns gerne ein für Ihr Forschungsfeld AGI im Betrieb.

Ihre

Anja & Stefan Theßenvitz

HOLZBAU WEISS | Nachhaltigkeit leben, beweisen und kommunizieren

Das Projekt Nachhaltigkeit leben, beweisen und kommunizieren für HOLZBAU WEISS dient drei Zielen:

  1. Valide Daten über den betrieblichen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften
  2. Solide Grundlage für Entscheidungen, was besser gelöst werden kann
  3. Nachhaltigkeit wird zum festen Bestandteil der Positionierung

Menschen wollen Transparenz und Nachvollziehbarkeit, sie wollen es einfach und sie wollen Beweise für Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Das Projekt umfasst die Bestandsaufnahme, die Analyse, die Strategie und die Kommunikation.

CSU Kreisverband Kitzingen | Nachhaltig wirtschaften in regionalen Bezügen

Am 31. Mai 2023 präsentieren wir im Rahmen der Sitzung des CSU Kreisverbandes Kitzingen die Eckpfeiler der Perspektiven und Chancen, die sich aus dem nachhaltigen Wirtschaften in regionalen Bezügen ergeben. Wir freuen uns auf die Besprechung und unseren Gedankenaustausch!

Die Teilnehmer:innen der Sitzung finden die Unterlagen zur Präsentation im Format pdf im für sie geschützten Bereich.

Musikschule Hofheim | Zukunftsklausur

Aufbauend auf den Ergebnissen der Mitarbeiter- und Kundenbefragungen arbeiten wir am 28. Oktober 2023 gemeinsam mit den Stakeholdern der Musikschule Hofheim an deren strategischer Entwicklung – Welchen Einflussfaktoren stehen wir gegenüber? Welche Zukunft können wir gestalten? Welche Strukturen helfen uns dabei? Wen holen wir ins Boot? Wie gestalten wir unsere Inhalte, Prozesse und unsere Kommunikation?