Redaktionelles Portrait eines Kunstglasbläsers

Wir erstellten für einen Kunstglasbläser in Leipzig ein redaktionelles Portrait – als Vorlage für Zeitungen und Zeitschriften, für seine Website und für Facebook. Viel Vergnügen mit dem Portrait!

Gleb Gukajlo, geboren am 24. Juli 1986 in Schymkent, Kasachstan. Ausbildung zum staatlich geprüften Kunstglasbläser von 2009 bis 2012 an der Berufsfachschule Glas in Lauscha (Thüringen). Seit 2019 Leiter der Glasbläserei im WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V..

Gleb Gukajlo entdeckte bereits als Kind seine Leidenschaft für das Kunsthandwerk. Besonders faszinierte ihn alles, was sich räumlich erfassen und gestalten lässt, zum Beispiel die Bildhauerei. Seine Mutter förderte seine Neugier und sein künstlerisches Talent und nach der Übersiedelung nach Deutschland 1998 fand Gleb Gukajlo zur Glasbläserei. Oder fand die Glasbläserei ihn? So einfach ist die Geschichte natürlich nicht, denn das Leben hielt viele Überraschungen und Umwege für Gleb Gukajlo bereit bis zur Übernahme der Glasbläserei im WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e.V. in 2019.

Um der bunten Lebensgeschichte des jungen Mannes nachzuspüren, führte Anja Theßenvitz Anfang Juli 2020 ein Interview mit Gleb Gukajlo. Dieses Interview dient zweierlei. Es entwirft ein Bild von einem Mann auf der Suche nach Inhalt und Sinn in seinem Leben und es soll allen jungen Menschen Mut machen, Vertrauen in sich zu fassen und ihren eigenen Weg zu gehen.

Bereits bei der Begrüßung war klar, Gleb Gukajlo ist außerordentlich sympathisch und zugewandt, so ergab sich sehr schnell das „Du“. Der Kaffee war schon vorbereitet, das Wetter angenehm, so ließ man sich vor der Werkstatt zum Gespräch nieder.

Anja: Wie bist Du darauf gekommen, Glasbläser zu werden?

Gleb: Ich habe schon immer gerne gezeichnet und gemalt und Kilos an Papier umgewälzt. Es hat mir einfach großen Spaß gemacht. Dann wollte ich unbedingt Bildhauer werden. Irgendwie fand ich aber keine offene Tür und Anschluss. Als Aussiedler war es die ersten Jahre schwierig für mich in Deutschland. Eines Tages lief ich in Leipzig Otto Lattermann in die Arme, er gründete 1992 die Glasbläserei-Werkstatt im Werk 2. Die Glasbläserei sprach mich spontan an. Und Feuer fand ich schon immer toll. Ich arbeite gerne mit dreidimensionalen Modellen. Ein wichtiger Teil der Glasbläserei ist es, mit Ton zu arbeiten und damit Modelle zu entwerfen. In der Glasbläserei fand ich alle Elemente, mit denen ich arbeiten wollte.

Anja: Du bist Aussiedler, woher stammst Du denn ursprünglich?

Gleb: Naja, ich bin in Kasachstan geboren. 1998 siedelten wir – Mutti, Schwester, Opa und ich nach Deutschland über. Wir gingen quasi zurück in unsere historische Heimat. Meine Familie Degel stammt aus dem Bayerischen, es gibt sogar ein Dorf Degelberg.

Anja: Bei wem hast Du Dein Handwerk gelernt?

Gleb: In der Glasbläserschule, in der Berufsschule in Lauscha in Thüringen. Während ich dort lernte, wurde die Schule von Grund auf modernisiert. Thüringen hatte viel Geld freigegeben um das Handwerk in Deutschland zu unterstützen. In Deutschland hat es das Handwerk ein bisschen schwer mit der modernen Industrie. Das Handwerk bedarf viel Zeit und Energie. Und es ist natürlich einfacher, etwas schnell am Fließband herzustellen und günstig zu verkaufen. Aber Gott sei Dank lebt das immer weiter und ich bin ganz froh, dass ich meinen Beruf hier ausüben darf.

Anja: Wie ist das bisherige Konzept, was hast Du vor in der Glasbläserei im Werk 2?

Gleb: Mein Auftrag ist Bildung. Leipzig ist Kultur wichtig, denn nicht vom Brot allein lebt der Mensch. Das nimmt man hier ganz ernst. Leipzig war und ist eine Kulturstadt. Mein Auftrag ist es, Menschen das Handwerk der Glasbläserei nahe zu bringen. In meinen Kursen kann jeder Mensch für wenig Geld mit der Glasbläserei ganz praktisch in Berührung kommen.

Anja: Welche Menschen kommen zu Dir?

Gleb: Das sind meistens junge Menschen, auch Kindergartenkinder. Am interessiertesten sind meist junge Erwachsene von 16 bis 20 Jahren. Sie orientieren sich beruflich, sie kommen vorbei und schauen sich das mit großen Augen an. Sie dürfen bei mir auch wirklich alles anfassen, außer es ist heiß oder es sticht. Und sie freuen sich auch. Viele kommen und sagen: „Ich will Künstler werden, ich möchte Glasbläser werden.“ Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Menschen die Glasbläserei spannend finden.

Anja: Es war ja für Dich auch ein langer Weg hierher. Wie war Dein Lebensweg, bis Du hier gelandet bist in der Glasbläserwerkstatt im Werk 2?

Gleb: O.K., (holt Luft) ich hole mal aus. 2009 habe ich die Ausbildung begonnen und 2012 habe ich sie in Lauscha beendet. Da war es sehr einsam und sehr nebelig. Ich wollte nach Leipzig zurück und hoffte, hier etwas zu finden. Ich recherchierte und fand heraus – aha – hier gibt es eine Glasbläserei im Werk 2. Ich stelle mich bei Otto Lattermann vor, das war 2011 in meinem zweiten Lehrjahr. Und der sagte: „Ja, das passt gut. Ich will bald in Rente gehen, ich melde mich bei Dir.“ In 2012 mit meinem Zeugnis in der Tasche und einer Mappe kam ich wieder. „Hallo?“ – „Was willst Du?“ – „Glasbläser werden.“ – „Raus!“ (lacht) Nein, so war das nicht, sie waren mit anderen Dingen beschäftigt und ich habe mich auch nicht ordentlich beworben. Aber – ich habe Otto Lattermann immer wieder besucht in der Zeit.

Auf jeden Fall gab es keinen Zugang für mich hierher und irgendwann habe ich aufgegeben zu warten. Als ich ein paar Jahre später wieder vorbeischaute, sagte Otto Lattermann: „Tut mir leid, ich habe schon einen Auszubildenden eingestellt.“ In den folgenden Jahren arbeitete ich als Kellner und als Bühnenarbeiter auf Festivals, ich war Burgerbrater am Südkreuz in Leipzig und Call-Center-Agent bei PayPal und eBay.

Und dann habe ich gedacht, also nein, ich finde hier keinen Anschluss, ich drehe mich im Hamsterrad und alles kommt nicht richtig in die Gänge. Ich packte meine Sachen und fuhr mit dem Fahrrad nach Griechenland. Meine Wohnung kündigte ich und verschenkte alle meine Sachen.

Unterwegs fing ich an nachzudenken, was ich eigentlich will in meinem Leben.

Und dann plötzlich unter einem Pistazienbaum kam mir die Idee: Gleb, mach‘s einfach, geh zurück und reiß es nochmal richtig. Du willst nicht irgendwo obdachlos enden. Ich fuhr zurück und fing an, anständig zu arbeiten. Mein Schwerpunkt war der Kundendienst. Ich wollte unbedingt auch lernen, richtig mit Geld umzugehen und absolvierte eine Ausbildung bei REWE. Dann arbeitete ich eine Zeitlang als Fotograf, denn ich fotografierte auch leidenschaftlich gerne. Ach ja, und Büroleiter in einem Allianz-Büro war ich auch, aber nur kurz.

Anja: Wie bist Du dann doch noch in das Werk 2 gekommen?

Gleb: Eines Tages rief mich Otto Lattermann an: „So, mein Lieber, jetzt aber!“ Das war im Herbst 2019. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Otto Lattermann lernte mich ein, er zeigte mir alles und drei Monate später stand ich hier alleine als Werkstattleiter und hatte überhaupt keine Ahnung, wo vorne und hinten ist. Keiner konnte mir helfen, sie sagten: „Wir haben hier alle keine Idee. Du bist der Spezialist. Du musst entscheiden: wieviel Material, wieviel Arbeitszeit, welche Angebote …“ Ich übernahm einen Betrieb ohne Anleitung dafür.

Anja: Was bedeutet es Dir, eine eigene Werkstatt zu haben?

Gleb: Das macht mich sehr glücklich. Mein Leben ist sehr sinnvoll erfüllt und ich spüre wirklich die Freiheit der Gestaltung. Ich freue mich, früh aufzustehen, so richtig. Meine Augen machen „Bling“ und ich rase hierher, auch außerhalb der Arbeitszeiten, auch nachts wenn ich etwas erledigen muss.

Die Werkstatt ist mein 24/7-Baby.

Glücklicherweise unterstützen mich meine Kollegen in der Bürokratie. Sonst würde ich unter dem Papierkram komplett untergehen. Ich lerne alles Stück für Stück.

Anja: Gibt es Vorbilder für Dich in der Glasbläserei?

Gleb: In der traditionellen Glasbläserei reproduziert man eher. Man orientiert sich an erfolgreichen Modellen, zum Beispiel die klassischen Christbaumkugeln. Ich orientiere mich an amerikanischen und japanischen Glasbläsern, in beiden Ländern ist das Handwerk stark, es floriert. Mich fasziniert Auguste Rodin, der war zwar kein Glasbläser sondern Bildhauer in Paris. Viele der Figuren von Auguste Rodin sind zerklüftet und in Bewegung, das macht ihn aus. Das ist mein Ideal, ihn habe ich immer im Hinterkopf, wenn ich an einer neuen Figur arbeite.

Anja: Was würdest Du in der Glasbläserei gerne einmal selbst herstellen, was wäre Dein Traumobjekt?

Gleb: Das erste, das mir einfällt ist ein funktionierendes mechanisches Objekt. Wenn ich zum Beispiel an einer Kurbel drehe, dann kommt die Mechanik in dem Glaskörper in Bewegung und erzeugt Töne oder Farbwechsel. Wir haben hier sogar ein Xylofon mit Glasstäben. Glas klingt ja auch sehr schön.

Ich habe auch schon Musikinstrumente geblasen, mit einem Kolben und unten mit einem schönen großen Bauch, um oben rein pfeifen zu können. Je größer der Bauch, desto tiefer der Ton. Dann habe ich verschiedene Fassungen geformt, damit die Luft perfekt drüber streichen kann und sich ganz leicht ein Ton erzeugen lässt. Davon könnte man verschiedene Größen bauen. Der erste Ansatz ist, das richtige Mundstück zu entwickeln.

Mir geht es hier um das Experimentieren, das Kreieren, meine Gedanken in feste Formen zu bringen.

Das ist es, woran ich mich orientiere. Und ich orientiere mich an meinen Besuchern. Der Besucher kommt rein und bringt eine frische Idee mit, das freut mich immer. Ich möchte mich hier nicht so als DER Glasbläser darstellen. Das bin ich nicht, ich empfinde mich immer noch als Student. Die Glasbläserei umfasst so viele Techniken, die muss man sich erarbeiten, sich jeden Tag dransetzen und jeden Tag weitermachen. Glasbläserei ist Training.

Anja: Glasbläser wird man ja nicht einfach so. Du musst doch irgendwann in Deinem Leben jemandem begegnet sein, der Dir diese Idee gegeben hat?

Gleb: Wahrscheinlich war das meine Mutter. Sie hat mir immer geholfen, auch bei den Recherchen, wo ich mich um eine Ausbildung bewerben kann. Irgendwann sind wir dann nach Thüringen gefahren und haben uns das alles angesehen.

Anja: Und dann dachtest Du, die Glasbläserei ist eine gute Idee?

Gleb: Naja, die Ausbilder in Lauscha sind sehr herzliche, sympathische Menschen. Die haben mich sehr, sehr gut aufgenommen und sie sagten: „Mensch, Gleb, wir stellen Dich ein. Wir möchten, dass Du hier anfängst und das war für mich so Wow.

Anja: Und wie geht es weiter, was kommt für Dich als nächstes?

Gleb: Ich möchte hier irgendwann einen Ofen stehen haben, einen kleinen Hafenofen, an dem man mit einer Glaspfeife arbeiten kann.

Die Menschen denken: „Ah, Glasbläser, da steht doch dieser muskulöse Typ, der mit der Metallglaspfeife hantiert, da muss man doch eine Lunge haben wie ein Bär.“

Und da möchte ich die Menschen nicht enttäuschen. Das möchte ich ihnen hier zur Verfügung stellen, dass man das auch hier erleben kann. Mit einem Hafenofen kann ich dann auch selber Glasgemenge anmischen oder einfach Glasflaschen zusammenschmelzen und daraus etwas formen. Momentan habe ich keine Möglichkeit, selber große Stäbe oder Röhren herzustellen.

Anja: Wenn ich zu Dir in die Werkstatt komme, dann …

Gleb: … kannst Du Dich in der Werkstatt informieren, Du kannst ausprobieren, Du kannst mitmachen, Du kannst selber was machen, Du kannst hier auch ein Praktikum machen, Du kannst Deine bearbeiteten Glasobjekte mit nach Hause nehmen. Und die Teilnahmegebühren werden von der Stadt bezuschusst, so dass jeder kommen kann, der Lust hat.

Besonders in den Ferien kommen viele Menschen. Meine Werkstatt ist im Ferienpass der Stadt Leipzig gelistet. Mit dem Ferienpass kannst Du überall hingehen kann und natürlich Rabatte bekommen – satte Rabatte (lacht).

Anja: Gibt es dann feste Termine, ist es ein Workshop?

Gleb: Man kann die Werkstatt einfach besuchen von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Ich empfehle, einen Termin zu vereinbaren. Besonders für die Ferienzeiten wird ein sehr straffer Zeitplan aufgestellt, wo ein Kind oder ein Interessierter ca. 20 Minuten Zeit hat, um am Brenner zu sitzen. Danach ist man als Anfänger sowieso erschöpft. Nach 20 Minuten hat man auch schon was Schönes, das man mit nach Hause nehmen kann.

Anja: Wie kann ich mir den Arbeitsablauf vorstellen?

Gleb: Bei den meisten Menschen ist es so: Sie kommen hier herein und haben erstmal Respekt vor der Flamme. Dann frage ich: “Du möchtest etwas realisieren? Hier hast Du erstmal ein Blatt Papier und Schreib- und Malmittel und dann zeichne Deine Idee auf. Oder Du probierst Deine Idee in Ton aus. Diese Form ist erstmal kalt, die kannst Du also ungefährlich umsetzen.”

Dann gehen wir an den Arbeitstisch mit dem Brenner und wir erstellen den Arbeitsablauf. Wir nehmen eine Metallplatte, und wenn wir zum Beispiel einen Elefanten machen wollen, dann zeichne ich ihn hier auf der Metallplatte auf: Wir fangen mit dem Körper an, dann machen wir die Beine, dann den Schwanz und dann den Kopf mit Ohren und Rüssel. Und dann weiß der Kursteilnehmer, aha, ich fange erstmal mit dem Körper an und an diesen schmelze ich die übrigen Teile an. Wir besprechen also erstmal den Schlachtplan. Das ist ganz wichtig, denn ganz ohne Vorbereitung ist ein Anfänger aufgeschmissen.

Dann zeige ich dem Teilnehmer die Arbeit mit dem Gerät und drehe die Gashähne auf. „Vorsicht, Flamme!“ Das ist eine echte Flamme, an der man sich auch verletzen kann. Der Brenner wird mit Gas und Sauerstoff betrieben. Man hat verschiedene Düsenaufsätze zur Wahl, um damit verschiedene Flammenbilder zu erzeugen. Massivglas und Hohlglas bearbeitet man mit verschiedenen Flammen.

Für ein Rohr zum Beispiel braucht man eine große breite Besenflamme, um einfach viel Material mitzunehmen. Wenn man sehr filigran arbeiten möchte, dann braucht man eine Düse, die die Flamme hoch konzentriert, mit einer Temperatur von 1.200 bis 1.500 Grad.

Dann schmelzen wir das Glas. Wichtig zu wissen ist: Glas ist sehr spröde, es springt schnell, da kann man sich schnell verletzen, deswegen trägt man bei der Arbeit eine Schutzbrille. Wenn etwas auf die Haut fällt, kann es wieder heilen, aber Augen haben wir nur zwei und die schützen wir mit der Brille.

Anja: Woher erhältst Du Dein Rohmaterial?

Gleb: Zum Beispiel aus Lauscha. Ich kann das Material auch wiederverwenden. Mir ist ganz wichtig, das Material wieder zu verwenden. Manche Stücke zerplatzen beim Bearbeiten, zum Beispiel Schildkröten, die platzen gerne. Die kann man aber trotzdem weiter verarbeiten. Und wichtig ist auch, dass hier eine Ablüftung über dem Arbeitsplatz installiert ist. Die Flamme verbrennt natürlich die Atemluft. Deshalb muss immer für frische Luft gesorgt werden. Das ist ganz wichtig.

Anja: Verrätst Du uns noch Dein persönliches Geheimnis in Deiner Arbeit mit Glas?

Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Arbeit ist, man braucht Ruhe, hohe Konzentration, eine ruhige Hand und genaues Wissen, was man als nächstes macht.

Wenn man nicht weiß, was als nächstes kommt, dann ist das Projekt gescheitert.

Deswegen ist die Planung ein wichtiges Element in der Arbeit. Viele Menschen halten Abstand und haben Respekt vor der Arbeit. Es ist nicht wie mit Ton, da kann ich matschen, da passiert nichts, mit Ton kann ein Dreijähriger herummatschen. Bei Glas geht es um eine gefährliche Arbeitsumgebung. Doch wenn man alles richtig macht, dann passiert nichts, dann verbrennt man sich nicht. Man muss nur aufpassen und immer die Augen offen halten. Gut mit Glas arbeiten ist der Dreiklang aus Planung, Arbeitssicherheit und Konzentration.

Ein Geheimnis ist, das Glas Glas sein zu lassen.

Man darf es nicht in irgendwelche Formen zwingen, man muss den Charakter des Glases erhalten. Dann jongliert man mit den eigenen Vorstellungen und den Möglichkeiten des Materials. Es ist sehr wichtig, ausgewogen zu arbeiten.

Glas

Das deutsche Wort Glas leitet sich ab vom germanischen Glasa – das Glänzende, das Schimmernde. Hier scheint schon die Magie durch, die dem Glas seit Anbeginn innewohnt. Natürliches Glas entsteht immer dann, wenn eine Menge Energie im Spiel ist. Glas erblickt in Vulkanen als Obsidian und Bimsstein das Licht der Welt, Impaktglas und Tektite findet man nach dem Einschlag von Meteoriten, Fulgurite entstehen bei Blitzeinschlag, Trinitit durch die Explosion einer Atombombe, nach Bergstürzen entdeckt man Köfelsit.

Glasbläser

Das Handwerk der Glasbläserei reicht über 7.000 Jahre in die Menschheitsgeschichte zurück. Im ersten Jahrhundert vor Christus erfand man die Glasmacherpfeife, sie brachte die Glasmacherkunst enorm nach vorne. Heute würde man Killer Applikation dazu sagen. Seit 2016 ist die manuelle Glasfertigung ein von der UNESCO ausgezeichnetes immaterielles Kulturerbe. Der Glasbläser arbeitet „vor der Lampe“, also am offenen Brenner, das unterscheidet ihn vom meist industriell arbeitenden Glasmacher.

Künstlerisch tätige Glasbläser fertigen Vasen, Lampenschirme, Schmuckstücke, Schalen, Gläser, Tiere, Fantasieformen und vieles mehr und jedes Mal erstellen sie ein Einzelstück. Kein Stück gleicht dem anderen. Sie gestalten, sie bearbeiten und formen und alles muss vor der Flamme im Gleichgewicht und im Fluss gehalten werden – Hingabe, Präzision, Intuition, Erfahrung und ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt und die dem Glas innewohnenden Möglichkeiten zeichnen einen guten Glasbläser aus. Wer dem Glas etwas aufzwingen will, der zerbricht das Werk. Ein guter Glasbläser arbeitet mit dem Glas.

Ausbildung zum Glasbläser

Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Glasbläser dauert drei Jahre. Die ehemalige Fachakademie Glas, heute Berufsfachschule Glas in Lauscha (Thüringen), zum Beispiel ist eine altehrwürde und renommierte Institution. Sie wirkte federführend bei der in 1991 festgeschriebenen bundesweiten Anerkennung des Ausbildungsberufes Glasbläser mit.

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Interview: Anja Theßenvitz
Redaktion: Stefan Theßenvitz
Fotos: Marius Theßenvitz, Stefan Theßenvitz

SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT

Für das 200jährige Jubiläum des Oberlandesgerichts Hamm – das größte Oberlandesgericht in Deutschland – erstellten wir im Auftrag von SCHLÜTER | ÜBERÖRTLICHE ANWALTSSOZIETÄT eine halbseitige Anzeige für das WESTFALEN-BLATT.

In Abstimmung mit der außerordentlich sympathischen Pressestelle des OLG HAMM erhielten wir die Erlaubnis, das Gebäude des OLG Hamm aus der Vogelperspektive portraitieren zu dürfen. Und jetzt viel Vergnügen mit den Fotos, die im Rahmen des Shooting entstanden sind!

Die Fotos sind von Stefan Theßenvitz, die Fotobearbeitung lag in den Händen von Marius Theßenvitz.

Am 1. Juli 2020 erschien die Anzeige im WESTFALEN-BLATT.

Leipzig in 16 Stationen | Ein Spaziergang mit 360° Fotos

Ein kleiner Spaziergang durch Leipzig an einem lauen Sommertag Ende Juni 2020. Lassen Sie sich gerne treiben und genießen Sie die Augenblicke in der Innenstadt. Es ist unmöglich, die ganze Schönheit der Stadt in Fotos einzufangen, so nehmen wir eben das Mögliche.

Hinweise zur Navigation: Sie können jedes Foto in alle Richtungen drehen. Sie können heran- und herauszoomen – mit der Maus oder der Tastatur – auch im Vollbildmodus. Bei Klick auf einen Pfeil gelangen Sie zur nächsten Station. Wenn Sie ein “Info-Zeichen” entdecken, erfahren sie mehr bei Klick.

Ein kleiner Stadtplan der Innenstadt als Orientierungshilfe

Vertrieb im digitalen Hyperwettbewerb

Es ist wirklich erstaunlich, in welch atemberaubenden Tempo sich unsere Welt in wenigen Jahren gewandelt hat. Wenn es irgendetwas gibt, woran wir den rasenden Wandel festmachen können – und zwar gleich, wie wir das finden – dann ist das unsere Konsumwelt.

Der große Wumms | Online-Shopping

Ein wesentlicher Beschleuniger dieser Entwicklung ist die weltweite Corona-Epidemie und spätestens jetzt ist das in Sachen digital erweiterte Lebensführung etwas träge Deutschland mittendrin – mit dem Konsumenten als Speerspitze des Wandels. Während sich viele Wirtschaftszweige eher rückläufig entwickeln – und beileibe nicht alle Corona-bedingt – explodiert der Online-Handel. Das maskenbewehrte Kauferlebnis ist ja eher muffig wasserdampfig und stickstoffreich, so wendet sich der Konsument in seiner sicheren Häuslichkeit dem digitalen Kosmos der Warenpräsentation zu.

Der Augenblick der Wahrheit

Diese Entwicklung ist aus Marketingsicht und Vertriebssicht wirklich spannend, denn auf dem Bildschirm kulminiert all das, was früher eher arbeitsteilig entwickelt und eingesetzt wurde, meist nicht optimal aufeinander abgestimmt und nicht selten gegeneinander: Die Marktforschung, die Produktentwicklung, das Marketing, der Vertrieb, die Kommunikation, die Servicekette, das Kauferlebnis, die Kundenzufriedenheit – all das kulminiert jetzt in einem Brennpunkt, dem Bildschirm.

Alles, aber auch wirklich alles kulminiert im Produkt bzw. in der digitalen Darstellung des Produkts. Und das ist der entscheidende Punkt. Ich erlebe in der digitalen Präsentation des Produkts das gesamte Unternehmen; seine Mission, sein Leitbild, sein großes Versprechen. Ich erlebe Vertrauen, sehe Kundenbewertungen, lese Vergleiche und Testberichte, erhalte Fotostrecken und Videos, kann unmittelbar Rückmeldungen geben und Fragen stellen und nach wenigen Tagen klingelt mein Produkt an der Haustür. All das sind Augenblicke der Wahrheit.

Wirklich alles ist ein Produkt

Wenn hier von Produkten die Rede ist, dann meine ich wirklich alles, was wir für Geld erhalten können. Hemden, Krawatten, Handtaschen, Uhren, Software, Websites, einen Anwalt oder Steuerberater, Reisen, Hotelzimmer, Kinokarten, Mietautos, Lebensmittel, Computer, Musikinstrumente, meinen Wunschpartner (zumindest seine Kontaktdaten) … ja, wir erhalten wirklich alles. Und alles ist gebündelt in versprochenen Eigenschaften.

Die Wahrheit ist manchmal bitter

Die versprochenen Eigenschaften umfassen ja alle Sinne – das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten. Nur das Sehen und Hören ist online vermittelbar. Alles andere entsteht in der Vorstellungswelt des Konsumenten und wird nichts desto weniger Teil des großen Versprechens. Wenn jetzt irgendetwas nicht funktioniert oder der Vorstellung des Konsumenten entspricht, dann bekommt der Anbieter unmittelbar öffentlich einsehbares Feedback. Wenn alles perfekt funktioniert hat, bekommt der Anbieter, sofern er sich etwas bemüht, auch Feedback in Form von Sternchen und qualitativen Aussagen.

Jeder Markt ist heute ein Google Markt

Was auch immer Sie als Anbieter im Internet anbieten, es muss durch den Google-Schlitz. Google ist der Torwächter und Türöffner gleichermaßen. Wer nicht bei Google auftaucht, existiert nicht. Das ist brutal, doch es ist so. Gerade Neukunden – Menschen auf der Suche nach einer Lösung für ihr Bedürfnis – fragen Google. Sie geben Suchbegriffe ein, sie informieren sich, sie gleiten durch das Netz, sie finden Halt, lassen wieder los, lassen sich treiben und zack, sie treffen eine Entscheidung. Herzlich lachen muss ich immer dann, wenn mir jemand sagt, er hätte das nicht nötig, er hätte nur treue Stammkunden. Treue Kunden kaufen im Internet immer beim gleichen Anbieter – finde den Fehler oder besser – finde die Fehler.

Wenn also jeder Markt ein Google-Markt ist, wenn Kunden immer weniger treu sind und wenn der Wettbewerb nur einen Klick weiter lauert, was folgt daraus für Sie als Anbieter?

Alles ist Design | Design ist Alles

Vor den vier Säulen des digitalen Vertriebs ein paar grundlegende Anmerkungen. Natürlich macht all das nach wie vor Sinn: Marktforschung betreiben, Produkte entwickeln, das Marketing aufbauen, den Vertrieb organisieren, die Kommunikation gestalten, die Servicekette einrichten, das Kauferlebnis inszenieren, die Kundenzufriedenheit messen. Natürlich macht es Sinn, ein gutes Leitbild und eine zündende Mission zu schreiben. Doch all das, und ich wiederhole mich, wirklich alles das muss auf dem Bildschirm spürbar werden, es muss wahrnehmbar sein. Die Mission, das Leitbild, das Marketing … alles ist Teil des Online-Designs. Das Online-Design umfasst die Anmutung, die Qualität, die Usability, den Service, die Verfügbarkeit, die Kommunikationskette.

Was online nicht erfahrbar wird, wird nicht wahrgenommen, es ist nicht Teil des Produkts und damit ein Nachteil gegenüber dem Wettbewerb.

Geil oder gar nicht

Also, wenn Sie mich fragen, was denn jetzt zu tun sei, dann möchte ich gerne aus dem Herzen zu Ihnen sprechen und Ihnen sagen, was Sie lassen sollten. Wenn Sie ein wirklich gutes Produkt haben und kein Budget für ein gutes Video, dann lassen Sie das Video bitte weg.

Schlimmstenfalls beugt sich ein selbsternanntes Verkaufstalent mit nicht zu kleinem Ego von oben über die Handykamera – man sieht ihn eher von unten mit perspektivisch verzerrtem dicken Kinn, er hat ein saukomisches T-Shirt an mit einem Spruch im Lokalkolorit, er steht da vor einer weißen Wand mit Rauhfasertapete und einsamem Nagel drin, das Licht kommt so richtig schlimm von rechts und sorgt für eine sehr unvorteilhafte Ausleuchtung des nicht mehr ganz jungen Gesichts, der Ton ist eher so naja handymäßig rauschig übersteuert flach. Das mit dem Ton ist weniger schlimm, denn was man trotz starkem und sehr lustig-nuscheligem Dialekt versteht ist wirklich nichtssagend.

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie grauenvoll Kommunikation sein kann? Sie glauben, das gibt´s nicht? Sie irren! Nutzen Sie den oben beiläufig erwähnten Nagel und hängen Sie alles an diesen Nagel, was nicht professionell, was nicht leidenschaftlich, was nicht perfekt designt, was nicht zu Ende gedacht ist. Bitte!

Schlimmer geht´s immer

Die ganz große Katastrophe ist es natürlich, wenn Sie ein schlechtes Produkt haben und dieses schlechte Produkt beweisbar schlecht und unterirdisch präsentieren.

Da will ein privater Musiklehrer zeigen was er draufhat in Sachen online-Unterricht und man bekommt zu sehen: einen Lehrer im verwohnten Freizeitlook mit beschlagener Brille von links schräg oben im Gegenlicht. Der Ton ist rätselhaft dumpf und hallig, seine Worte wabern sich überlagernd durch den Lautsprecher. Vor allem bekommt man zu hören: seine Schüler*innen am Instrument und das, was die Schüler*innen abliefern, ist bei aller Liebe und Verständnis wirklich schlecht. Es hört sich an wie nicht geübt, die Schüler*innen sind völlig überfordert, der Ton ist holzig, die Präsentation wird unlustig verrichtet und das Wort talentfrei drängt sich auf. Und dafür soll der Interessent begeistert werden? Dass er dann auch so unlustig spröde Schalldruckereignisse absondert?

Die Verpackung – die Kommunikation – ist Teil des Produkts

Tipps, die von Herzen kommen

  • Schaffen Sie begehrenswerte Produkte
  • Inszenieren Sie Ihre Produkte begehrenswert
  • Arbeiten Sie professionell und leidenschaftlich am perfekten Design

Die vier Säulen des digitalen Vertriebs

So, jetzt aber, worauf kommt es wirklich an im digitalen Hyperwettbewerb?

  1. Du hast eine Idee, das ist sehr gut! Mach ein Produkt daraus. Eine Idee, die kein Produkt wird, ist eine schlechte Idee. Eine gute Idee erkennst Du daran, dass Du daraus ein Produkt entwickeln kannst.
  2. Mach Dein Produkt Google-tauglich. Lerne wie Google zu denken. Google weiß, wie Menschen denken, wie sie handeln und wie sie entscheiden. Nutze die Weisheit von Google. Wenn du Google liebst, dann liebt Dich Google.
  3. Mach Dein Produkt Plattform-tauglich. Deine Website ist die Plattform, auf der alles passiert. Neugier, Entdecken, Freude, Merken, Kombinieren, Lesen, Sehen, Hören, Dialog, Leichtigkeit, Freundschaft – so in der Art sollte Deine Website aufgebaut sein.
  4. Skaliere Dein Produkt. Baue Dein Produkt so, dass es unendlich wachsen kann. Ein Produkt, das nicht wachsen kann, vertrocknet einsam am Ende des Long-Tail. Erfinde Prozesse, die Deinem Produkt helfen, viele Freunde zu gewinnen.

Nochmal in aller Kürze für jeden Finger Ihrer rechten Hand: Idee – Produkt – Google – Plattform – Skalierung. Nehmen Sie gerne auch die linke Hand oder auch beide Hände, Hauptsache sie nehmen Ihren Vertrieb in die Hand.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis auf den Beitrag über gutes Website-Design und den neun goldenen Regeln: https://www.thessenvitz-unternehmensberatung.de/websites/

Mit herzlichem Gruß, Ihr

Stefan Theßenvitz

Lust bekommen auf einen Vertrieb, der wirklich rockt?

Dann sprechen Sie mich einfach an.

Nachhaltig wirtschaften im 21ten Jahrhundert | Das Manifest für ökonomisch kluges Handeln

Nachhaltig wirtschaften ist die Idee einer Unmöglichkeit, eine auf dem Großhirn, dem Anstand, der Eigenverantwortung und dem Gemeinsinn aufgebaute Ökonomie zu schaffen, mit dem Ergebnis, für weniger härter zu arbeiten und das Nicht-Haben als Wert zu begreifen.

Dieses Buch ist ärgerlich. Es provoziert, es regt auf, es nimmt kein Blatt vor den Mund und es macht sich keine Freunde. Die Worte sind drastisch, die Haltung ist klar. Denn wir alle – jeder von uns – ist für die Sauerei verantwortlich, die wir auf unserer Erde anrichten.

Also hereinspaziert in das Panoptikum. Sie erwartet kein Wohlfühlwischiwaschi und hier bekommt jeder seine Watschen, der Willkommensklatscher und das Konsumschwein, der Kapitalist und der Pädagoge. Sie erwarten eine beherzte Wutrede und starke Gefühle.

  • DIN A4
  • 160 Seiten
  • Softcover
  • Digitaldruck

  • 28 € brutto
  • inkl. 7% MwSt.
  • inkl. Versand

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Unternehmen nachhaltig gestalten

Jeder gute Betrieb ist ein Ort, an dem Wertschöpfung entsteht. Aus der Kombination der Produktionsfaktoren Wissen, Können, Zeit, Material und Energie entstehen Produkte und Dienstleistungen. In unseren Worten: „Aus der sinnlosen Ursuppe des zufällig Verteilten schaffen Sie eine wirkmächtige Institution für Wohlfahrt, Mehrwert und Wertschöpfung. Sie gestalten einen Ort, dessen Lösungen die Menschen als wertvoll betrachten.“

Immer mehr Unternehmen beginnen darüber nachzudenken, ihren Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Die Spanne reicht von sehr konkreten Fragen wie dem Essensangebot in der Kantine bis hin zu strategischen Überlegungen.

Versuchen wir eine betriebliche Definition von nachhaltiger Gestaltung eines Betriebes.

Ein an den Prinzipien der Nachhaltigkeit orientierter Betrieb schafft Produkte und Dienstleistungen, die die Welt ein wenig besser machen und die der Welt keinen Schaden zufügen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man mit endlichen Ressourcen hantiert, zumindest Arbeitszeit, Material und Energie (sofern aus endlichen Quellen) sind endliche Ressourcen.

Wählen wir den systemischen Ansatz und gliedern wir den Betrieb in Prozesse.


Der Mehrwert

Die Errichtung, Ausstattung und die Erhaltung des Betriebes vom Bau, Umbau und Ausbau, den Erweiterungen, Modernisierungen und Sanierungen der Betriebsgebäude und dessen betrieblicher Infrastruktur, vom Bürostuhl und den Computern bis zur Ausstattung der Seminarräume, der Werkstätten, der Produktionshallen, der Küche und all dem, was ein Betrieb für seinen Betrieb benötigt.

Die Wertschöpfung

Betriebliche Prozesse umfassen die Führung und das Management – von den Zielen bis zum Einkauf, die Organisation der Arbeit, die Versorgung mit Energie und Material, die Öffentlichkeitsarbeit und die Buchführung, die Ausbildung und Fortbildung der Mitarbeiter, das initiieren von Verbesserungen und Innovationen und all das, was den Wertschöpfungsprozess effizient und effektiv gestalten hilft.

Die Wohlfahrt*

Dieser Prozess ist ein offener Prozess, denn auf der einen Seite bekommt der Betrieb Input, zum Beispiel Kundenanforderungen, das Wissen und Können der Mitarbeiter, die Anlieferung des Materials. Auf der anderen Seite verlassen die Lösungen des Betriebes, seine Produkte und Dienstleistungen, das Haus.

Die nachhaltige Gestaltung eines Unternehmens – und es ist gleich, von welcher Art Unternehmen wir sprechen – umfasst alle drei Prozessketten: den Mehrwert, die Wertschöpfung und die Wohlfahrt.

Unsere Erfahrung ist: Beginnen Sie im Idealfall bei dem Konzept und der Planung der Wohlfahrt. Welche Lösungen bietet Ihr Unternehmen? Wem bieten Sie Ihre Lösungen an? Was ist der konkrete Beitrag Ihrer Produkte und Dienstleistungen, dass die Welt ein wenig besser wird.

Beispiel Holzbau-Betrieb: Ein mittelständischer Holzbau-Betrieb bezieht seine Rohstoffe – vorzugsweise Holz – aus der Region. Damit bleiben die Transportwege kurz und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Der Betrieb beschäftigt ortsansässige Mitarbeiter*innen, bildet aus und verkauft seine Produkte – Häuser aus Holz – in der Region. Das dem Wald entnommene Holz bindet das CO2 für lange Zeit, im Wald wachsen neue Bäume nach.

Der Betrieb bezahlt seine Mitarbeiter und Lieferanten anständig und der Betrieb wächst organisch. Einen Großteil der Energie für die Produktion bezieht der Betrieb aus der hauseigenen Photovoltaik und aus den Holzabfällen. Das ist schon ziemlich nachhaltig.

Der nachhaltige Mehrwert? Die Familie bezieht ihr nach ökologischen Kriterien errichtetes Holzhaus. Wie sie dort ihren Alltag gestaltet, entzieht sich der Einflussnahme des Holzbau-Betriebes. Ob sich die Familie drei Autos anschafft, Tag und Nacht überall Licht brennen und das Wasser laufen lässt, eine (in einem ökologischen Holzhaus unnötige) Klimaanlage von April bis Oktober durchlaufen lässt … oder eben all das nicht tut, sondern viel mit dem Fahrrad fährt und auf dem Wochenmarkt einkauft, all das ist ihre Entscheidung. Doch egal wie, zumindest ist das Haus aus regionalem Holz nach allen Regeln der Kunst errichtet.

Beispiel Bildungsanbieter: Der Bildungsanbieter bietet in seinem Haus Seminare, Workshops, Klausuren, Veranstaltungen, Open-Stages, World-Cafés und viele Veranstaltungsformen mehr an zu dem Themenkomplex „Nachhaltigkeit im Alltag“. Die Teilnehmer*innen kommen aus dem deutschsprachigen Raum, die Referent*innen ebenfalls. Der Bildungsanbieter bietet eine Vollverpflegung und Übernachtungsmöglichkeiten je nach Geschmack und Geldbeutel – Essen aus regionalen und saisonalen Zutaten von Bauernhöfen und Lieferanten aus der Region und übernachtet wird vom Einzelzimmer bis zur Gruppenunterkunft mit Heuhotel.

Der Bildungsanbieter bezahlt seine Mitarbeiter*innen und Referent*innen fair und gestaltet sein Geschäftsmodell so, dass er möglichst wenig Fördermittel für seine Arbeit benötigt. Denn Schulden machen ist nicht nachhaltig. Die Energie kommt aus der Photovoltaik und aus einer Erdwärmepumpe, die Seminargebäude sind mit nachwachsenden Rohstoffen gebaut, alles ist barrierefrei zugänglich, die Anreise und Abreise der Gäste ist leicht mit der Bahn möglich

Der nachhaltige Mehrwert? Auf der einen Seite kommen die Teilnehmer*innen in das Seminar hinein, dort erfahren sie etwas über Nachhaltigkeit im Alltag und dieses Wissen und Können setzen sie nach dem Seminar im Alltag ihrer Lebenspraxis um. Der Bildungsanbieter kann sich einzig darauf konzentrieren, qualitätvolles Wissen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ob und wie die Teilnehmer*innen das nachdem Seminar anpacken, entzieht sich der Gestaltungsmöglichkeit des Bildungsanbieters.

Unsere Praxis-Checkliste für die nachhaltige Gestaltung Ihres Unternehmens

  1. Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeiter*innen in Ihrem Unternehmen ein Leitbild. Beziehen Sie dort ausdrücklich die Aspekte der Nachhaltigkeit ein, die für Ihr Unternehmen von Belang sind. Hierbei ist ein dezidierter Blick in die 17 SDGs sehr sinnvoll. Sie werden sehen: je nach Bedingungslage Ihres Unternehmens bilden sich hier Schwerpunkte heraus.
  2. Definieren Sie Ihre Ziele und begründen Sie diese – Was bieten wir an? Wem bieten wir an? Wie bieten wir an? Warum sind unsere Lösungen besser? Wo ist der Mehrwert – für unsere Kunden UND für unser Unternehmen?
  3. Schreiben Sie ein sauberes, klares, konkretes Konzept – Wie soll das nachhaltige Wirtschaften in unserem Unternehmen genau funktionieren? Was spielt mit was zusammen? Welche Kapazitäten brauchen wir? Wie halten wir uns flexibel und gleichermaßen verbindlich? Wie begünstigen wir Dauerhaftigkeit? Blicken Sie objektiv auf Zahlen! Absatz, Umsatz, Auslastung, Break-Even (Gewinnschwelle), Kosten, Investitionen.
  4. Planen Sie robust und umsichtig – Was muss bis wann fertig sein? Haben wir Puffer? Wie lautet der Plan B (und der Plan C). Wie lange dauert es, bis ein Prozess wirklich funktioniert?
  5. Holen Sie sich Partner an Bord – Wer tickt wie wir? Wer ist der Nachhaltigkeit verpflichtet? Mit wem wollen wir wachsen? Wer kann verlässlich liefern?
  6. Fangen Sie an: das beste Konzept und der beste Plan beweisen sich erst in der Praxis. Ja, Sie werden Fehler machen. Ja, Sie werden dazulernen. Ja, nicht alles war zu Ende gedacht. Ja, Sie werden Überraschungen erleben. Ja, wir bleiben dran. Und Ja, wir haben Freude an dem, was wir und wie wir es tun.
  7. Zum Schluss: Holen Sie sich bei allen Arbeitsschritten professionelle Hilfe an Bord, so arbeiten Sie verlässlich „state-of-the-art“.

Die skizzierte Praxis-Checkliste illustriert beispielhaft den Prozess der nachhaltigen Gestaltung Ihres Unternehmens. Selbstverständlich passen wir die Checkliste den spezifischen Gegebenheiten und Reifegraden Ihres Unternehmens an.

Interesse? Melden Sie sich einfach und dann besprechen wir Ihr Projekt „Unternehmen nachhaltig gestalten“.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihre

Anja & Stefan Theßenvitz

*Verzeihen Sie das altertümliche Wort Wohlfahrt. Wohlfahrt – aus dem mittelhochdeutschen wolvarn kommend, ist das Bemühen um die Deckung der Bedürfnisse von Menschen und die Sicherung deren Lebensstandards. Wohlfahrt ist auch die planmäßig ausgeübte Sorge für das Gemeinwohl der Menschen, die Sorge für deren Gesundheit und deren sittliches und wirtschaftliches Wohl, deren Erziehung zu besseren Menschen und die Vorbeugung vor moralischem, körperlichem oder materiellem Verfall. Aus diesem Grundgedanken speist sich die Betriebswirtschaft; diese ist eine Sozialwissenschaft und bedient sich verschiedener Werkzeuge, um Mehrwert, Wertschöpfung und Wohlfahrt zu gestalten. Allein die Verpflichtung zur Wohlfahrt führt dazu, bestmögliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die keinen Schaden anrichten und über den Gebrauchswert hinaus auch einen Beitrag für eine bessere Gesellschaft leisten. Das kann man auch nachhaltiges Wirtschaften nennen.

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Vorträge, Workshops, Seminare, Klausuren, Beratungen, Konzepte

Viele Menschen sagen, unsere Vorträge, Workshops, Seminare, Klausuren, Beratungen und Konzepte sind exzellent. Perfekt vorbereitet, auf Maß geschneidert, mit sehr guten Ergebnissen und weit über den Tag hinaus wirksam. Manchmal erreichen uns 20! Jahre später Rückmeldungen unserer Mandanten, in denen sie uns sagen, die damalige Zusammenarbeit mit uns wirkt bis heute.

Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Produkte vorzustellen. Viel Vergnügen beim Stöbern und schmökern und wenn Sie fündig geworden sind, dann melden Sie sich einfach und wir finden zusammen.

Mit herzlichem Gruß, Ihre

Anja & Stefan Theßenvitz

Unternehmen nachhaltig gestalten

Leitbild

Mission

Die Kunst des Marketings

Vertrieb

Trendforschung und Szenario-Analyse | Zukunft selbstbestimmt gestalten

Die Goldland-Analyse | Vom Glauben zum Wissen

Kundenbefragungen bringen hohe Renditen

SEM – Sequentielle Ereignismethode

Websites

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Lesehinweis

Selbstverständlich sprechen wir alle Menschen gleichermaßen an: Frauen, Männer, Intersexuelle und Transgender. Binnen-Is, Schrägstriche oder Satz- und Sonderzeichen wie -, _ und * erschweren und beeinträchtigen die Lesbarkeit. Für eine durchgängig gute Lesbarkeit beschränken wir uns ausschließlich auf die grammatikalisch korrekten Geschlechter. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verband deutscher Musikschulen Landesverband Hessen e.V. | Online-Abstimmung

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die am 27. April 2020 vorgeschriebene Mitgliederversammlung muss ausgelöst durch die CORONA-Situation online stattfinden. Insbesondere die Abstimmung der Mitglieder ist wichtig für den ordnungsgemäßen Fortgang des Geschäftsbetriebs.

Das Abstimmungsportal wird von THESSENVITZ Unternehmenberatung eingerichet und digital administriert, alle Abstimmungsergebnisse liegen auf der Website musikschulenhessen.de in Logfiles vor. Diese Logfiles werden 30 Tage nach der Abstimmung aufbewahrt.

Stefan Theßenvitz fungiert als digitaler Wahlhelfer, Anja Theßenvitz fungiert als digitale Wahlbeobachterin. Die Situation erlaubt es nicht, weitere Dritte als Wahlbeobachter hinzuzuziehen. Dem VdM Hessen liegt das von Anja und Stefan Theßenvitz unterschriebene Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten der Auftragsverarbeiter vor, diese Abstimmung als unabhängige Dritte zu administrieren, die Abstimmung zu überwachen, die Daten vor dem Zugriff durch Dritte zu schützen und nach Recht und Gesetz zu handeln.

Unsere Sicherheitsmaßnahmen: Die Website musikschulenhessen.de ist mit einem Zertifikat von DigiCert gesichert, Ihre Daten bleiben privat. Die Abstimmung ist mit Captcha gesichert. Die Website erfüllt die DSGVO-Richtlinien und läuft mit der aktuellen Version von Borlabs. Der Zugriff auf diesen Beitrag erfolgt mit einem Passwort, das den stimmberechtigten Mitgliedern kurz vor Beginn der Abstimmung an ihre persönliche E-Mail versandt wurde.

Während der Abstimmung am 27. April 2020 stehen Anja und Stefan Theßenvitz den Mitgliedern telefonisch für Ihre technischen Fragen rund um die Abstimmung zur Verfügung.

Leitbild

Die unbezwingbare Urkraft jeder erfolgreichen Organisation resultiert aus seinem Streben nach Exzellenz und Wirksamkeit. Jeder mit der Organisation verbundene Mensch, in erster Linie die Mitarbeiter, will sein Wirken sinnvoll einsetzen und Teil einer großen Idee sein. Schwarmintelligenz wird immer dann begünstigt, wenn es um Inhalte und Lösungen geht.

Das Wort „Leitbild“ kommt aus dem griechischen ágein – führen und leiten. Es bedeutet agieren, handeln, unternehmen.

Ziel

Neben den richtigen Mitarbeitern, dem notwendigen Kapital und der zündenden Idee kommt der internen Kultur und Kommunikation vielleicht die größte Bedeutung zu. Ein erfolgreiches Unternehmen muss von innen heraus leben. Das Management und die Mitarbeiter müssen eins sein und eine verschworene Gemeinschaft bilden. Nicht der Einzelne steht im Mittelpunkt, sondern die Mannschaft. Arbeiten im Unternehmen ist ein Mannschaftssport.“ Peter Thiel

Nutzen

Ein gutes Leitbild stärkt die Identität der Organisation und bündelt die Kräfte der Mitarbeiter für exzellente Inhalte und Lösungen. Ein gutes Leitbild reduziert die Reibung in der Organisation beziehungsweise nutzt es Reibung als positive Kraft und begünstigt das Engagement aller Mitarbeiter.

Das Leitbild im Tagesgeschäft

Ein Reisender kommt zu einer Baustelle und sieht zwei Männer, die Steine schleppen. Der eine arbeitet lustlos und mit einem griesgrämigen Gesicht, der andere aber singt fröhlich, während er eifrig Stein um Stein herbeiträgt. „Was tust Du?“, fragt der Reisende den Griesgram. „Ich schichte Steine auf“, lautet die Antwort. „Was tust Du?“, fragt er darauf den emsigen Arbeiter. „„Ich baue eine Kathedrale“

Inhalt

Das Leitbild beschreibt die Organisation von innen her. Es beschreibt das Selbstverständnis, den Organisationsaufbau, das Miteinander und den Organisationszweck. Kurz: die innerbetrieblichen Spielregeln.

Das Leitbild beinhaltet eine klar gegliederte, gemeinsame langfristige Zielvorstellung, eine schriftliche formulierte Unternehmenskultur und klare Handlungsempfehlungen für Werte, Normen, Spielregeln, das Wir-Gefühl und für Entscheidungen.

Methoden

Für die Entwicklung eines Leitbildes nutzen wir bevorzugt das Modell der EFQM – European Foundation for Quality Management. Dieses Modell verbindet in einzigartiger Weise die inhaltlichen Dimensionen mit den Zieldimensionen und betrachtet die Wertschöpfung als Prozess in Verbindung mit der Umwelt bis hin zu den 17 SDG – Sustainable Development Goals.

Die Dimensionen der EFQM 2020

Ausrichtung – WHY Mission
Führung
Kultur
Realisierung – HOW Politik
Nachhaltiger Nutzen
Leistungsfähigkeit
Transformation
Ergebnisse – WHAT Kunden
Mitarbeiter
Partner
Lieferanten
Gesellschaft
Politik

Ein gutes Leitbild wird gemeinsam mit den Mitarbeitern erarbeitet. Denn so werden aus Betroffenen Beteiligte, so werden aus Mitarbeitern Partner des Unternehmens, die seine Anliegen in seiner ganzen Komplexität erfassen, mittragen und mitgestalten. „Ich kann nur verändern, was ich verstehe.“ William Edwards Deming

Zielgruppe

Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die gute Mischung an. Männer und Frauen, junge und ältere Mitarbeiter, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“, verschiedene Abteilungen.

Dauer

Ein Leitbild-Workshop dauert idealerweise drei Tage – Einführung in das Thema, Erläuterung der Arbeitsweise, Bestandsaufnahme, inhaltliche Arbeit in mehreren Runden, Endredaktion und Beschluss.

Fahrplan

  1. Briefing
  2. Vorbereitung
  3. Durchführung
  4. Dokumentation

Persönliche Anmerkung

Ich durfte seit 1997 die Erarbeitung sehr vieler Leitbilder begleiten und habe es ebenso oft erlebt, dass man auf diesen Arbeitsschritt gerne verzichten möchte um doch bitte gleich mit der Arbeit zu beginnen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Organisationen ohne Leitbild sind bis heute in ihrem aktionistischen „Hüh und Hott“ gefangen.

Alle Organisation, die sich für die Erarbeitung eines Leitbildes entschieden haben, sind durch all die Jahre wesentlich stabiler und organischer gewachsen, haben Krisen wesentlich besser gemeistert und es stets vermocht, gute Mitarbeiter dauerhaft zu binden und gute neue Mitarbeiter zu finden und diese gut einzubinden.

Ihr

Stefan Theßenvitz

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Mission

Mission steht auch für Unternehmensenergie. Die Mission beschreibt die Begeisterung für und den Stolz auf das eigene Unternehmen. Am Enthusiasmus und dem Engagement der Mitarbeiter erkennen wir, ob wir über eine gute, tragfähige Mission verfügen.

Der Begriff „Mission“ leitet sich vom lateinischen „mittere“ – senden, schicken ab und bezeichnet die Verbreitung des Glaubens. Unter einer Mission versteht man auch Großprojekte, zum Beispiel Projekte der Raumfahrt. Mission ist der Aufbruch zu etwas Großem und Neuen verbunden mit einer Botschaft.

Ziel

Die Mission ist die Antwort auf die große Frage: „Was ist unser Beitrag, dass es der Welt MIT unserer Organisation besser geht?

Nutzen

Eine gute Mission gibt Ihnen und Ihren Mitarbeitern einen guten Grund, täglich gerne für Ihre Organisation zu arbeiten. Eine gute Mission beschreibt die Wertschöpfung, den „Reason Why“. Warum lohnt es sich, in dieser Organisation zu arbeiten? Wer hat etwas davon? Wessen Leben mache ich mit meiner Arbeit schöner, leichter, einfacher?

Die meisten Menschen stehen morgens auf, weil sie pinkeln müssen. Das ist zu wenig.“ Klaus Kobjoll.

Inhalt

Die Mission beschreibt die Organisation von außen her. Eine gute Mission beleuchtet folgende vier Aspekte, gibt ihnen Inhalt, Kraft und Handlungsorientierung:

  1. Wir sind … was wir machen, was uns eint
  2. Wir stehen für … unser ewiger Auftrag, unser Selbstverständnis
  3. Wir versprechen unseren Kunden … unsere Kernleistung, wo wir beweisbar besser sind, der zentrale Nutzen unserer Leistungen und Lösungen
  4. Wir versprechen unseren Mitarbeitern … unser Miteinander, unsere Spielregeln, unsere gemeinsamen Herausforderungen

Methoden

Für die Entwicklung einer Mission nutzen wir bevorzugt Gruppenarbeiten, die gemeinsam in mehreren Arbeitsrunden Fragen beantworten und diese iterativ verbessern. In der Summe arbeitet jede Gruppe an jeder Frage mit unterschiedlichen Aufgaben – Stoffsammlung, Clusterung, Verdichtung von Themen und Arbeitsfeldern, Redaktion.

Zielgruppe

Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die gute Mischung an. Männer und Frauen, junge und ältere Mitarbeiter, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“, verschiedene Abteilungen.

Dauer

Ein Missions-Workshop dauert idealerweise zwei Tage – Einführung in das Thema, Erläuterung der Arbeitsweise, Bestandsaufnahme, inhaltliche Arbeit in mehreren Runden, Endredaktion und Beschluss.

Fahrplan

  1. Briefing
  2. Vorbereitung
  3. Durchführung
  4. Dokumentation

Persönliche Anmerkung

Ich durfte seit 1997 an sehr vielen Erarbeitungen von Missionen mitwirken und habe es ebenso oft erlebt, dass man auf diesen Arbeitsschritt gerne verzichten möchte um doch bitte gleich mit der Arbeit zu beginnen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Organisationen ohne Mission handeln wie Winkelemente im lockeren Sand der Düne. Jeder Windböh ausgeliefert und ohne Halt und Substanz im Tun.

Alle Organisation, die sich für die Erarbeitung einer Mission entschieden haben, sind durch all die Jahre wesentlich stabiler und organischer gewachsen, haben Krisen wesentlich besser gemeistert, haben es stets vermocht, kundenzentrierte gute Arbeit zu leisten und den wechselnden windigen Management-Methoden zu trotzen, die nur Einzelaspekte erfassen und diese für das Ganze nehmen. Eine gute Mission bildet einen guten Grund und festen Halt – über Jahrzehnte hinweg.

Ihr

Stefan Theßenvitz

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Die Kunst des Marketings

Warum brauchen wir Marketing? Wenn es eine arbeitsteilige Wirtschaft gibt, wenn das Tauschmittel Geld ist, wenn es Wettbewerb gibt, wenn es offene Märkte gibt, wenn es freien Zugang zu Marktinformationen gibt, dann brauchen wir Marketing. Marketing gewinnt immer dann an Bedeutung, wenn das Angebot größer ist als die Nachfrage – wenn wir Käufermärkte haben. Marketing will die Nachfrage auf die eigenen Produkte und Dienstleitungen konzentrieren.

Es gibt vielfältige Definitionen von Marketing, ich verwende gerne folgende:

Die Leitidee des Marketings

Alle marktbezogenen Entscheidungen richten sich an den Bedürfnissen der Nachfrager aus. Der (potenzielle) Kunde steht im Zentrum aller Überlegungen.

Das Marketing als Management-Aufgabe

Marketing umfasst die Pflicht zur Führung ebenso wie das effiziente operative Handeln. Dabei schöpft erfolgreiches Marketing gleichermaßen aus
dem strategischen wie dem kreativen Denken und Handeln.

Der Einsatz der Marketing-Instrumente

Wir setzen die Marketinginstrumente ein in Bezug zur unternehmerischen Zielsetzung, um
Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Marketing ist die gezielte Beeinflussung des Marktes durch Produktpolitik, Preispolitik, Vertriebspolitik, Kommunikationspolitik und Dienstleistungspolitik.

Marketing ist eine nicht enden wollende Leidenschaft, die mich täglich neu fasziniert und inspiriert. Marketing ist meine Geliebte.“
Philip Kotler, *27. Mai 1931

Das Wort „Marketing“ kommt aus dem amerikanischen Englisch. Die Verlaufsform –ing beschreibt das Prozesshafte, das Tun – so wie „going – gehen“ oder „driving – fahren“. Marketing bedeutet „going to market – auf den Markt gehen“. Die deutsche Entsprechung für Marketing ist „Absatzwirtschaft“.

Ziel

Wie machen wir´s, daß alles frisch und neu und mit Bedeutung auch gefällig sei? Denn freilich mag ich gern die Menge sehen, wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt und mit gewaltig wiederholten Wehen sich durch die enge Gnadenpforte zwängt, bei hellem Tage, schon vor vieren, mit Stößen sich bis an die Kasse ficht und, wie in Hungersnot um Brot an Bäckertüren, um ein Billet sich fast die Hälse bricht.“ Johann Wolfgang Goethe, Faust I, Vorspiel auf dem Theater

Nutzen

Ein gutes Marketing-System schafft Struktur und Klarheit im Denken und Handeln. Jede Organisation verfügt nur über begrenzte Ressourcen – Mitarbeiter, Know-How, Kapital. Mit Marketing gelingt es uns, diese Ressourcen zielorientiert und ökonomisch einzusetzen – effektiv und effizient.

Eine Organisation ohne ein Marketing-System ist verführbar für Aktionismus. Weil man die Signale des Marktes nicht versteht, weil Stimmungen und kurzwellige Ereignisse zu hektischen Ruderbewegungen und abrupten Kurswechseln einladen. Weil das Denken und das Handeln weder Fokus noch Ziel haben. Weil man den Wald nicht vor lauter Bäume sieht.

Ein Wanderer erblickt im tiefen Wald einen Waldarbeiter, der wie wild an einem Baum herumsägt. Er fragt ihn “Was tun Sie hier?”. “Ich will den Baum fallen, das sehen Sie doch.” “Naja, wissen Sie, Ihre Säge ist stumpf.” “Das weiß ich selber, doch ich muss Bäume fällen. Ich habe keine Zeit zum Säge schärfen.”

Marketing ist ein gutes Werkzeug, um die Säge zu schärfen!

Inhalt

Ein gutes Marketing-System umfasst sieben Module, die aufeinander aufbauen und sich aufeinander beziehen.

Umfeldanalyse Eigene Position, Umfeld, Zielgruppen, Wettbewerb
Trendforschung Megatrends, die uns beeinflussen werden
Szenarien Ausgangspunkte für selbstbestimmte Wege in die Zukunft
Leitbild und Mission Handlungsrahmen gemeinsamen Schaffens
Ziele Messbarkeit und Überprüfbarkeit aller Marktaktivitäten
Strategien Zielführende Korridore des Marketing-Managements
Handlungsfelder und Maßnahmen Das operative Geschäft

Ein gutes Marketing-System bezieht sich auf die Wissenschaft. Denn Marketing ist keine Wissenschaft, doch gutes Marketing nutzt die Quellen der Wissenschaft für gute Erkenntnisse:

Marketing ist keine Wissenschaft. Marketing ist eine Kunst.

Mathematik Wir erhalten mittels statistischer Verfahren
Grundlagen für Entscheidungen.
Psychologie Wir erhalten Antworten über die Motivationsstrukturen von Menschen
Soziologie Wir erhalten Antworten über gesellschaftliche Strömungen

Methoden

Die Entwicklung eines Marketing-Systems kann auf vielerlei Art erfolgen, die Methoden hängen von der Intention und der Zielsetzung des Auftraggebers ab. Wie tief will man einsteigen? Will man einen Überblick? Will man Marketing an Hand eines Fallbeispiels verstehen? Will man ein eigenes Marketing-System erarbeiten? Ausgehend von diesen Fragen bieten sich an: Vortrag, Seminar, Workshop oder Klausur.

Zielgruppe

Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Es kommt auf die Intention an. Wollen Sie informieren, schulen, beteiligen oder etwas erarbeiten? Immer gut ist eine Mischung aus Männern und Frauen, jungen und älteren Mitarbeitern, Mitarbeiter, die erst kurz in der Organisation sind und „alte Hasen“ und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen.

Dauer

Die Dauer hängt von der Methode ab; vom Vortrag mit zwei Stunden bis hin zur einwöchigen Klausur ist alles möglich.

Fahrplan

  1. Briefing
  2. Datenbereitstellung
  3. Vorbereitung
  4. Abstimmung
  5. Durchführung
  6. Dokumentation

Persönliche Anmerkung

Die Erarbeitung eines Marketing-Systems ist ein Haufen Arbeit, den viele Organisationen scheuen, denn irgendwie wüsste man ja doch Bescheid über den Wettbewerb, die Kunden, die Qualität und all das, was man so aufgeschnappt hat. Naja, und so kommt die Organisation dann auch rüber, so irgendwie.

Wenn auch immer Sie den Eindruck haben, jetzt wäre die richtige Zeit für ein gutes Marketing-System, dann sei Ihnen gesagt: Es ist anstrengend, es verändert viel in Ihrer gesamten Organisation, der Marketingweg hört nie auf und besonders gefährlich: er weckt eine Leidenschaft, die nie vergeht und die immer größer wird.

Ihr

Stefan Theßenvitz

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Vertrieb

Der Vertrieb bündelt die Kraft der Organisation, um seine Kunden zu erreichen. So lange Kunden der Grund sind, warum es Organisationen gibt, so lange ist der Vertrieb das wichtigste Werkzeug innerhalb des Marketingmix.

Vertrieb ist die Kunst, Menschen zu überzeugen. Guter Vertrieb haucht Ihrer Organisation Leben ein. Er bringt Ihr Streben wirksam nach außen. Kennen Sie den Slogan des Circus Krone? „Eure Gunst ist unser Streben.“ In diesem Sinne will ich das Streben verstanden wissen. Es geht um den Aufbau und die Gestaltung lebendiger, fairer und langjähriger Kundenbeziehungen.

Ziel

Shakespeare und Molière: Beide wollten auch vor allen Dingen mit ihren Theatern Geld verdienen. Damit sie aber diesen ihren Hauptzweck (!) erreichten, mussten sie dahin trachten, dass fortwährend alles im besten Stande und neben dem alten Guten immer wieder von Zeit zu Zeit etwas tüchtiges Neues da sei, das reize und anlocke (…). Es muss die beste Leitung an der Spitze haben, die Schauspieler müssen durchweg zu den besten gehören, und man muss fortwährend so gute Stücke geben, dass nie die Anziehungskraft ausgehe, welche dazu gehört, um jeden Abend ein volles Haus zu machen.“ Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann am 1. Mai 1825

Nutzen

Die Perspektive guten Vertriebs ist die Kundensicht. Der Vertrieb managt die Kundenbeziehung. Es geht NICHT um den Verkauf, es geht um BEZIEHUNGEN und VERTRAUEN. Der Verkauf ist eine Folge guter Beziehungen. Vertrauen ist der Schlüssel. Wer das versteht, ist ein Leben lang ein glücklicher Vertriebsmensch, der seinen Beruf liebt.

Vertrauen beschleunigt Prozesse, minimiert Kosten und verringert aufwändige Regelungen. Vertrauen ist ein Differenzierungsmerkmal. Vertrieb ist Vertrauensmanagement.

Gute Vertriebsmitarbeiter sind der Anwalt ihrer Kunden und tragen deren Bedürfnisse in die Organisation hinein. Guter Vertrieb etabliert dauerhafte Wertschöpfungspartnerschaften und gleich, wie weit die Technik voranschreitet, die Technik wird den Menschen im Vertrieb NIE ersetzen. Denn es geht immer auch um SOZIALE BEDÜRFNISSE und INFORMELLEN AUSTAUSCH. Aller Technik zum Trotz ist es nur Menschen möglich, wirksame Beziehungen aufzubauen.

Inhalt

Vor allem in gesättigten Märkten, wenn sich die Leistungsmerkmale auf einheitlichem Niveau eingependelt haben, ist die direkte Ansprache des Kunden in Verbindung mit persönlich erbrachten Dienstleistungen eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten sich vom Wettbewerb zu differenzieren.“ Rudolf A. Bauer, 2000

Guter Vertrieb umfasst vier Phasen.

  1. Beziehungen anbahnen – Kontakte generieren, Bedarfe ermitteln, gut beraten, die Datenbank managen, die Mischung aus Online und persönlicher Präsenz finden
  2. Beziehungen beginnen – den Kunden Sicherheit geben, Versprechen halten, konfliktfrei kommunizieren, geschickt mit Rabatt umgehen, sympathisch nachfassen
  3. Beziehungen pflegen – Kunden betreuen, wachsam bleiben, Probleme abfedern, eigene Haltung überprüfen, gut mit Beschwerden umgehen
  4. Beziehungen festigen – Anlässe schaffen, Weiterempfehlung begünstigen, in Verbindung bleiben, Expertenimage schaffen, innere Führung verbessern

Methoden

Jedes Vertriebskonzept ist so einmalig wie die Organisation. Die Methoden hängen von der Intention und der Zielsetzung des Auftraggebers ab. Wie tief will man einsteigen? Will man einen Überblick? Will man Vertrieb an Hand eines Fallbeispiels verstehen? Will man ein eigenes Vertriebs-Management erarbeiten? Ausgehend von diesen Fragen bieten sich an: Vortrag, Seminar, Workshop oder Klausur.

Zielgruppe

Vorstände, Inhaber, Geschäftsführer und Mitarbeiter einer Organisation. Die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ist hier von besonderer Bedeutung. Laden Sie die Mitarbeiter ein, von denen Sie vermuten, dass sie eine gute Haltung haben – und öffnen Sie den Blick auch für Ihre „kleinen“ Angestellten.

Dauer

Die Dauer hängt von der Methode ab; vom Vortrag mit zwei Stunden bis hin zur einwöchigen Klausur ist alles möglich.

Fahrplan

  1. Briefing
  2. Datenbereitstellung
  3. Vorbereitung
  4. Abstimmung
  5. Durchführung
  6. Dokumentation

Persönliche Anmerkung

Ich habe im Vertrieb schreckliche Dinge erlebt. Hochbezahlte Vertriebsmanager, die ihre Kunden verachten und ihre Energie darauf verwenden, ihre Kunden zu betrügen. Mit diesen Menschen muss man Mitleid haben, denn sie zerstören sich selbst und das Unternehmen.

Ich habe im Vertrieb wunderbare Dinge erlebt. Menschen im Vertrieb – und selten die Manager – die ihre Kunden nahezu lieben und aus den Wünschen ihrer Kunden ein persönliches Anliegen machen.

Die Haltung zu den Menschen ist entscheidend. Haltung kann man nicht trainieren, doch Haltung kann man reflektieren (sofern man mutig ist) und vor allem, man kann Mitarbeiter mit einer positiven Haltung zu den Menschen ermutigen, im Vertrieb zu arbeiten.

Vertrieb ist nicht alles, doch ohne Vertrieb ist alles nichts. Mit dem Vertrieb bringt man die Energie und Leidenschaft für seine Produkte und Dienstleistungen auf die Straße.

Ihr

Stefan Theßenvitz

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Trendforschung und Szenario-Analyse | Zukunft selbstbestimmt gestalten

Die Zukunft kann niemand vorhersehen. Denn Zukunft entwickelt sich nicht linear. Wir erleben Disruption, aufbrechende Dynamiken und Zeiten scheinbaren Stillstandes. Doch wir können unseren Blickwinkel erweitern, den Horizont beobachten und die Gegenwart aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Mit diesem Wissen können wir unsere Zukunft selbstbestimmt gestalten.

Trendforschung

Trends i.S.v. Megatrends sind breite soziale, wirtschaftliche, politische und technische Veränderungen, die sich langsam bilden und die, wenn in Kraft, lange von Einfluss sind. Niemand kann sich dauerhaft gegen diese Entwicklungen stellen. Entscheidend ist, konstruktiv mit Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft umzugehen.
Mit unserem Trendradar erfassen, analysieren und bewerten wir im Zusammenhang mit Ihrer konkreten Aufgabenstellung mögliche Zukünfte in sieben Dimensionen.

  • Wirtschaftliche Trends (z.B. Fabrik 4.0, Vernetzung, Recycling und Upcycling, Globalisierung, Regionalisierung, Nachhaltigkeit)
  • Technische Trends (z.B. Big Data, Informationstechnologie, Mobilität, Ergonomie, Umwelttechnologie, Sicherheit)
  • Wissenschaftliche Trends (z.B. i-health, neue Verbund-Werkstoffe, grüne und rote Gentechnik)
  • Politische Trends (z.B. Europäisierung, Regionalisierung, Bürgerschaftliches Engagement, Nudging)
  • Gesellschaftliche Trends (z.B. Demographie, Communities, Ghettoisierung, Integration, Parallelgesellschaften, Migration)
  • Kulturelle Trends (z.B. Ökonomisierung, Wiederverwertung, Subsistenzwirtschaft, Ökologisierung, Verantwortung, Posthumanismus)
  • Verbrauchertrends (z.B. Individualisierung, veganer Lebensstil, gut leben statt viel haben)

Szenario-Analyse

Die Szenario-Technik kann als eine Art Drehbucharbeit aufgefasst werden, bei der zukünftige Wirklichkeiten beschrieben werden. Gute Szenario-Drehbücher umfassen mehrere denkbare Zukunftsentwicklungen und beziehen auch mögliche Störereignisse mit ein.
Das Drehbuch eines Szenarios besteht aus zwei Teilen.

Die Analysephase / Betrachtung von AUSSEN

  • Kurze Beschreibung des Megatrends mit Begründung der Relevanz für unser Unternehmen
  • Die stärkst mögliche Entwicklung des Megatrends
  • Die schwächst mögliche Entwicklung des Megatrends
  • Die wahrscheinlichste Entwicklung des Megatrends

Wichtig: für JEDEN Megatrend wird EIN Szenario geschrieben. In der systematischen Zusammenschau aller Szenarien durch eine Konsistenzanalyse erkennt das Unternehmen, welche Trends sich wechselseitig verstärken, welche Trends sich unabhängig voneinander entwickeln und welche Trends sich gegenseitig neutralisieren oder abschwächen.

Die konzeptionelle Phase / Betrachtung von INNEN

  • Die größte Chance für unser Unternehmen
  • Das größte Risiko für unser Unternehmen
  • Unsere Konsequenz/en daraus
  • Unser konstruktiver Umgang damit

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher, Ihr

Stefan Theßenvitz

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Die Goldland-Analyse | Vom Glauben zum Wissen

Viele Unternehmer sind sich sicher, dass ihre Kunden zufrieden sind. Klar, es gibt immer wieder einzelne Kunden, denen kann man es nie recht machen. Wirklich? Möglicherweise trauen sich die Schweigenden nur nicht, etwas zu sagen. Sie geben sich zufrieden mit einer unbefriedigenden 80%-Lösung – und kommen einfach nicht wieder.

Basis unserer Arbeit ist immer der klare Blick auf die Tatsachen. Wir wollen wissen: Was denken Ihre Kunden über Ihr Unternehmen. Wir wollen wissen: Welche Erfahrung macht Ihr Kunden mit Ihrem Unternehmen?

Die Ausgangssituation

Kleine und mittlere Unternehmen müssen ihre begrenzten Kapazitäten effizient einsetzen. Jeder Auftrag muss einen angemessenen Deckungsbeitrag erwirtschaften. Darum ist es wichtig, sich über die Qualität der Leistung zu angemessenen Preisen klar zu werden.

Die Leitfragen

  • Welche Menschen sind bereit, etwas mehr für Ihre Leistung zu bezahlen?
  • Welche Erwartungen haben diese Menschen dann an Ihre Leistung?

Das herauszufinden ist unsere Aufgabe.

Das Goldland

Wir definieren gemeinsam Ihr Goldland: attraktive Kunden, die bereit sind für Ihre qualitätvolle Leistung den angemessenen Preis zu bezahlen. Ihr zukünftiger Kunde kommt entweder auf Empfehlung direkt zu Ihnen oder er informiert sich intensiv und umfassend im Vorfeld über Ihr Unternehmen.

In beiden Fällen sichert sich Ihr Kunde weit vor dem ersten persönlichen Kontakt ab, ob Ihr Unternehmen zu ihm passt: er klopft sie auf Ihre Kompetenz-Vermutungs-Indikatoren, kurz KVI, ab.

Er informiert sich im Internet, auf Facebook, er sieht einen Flyer, er schreibt eine E-Mail, er ruft an. Die zentrale Aufgabe für Ihr Unternehmen: senden Sie die richtigen Signale an Ihre Goldland-Kunden.

Die Analyse

Wir schauen genau hin, und erfassen in der Rolle des fiktiven Kunden Ihre KVI. Alle Daten werden anhand einer strukturierten Checkliste und mit Fotos dokumentiert: positiv wie negativ. Die Ergebnisse werten wir anhand zweier wissenschaftlicher Methoden aus.

  1. SEM – Sequentielle Ereignismethode
  2. ServQual – Service-Quality

Im Ergebnis erhalten Sie ganz konkrete Handlungsempfehlungen, wie Sie Verbesserungen sofort wirksam umsetzen können, um die richtigen Signale an Ihre Goldland-Kunden zu senden.

Kunden O-Töne auf die Frage: „Was hat Sie an der Goldland-Analyse begeistert?

  • Man schaut seinen Betrieb wieder von allen Seiten an. Mit den Fotos, das war super. Das finde ich echt interessant, zu sehen, wie der Betrieb eigentlich so dasteht. Man achtet viel mehr darauf, wie man mit den Kunden spricht, schreibt und umgeht. Man ist viel sensibilisierter.“ Andreas Maicher GmbH, Tattenhausen
  • Das überraschende Ergebnis! Wir haben z.B. den besten Maler vor Ort für die Beschriftung des Hauses beauftragt, da ist gleich jemand gekommen und hat es fotografiert. Und wir machen jetzt aufgrund der Goldland-Analyse in einem Gebiet Werbung, wo wir vorher nicht geworben haben. Wir haben festgestellt, dass dort das Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich viel höher ist. Wir nehmen uns die Ergebnisse der Goldland-Analyse zu Herzen. Das hat uns einen richtigen Schub gegeben. Bei uns rührt sich was.” Florian Hölzl, Ramsau

Interesse? Melden Sie sich einfach und dann besprechen wir Ihr Projekt.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher, Ihre

Anja Theßenvitz

Lesetipp: Mehr zum Thema Dienstleistungs-Qualität lesen Sie auf unserer Website. Bei Klick auf den Text öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

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Kundenbefragungen bringen hohe Renditen

Gleich zu Beginn eine dreiste Behauptung: Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Jeder in eine Kundenbefragung investierte Euro generiert mindestens zwei Euro zuzüglich wertvoller = unbezahlbarer Erkenntnisse.

Natürlich kann man in seinem selbst angerührten Quark in der Höhle hocken bleiben in einer nicht ungemütlichen Selbstgewissheit, dass man alleinig immer Recht hat und dass die Schatten an der Wand eine Wirklichkeit widergeben, zu deren Interpretation nur einer – nämlich man selbst – berufen ist. Und all die Frösche rundherum quaken mit, denn dem Oberfrosch zu widerquaken wäre fatal und zöge den Verlust des Platzes in der Quarkhöhle nach sich und schlimmer – den Verlust von Zuneigung und Chorgeist, der immer dann aufflackert, wenn man gemeinsam des Oberfroschs Gequake nachquakt.

Kundenbefragungen sind der Schlüssel für Erfolg

Wer den Mut hat, sich einer Außenwahrnehmung zu stellen und so richtig krass seine Kunden über ihre Erfahrungen mit seinem Betrieb und seinen Leistungen berichten lässt und das auch noch ernst nimmt und dann auch noch gezielte Maßnahmen ergreift und konzentriert, präzise und konsequent Fehler im System beseitigt, der öffnet mit dem passenden Schlüssel die Tür zum Erfolg.

Mit Kundenbefragungen gewinnen Sie immer

Stellen Sie sich vor, Sie veranlassen eine Untersuchung über die Erfahrungen Ihrer Kunden mit Ihrem Betrieb und lassen diese Untersuchung nach allen Regeln der Kunst durchführen: Untersuchungsdesign, Bestimmung der Grundgesamtheit, Ziehen der Stichprobe, Durchführung der Befragung, Dokumentation, Verdichtung und Analyse der Antworten. Dann erhalten Sie klare Antworten in zwei Richtungen.

  1. Entweder sind die Aussagen gut – Ihre Kunden sind voll des Lobes. Dann haben Sie pures Gold für Ihre Unternehmenskommunikation gewonnen, denn Sie können mit den Aussagen Ihrer Kunden werben. Und was ist glaubwürdiger als originale Kundenaussagen?
  2. Oder die Aussagen sind schlecht – Ihre Kunden äußeren dezidiert ihren Unmut. Auch dann haben Sie pures Gold gewonnen, denn jetzt wissen Sie genau über die Schwachstellen Ihres Betriebes Bescheid. Und diese Schwachstellen können Sie jetzt effektiv beseitigen.

Natürlich finden Sie immer mehr oder weniger eine Mischung aus beiden – gute und schlechte Rückmeldungen. Unsere Erfahrung seit Anbeginn unserer Arbeit mit Kundenbefragungen: Qualität ist unteilbar. Qualität ist spürbar. Qualität äußert sich in jedem Detail. Qualität ist unmittelbar. Qualität umfasst Ihren gesamten Betrieb – vom Erstkontakt über das Produkterlebnis bis hin zum Service. Von der Stimme am Telefon bis zum Besuch Ihrer Website.

Damit zurück zum Anfang: Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Sie erhalten Antworten, mit denen Sie werben können, Sie erhalten Antworten, mit denen Sie besser werden können, Sie gewinnen Freunde zurück und Sie erhalten unbezahlbare Erkenntnisse.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

Lesetipp: SEM-Sequentielle Ereignismethode. Für Kundenbefragungen empfehlen wir die Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode.Bei Klick auf den Text öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

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SEM – Sequentielle Ereignismethode

Für Kundenbefragungen empfehlen wir die Methode SEM – Sequentielle Ereignismethode. Wir stellen Ihren Kunden offene Fragen zu ihren konkreten Erfahrungen und Erlebnissen entlang der Beziehungskette mit Ihrem Betrieb – vom ersten Bezugspunkt bis zum letzten Bezugspunkt.

Die persönliche konkrete Erinnerung ist entscheidend

Die SEM ist unsere Methode der Wahl – aus einem wesentlichen Grund: Sie erhalten qualitativ hochwertige Ergebnisse auf der Grundlage persönlicher und subjektiver Erfahrungen aus erster Hand. Denn jeder Mensch empfindet individuell und dieser individuellen Erfahrung gibt er Ausdruck, in dem er darüber berichtet.

Differenzierte Erinnerung wachrufen

Der Aspekt der gedanklichen Führung Ihrer Kunden durch ihre persönliche Erlebniskette mit Ihrem Betrieb ist von herausragender Bedeutung. Ohne Führung erinnern sich die meisten Menschen nach einer gewissen Zeit eher pauschal-emotional an Erfahrungen und Erlebnisse. Erinnerung wird mit der Zeit breiig, deren Bestandteile sind nicht mehr identifizierbar, das Urteil wird pauschal und damit für Ihre Arbeit wertlos.

O-Töne sind Goldlagerstätten

Entscheidend ist, jede Kundenaussage im ersten Schritt im O-Ton zu protokollieren. Denn es ist ein Unterschied ob jemand antwortet “Die Unterstützung des Kundendienstmitarbeiters war die geilste Erfahrung ever seit ich von zu Hause ausgezogen bin, ich liebe euren Service und umarme euch alle“ und das genauso notiert oder ob man die Antwort der Kategorie zuordnet „sehr zufrieden“.

Tatsachen destillieren

Die persönlichen und subjektiven Erfahrungen werden in der Summe zu objektivierbaren Tatsachen: zum einen aus der Menge der Befragten, zum anderen durch die Zuordnung und Skalierung der Aussagen in definierte Messfelder. Genau das leistet die SEM in herausragender Weise. Die SEM objektiviert und operationalisiert subjektive Erfahrungen und Erlebnisse.

Die Reise durch die Kundenbeziehung

Mittels des Fragebogens führen wir Ihre Kunden durch die einzelnen Phasen der Erfahrungen mit Ihrem Betrieb, grob gegliedert in die Phasen Vorkauf – Kauf – Nachkauf. Damit versetzen wir ihre Kunden in die Lage, die Ereignisse in aller Ruhe und der Reihe nach vor ihrem inneren Auge nochmals Revue passieren zu lassen.

Der Fragebogen auf Grundlage der wissenschaftlichen Methode SEM wird immer passgenau auf Ihren Betrieb zugeschnitten, denn jeder Betrieb verfügt über andere Kunden-Kontakt-Ketten und Leistungen.

Wir versprechen Ihnen

  • Die SEM funktioniert erstklassig.
  • Sie erhalten ehrliche und differenzierte Antworten.
  • Wir generieren aus der Stichprobe mindestens 85% Rücklauf.
  • Die Ergebnisse sind valide und repräsentativ.
  • Unsere Analyse liefert Ihnen präzise Ergebnisse.
  • Wir arbeiten nach den Regeln des Datenschutzes und der DSGVO.

Und nicht zuletzt ist die SEM ein sehr wirksames Instrument, unzufriedene Kunden zum Sprechen zu bringen und damit den ersten Schritt zur Heilung einer Kundenbeziehung zu gehen. Ja, das haben wir oft erlebt!

Kundenbefragungen bringen eine hohe Rendite

Jede Investition in eine Kundenbefragung bringt eine Rendite von mindestens 100%. Sie erhalten Antworten, mit denen Sie werben können, Sie erhalten Antworten, mit den Sie besser werden können, Sie gewinnen Freunde zurück und Sie erhalten unbezahlbare Erkenntnisse.

Beweise und Referenzen

Die Marktkommunikation aus unserem Haus für zwei Zimmererbetriebe fußt nahezu ausschließlich auf Kundenaussagen. Sehen Sie selbst. Bei Klick auf das Bild öffnet sich die Website in einem neuen Fenster

https://www.holzbaueyrich.de/

https://www.holzbaueyrich.de/

https://www.holzbau-weiss.de/

https://www.holzbau-weiss.de/

Eine kleine Auswahl von Auftraggebern, für die wir eine SEM durchgeführt haben. Bei Klick auf das Bild öffnet sich der Beitrag in einem neuen Fenster.

Herzlich willkommen im Club der klaren Denker und kraftvollen Macher,

Ihr Stefan Theßenvitz

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Stefan Theßenvitz | Über den Autor

Stefan Theßenvitz, seit 1997 freiberuflicher Unternehmensberater, akkreditiert auf Landesebene und Bundesebene. Die Arbeitsfelder umspannen Innovationen, Marktforschung, Milieuforschung, Marketing, Vertrieb, Dienstleistungsqualität, Öffentlichkeitsarbeit und Nachhaltige Unternehmensführung – für Unternehmen, Ministerien, Verbände, Verbünde, Hochschulen und Institutionen in ganz Deutschland.

Expertise

Mit den Arbeitsfeldern verbunden ist das Coaching von Geschäftsführern und Führungskräften. Neben der Beratungsarbeit hält Stefan Theßenvitz regelmäßig Vorträge auf Symposien und Leitmessen und schreibt für die Fachpresse. Viele Entscheider in Deutschland und Europa interessieren sich für die Arbeit von Stefan Theßenvitz.

Seit 1991 hat Stefan Theßenvitz für weit über 200 Kunden an über 300 Einsatzorten in Deutschland und Europa mehr als 1.300 Projekte federführend durchgeführt. Mit über 68% Kundenbindungsquote ist eindrucksvoll bewiesen, dass er Kundenbeziehung kann. Die Referenzliste reicht sprichwörtlich von A bis Z.

In den Themen Handwerk – insbesondere das Zimmererhandwerk, Kultur (Kinder- und Jugendkultur, Kulturinstitutionen), Naturerleben (Biosphärenreservate, Wald, Nachhaltigkeit), Tourismus – insbesondere in Verbindung mit Bildung, Kultur und Naturerleben, Bildung (Erwachsenenbildung, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung, Musikalische Bildung, außerschulische Bildung) ist Stefan Theßenvitz tief verankert.

Bio

Geboren 1963 in Hamburg, aufgewachsen in München, Studium in Coburg und Nürnberg und dann nach vielen Stationen seit 2011 in Leipzig. Verheiratet mit Anja seit 1991 und zwei erwachsene Söhne im Beruf. Privat beherzter Bassist mit Hang zu J.S. Bach und Jazz, Freude am Lesen, am Fotografieren, an guter Küche, an Kraftsport und am Wandern.

Gelernter Diplom-Betriebswirt (FH), heute freiberuflicher Unternehmensberater, früher Marketingleiter, Vertriebsleiter und Personalleiter in zwei Banken, Mitarbeiter bei den Werbeagenturen Serviceplan GWA (Endverbraucher) und Combera GWA (Handel, B&B), der GfK – Gesellschaft für Konsumforschung und bei Texas Instruments.

Ganz früher etwas breiter aufgestellt: in den frühen 80ern Türsteher im legendären Pimpernel in München, hin und wieder Lastwagenfahrer für Teppiche und Maschinen für Schlachthöfe, dazwischen Peugeots mit zugeschweißten Kofferräumen für Afrika nach Rotterdam gefahren, Industriearbeiter in der Galvanik bei Siemens, erst Bundeswehr bei einer Natoeinheit und dann Zivildienst – alte Leutchen pflegen und bekochen, Bierzelt aufbauen auf dem Münchner Oktoberfest, Diskjockey im Voralpenland und in Schwabing, Obst- und Gemüsekisten schleppen in der Großmarkthalle, Werbetexter für Radio C, Journalist für die Süddeutsche Zeitung, Lagerarbeiter bei Mercedes, Kurierfahrer, Model-Chauffeur für den Burda Verlag, Sonnenbänke montiert in Schwimmhallen und Puffs, Telegrammbote bei der Post, Börsenkurs-Expertisen für einen Rechtsanwalt, nach der Wende Dozent für Betriebswirtschaft in den neuen Bundesländern.

Was mir wirklich wichtig ist in meiner Arbeit: Menschen in den Mittelpunkt stellen, substanziellen Nutzen stiften, dauerhafte Werte schaffen. Woran ich festhalte, auch wider den Zeitgeist: Die Betriebswirtschaft ist eine Sozialwissenschaft. Die Betriebswirtschaft ist gleichermaßen rational wie sozial orientiert. Alles, was wir tun, muss dem Menschen dienen. Meine Lieblingsworte: Wertschöpfung, Wirksamkeit, Wertschätzung, Wohlfahrt.“

Kundenbeziehungen gut gestalten | Ein Praxis-Handbuch

Dieses Buch konzentriert sich auf die aktive Gestaltung von Kundenbeziehungen.

Die Inhalte des Buches umfassen Aspekte des persönlichen Vertriebs, des Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit und Sie finden Anregungen für die Beziehungsarbeit im Internet. Das Buch bezieht wesentliche Erkenntnisse der Verhaltenspsychologie mit ein.

Das Buch richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen und die ihre Kundenbeziehungen erfolgreich gestalten wollen.

Dieses Buch ist für Unternehmerinnen und Unternehmer – für Inhaber*innen und Geschäftsführer*innen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das Buch richtet sich an Handwerksbetriebe und Dienstleister, an Selbständige und auch an NGO und gemeinwohlorientierte Organisationen. Es richtet sich an Menschen, die ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen.

Jedem Kapitel zugeordnete praxiserprobte Vorlagen, Checklisten, Mustertexte und Arbeitshilfen unterstützen Sie darin, sofort wirksam mit Ihrer Beziehungsarbeit zu beginnen.

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Öffentlichkeitsarbeit | Das Handbuch für kluge Köpfe

Dieses Buch konzentriert sich auf die aktive Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Inhalte des Buches umfassen den Sinn, die Spielregeln, die Inhalte und die Werkzeuge guter Öffentlichkeitsarbeit. Sie finden fundierte Anregungen für die Kommunikation mit Ihren Kunden, mit der Politik und der Öffentlichkeit, die wirklich funktionieren.

Das Buch richtet sich an Menschen, die Verantwortung tragen und die ihre Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich gestalten wollen.

Dieses Buch ist für Unternehmerinnen und Unternehmer – für Inhaber*innen und Geschäftsführer*innen von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Das Buch richtet sich an Handwerksbetriebe und Dienstleister, an Selbständige und auch an NGO und gemeinwohlorientierte Organisationen. Es richtet sich an Menschen, die ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen.

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Nachhaltig wirtschaften im 21ten Jahrhundert | Das Manifest für ökonomisch kluges Handeln
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Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg

CORONA-bedingt auf unbestimmte Zeit verschoben – – – Wir arbeiten mit Mitarbeiter*innen und Partner*innen der Stiftung Evangelische Jugendhilfe St. Johannis Bernburg im Rahmen einer Klausur zum Thema „Unternehmen nachhaltig gestalten“ im Kloster Helfta.

Die Klausur dient als Auftaktveranstaltungen für interessierte Einrichtungen, sich auf den Weg der nachhaltigen Gestaltung ihres Unternehmens zu machen.

Das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen ist von Anbeginn an ein Schwerpunkt unserer Arbeit.

Anbei zwei Links zu Beiträgen hierzu auf unserer Website. Bei Klick öffnet sich in Ihrem Browser ein neues Fenster.

Markenführung im Handwerk | Broschüre 01

Broschüre für HOLZBAU WEISS für das Geschäftsfeld Anbau, Ausbau, Aufstockung. Konzept, Text, Fotos und Druckdateien für 16 Seiten incl. Umschlag aus unserem Haus. Das Besondere: die meisten Texte sind originale Kundenaussagen aus den Befragungen über die Qualität von HOLZBAU WEISS. Druck mit der Druckerei HOHL, Balgheim.

Wir wünschen viel Freude mit der digitalen Vorschau. Sofern Sie am Rechner sitzen, können Sie bequem die Cursortasten Ihrer Tastatur nutzen ← ↑ ↓ →.

Oder Sie rollen bequem abwärts und sehen sich die einzelnen Seiten an.









BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT | Videodokumentation 009

Vom 21. Oktober 2016 bis 15. Januar 2017 war die Ausstellung BAUEN MIT HOLZ WEGE IN DIE ZUKUNFT im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Anhand von internationalen und nationalen herausragenden Projekten zeigte die Ausstellung ökologisch-nachhaltige und aktuelle Positionen der Holz-Baukunst und modernen Holzarchitektur. Die Videos waren einzig für die virale Verbreitung via Facebook konzipiert – mit Erfolg.

Prof. Holz im urbanen Kontext am Beispiel Berlin

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Unsere Videoproduktionen sind Full-Service-Pakete. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenem Material: Video, Foto, Text, Audio und Musik. Damit haben Sie und wir stets die Gewähr der vollen Hoheit über die Urheberrechte und Nutzungsrechte.

Unsere Leistungen bei Video-Produktionen umfassen:

  • Skript und Drehbuch
  • Fotoaufnahmen innen und außen
  • Drohnenflug mit Videos und Luftaufnahmen
  • Kundeninterview
  • Texterstellung
  • Fotonachbearbeitung
  • Musikproduktion für das Video (in dem hier gezeigten Video bedienten wir uns eines fremdproduzierten Soundtracks
  • Videoerstellung mit Schnitt und Effekten
  • Full-HD-Produktion und Konvertierung für alle Endgeräte (Computer, Laptop, TV, Tablet, Smartphone)
  • Video in Website und Social-Media-Kanäle einbetten
  • Volle Nutzungsrechte des gesamten kreativen Materials für den Auftraggeber im Rahmen seiner Unternehmenskommunikation.